Das Werk zum Wort 26/52 : Speerspitze

 

Wir befinden uns in der 26. Woche des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf von insgesamt 52.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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ausgestellt, und doch präsentiere ich heute Werke, die mit den Römern nichts zu tun haben: Höhlenmalereien, die zum Teil rund 30.000 Jahre alt sind. Meist wurden in ihnen Jagdszenen verewigt. Gejagt wurde meistens mit Speeren. Am bekanntesten ist die Höhle von Lascaux

 

In einigen Artikeln, die sich mit Höhlenmalereien beschäftigen, wird auf dieses Werkzeug eingegangen, so heißt es zum Beispiel hier: in eisigen Zeiten dürften die Sonderlinge eine Hilfe gewesen sein. Im Kleinen halfen ihre Fähigkeiten etwa, effizientere Speerspitzen aus Feuerstein herzustellen“.

 

(Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/3/32/Valtorta_cave_painting.jpg)

 


 

Höhlenmalereien gibt es aber auch auf dem amerikanischen Kontinent, z.B. in Brasilien („Höhlenmalereien in Brasilien, der erste Kuss findet dort ebenso seine Darstellung wie die Methode, Gürteltiere mit einem Knüppel zu erlegen.“) oder in den USA („Speerspitzen aus Feuerstein, fand man in den dreißiger Jahren im Ort Clovis im amerikanischen Bundesstaat New Mexico“), und sie stammen aus ungefähr demselben Zeitraum.

 

(Bildquelle: https://img.zeit.de/wissen/geschichte/2018-05/hoehlenkunst-chauvet/wide__820x461__desktop)


 

 

 

Und noch älter sind die Höhlenmalereien, die man in Indonesien gefunden hat: 40,000 Jahre! – Das bisher älteste von mir präsentierte Werk war ein Auszug aus der Bibel – dieses Werk hier toppt es nun um Längen.

 


 

Das nächste Wort: – Brief

 

 

ABC Photography : Z wie Zoll

 


 

 

Bevor es an die Umlaute Ä, Ö und Ü geht, kommt in der heutigen Ausgabe des „neuen/alten Projekts ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, der offiziell letzte Buchstabe des Alphabets dran:

Z wie Zoll

Bei meiner Fototour durch Offenbach im April dieses Jahres habe ich bereits dieses Prachtexemplar von einer Fensterfront aus Kirchenfensterglas von außen fotografiert:

 

Sie spiegelt sich in dem Verkehrsspiegel draußen vor dem Gebäude:

 

Das habe ich auch noch von einer anderen Seite geknipst:

 

Und nun zum Inneren: Wo sich einst die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein befand, nämlich in dem denkmalgeschützten Gebäude von 1952, hat heute der Zoll seinen Sitz. Das Foyer ist nur am Tag des offenen Denkmals der Öffentlichkeit zugänglich, und nur dann hat man die Gelegenheit, die wunderschöne Glasfassade von Hans Leistikow zu bewundern und im Bild festzuhalten.

 

Die Frankfurter Rundschau hat dieses Gebäude mit der geschwungenen Wendeltreppe und den Galerien auf drei Etagen auch als Kathedrale der Verwaltung bezeichnet.

Hier nochmal als Spiegelung:

 

Und damit hat mit diesen Impressionen nun auch das Z seine bildliche Darstellung gefunden. Seien wir nun also gespannt auf das Ä, das Ö und das Ü.