Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : Schulfächer

 

 

Passend zu der aktuellen Schreibaufgabe, die ich mir gerade beim #Writing Friday von elizzy ausgesucht habe, geht es nun bei passionofarts unter der Rubrik „Die besten am Donnerstag“ um unsere besten Schulfächer. Gut, dass sie nicht nach unseren verhasstesten gefragt hat, denn davon gab es eine ganze Menge bei mir. Das lag nicht nur an teilweise haarsträubenden Lehrkräften, sondern auch leider an mobbenden Mitschülern, die mich zur Zielscheibe ihrer Aktivitäten erkoren hatten.

Englisch

War schon immer mein Lieblingsfach, und deshalb wurde das dann auch mein erster Leistungskurs – keine Frage, dass ich mich für die Teilnahme an der Abschlussfahrt des Englisch-Leistungskurses entschieden habe und nicht für die Massenveranstaltung in Südfrankreich, die der Französisch- und der Biologie-Leistungskurs gemeinsam organisiert hatten. Französisch war zwar mein zweiter Leistungskurs, und in dem hatte ich auch die beste Prüfungsnote, aber mein Favorit war diese Sprache nie.

Kunst

Viel lieber hätte ich Kunst als Leistungskurs gehabt; selbst in der Oberstufe, als wir sehr viel Kunstgeschichte lernen mussten, war das eins meiner Lieblingsfächer. Da wurden nämlich keine Materialien mehr vorgegeben, und wir konnten frei experimentieren. Außer beim Holzschnitt und bei der Radierung.

Sport

Aber erst in der Oberstufe, als wir eine Sportart wählen durften – da fiel meine Wahl auf Schwimmen, denn das war im Sommer ein tolles Gefühl. Während die anderen bei hohen Temperaturen in der muffigen Turnhalle Volleyball spielen mussten, durften wir uns im Freibad austoben. Ach ja, nur im Herbst war das weniger prickelnd – wir hatten nämlich kein Hallenbad und mussten auch im eiskalten Wasser so lange schwimmen, bis die Traglufthalle stand. In de Berufsschule haben wir hauptsächlich Volleyball gespielt, aber bei rockiger Musik vom „Ghettoblaster“ – in all den Jahren zuvor habe ich Sport gehasst wie die Pest. Vor allem Völkerball und dann, wenn immer die gleichen Schüler ihre Mannschaften wählen durften.

Spanisch

Das war eine dritte Fremdsprache, die wir in der Oberstufe freiwillig dazu nehmen durften; der Unterricht fand meistens im Freien stand, und die Tests durften wir uns selbst gegenseitig korrigieren. Viel gelernt habe ich dabei aber nichts. Es war mehr eine nette Abwechslung, bei der es einfach war, gute Noten zu erlangen, mit denen wir dann unseren Gesamtdurchschnitt anheben konnten.

Religion

Aber nur in der Berufsschule. Wir waren nämlich eine gemischte Klasse. Unserem Lehrer war es wurst, ob jemand katholisch oder evangelisch war oder an gar nichts glaubte. Das Fach ging in Richtung Ethik, und da er ein Verfechter von Biologischer Landwirtschaft war und uns versuchte, die sogenannte Vollwertkost schmackhaft zu machen, ging es beim nächsten Ausflug auf einen Biohof.

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