Serienmittwoch bei Corly # 111 : Welche Filme haben uns überrascht ?

 

Jetzt war ich so lange nicht mehr bei Corlys Serienmittwoch mit von der Partie, da kommt mir die heutige Ausgabe vor wie ein Zeitsprung. Waren wir nicht schon bei der 180? Ach, auch egal. Heute möchte Corly von uns folgendes wissen: Welche Filme haben euch am meisten überrascht und wieso? Waren es positive oder negative Überraschungen?

Ich will nicht lange herumreden – ja, sie gibt es, und hier sind sie, die Filme, die mich dieses Jahr überrascht haben:

Zwei negative Überraschungen

Beispiel 1: Wenn mir der Werbetrailer eine Komödie mit origineller Handlung suggeriert, ich aber dann statt eines Films mit dem Schwerpunkt auf Musik eine vorhersehbare Liebesgeschichte präsentiert bekomme, bei der die Gags sich recht schnell abnutzen und die Handlung dann ausgebremst wird, wenn’s endlich spannend wird, dann frage ich mich, warum ich mir nicht einen anderen Film angesehen habe. In diesem Fall heißt die Enttäuschung meines Kinojahres „Yesterday“ von Danny Boyle.

Beispiel 2: Was war ich letztes Jahr hingerissen von „A star is born“ mit Lady Gaga und Bradley Cooper. Deshalb stand auch schon mein Rückflugskandidat fest, den ich auf meinem Flug nach Kanada im Bordprogramm von Air Canada entdeckte: „A star is born“ mit Judy Garland und James Mason. Das Problem waren für mich nicht die Schauspieler, sondern die Tatsache, dass Teile des 181 Minuten langen Films von 1954 aus Standbildern bestanden, zu denen die Dialoge zu hören waren.

Zwei positive Überraschungen

Beispiel 1: Noch ein Film aus dem Bordprogramm von Air Canada ist „Three Billboards outside Ebbing, Missouri“ – Was wurde dieser Film damals in den Himmel gelobt, und ich hatte schon allein deswegen keine Lust hatte, ihn zu sehen. Heute muss ich sagen, dass es eine gute Entscheidung war, mir diesen Film auf meinem Flug nach Kanada anzuschauen, denn die Lobeshymnen hat er zu Recht verdient.

Beispiel 2: Auf den Horrorfilm „Us“ bin ich durch einen Trailer auf youtube neugierig geworden und hatte nicht nur während des Films Gänsehaut und Schockmomente, sondern auch noch hinterher, denn das Ende war für mich wirklich gruselig und lieferte mir einen Aha-Moment der ungewohnten Art.

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