Das Werk zum Wort 37/52 : Auto

 

Willkommen zur 37. Woche des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf:

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Passend zur IAA, die dieses Jahr vom 12. bis 22. September stattfindet, dreht sich die 37. Ausgabe heute um das

Auto

Kraftwerk hatte ich letzte Woche, und sie würden mit ihrem Hit „Autobahn“ auch gut passen. Retro wäre auch gut, denn rein zufällig habe ich in einem Magazin einen Artikel über das Rømø Motor Festival gelesen, bei dem jeder mit Rennwagen und Motorrädern mitmachen kann, die vor 1947 gebaut worden sind. Safety First! Damit es keinen Unfall wie 1924 auf der Insel Fanø gibt, bei dem damals ein 15jähriger sein Leben verlor.

Und da hat es bei mir Klick gemacht. Warum in die Ferne Dänemarks und schon wieder in die Vergangenheit schweifen, wenn sich das passende Werk zum Wort bereits im eigenen Wohnzimmer befindet? Ich liebe Vintage, aber noch mehr liebe ich bunte Farben. Daher gibt’s heute von mir statt 40er-Jahre-Nostalgie knallbunte 70er-Jahre-Optik und zwar auf den

 

Fotos im Booklet des INXS-Albums „Elegantly Wasted“

– in Szene gesetzt von Pierre Winther

Der Titelsong dieser CD läuft bei mir immer dann, wenn ich in meinem Auto sitze und mal wieder so richtig Gas geben möchte. Und dieses Phänomen habe ich festgestellt, lange bevor ich herausgefunden habe, wer der Fotokünstler bei diesem Werk war. Nun aber zu den Bildern und dem Künstler, der die Idee dazu hatte.

 

 

 

 

Auf seiner Homepage schreibt Monsieur Winther, dass der Sänger der Band die Werbekampagne für Diesel-Jeans von 1993 so toll fand, dass er für die CD ein ähnliches Szenario wie den Car Crash haben wollte. Das Shooting war aufgebaut wie die Dreharbeiten zu einem Film: „The shooting took place over 12 days in the LA area. It was planned more as a movie production then an ordinary record shoot. We were almost filming day and night and it seemed like we were all in character – in a sort of collective trance. We all were a part of it, even me as the director played my role. Michael was really into it. As I marketing stunt I suggested to have those fluorescent cars driving around key cities, like NYC and Paris on the day of the release of the record.“ (http://www.pierrewinther.com/artist-collaborations/)

Um welche Fabrikate es sich bei den beiden Autos handelt, habe ich leider nicht herausgefunden. Und da meine fotografischen Künste in dieser Woche nicht das Gelbe vom Ei sind, kann man die Originalaufnahmen in der Galerie des Künstlers auf dessen Homepage bewundern. Die Autos waren nach dem Dreh wahrscheinlich nur noch Fälle für den Schrottplatz, aber im Gegensatz dazu ist die Musik auf der CD kein Totalschaden; in Gedanken verbinde ich den Titelsong ab und zu mit dem Autorennen in „Final Destination 4“ (wo auch die Autowaschanlage zur Todesfalle wird).

 


Das nächste Thema lautet: – Buch –

22 Wochen – 1 Objekt: Woche #7

 

Mein Tagebuch ist zusammen mit mir für das Fotoprojekt „22 Wochen – 1 Objekt“ (siehe unten) von aequitasetveritas und wortman nach Toronto gereist. Im Royal Ontario Museum gab es eine Sonderausstellung mit dem Titel „It’s alive“, in der die von dem Metallica-Gitarristen  Kirk Hammett gesammelten Hororfilmplakate und einige Filmkostüme noch bis Januar zu sehen sind.

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Hier darf sich mein Objekt an der Eintrittskarte festklammern, obwohl die Exponate am Ende gar nicht so furchteinflößend gewesen sind. Vermutlich waren es die vielen Saurierskelette im ersten Stock des Museums, die bei ihm für Respekt gesorgt haben.

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Und nun – zum Schluss – genaueres zu dem Projekt:

Worum geht es bei diesem Projekt?
Ein von euch ausgesuchtes Objekt wird 22 Wochen lang in den unterschiedlichsten Kontexten fotografisch in Szene gesetzt – eurem Ideenreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt: euer Handy oder das Haustier, der Schreibtisch im Büro, euer Lieblingsbaum, ein Spielzeug aus der Kindheit. Was, wie, wo etc. ist jedem freigestellt.

Zeitplan?
Das Projekt startete am 4. August mit der Präsentation eures Objektes und endet am letzten Sonntag bzw. in der letzten Woche des Jahres (29. Dezember bzw. KW01). Ihr habt jeweils eine Woche Zeit, euch eine Idee für euer Objekt einfallen zu lassen und es mit dem Handy oder der Kamera „einzufangen“; ihr müsst also nicht gleich am jeweiligen Sonntag einen Beitrag online stellen. Voraus planen dürft ihr natürlich auch. ? Falls ihr heute erst zu uns stoßt: Herzlich willkommen! Und falls euch mal nichts einfällt: auch kein Problem. Es soll ja Spaß machen!