Das Werk zum Wort 40/52 : Sehnsucht

 

Willkommen zur 40. Woche des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf:

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Heute erzählt mir meine Mutter, jemand wollte für sie das Wolga-Lied singen, und da kam mir die Idee zum aktuellen Thema der Challenge „Das Werk zum Wort“, das da rein zufällig lautet:

Sehnsucht

In diesem Fall ist sie gleichbedeutend mit Alexandras Lied der Taiga aus dem Jahr 1968. Sie sang es mit 24. Ein Autounfall auf dem Weg in den Urlaub setzte ihrem Leben im folgenden Jahr ein Ende.

 

Sehnsucht heißt ein altes Lied der Taiga
Das schon damals meine Mutter sang
Sehnsucht lag im Spiel der Balaleika
Wenn sie abends vor dem Haus erklang

 

Die tiefe Stimme, die wehmütige Melodie und der Text, der im Vergleich zu dem, was man unter moderner Schlagermusik serviert bekommt, anspruchsvolle Lyrik darstellt. Oder kann man es russisch inspiriertes Chanson nennen? Sie wollte so viel mehr sein als eine folkloristische Schlagersängerin und hatte begonnen, Kontakte zu französischen Chansonniers zu knüpfen, doch ihre Träume sollten sich nicht erfüllen. Insofern wäre nicht nur ihr Lied, sondern auch sie selbst mein heutiges Synonym für Sehnsucht (Quelle – https://www.youtube.com/watch?v=bnqlTU0zWrY):

 

 

   

 

Noch eine große Stimme des 20. Jahrhunderts, die im Alter von 27 Jahren viel zu früh für immer verstummt ist, aber in ihren Aufnahmen wird sie für mich weiterleben und immer jung und hoffnungsvoll bleiben. Und in welche Schublade man Alexandras Kunst stecken möchte – ich verzichte auf solche Etiketten, denn für mich ist sie einfach nur wunderschön.  

 

 

Das nächste Wort: Virus

 

 

 

 

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7 Kommentare zu “Das Werk zum Wort 40/52 : Sehnsucht

  1. Da sind wir ja beide in den 60ern gestrandet … Dieses Lied war übrigens das erste, das mir zum Wort einfiel – high five also! Alexandra ist wie Fritz Wunderlich wirklich viel zu früh gestorben! So eine tolle Stimme!

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