Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : Die besten Tode in Horrorfilmen

 

Anscheinend ist der Oktober wie gemacht für das Thema „Horror“ – auch bei den „Besten am Donnerstag“ bei passionofarts.

In welchen Horrorfilmen gibt es die besten Tode? Diese Aufgabe empfand ich als herausfordernd, denn die Menge der von mir bisher gesehenen Horrorfilme hält sich doch ziemlich in Grenzen. Es kann gut sein, dass nicht alles von meiner chronologisch geordneten Liste in das Horrorgenre gehört. Trotzdem finde ich die Idee, wie darin jemand ins Jenseits befördert wird, relativ ungewöhnlich. Und daher habe ich noch einen mehr eingefügt. Der Reigen des Grauens ist eröffnet:

 

Theater des Grauens (1973)

Eine Mordserie nach Plan erschüttert London. Zum Opfer fallen ihr Theaterkritiker, und den Tod finden sie auf dieselbe Weise wie die Opfer in den Shakespeare-Stücken, die sie erbarmungslos verrissen haben: Ersäufen in einem Weinfass (Richard III), Eifersuchtsmord an der Gattin (Othello), Verbrennen durch eine Trockenhaube (Johanna von Orléans) – hier ist es nicht ein einzelner Mord, der auf das Konto von Vincent Price und Diana Rigg geht, sondern die gesamte Serie (Quelle – https://http://www.youtube.com/watch?v=lGcT8gFzH14):

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The Cube (1997)

Wenn Du Dich verrechnest, bist Du tot. Mehrere Menschen finden sich in einem aus Würfeln gebildeten Gebäude wieder und haben keine Ahnung, wie sie dort hinein gekommen sind. Auf ihrer Suche nach dem Ausgang geraten sie nacheinander in Räume, von denen etliche als Todesfallen konstruiert sind, z.B. Gitter, die einen in Stücke schneiden, Flammenwerfer, die einen rösten oder aus Düsen gesprühte Säure… und sie kommen irgendwann dahinter, dass der Schlüssel in der Mathematik liegt (Quelle – https://http://www.youtube.com/watch?v=1qL1xZNJfV4):

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Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche (2005)

Hier erwischt es am Ende den niederträchtigen Lord Barkis, der zum falschen Giftbecher greift und von den Gestalten im Jenseits erwartet wird, die Übles mit ihm vorhaben und sich in freudiger Erwartung schon die Hände reiben. Noch schöner ist aber der „Tod“ von Emily, die dadurch ihren Frieden findet. Eigentlich ist der Animationsfilm „Corpse Bride“ von Tim Burton kein richtiger Horrorfilm, sondern ein liebenswertes Gruselmärchen (Quelle: https://http://www.youtube.com/watch?v=o86I5qNRqnA)

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Final Destination 3 (2006)

Niemand kann den Tod austricksen. Und wer es versucht, wird auf eine Art sterben, die sich gewaschen hat. Die ganze Filmreihe „Final Destination“ lebt von immer absurder konstruierten Kettenreatkionen, die in das angestrebte Ziel münden. Im dritten Teil der Reihe erwischt es die Freundinnen Ashley und Ashley, in einem defekten Solarium, wo sie in ihren Besonnungskabinen verbrennen.

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Sweeney Todd – der teuflische Barbier von der Fleet Street (2007)

Erst schneidet Sweeney Todd (Johnny Depp) seinen Opfern auf dem Barbierstuhl mit dem Rasiermesser die Kehle durch, dann lässt er sie von dem Stuhl durch eine Klappe in einen Schacht gleiten, der in den Keller führt, und dort werden sie dann von Mrs. Lovett (Helena Bonham Carter) zu Fleischpasteten verarbeitet. Wohl bekomm’s: Als klassischer Hororfilm wär’s kaum auszuhalten; aber bei Tim Burton wurde ein Musical für die Leinwand draus.

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Long Weekend (2008)

Hier schlägt die Natur zurück, und zwar in Gestalt eines kleinen Vögelchens, dank dem der Hauptdarsteller unter die Räder eines LKWs gerät (Quelle – https://http://www.youtube.com/watch?v=XapHxBnTOlk):

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Es muss also nicht immer der kettensägenschwingende Irre oder andere mordende Kreaturen sein, die dem Leben ihrer Opfer ein Ende setzen. Garantiert gibt es noch viel mehr Filme mit ausgefallenen Todesarten, aber dazu ich sie erst einmal gesehen haben müssen.  ADD THE CUBE.

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