Das Werk zum Wort 41/52 : Virus

Willkommen zur 41. Woche des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf:

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Jetzt beginnt sie wieder, die Zeit der  Erkältungen – verursacht durch ein

Virus

– aber nicht nur Mensch und Tier sind anfällig für Viren – auch Pflanzen können es sein. Manchmal bringt so ein Virus besondes schöne Exemplare hervor wie dieses:


 

Das Bild zeigt eine gestreifte Semper Augustus – Tulpen wie diese ließen sich nicht züchten und waren heiß begehrt, was dazu führte, dass während des sogenannten Tulpenfiebers die Preise aufgrund der großen Nachfrage in die Höhe schossen. Und zwar derart, dass so manch einer reich wurde. Doch irgendwann ging es nicht mehr weiter bergauf, und die Spekulationsblase platzte. Viele verloren alles, was sie besaßen.

Nachlesen kann man die Geschichte der ersten Finanzkrise in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts in Mike Dashs Buch „Tulpenwahn“, in dem mir die Spekulation und das Entstehen des ersten Warenterminhandels selbst wie ein Virus erschienen.  

 

Das nächste Wort lautet Wald.

 


(Quelle des Bildes: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/cc/Semper_Augustus_Tulip_17th_century.jpg/774px-Semper_Augustus_Tulip_17th_century.jpg)

 

 

22 Wochen, 1 Objekt: Woche #11 – Versammlung Down Under

 

Die 11. Woche des Fotoprojekts „22 Wochen – 1 Objekt“ (siehe unten) von wortman und aequitasetveritas ist da. Diesmal habe ich es mit Souvenirs Down Under garniert. Als Mitbringsel aus Berlin. Inclusive der Kinokarte für „Book Week“. Sehr kreativ ist das zwar nicht, aber hat für mich Erinnerungswert. Mein Schienbein in allen Regenbogenfarben erinnert mich täglich daran – mit einer Prellung, die noch vom Vortag stammt, ist man vielleicht nicht ganz so gut zu Fuß, aber lasse ich mich durch so eine Panne aufhalten? Und im Kino zu sitzen, ist dem Heilungsprozess ja nicht abträglich.

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Und nun – zum Schluss – genaueres zu dem Projekt:

Worum geht es bei diesem Projekt?
Ein von euch ausgesuchtes Objekt wird 22 Wochen lang in den unterschiedlichsten Kontexten fotografisch in Szene gesetzt – eurem Ideenreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt: euer Handy oder das Haustier, der Schreibtisch im Büro, euer Lieblingsbaum, ein Spielzeug aus der Kindheit. Was, wie, wo etc. ist jedem freigestellt.

Zeitplan?
Das Projekt startete am 4. August mit der Präsentation eures Objektes und endet am letzten Sonntag bzw. in der letzten Woche des Jahres (29. Dezember bzw. KW01). Ihr habt jeweils eine Woche Zeit, euch eine Idee für euer Objekt einfallen zu lassen und es mit dem Handy oder der Kamera „einzufangen“; ihr müsst also nicht gleich am jeweiligen Sonntag einen Beitrag online stellen. Voraus planen dürft ihr natürlich auch. ? Falls ihr heute erst zu uns stoßt: Herzlich willkommen! Und falls euch mal nichts einfällt: auch kein Problem. Es soll ja Spaß machen!