Media Monday # 434 : Das angenehme Gruseln geht weiter

 

Habe ich neulich noch verkündet, dass mir die Anzahl der für den Horroctober vorgesehenen Filme zu hoch sei und ich nur auf einen Bruchteil käme, muss ich heute meine Meinung revidieren. In den letzten Wochen war ich ständig in der Stadtbücherei, um mich mit Filmen des Horrorgenres einzudecken und habe auch schon einige Filme gesehen. Vermutlich werde ich am Ende des Monats doch 13 Filme gesehen haben und werde einen Rückblick auf dieses Experiment folgen lassen. Das Thema passt ja auch super in den 7. Lückentext des Media Monday, der auch diesmal spannend bleibt.

Media Monday # 434

1. Schön, wenn einen Filme noch so richtig überraschen können, wie es mir letztens mit „House at the end of the street“ passiert ist, denn mit diesem Ende hätte ich nun wirklich nicht gerechnet.

2. Ich verstehe durchaus, weshalb viele mit Filmen, in denen verhältnismäßig wenig Blut fließt, nicht viel anfangen können, doch für mich persönlich wird es dann interessant, wenn der eigentliche Grusel über die psychologische Schiene hereinkommt.

3. Es wird mir wohl auf immer unverständlich bleiben, wie man sich bei etwas wie „Blair Witch Project“ oder „Katakomben“ nur gruseln kann, schließlich ist für mich dieses unsägliche Kameragewackel eine Belastungsprobe für die Augen. Und wenn dann auch noch alles so richtig schön ausgeleuchtet wird, fehlt mir eindeutig das Geheimnisvolle.

4. Eine der angenehmsten Begleiterscheinungen des Herbst ist es, dass sich die Natur in den buntesten Farben zeigt und das Licht zum Fotografieren weicher wird.

5. Was habe ich mich gefreut, als angekündigt wurde, dass es gleich zwei Filmdokumentationen über von mir sehr geschätzte bzw. verehrte Künstler geben würde… mal keine als Spielfilm aufgezogene Biopics, sondern eine Kombination aus privatem Material und Interviews mit Menschen, die den Portätierten nahestanden  – und schon war meine Neugier geweckt, mit dem Ergebnis, dass ich zwei unvergessliche Filmabende hatte. Schade nur, dass ich für den einen durch die halbe Republik gondeln musste. Trotzdem bleibe ich dabei: Manche Städte immer eine Reise wert.

6. Eines meiner Hobbys habe ich eigentlich schon viel zu lange vernachlässigt oder ignoriert, aber wenn ich am Wochenende gar nicht mehr vor die Tür komme, sind das doch gute Voraussetzungen, das Nähen wieder aufzunehmen. Schnittmuster und Stoffe sind in ausreichender Menge jedenfalls vorhanden. Fehlt nur noch die Motivation, wieder damit anzufangen.

7. Zuletzt habe ich eine Liste aufgestellt, wie viele Horrorfilme ich mir im Oktober ausgeliehen habe, und das war doch mehr, als ich erwartet hatte, weil ich gar nicht damit gerechnet hatte, doch so viel Zeit dafür erübrigen zu können. Meine Liste, die ein ganzes Spektrum im Horrorfilm abdeckt, lautet:

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01 – „The Visit“  +++   02 – „House at the end of the street“   +++   03 – „Spring“   +++   04 – „Fright Night“   +++   05 – „Katakomben“   +++   06 – „10 Cloverfield Lane“  +++   07 – „Ghost Ship“+++   08 – „Lights Out“   +++   09 – „Der Babadook“    +++ 10 – „Regression“   +++   11 – „Ma – sie sieht alles“   +++   12 – „Fear Island“   +++   13 – „Black Water“

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Die Filme in schwarzer Schrift habe ich noch nicht gesehen, und vom Rest finde ich einige eher so lala (Regression / Katakomben), aber das wird durch die Filme die für mich top sind (Fright Night / Ghost Ship) mehr als aufgewogen.