# Writing Friday – Oktober, Woche 43 – Teil 2 : Wovor ich mich fürchte

Das Projekt „Writing Friday“ habe ich bei elizzy entdeckt – und darum geht es:

Jeden Freitag wird veröffentlicht. +++ Wählt aus einem der vorgegebenen Schreibthemen. +++ Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal, Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben. +++ Vergesst nicht, den Hashtag #Writing Friday und den Header zu verwenden, schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch. +++ Habt Spaß und versucht, voneinander zu lernen.

Dies sind die Schreibthemen für den Oktober

1) Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz: “Er wischte sich das Blut von den Händen und…” beginnt. +++ 2) Schreibe aus der Sicht eines Hexenbesens. +++ 3) Wovor fürchtest du dich am meisten? Erzähle uns davon. +++ 4) Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter ein: erdrosselt, vergraben, blutig, Schrei, Blutmond +++ 5) Das Böse herrscht – Egal ob Buch, Film oder Videospiel wer ist dein liebster Bösewicht und wieso? Könnte er auch gute Seiten an sich haben?

 

♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦

Wovor ich mich fürchte

Eigentlich wollte ich nur meine Fantasie spielen lassen, aber ab und zu ist ein Ausflug in die Realität auch notwendig. In dem Film „ES“ müssen sich sieben Kinder ihren Ängsten stellen. Also, warum tue ich nicht das Gleiche und halte schriftlich fest, was mir Angst einjagt?

Angst vor großen Höhen, steilen Abhängen und bodenlosen Abgründen: Ausgelöst wurde sie durch den missglückten Versuch, als Anfängerin eine anspruchsvolle Skipiste hinunter zu gelangen. Vereiste Stellen und Geröll-Lawinen waren dabei noch das besondere Highlight bei diesem hoffnungslosen Fall. Angekommen bin ich, aber fragt lieber nicht, wie ich mich danach gefühlt habe. Seitdem graust es mir, wenn ich beim Wandern an eine Stelle komme, die eine Rückblende an dieses Erlebnis auslöst. Steile Rolltreppen, die sich plötzlich in Bewegung setzen, sind ein ähnlicher Horror für mich.

Angst vor großen Menschenansammlungen: Auslöser war ein Open-Air-Konzert. Mein Mann und ich wollten den Platz vor der großen Hauptbühne im Freien verlassen, nachdem das Konzert grade vorbei war. Leider kam uns eine genauso große Menschenmasse entgegen, die zum bevorstehenden Konzert im benachbarten Flugzeughangar wollten – und dann steckte ich genau zwischen beiden Mengen fest. Während ein heftiges Gewitter im Anmarsch war. Die Meldung von der Love-Parade-Katastrophe hat mir dann schließlich den Rest gegeben. 

Und – last but not least: Geräusche unbekannten Ursprungs, die von allem möglichen verursacht werden könnten, besonders im Dunkeln und in einer ländlichen Gegend: Wenn irgend etwas über das Dach meines Wochenendhäuschens tobt und ich an einen Einbrecher denke, es aber am Ende nur ein Waschbär gewesen ist… trotzdem ist mir bei diesem Erlebnis der A**** auf Grundeis gegangen. 

Dagegen bereiten mir schaurige Horrorfilme keine schlaflosen Nächte.

♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s