Der Horrorctober 2019 : Vorhang auf für meine Horrorshow – Teil 1

 

Es ist vollbracht – der Oktober ist vorbei, und damit auch der sogenannte Horroctober mit der Aufgabe, 13 Horrorfilme zu sehen. Welche das waren, blieb allen, die mitmachen wollten, selbst überlassen. Ich bin zwar ziemlich spät eingestiegen, aber trotzdem schon am 22. Oktober mit den meisten Filmen meiner Liste durch. Bis auf einen waren das DVDs, die ich mir aus der Stadtbücherei ausgeliehen hatte und die unterschiedliche Arten von Horror zu bieten haben. Am Ende sind es dann sogar 14 Filme geworden.

Damit mein Rückblick nicht so lang wird, habe ich ihn in zwei Teile zu je sieben Filmen gesplittet.

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01 – „Katakomben“ : Waghalsige Archäologin steigt zusammen mit einem Freund und Ortskundigen in die Katakomben von Paris hinab, um einen Schatz zu finden und begibt sich mit ihnen auf einen wahren Höllentrip. Mäßig spannender Mysterythriller im Stil von Blair Witch Project, dessen Abspann prickelnder ist als der Film, daher landet der Streifen bei mir auf dem letzten Platz.

02 – „Spring“ : Werwolf oder anderer Mutant? In einem kleinen Dorf in Italien erlebt ein in der Krise steckender amerikanischer Tourist nicht nur die große Liebe, sondern auch sein blaues Wunder. Body Horror, der Mythen und Wissenschaft miteinander verbindet und in Low Budget Optik daherkommt. Streckenweise etwas langatmig und mit gewöhnungsbedürftiger Kameraführung. In sich aber im großen und ganzen nicht übel. Nette Idee, nur an der Ausführung hat es gehapert. Platz sechs in diesem Rennen.

03 – „The Visit“ : Mama geht auf Kreuzfahrt und lässt den Nachwuchs zu den Großeltern fahren. Doch etwas stimmt mit Oma und Opa nicht, und nachts ab halb zehn empfiehlt es sich nicht, sein Zimmer zu verlassen. Mysteriöser Grusel mit eingestreuten Ekelelementen. Den Film von M. Night Shyamalan fand ich ganz nett, aber noch oben ist noch viel Luft, und daher landet er bei mir auf dem fünften Platz.

04 – „House at the end of the street“ : Am A**** der Welt ein Haus zu mieten, um einen Neuanfang zu wagen, könnte wunderbar sein – noch dazu, wenn der Nachbar äußerst anziehend wirkt. Leider hat der junge Mann, der in diesem Haus lebt, eine unheilvolle Familiengeschichte und ein damit zusammenhängendes düsteres Geheimnis – und der Film mit Jennifer Lawrence in der weiblichen Hauptrolle nicht nur einen für mich verblüffenden Twist. Ich setze ihn auf den vierten Platz, weil die wahren Highlights erst noch kommen.

05 – „Ghost Ship“ : Eigentlich wollten sie nur ein menschenleeres Schiff reparieren und in Schlepptau nehmen, um die Prämie zu kassieren. Dass es auf dem Schiff jedoch nicht mit rechten Dingen zugeht, diese Erkenntnis muss das Bergungsteam teuer bezahlen – und nicht nur mit den gefundenen Kisten voller Goldbarren, die sie dann doch nicht mitnehmen können… Einer meiner absoluten Lieblingsfilme aus diesem Genre. Toll gefilmt, wenn auch etwas blutig, was ich nicht unbedingt haben muss, „Ghost Ship“ bekommt deshalb von mir die Bronzemedaille im ersten Teil meiner Challenge.

06 – „Fright Night“ : Mein attraktiver Nachbar, der bösartige und nur schwer zu beeindruckende geschweige denn abzuschüttelnde oder gar totzukriegende Vampir. Gelungene Horrorkomödie mit Colin Farrell als Vampir, David Tennant als selbsternannter Vampirexperte und Showman und Toni Collette als Mutter eines vampirjagenden Teenagers. Okay, es ist vielleicht etwas unfair, ausgerechnet eine mit Horrorklischees spielende Komödie gegen mehrere Psychothriller antreten zu lassen, und dann noch ein Film, in dem gleich zwei meiner Lieblingsschauspieler dabei sind, aber am Ende verleihe ich ihm die Silbermedaille.

07 – „10 Cloverfield Lane“ : Nach einem Unfall in einem Bunker aufzuwachen und von einem Verschwörungstheoretiker erklärt zu bekommen, es hätte einen Angriff gegeben und alle außerhalb des Bunkers seien tot und die Luft draußen verseucht, kann einen schon an den Rand des Wahnsinns treiben. Aber handelt es sich bei Michelles Entführer wirklich um einen Spinner oder ist doch etwas Wahres an dem, was er erzählt? Und in diesem spannenden, klaustrophobischen Thriller gibt es nur einen Weg, das herauszufinden. Ich muss zugeben, der Zeitpunkt, mir diesen Film anzuschauen, war unglücklich gewählt – nach den Nachrichten von neulich, als man in den Niederlanden eine in Erwartung des nahenden Weltuntergangs isoliert lebende Familie gefunden hat. Aber den Film hatte ich schon zu Hause, als die Meldung kam, und dann wollte ich ihn doch nicht ungesehen wieder zurückbringen. Gut, dass ich meinen Plan durchgezogen habe, denn von diesen sieben fand ich ihn am spannendsten – daher Platz eins und die Goldmedaille von mir.

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Im zweiten Teil meines Rückblicks gebe ich meine Meinung über die sieben anderen Horrorfilme wieder. Die nette Bibliothekarin bezeichnete einen Großteil ihres Sortiments als „Horror Light“, aber trotzdem habe ich mich teilweise nicht schlecht gegruselt.

Ein Kommentar zu “Der Horrorctober 2019 : Vorhang auf für meine Horrorshow – Teil 1

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