Das Werk zum Wort 44/52 : Geist

 

 

Willkommen zur 44. Woche des ProjektsDas Werk zum Wort“ von Stepnwolf:

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Nun ist er vorbei, der Oktober, und mit ihm auch Halloween. Da passt

Geist

als aktuelles Wort ausgezeichnet. Echten Horror kann die Menschheit in Kate Bushs Lied „Experiment IV“ aus dem Jahr 1986 mit dem dazugehörigen Video (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=NTUcoR8_pyE) erleben. Wes Geistes Kind muss man sein, um so eine Soundcollage zu einer tödlichen Waffe zu entwickeln?

 

From the painful cries of mothers to a terrifying scream
We recorded it and put it into our machine

Natürlich muss dieses vom Militär durchgeführte Experiment gründlich schieflaufen.

They told us all they wanted
Was a sound that could kill someone from a distance
So we go ahead and the meters are over in the red
It’s a mistake in the making

 

 

Im Verlauf des Experiments verwandelt sich Kate Bush als engelsgleiche Frau in eine scheußliche Banshee – eine sagenhafte, irische Geistergestalt *).

Ob die von Nigel Kennedy erzeugten Violinenklänge tatsächlich auf den Geräuschen der Duschszene aus dem Hitchcock-Film „Psycho“ basieren, habe ich noch nicht herausgefunden.

Und wie die drei Vorgängerexperimente ausgesehen haben könnten, möchte ich mir lieber nicht vorstellen… Am Ende entkommt der Geist, und zurück bleibt ein einziges, riesiges Sperrgebiet – „and the public are warned to stay off!“ – den Geist, den sie riefen, werden sie nicht mehr los.

 

Das nächste Wort lautet Gangster.

 


*) Das gemeinfreie Bild, das ich zum Beitragsbild auserkoren habe, stammt aus dem Jahr 1825 und trägt den Titel „Bunworth Banshee, Fairy Legends and Traditions of the South of Ireland by Thomas Crofton Croker“  (Urheber W.H.Brooke – Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/89/Banshee.jpg)

 

 

 

22 Wochen, 1 Objekt: Woche #14– Der Grusel, der von oben kam

 

Halloween ist gerade vergangen, da erlebt mein Objekt in der 14. Woche des Fotoprojekts „22 Wochen – 1 Objekt“ (siehe unten) von wortman und aequitasetveritas seinen gruseligen Moment. Wer kennt ihn nicht, den Jump Scare im Horrorfilm, wenn das Opfer ahnungslos das Zimmer betritt und hinter der Tür das Grauen bereits auf der Lauer liegt?

So ähnlich war es auch hier – der Schrecken hockt bereits auf der Tür und wartet darauf, zuzuschlagen – ganz im Stil des Stummfilmklassikers „Nosferatu“ von 1922, in körnigem Schwarz-Weiß und farbig coloriert.

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Und nun – zum Schluss – genaueres zu dem Projekt:

Worum geht es bei diesem Projekt?
Ein von euch ausgesuchtes Objekt wird 22 Wochen lang in den unterschiedlichsten Kontexten fotografisch in Szene gesetzt – eurem Ideenreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt: euer Handy oder das Haustier, der Schreibtisch im Büro, euer Lieblingsbaum, ein Spielzeug aus der Kindheit. Was, wie, wo etc. ist jedem freigestellt.

Zeitplan?
Das Projekt startete am 4. August mit der Präsentation eures Objektes und endet am letzten Sonntag bzw. in der letzten Woche des Jahres (29. Dezember bzw. KW01). Ihr habt jeweils eine Woche Zeit, euch eine Idee für euer Objekt einfallen zu lassen und es mit dem Handy oder der Kamera „einzufangen“; ihr müsst also nicht gleich am jeweiligen Sonntag einen Beitrag online stellen. Voraus planen dürft ihr natürlich auch. ? Falls ihr heute erst zu uns stoßt: Herzlich willkommen! Und falls euch mal nichts einfällt: auch kein Problem. Es soll ja Spaß machen!