Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : Die besten männlichen Sidekicks in Filmen

 

Die Besten am Donnerstag“ bei passionofarts sind zurück und durchkreuzen die Erwartung, dass nach den besten männlichen Sidekicks in Serien nun die weiblichen Gegenstücke dran wären. Dem ist nicht so, jetzt kommen die männlichen Sidekicks in Filmen dran. Das finde ich jetzt noch schwieriger als bei den Serien, denn ich war zwar dieses Jahr sehr oft im Kino. Aber auf Anhieb fällt mir nichts passendes ein. Und was tun, wenn die Grenze zwischen Haupt- und Nebenrolle verwischt. Am besten gehe ich Stück für Stück zurück.

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Le Mans 66 – gegen jede Chance

Matt Damon spielt den Autokonstrukteur Carroll Shelby, der die Vision hat, mit einem völlig neuartigen Rennwagen eine ernsthafte Bedrohung für Ferrari zu werden oder am besten gleich ganz aus dem Rennen zu drängen. Fahren soll diesen Wagen Ken Miles, gespielt von Christian Bale. Den Sidekick findet man in dieser Kombination nicht, aber Miles hat noch einen Sohn, und der tut bei der Präsentation des neuen Ford Mustang sein Fachwissen kund, sehr zum Ärger des Marketingchefs, der Miles von der ersten Sekunde an nicht leiden kann. Selbstverständlich ist der kleine Peter (Noah Jupe) bei den Rennen dabei, wenn der Papa fährt, nur nicht beim Vierundzwanzig-Stunden-Rennen in Le Mans. Das verfolgt er mit der Mama zusammen unter Hochspannung am heimischen Fernseher – Quelle: https://www.thesun.co.uk/wp-content/uploads/2019/11/NINTCHDBPICT000539823516-e1573771179250.jpg

 

 

Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen

Noch ein Trip in die Vergangenheit – in die Zeit, als Russland und die USA darum wetteiferten, als ersten jemanden zum Mond zu schicken. Hier sind die Frauen die Hauptpersonen. Bei der NASA sind weibliche Ingenieure jedoch Mangelware. Als Mathematikerinnen führen sie hochkomplizierte Berechnungen durch und unterstützen die Ingenieure. Einer von ihnen, Paul Staford, traut der Expertin für Vektorgeometrie nicht sehr viel zu – witzigerweise wird Stafford von Jim Parsons verkörpert, dessen bekannteste Rolle die des Sheldon Cooper aus „The Big Bang Theory“ ist – Quelle: https://www.telegraph.co.uk/content/dam/films/spark/hidden-figures/landmark-jim-parsons-in-hidden-figures.jpg

 

 

 

Rocketman

In dem im Musicalstil gehaltenen Biopic über Elton John ist es Bernie Taupin (gespielt von Jamie Bell), der sich nicht nur als brillianter Songschreiber, sondern auch als echter Freund für den exzentrischen Sänger erweist – Quelle: https://i.dailymail.co.uk/i/newpix/2018/09/11/14/50067763000005786155181-image-m-53_1536671326209.jpg

 

 

Fright Night

An diesen Horrorfilm kann ich mich noch sehr gut erinnern. Allein schon die Idee, Colin Farrell einen richtig fiesen Vampir spielen zu lassen, und Toni Collette seine Gegenspielerin, fand ich interessant. Wenn dann noch David Tennant als Showstar ins Spiel kommt, der sich damit brüstet, ein echter Vampirexperte zu sein, dann ist das ein Fall von „Muss ich sehen“. Hinter der ganzen Verkleidung hätte ich ihn beinahe nicht erkannt – Quelle: https://phantanews.de/wp/wp-content/uploads/2011/05/fright-night-david-tennant.jpg

 

Donnie Darko

Düstere Filme sind meine Leidenschaft. Darum darf „Donnie Darko“ in dieser Liste nicht fehlen. Der Film hat es zwar nicht ins Kino geschafft, sondern direkt auf DVD. Aber hey, Film ist Film, und wer nach dem Sidekick sucht, den will ich jetzt nicht mehr länger auf die Folter spannen und zeige auf den Typen im Hasenkostüm. Der taucht nämlich ständig in Donnies Nähe auf, wobei die Frage offen bleibt, ob er wirklich existiert oder ein Hirngespinst von Donnie ist. Ob eingebildet oder real – schaurig ist er so oder so – Quelle: https://i.ytimg.com/vi/3S89DDszDgA/maxresdefault.jpg

 

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15 Kommentare zu “Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : Die besten männlichen Sidekicks in Filmen

    • Danke, ich wollte eigentlich bei Filmen aus diesem Jahr bleiben, aber Biopics, Konzertfilme und Filme wie „The Green Book“ geben nicht so viel her. Bei „Le Mans 66“ hätte das auch ohne den Bub nicht funktioniert, Dann hätte niemand gewusst, wer nun der Sidekick eigentlich ist: Bale oder Damon.

      • Hehe. Manchmal ist es schwer herauszufinden wer der Sidekick ist und wer nicht. Auf Moviepilot hat auch eben jemand geschrieben, dass er Viggo Mortensen aus Green Book nehmen wollte, aber der ist offensichtlich die Hauptrolle. Dachte auch eher er wäre die Nebenrolle.

  1. Bei „Hidden Figures“ fiel es mir schwer, Jim Parsons die Rolle abzunehmen, ich konnte mich nur schwer von Sheldon Cooper lösen – ein Schicksal, daß viele Seriendarsteller teilen, daß sie auf diese eine Rolle festgelegt werden, weshalb es auch nur wenige schaffen, große Rollen jenseits ihrer Serie zu ergattern.
    mmer, wenn ich David Tennant in einem der Harry-Potter-Filme sehe, frage ich meine Mitseher, wie denn Doctor Who in dieses Setting kommt – die stöhnen dann auf und fragen mich, ob ich noch alle Tassen im Schrank habe. Kein Wunder, die kennen Doctor Who nicht und wissen daher nicht, daß er bis jetzt der beste Doctor-Who-Darsteller war, jedenfalls nach meiner Meinung.
    Daß Donnie Darko nicht in den Kinos gelaufen ist, wußte ich gar nicht – ein Hoch aufs Fernsehen, das ihn hier bekannt gemacht hat.

    • Vielen Dank. Leider wissen die wenigsten, dass David Tennant abseits von Harry Potter und Doctor Who auch noch ganz andere Seiten zeigen kann, in vielen anderen Rollen. Grandios fand ich ihn in Hamlet und in dem Dreiteiler „The Escape Artist“ (Der Anwalt des Teufels), und natürlich in Broadchurch als Kommissar.

      • Ich musste auch erstmal Dr. Who beiseite wischen um bei Good Omens David Tennant als „Bösen“ zu akzeptieren. Tennant war mit der Beste Doktor. Das stimmt.

      • stimmt. da war er auch dabei, aber da ich mich immer noch weigere, einen Streamingdienst zu abonnieren und lieber ins Kino gehe oder BBC One über Satellit schaue, ging diese Serie auch komplett an mir vorbei.

      • tja, wie soll ich das erklären… 1. Lieber investiere ich mein Geld in Kino-, Konzert- und Theaterbesuche. Und für 10.– Euro Jahresbeitrag kann ich mir in unserer Bücherei so viele Medien ausleihen, wie ich will – und finanziere damit ein Angebot, das Kinder und Jugendliche kostenlos nutzen können.

        2. haben m.E. Netflix und Amazon Prime inzwischen so gut wie Monopolstellung

        3. gefällt mir nicht, dass Netflix auf Teufel komm raus Serie über Serie ins Programm nimmt, aber nach einer oder zwei Staffeln wieder rauskegelt.

        Mehr fällt mir dazu nicht ein.

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