Mein singender, klingender Adventskalender : Türchen Nr. 9

 

 

Der erste Wachmacher der Woche kommt aus den Niederlanden. Sharon den Adel kenne ich vorwiegend als Frontfrau der Symphonic-Metal-Band „Within Temptation“. Dass sie auch weniger hohe Töne anschlagen kann, die auch immer noch hoch genug sind, stellt sie zusammen mit dem Trance-DJ Armin van Buuren unter Beweis. Und damit bin ich auch schon bei der sogenannten Extended Version des Lieds, das ich immer dann ansteuere, wenn ich in sportlichem Tempo loslaufen will:

In and out of love“

Und Bewegung soll ja bekanntlich bei Kälte helfen. Bloß nicht stehenbleiben – sonst droht das Festfrieren an Ort und Stelle. In meinem diesjährigen Kanadaurlaub war dieser Song jedenfalls der ganz große Renner, auch bei 30°C und gefühlten 80% Luftfeuchtigkeit – https://www.youtube.com/watch?v=syHSXQAQTrI                 

 

 

Womit ich mich noch auf Kanada vorbereitet habe, offenbart das J.

 

Media Monday # 441 : Halleluja – stürmisches Wetter…

Oh du fröhliche… und weil das Wetter so „toll“ war, habe ich mich am Sonntag im Kino besser aufgehoben gefühlt als die ganzen Leute, die zum Floh- und Trödelmarkt auf dem Parkplatz des in der Nähe liegende Einkaufszentrums pilgerten stürmten. Dann ist fröhliches Parkplatztetris angesagt, denn wenn man zurückkommt, darf man erst mal sinnlos durch die Gegend kurven. Aber ich hatte im Kino trotzdem meinen Spaß, mit einem besinnlichen Weihnachtsprogramm – das bekommt bei einem der sieben Lückentexte zum Media Monday ein paar Zeilen gewidmet.


Media Monday # 441

 

1. Am besten an der Vorweihnachtszeit gefällt mir ja, dass ich wieder meinen geliebten Eierpunsch mit Wein vom Winzer trinken kann. Dieses Jahr mit rosa, hellgrüner oder hellblauer Sahnehaube.

2. Wenn ich diesen Monat noch dazu kommen sollte, vorausgesetzt der Film läuft noch, wenn ich Zeit habe, schaue ich mir als Kinofilm Nummer 17 „Der Leuchtturm“ an – ein Thriller mit Willem Defoe und Robert Pattinson in Schwarz-Weiß auf einem sturmumtosten Leuchtturm.

3. Ich hätte ja nie gedacht, noch erleben zu dürfen, wie viele Leute sich ein Konzert von Aretha Franklin anschauen, und das an einem Sonntagmorgen.

4. So manches Konzert vor 2000 ist in ihrer/seiner Art sicherlich beispiellos, denn da hat noch nicht jeder gemeint, das Geschehen mit dem Smartphone filmen zu müssen und sich lieber ungefiltert auf die Show eingelassen.

5. Könnte ich mir nur eine Sache wünschen, ich würde gerne die Zeit zurückdrehen und jemanden davor bewahren, das Reich der Lebenden für immer zu verlassen..

6. Plätzchenbacken steht zwar noch auf der Agenda, allerdings ist ein Teil dessen, was ich geplant habe, eine Mogelpackung, denn gebacken wird da nichts – eher erkalten lassen im Kühlschrank. Australische Keksrezepte ticken da anders..

7. Zuletzt habe ich in Begleitung ein 1972 gefilmtes Gospelkonzert mit Aretha Franklin gesehen, und das war ein echter Genuss, weil nicht nur Aretha alle verzauberte, sondern der Reverend und der Chor ganz außergewöhnliche Stimmen hatten. Hallelujah! Und die Ansprache von Arethas Vater an die Gemeinde war sehr bewegend. Diese Lieder haben ganz ausgezeichnet zum 2. Advent gepasst. Außerdem gefallen mir „Amazing Grace“ und „You’ve got a friend“ um vieles besser als die ewig gleichen kitschigen amerikanischen Weihnachts-Schlager. Möge sich jeder sein Teil dabei denken und sich an den zauberhaften Klängen erfreuen.