Die 5 Besten am Donnerstag : unsere liebsten Weihnachtsfilme

 

Früher war mehr Lametta! Es weihnachtet sehr bei den „Besten am Donnerstag“ bei passionofarts – denn heute sind wir auf der Suche nach den besten Weihnachtsfilmen, wobei das nicht zwingend immer was fürs Herz sein muss. Es kann auch einfach mal ein Film sein, den wir gerne an Weihnachten sehen möchten. Mein Repertoire ist so bunt gemischt wie ein Regenbogen und wie so oft ohne Wertung – quer durch alle Genres.

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Der Grinch (2000)

Eigentlich ist der grüne, griesgrämige Grinch, der in einer Höhle abseits von Whoville lebt, gar kein Böser. Er ist nur so geworden, weil man ihn als Kind gemobbt hat. Jetzt ist das giftgrüne Ungetüm groß und kann niemanden leiden. Weihnachten findet er gar gräßlich und weil er als Kind damit keine guten Erfahrungen gemacht hat, klaut er den Dorfbewohnern kurzerhand die Geschenke. Die sind vorübergehend zwar die Angeschmierten, aber die kleine Cindy Lou hat ein Herz für den Armen und überzeugt ihn auf liebevolle Art, dass Weihnachten doch nicht so übel ist und wie schön es wäre, wenn er die gemopsten Präsente wieder zurückgäbe, um am Schluss gemeinsam zu feiern. Die Maskerade ist Jim Carrey geradezu auf den Leib geschrieben, und ich finde ihn geradewegs zum Knuddeln, wenn er vor Begeisterung wie ein Flummi über den Marktplatz von Whoville springt und sich wie Bolle freut, dass er jetzt ’ne Freundin hat. – https://www.film.tv/upload/bilder/filmshot_klein/bildershows/2018/der-grinch/der-grinch-image-4.jpg

 

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Die unvergessliche Weihnachtsnacht (1940)

Romantik ist angesagt. Barbara Stanwyck spielt die Juwelendiebin Lee Leander, der ein paar traurige Weihnachtstage in einer ungemütlichen Gefängniszelle drohen. Auf Kaution freigelassen, weiß sie nicht wohin und wird vom Staatsanwalt John Sargent (Fred MacMurray) mitgenommen, weil der seine auf einer Farm in Indiana lebende Mutter besuchen möchte und sie zufällig aus der gleichen Gegend stammt. Nachdem Lees Versuch, sich mit ihrer eigenen Mutter auszusöhnen, gründlich schiefgeht, bringt Sargent sie kurzerhand als Überraschungsgast nach Hause mit, wo sie zum ersten Mal erfährt, dass Familienleben auch ganz anders ablaufen kann als das, was sie kennt… – https://universityofhappiness.de/wp-content/uploads/2014/11/die-unvergessliche-weihnachtsnacht-072143781.jpg

 

 

Stirb langsam (1988)

Damit warte ich nicht bis Weihnachten – den gibt’s bei mir schon vorher. Angesichts dieser Weihnachtsfeier im 30. Stock eines nicht fertiggestellten Hochhauses bin ich geradezu froh, wenn unsere Firmenweihnachtsfeier in der im Erdgeschoss gelegenen Sportsbar eines Hotels stattfindet. Den 1988 gedrehten Klassiker mit Bruce Willis in der Hauptrolle des allein gegen eine Bande Krimineller kämpfenden New Yorker Polizisten John McClane finde ich schon allein wegen Alan Rickman als höflichen aber eiskalten Oberschurken Jack bzw. Hans Gruber sehenswert – https://www.filmpalast.net/fileadmin/filmdaten/Sonstige/diehard.jpg

 

 

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Das Leben des Brian (1979)

Always look on the bright side of life – ein bißchen Blasphemie geht bei mir immer. Direkt nach der Christmette in den Player geschoben, entfaltet die Parodie auf gewisse Sandalenfilme ihren ganz speziellen Reiz. Veräppelt fühlen dürfen sich auch Aktivisten, die gerne planen und sich in endlosen Grundsatzdebatten ergehen, aber nichts auf die Reihe kriegen, wenn es darum geht, wirklich aktiv zu werden. Der Film fängt zwar bei dem Besuch der heiligen drei Könige an, die sich in der Tür irren, deckt aber ein weites Spektrum ab und endet beim Karfreitag – weshalb das Experiment auch an Ostern funktioniert. Römer geht nach Hause? Ja, aber erst wird die Parole grammatisch korrekt in riesigen Lettern einhundertmal an die größte Mauer weit und breit geschmiert, diese Lektion muss sein – anders würden es manche ja nie lernen – http://www.tunesienexplorer.de/wp-content/uploads/2017/07/leben-brian_800.jpg

 

 

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Der kleine Lord (1980)

Der alte, verwitwete Earl of Dorincourt (Sir Alec Guinness) muss sich plötzlich um die Erziehung seines achtjährigen Enkels Cedric kümmern. Die Mutter des Jungen kann er nicht ausstehen, und darum muss sie woanders wohnen. Im Laufe des Films wandelt sich der mürrische und verbitterte Adelige und gewinnt nicht nur den kleinen Cedric lieb, sondern ändert auch seine Einstellung gegenüber seiner Schwiegertochter. Es hat viele Jahre gedauert, bis ich diesen Film endlich einmal in voller Länge sehen konnte. Irgendwas kam immer dazwischen – https://www.film.tv/upload/bilder/filmshot_klein/bildershows/2018/der-kleine-lord/der-kleine-lord-image-1.jpg:

 

 

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Was zu Weihnachten noch ausgezeichnet passt: der schwedische Kinderfilm „Eine kleine Weihnachtsgeschichte“ von 1999, der tschechische Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ von 1973, das Drama „Ist das Leben nicht schön“mit James Stewart aus dem Jahr 1946, die Komödie „Kevin allein zu Haus“ (1990), der romantische Episodenfilm „Tatsächlich… Liebe“ (2003), „Weihnachten bei den Hoppenstedts“ von 1997 mit Loriot und Evelyn Hammann… und – die romantische Verwechslungs- und Liebeskomödie “Während du schliefst“ mit Sandra Bullock und Bill Pullman aus dem Jahr 1995.

 

Mein singender, klingender Adventskalender : Türchen Nr. 19

 

 

Run, you clever boy. Nur nicht in eine andere Richtung, denn aus diesem Team kann man sich nicht verdrücken. Hieß es am 5. Dezember noch „Enjoy the Silence“, fasst sich Sarah McLachlan für Delerium mit

Silence“

kürzer – wenn auch nur im Titel. Die Jagd über Stock und Stein dagegen dauert etwas über fünf Minuten. Für sportliche Aktivitäten die ideale Länge – https://www.youtube.com/watch?v=kEvE_04x-xI   

 

 

Für mehr Action in der Bude gibt es morgen noch das T – für alle, die es gerne schneller mögen.