Media Monday # 448: Matcha! Oder wenn der Sonntag auf den Magen schlägt…

 

dann war entweder der Burger vor dem Kinobesuch schlecht oder die Kombination aus Stress und Kaffee nicht gut. Eine Woche krankgeschrieben zu sein, ist das eine, aber auf Koffeinentzug zu sein, ist das Fiasko schlechthin. Der Kreislauf fährt dann Achterbahn, und die Müdigkeit ist der ständige Begleiter. Die wenigen halbwegs wachen Stunden habe ich zum Nachholen der bisher noch nicht gesehenen dritten Staffel von „The Royals“ genutzt und dem letzten Album von Florence & The Machine eine zweite Chance gegeben. Mit dem Ergebnis, dass ich jetzt hin und weg von der CD bin, und weil’s so schön war, habe ich die Doppel-CD  „Aerial“ von Kate Bush rauf und runter gehört.

Und was den Koffeinentzug betrifft: Zum Glück habe ich mich dann doch noch rechtzeitig erinnert, dass ich noch Matcha-Tee im Haus hatte. Das Gebräu aus grünem Teepulver erinnert geschmacklich zwar an feingemahlenen Rasenschnitt, hat aber genug Koffein, das über einen längeren Zeitraum an den Körper abgegeben wird als Kaffee. Und Tee durfte ich ja trinken. Nur welchen, das hat der Herr Doktor nicht gesagt. Übrigens war Matcha schon den Höhlenmenschen bekannt, denn dieses edle Produkt war wie kein anderes dazu geeignet, in Enthusiasmus auszubrechen, wenn man den großen, bösen Dino überlisten konnte – hier ein lehrreiches Video aus dem Jahr 1981, der (nicht ganz ernstznehmende) Beweis ab der 58. Sekunde  –  und zugleich ein echtes Highlight der (Trash)-Filmkunst (Quelle: https://youtu.be/Dy6s4IGRcko?t=58)

Was sich sonst noch ereignet hat, versuche ich in den sieben Lückentexten des Media Monday zu verarbeiten:

Media Monday # 448

1. Nach knapp vier Wochen auf etwaige Neujahrsvorsätze zurückblickend, kann ich sagen, dass ich bei einigen Punkten gut vorgelegt, aber bei einem anderen vorschnell die Flinte ins Korn geworfen habe.

2. Die Aussagekraft von Filmpreisen und Awards im Allgemeinen möchte ich ab und an doch ziemlich anzweifeln, wenn ich z.B. an den Film „MASH“ von 1970 denke, den ich mir am Samstagabend auf DVD angesehen habe. X Nominierungen, aber so nachvollziehen konnte ich diese nicht. Allein das Footballspiel am Ende des Films und der konfuse „Abspann“ waren mir persönlich die fünf Euro wert, die ich vor Jahren für diese Klamotte ausgegeben habe.

3. Die Flut an Film-News im Netz versuche ich, schon frühzeitig von eventuellen Überschwemmungen abzuhalten und greife lieber zu Filmzeitschriften.

4. Einmal Zeit/Geld/Spontanität besitzen, um genau das zu erleben, wovon ich schon länger träume – das wär’s!

5. David Tennant als Doctor Who zu besetzen, war meiner Meinung nach ein echter Coup, denn durch ihn ist die Messlatte für diese Rolle hoch gelegt worden. Und weil ich ein neugieriger Mensch bin, habe ich angefangen, mich für weitere Filme und Fernsehserien seiner schauspielerischen Laufbahn zu interessieren. Dadurch konnte ich mich davon überzeugen, was für ein vielseitiger Schauspieler er ist.

6. Schade, dass Pushing Daisies niemals fortgesetzt worden ist, schließlich fand ich die Art, wie das Thema vom Kuchenbäcker, der die Liebe seines Lebens wieder zum Leben erweckt, sie aber nicht berühren darf, damit sie nicht stirbt, so liebevoll und skurril zugleich umgesetzt.

7. Zuletzt habe ich meine Plattensammlung um ein Album aus farbigem Vinyl erweitert, und das war ein Zufallskauf, weil ich eigentlich auf der Suche nach dem Doppelalbum „Aerial“ von Kate Bush war, aber dann doch bei Joan Baez gelandet bin, und von dieser Dame habe ich noch keine einzige Platte. Asche auf mein Haupt!