Serienmittwoch bei Corly # 311 – fesselnde Film/Serienschauspieler

 

Beim Serienmittwoch auf dem Blog von Corly gab es Anfang Januar sämtliche Fragen für den Monat auf einmal – heute ist folgende Frage dran: Welche Schauspieler habt ihr in welchen Filmen/Serien entdeckt, die euch heute noch nicht loslassen? Warum ist das so?

Aller guten Dinge sind drei, und deshalb widme ich meinen Beitrag heute drei Damen und drei Herren, jeweils in der Reihenfolge, wann sie mir jeweils in welcher Rolle bzw. Serie oder Film zum ersten Mal begegnet sind. Und zwar nach dem Motto „Ladys first“

 

1) Margaret Rutherford als Miss Marple:

Wenn ein Film erfolgreich ist, wird oft eine ganze Reihe daraus. Meine erste „Serien“-Heldin, an die ich mich erinnern kann, war Miss Marple. Die vier Filme mit der resoluten Dame aus dem beschaulichen St. Mary Mead, die sich stets mit dem treuen Mr. Stringer an ihrer Seite auf Mörderjagd begibt, habe ich in den 80er Jahren entdeckt und meine Begeisterung für das englische Landleben nachhaltig geprägt. Aber nicht nur als Miss Marple fand ich sie top, sondern auch witzig in der Komödie „Ernst sein ist alles“, wo sie eine schusselige Gouvernante mimt, der ihr Schützling abhanden kommt (https://cloud10.todocoleccion.online/cine-fotos-postales/tc/2012/02/17/30617542.jpg):

 

2) Jennifer Lawrence (Die Tribute von Panem) – vor 2015

Jennifer Lawrence in der Rolle von Katniss Everdeen, der Heldin der Film- und Buchtrilogie, war der Auslöser, dass ich zuerst die Bücher von Suzanne Collins lesen musste. Mit dem Ergebnis, dass ich begeistert davon war und mit dem Nebeneffekt, dass ich dann auf mehr Filme mit ihr achtete, wie z.B. „Joy – Alles außer gewöhnlich“ oder „Silver Linings“ (https://i.pinimg.com/474x/cd/fb/d5/cdfbd52b35595c063af0685054e91bba.jpg):

 

3) Angela Bassett (American Horror Story) – nach 2016

Ich mag Schauspieler, die ihre Rollen mit Bedacht wählen, anstatt sich für die leichtere Bank entscheiden und dann feststellen müssen, dass sie auf einen Typ festgelegt worden sind. Bei Angela Bassett muss ich das nicht befürchten: Sie spielt die weiblichen Fieslinge bzw. Unsympathen in American Horror Story mit Bravour, da war ich begeistert, dass sie in „9-1-1: Notruf LA“ eine andere Facette zeigen konnte.

 

1) David Tennant (Doctor Who) – vor 2010

Mein persönlicher Lieblingsdoktor, und damit stehe ich nicht alleine da. Die Kultserie war aber nur der Auftakt zu meinem Wunsch, noch mehr Produktionen mit ihm zu sehen. Nachdem er der Rolle des Timelords den Rücken gekehrt hatte, war der Weg frei für andere Rollen. Der nächste Geniestreich, den ich mir auf BBC vor ein paar Jahren im Weihnachtsprogramm ansehen durfte, war Hamlet. Als Aufführung, die als Film im britischen Fernsehen gezeigt wurde. Es folgten weitere Produktionen wie „The politician’s husband“ oder „The escape artist“ (Der Anwalt des Teufels) – das letzte Glanzlicht auf dem Bildschirm mit ihm war für mich „Broadchurch“, und zwar alle drei Staffeln. Spannung auf höchstem Niveau, die mir an die Nieren ging (https://i.pinimg.com/474x/12/89/66/1289660a9aa4d222496ca9a030a149a7.jpg):

 

2) Patrick Stewart (Star Trek) – vor 2015

Patrick Stewart kann mehr, als nur den Captain der Enterprise, Jean-Luc Picard, zu spielen. Gute Beispiele: „X-Men“ und „Eine Weihnachtsgeschichte“, in der er den geizigen Ebenezer Scrooge spielte. Sehr überzeugend, wie ich finde.

 

3) Aidan Turner (Poldark) – 2015

Hier spricht das Fangirl. Als die Nachricht kam, dass die Serie aus den 70er Jahren, die ich in den 80er Jahren geliebt habe, neu verfilmt wurde, war ich skeptisch. Remakes gehen so oft daneben, da befürchtete ich ähnliches. Doch als ich 2015 die neue Fassung sah, änderte ich meine Meinung. Optisch genau meine Kragenweite, fand ich auch seine Darstellung des Titelhelden einfach wunderbar, und ich wollte mir einen Überblick über andere Serien und Filme mit ihm verschaffen. Gut, dass ich es getan habe, denn mit „Being Human“ habe ich eine Serie entdeckt, die mich von der ersten Folge an begeistert hat. Mr. Turner als sexy Vampir. Wow – und die dreiteilige Miniserie „And then there were none“ nach einem Roman von Agatha Christie (Und dann gab’s keines mehr) war sogar noch besser. Schön düster, und die Rolle des Kandidaten Philip Lombard, der ziemlich spät den tragischen Serientod sterben muss, fand ich wie geschaffen für ihn.

Einen Vorteil haben solche Entdeckungen: Man stößt auch auf andere Schauspieler, die man gut findet, aber in dieser Konstellation nicht erwartet hätte. Dass Aidan Turner zusammen mit seiner Partnerin Eleanor Tomlinson (The White Queen) aus „Poldark“ in dem genialen Film „Loving Vincent“ zu sehen war, empfand ich persönlich als das Tüpfelchen auf dem I (https://i.pinimg.com/474x/0a/51/2c/0a512ce16b3a5c14fe7c787ebfc9a5c5.jpg):

 

Die sogenannten „honorable mentions“ oder wen ich noch erwähnen wollte:

Bradley Cooper,: „A Star is born“ und „Silver Linings“   +++   Colin Farrell in „Nicht auflegen“, „Kill the boss“ und „Ondine, das Mädchen aus dem Meer“   +++   James Franco in „127 Hours“, „Die fantastische Welt von Oz“ und „11.22.63 – Der Anschlag“    +++   Emilia Clarke in „Game of Thrones“ und „Ein ganzes halbes Jahr“   +++   Reese Witherspoon in „Walk the Line“, „Natürlich blond“ und „Pleasantville“   +++   Sandra Bullock in „Speed“, „Miss Undercover“ und „Während du schliefst“.