Media Monday # 450: Ein Kinobesuch mit Konsequenzen…

 

klingt wenig prickelnd.

Wenn der Film an sich mich nicht mitreißen kann, mir die emotionale Nähe zu den Figuren fehlt, das Werk auch noch unnötige Längen und Wiederholungen aufweist und zu allem Überfluss auch noch wie ein Mix aus Horrorfilmklassikern (die ich aber nicht nennen kann, ohne zu spoilern), dann habe ich es mit einem Fall von „ging so, war ganz okay, aber völlig überbewertet“ zu tun.

Oder mit anderen Worten – wenn der Trailer wieder einmal mehr verspricht als der eigentliche Film und ich einen der Schauspieler für stark unterfordert halte, dann ist das für mich kein Kandidat für den Film des Jahres. Um welchen Film es geht? Schaut einfach in Text Nr. 7 des Media Monday, und ihr habt die Antwort. Da die Oscar-Verleihungen vor der Tür stehen, sind auch die restlichen sechs Lückentexte darauf eingestellt:

Media Monday # 450

1. Die Oscar-Verleihung 2020 werde ich mir nicht anschauen – das einzige, was mich am Ergebnis interessiert: Wenn es einen Film träfe, den ich noch nicht gesehen habe und jetzt nochmal im Kino läuft, so dass ich die Chance habe, ihn schließlich doch noch zu sehen.

2. Die Sache mit diesen Filmpreisen und Auszeichnungen ist, dass sie meist an Filme vergeben werden, die mich nicht interessieren oder ein völlig überzogener Rummel gemacht wird und andere, die für mich herausragend sind, mit keiner Silbe eine Erwähnung finden.

3. Jemand, der mir nicht einfällt, wird, was solche Ehrungen angeht, meines Erachtens völlig zu Unrecht ein ums andere Mal übergangen/ignoriert, schließlich fehlt mir auch hier jegliche Information, wer ständig nominiert, aber nicht geehrt wurde.

4. Eine Kategorie, die mal wirklich toll und lohnend wäre für Preise jedweder Art will mir nicht einfallen, und ehrlich gesagt, habe ich bei x Kategorien den Überblick veloren und auch nicht das Bedürfnis, eventuelle Wissenslücken zu schließen.

5. Wäre doch schön, wenn es bei solchen Veranstaltungen wie eben den Oscars nicht so ein Gewese um die Klamotten der Stars auf dem roten Teppich gemacht werden würde.

6. Welche Bedeutung/Gewichtung haben Auszeichnungen und Nominierungen im Allgemeinen bei deiner persönlichen Filmauswahl? Keine nennenswerte, da andere Kriterien für mich ausschlaggebend sind.

7. Zuletzt habe ich ein Experiment gestartet, und das war der Besuch einer Spätvorstellung im Kino, weil ich nach langer Zeit wieder einmal wissen wollte, wie das sich anfühlt, zu nachtschlafender Zeit einen aktuellen Film zu sehen. Die letzten Erlebnisse dieser Art waren einige Sneak Previews und der Besuch einer langen Jack-Nicholson-Filmnacht (Wenn der Postmann zweimal klingelt/Shining/Die Hexen von Eastwick) in den 90er Jahren.

Jetzt war es der Film „The Lodge“, den ich um 23 Uhr gesehen habe. Ich glaube, auch zu einer anderen Uhrzeit hätte ich ihn nicht besser gefunden. Aber was ich am Ende dieser Spätvorstellung wirklich hatte, war zum einen ein Bärenhunger und zum anderen die Erkenntnis, dass ich mir davon mehr versprochen hatte. Dass um sieben die Nacht für mich nach fünf Stunden Schlaf vorbei war, steht auf einem anderen Blatt.

7 Kommentare zu “Media Monday # 450: Ein Kinobesuch mit Konsequenzen…

  1. Fängt man nach einer langen Jack-Nicholson-Filmnacht nicht irgendwann an durchzudrehen und die Küchentur mit der Axt einzuschlagen? 😉

    Deine Antwort bei 5. beweist wie erschreckend oberflächlich die Welt (vor allem online) ist.

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