Media Monday # 452: Very British

 

 

Sorgfältige Urlaubsplanung ist alles, und darum war ich bei einem Lichtbildervortrag über „Südwestengland für Fortgeschrittene“, der mir zwei kurzweilige Stunden in Frankfurt beschert hat. Da es im Sommer nach Cornwall gehen soll, fand ich es umso schöner, dass genau die Gegend thematisiert wurde, die mir als Ziel für meine Reise vorschwebt. Der Herr, der den Vortrag gehalten hat, ist zwar der Meinung, dass genau dieser Strand immer noch ein absoluter Geheimtip ist, aber ich habe ihn aber auch nicht über das Gegenteil ins Bild gesetzt. Nachdem ich verschiedene BBC-Produktionen gesehen habe, in der dieser Strand die perfekte Kulisse abgibt, habe ich da so meine Zweifel.

Very British war auch der Film, den ich mir am Abend zuvor mit meiner Schwester angesehen habe: Downton Abbey, gerade erst als DVD erstanden, war dies das perfekte Kontrastprogramm zu der Serie, die ich an diesem Wochenende frisch für mich entdeckt habe: „Nashville“, die – wie man unschwer erraten kann – in der Welt der Country-Musik spielt. Die ersten fünf Folgen der ersten Staffel finde ich schon mal vielversprechend.

Jetzt aber zum Media Monday mit sieben Lückentexten, von denen es meistens sechs in sich haben:

Media Monday # 452

1. Müsste ich grob überschlagen, was mir meine medialen Hobbys monatlich so wert sind, käme ich auf keinen einheitlichen Wert, denn außer gehäuften Kinobesuchen kommen ja auch noch DVDs und die ein oder andere Schallplatte in „limitierter Auflage“ hinzu, die ich durch Zufall so entdecke. Auch Konzerte sind da nicht ganz billig, aber das kommt bei mir jetzt auch nicht so oft vor.


2. Das Schöne – oder Schönste – am Bloggen ist für mich ja seit jeher das Festhalten meiner Gedanken und Ideen und der Meinungsaustausch mit anderen Bloggern und Bloggerinnen – egal, über welche Themen.


3. Blockbuster versus Arthouse ist ja auch so ein nie enden wollender Konflikt, derweil ich persönlich mehr der Typ für sogenannte Arthouse-Filme bin, aber ab und zu mit voller Absicht bei einem Blockbuster lande. „Black Widow“ wäre zum Beispiel so ein Kandidat oder der nächste James-Bond-Film. Geplant ist als nächstes jedoch „Bombshell“.


4. Ich habe ja wirklich versucht, das Faszinierende an Good Omens zu begreifen, jedoch hat mir der den Geist aufgegebene Recorder mit noch nicht gesehenen Folgen einen fetten Strich durch die Rechnung gemacht.


5. Dass ich mich für die Serie „Nashville“ begeistern kann, ist für mich eine DER Überraschungen des noch jungen Jahres, denn Country-Musik ist in meinem musikalischen Universum bisher eher am Rande vorgekommen, und ich bin selbst noch ganz überrascht, wie gut mir diese Musik gefällt https://youtu.be/gAI_1FsJ8rE?t=0:

 


6. Gibt es Themen, Ansätze, allgemein Dinge, die für dich in Film, Buch, Serie etc. ein absolutes No-Go darstellen? Womit ich echte Probleme hatte, war z.B. in „Breaking Bad“ den körperlichen Verfall von Walter White mitzuerleben, weshalb ich nach der ersten Staffel aufgehört habe. Auch die Ankündigung von Folterungen in „Slumdog Millionaire“ hat dazu geführt, dass ich den Film nicht weiterschauen konnte. Und ganz übel wurde es, als mir in „A Star is Born“ klar wurde, dass sich der Hauptdarsteller gleich das Leben nehmen würde.

 


7. Zuletzt habe ich einen zweistündigen Lichtbildervortrag über Südwestengland besucht, und das war eine gute Entscheidung, weil ich so in den Genuss einer  Entscheidungshilfe für meine Reise im Sommer gekommen bin.

Außerdem war es interessant, auch mal Informationen über Stonehenge zu erfahren, die man allgemein nicht so oft präsentiert bekommt. Ich hatte ja schon vor 20 Jahren das Gefühl, dort in eine Touristenfalle geraten zu sein – und jetzt weiß ich, dass mich mein Gefühl nicht getrogen hat und inzwischen dieser Ort noch viel gruseliger ist. Dafür weiß ich jetzt aber mit Sicherheit, was ich mir statt dessen ansehen möchte.