Media Monday # 453 : Very British

 

 

Zuerst ein Lichtbildervortrag über Cornwall am letzten Wochenende, an diesem Wochenende bzw. Freitag (der für mich auch dazu zählt) ein Kinobesuch – für einen Film, der mich begeistert hat. Mir war nach etwas leichtem, lustigem oder absurdem, und da bot sich die Gangsterkomödie „The Gentlemen“ von Guy Ritchie an. Tatort England, aber Sil hatten die im Film auftauchenden „Gentlemen“ keinen:

Ich käme nie auf die Idee, einen sündteuren Glenfarclas von 1974 auf Eis und dann auch noch aus einem Tumbler (Becherglas) zu trinken. Edlen Scotch/Single Malt genießt man am besten wie einen guten Cognac – aus dem entsprechenden, bauchigen Glas. Jetzt aber genug gelästert – beschäftigen wir uns lieber mit dem Media Monday, bei dem es auch heute wieder sieben Lückentexte zum Ausfüllen gibt, von denen nur die ersten sechs variieren:

Media Monday # 453

1. In meiner Kindheit/Jugend haben mir ja Filme/Serien ein völlig falsches Bild davon vermittelt, wie der Alltag von Fernfahrern aussieht. Am Brotausliefern unter Zeitdruck finde ich nun wirklich nichts spannendes oder abenteuerliches. Davon haben mich die Erzählungen meines Mannes später restlos überzeugt.

2. Auch ist es ja gang und gäbe, Charaktere eines bestimmten Alters mit deutlich jüngeren/älteren Schauspieler*innen zu besetzen, wobei ich finde, dass die Diskrepanz zwischen dem Alter der Rolle und dem tatsächlichen Alter der darstellenden Person nicht zu groß sein sollte, sonst wird’s unglaubwürdig. Unfair finde ich es allemal.

3. Dass „Parasite“ bei der Oscarverleihung nicht leer ausgegangen ist, ist eine mehr als freudige Entwicklung in Anbetracht der Tatsache, dass in den Jahren zuvor etliche Filme mit Auszeichnungen nur so überhäuft wurden, dass mich das nur noch gelangweilt hat. Bitte, wozu muss man einen Film mit 8 Oscars auszeichnen?

4. Früher wäre mir ja nie in den Sinn gekommen, mich mal ein wenig näher mit bestimmten Musikrichtungen zu befassen, doch das Silvesterprogramm von 3Sat (ein Konzert von den Dixie Chicks) und das Spezialprogramm meines Lieblingskinos (eine Opernaufführung als Live-Übertragung aus London) haben es mir leicht gemacht, meine Meinung zu ändern.

5. Robert Pattinson ist ein – meines Erachtens – noch immer viel zu wenig beachtetes Talent, schließlich hat er mich mit seiner Rolle in „Der Leuchtturm“ sehr beeindruckt, und seit ich am Freitag den Trailer zu „Tenet“ gesehen habe, in dem er auch mitspielt, überlege ich, ob ich mir dieses von vielen Bloggern erwartete Werk von Christopher Nolan vielleicht doch anschaue.

6. Was ich lange vernachlässigt habe – und mich auch darüber ärgere – ist unser Garten. Aber so schlimm wie bei Familie Flodder sieht es dort noch nicht aus.

7. Zuletzt habe ich mit der zweiten Staffel von „Nashville“ angefangen, und das war Entspannung und Spannung zugleich, weil die Musik auf mich entspannend wirkt und ich es spannend finde, welche Leichen dort noch aus dem Keller auftauchen.