# Writing Friday 2020 – April, 15. Woche : Ein gutes Buch

 

In meinem letzten Beitrag zum #Writing Friday (einer Aktion von elizzy) ging es um Freunde, die einen Kurs für kreatives Schreiben belegt haben und mit Kritik am Werk des jeweils anderen nicht sparen. Nun beschäftige ich mich mit der folgenden Frage:  Was macht für Dich ein gutes Buch aus?

In letzter Zeit habe ich sehr viele Romane online gelesen und für mich im Kopf sortiert, was ich lieber lese und was nicht. Mein heutiger Beitrag bezieht sich ausschließlich auf gedruckte Bücher und keine E-Books oder Online-Romane.

 

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Ein gutes Buch

Wenn man mich fragt, was für mich ein gutes Buch ausmacht, muss ich kurz überlegen, denn nicht immer sind es dieselben Gründe, die mich zu einem bestimmten Werk greifen lassen. Möchte ich auf spannende Weise unterhalten werden? Gebt mir einen Thriller. Suche ich einfach nur leichte Kost zur Zerstreuung? In Anthologien unterschiedlichen Charakters werde ich meist fündig. Oder möchte ich meine Gehirnzellen herausfordern? Die 1Q84-Romane von Haruki Murakami sind da nicht die schlechteste Wahl.

Es hat schon seine Gründe, weshalb ich nicht immer dasselbe Genre lese.

Was ich nicht mag, sind eindimensional gezeichnete Charaktere, gestelzte Dialoge oder Bücher, denen man anmerkt, dass der Verlag am Lektorat gespart hat oder die Recherche durch den Schriftsteller hätte gründlicher ausfallen dürfen.

Gute Unterhaltung garantieren mir Bücher von Schriftstellern wie Ken Follett, Andreas Eschbach und Andreas Franz. Früher war ich vernarrt in die Bücher von Stephen King, aber mittlerweile ist mir der ganze Stil viel zu detailverliebt und zu ausufernd. Und wenn man mich so richtig ärgern möchte, gebe man mir einen Roman von John Grisham oder Dan Brown zu lesen. Bei dem sich ständig wiederholenden Schema der Handlung kann ich mir förmlich schon vorstellen, wie die Geschichte ausgeht. Wie langweilig.

Zur Zeit herrscht übrigens Flaute in meinem Lesestapel. Die Bücherei hat zur Zeit ihre Pforten fest verschlossen; wie gut, dass ich noch diverse Ratgeber und eine AC/DC-Biografie habe, die noch darauf warten, von mir endlich zu Ende gelesen zu werden.

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Die Schreibthemen im April:

1) Was macht für dich ein gutes Buch aus? +++ 2) Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein: Hoffnung, genüsslich, Wind, verletzt, Hindernisse +++ 3) Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz “Klara schmiss das Bild an die Wand, es war nun Zeit für…” beginnt +++ 4) Dein Netflix Konto packt aus – was lief dort die letzten paar Wochen? +++ 5) Versuche “Er war verliebt” in einer Szene zu beschreiben, ohne die Wörter “Liebe” oder “verliebt” zu gebrauchen.

Und hier nochmal die Regeln:

Jeden Freitag wird veröffentlicht. +++ Wählt aus einem der vorgegebenen Schreibthemen. +++ Schreibt eine Geschichte/ein Gedicht/ein paar Zeilen – egal, Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben. +++ Vergesst nicht, den Hashtag #Writing Friday und den Header zu verwenden, schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch. +++ Habt Spaß und versucht, voneinander zu lernen.

2 Kommentare zu “# Writing Friday 2020 – April, 15. Woche : Ein gutes Buch

  1. Das Lektorat vergisst man immer zu gerne, aber ein Buch mit lauter Fehler oder eines das scheiße gesetzt ist, will man dann auch nicht lesen.
    Btw. 1Q84 geht immer bzw. Murakami geht eigentlich immer. 😉

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