Die 5 Besten am Donnerstag : Die besten Biografien

 

 

Ich wusste, dass dieses Thema bei passionofarts irgendwann drankommen würde, und ich weiß, dass das schwierig wird, denn die Liste der Biopics, die ich gesehen habe, ist ellenlang. Und die meisten davon drehen sich um Künstler. Wo also anfangen? Welcher gebe ich den Vorzug?

Noch lange nach dem Sehen sind mir fünf ganz besondere Filme in Erinnerung geblieben. Teils lag es an der besonderen Machart, teils an der Choreografie, und manchmal sind es Erinnerungen an beeindruckende Persönlichkeiten. Eine Wertung spare ich mir – es wäre der mit dem Film jeweils geehrten Person gegenüber auch nicht gerade fair.

Schindlers Liste

Lese ich die Überschrift, sehe ich sofort wieder dieses Bild vor mir – das Mädchen im roten Mantel (https://www.juedische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2018/12/c00053866-1440×720-1160×580-c-default.jpg) – die Person im Mittelpunkt dieser Biografie ist kein Künstler, sondern ein Industrieller, der mit seiner Liste über 1200 Menschen das Leben gerettet hat.


Frida

In dieser Biografie über die mexikanische Malerin, dargestellt von Salma Hayek, werden dank einer besonderen Animationstechnik Gemälde lebendig.


M.C. Escher – Reise in die Unendlichkeit

A propos Technik, mit der Bilder zum Leben erweckt werden – ein bißchen erinnern mich die animierten Illustrationen des niederländischen Künstlers M.C. Escher, der sich stets nur als Mathematiker sah. Der Film ist kein Spielfilm, sondern eine aus Briefen, Bildern und Interviews mit Zeitzeugen zusammengesetzte Dokumentation.


Loving Vincent

Dieses wie ein Krimi aufgebaute Werk mit Saoirse Ronan, Aidan Turner und Chris O’Dowd in einzelnen Rollen, beschäftigt sich nicht nur mit den Umständen, die zu Vincent van Goghs Tod geführt haben, sondern zeichnet sich auch noch durch einen besonders großen Aufwand in der Realisierung aus: Zunächst wurde der Spielfilm gedreht, danach jedes einzelne Bild in ein Ölgemälde im Stil von van Gogh umgewandelt. Somit wirkt „Loving Vincent“ wie ein Animationsfilm (https://www.youtube.com/watch?v=0E7to3jBcAo)

 


Rocketman

Die Biografie über Elton John mit Taron Egerton in der Hauptrolle ist für mich mit eines der besten Biopics, weil sie wie ein Musical durchchoreografiert ist – und Herr Egerton singt selbst, ohne wie eine Imitation des Originals zu klingen.

Wahrscheinlich habt ihr mehr Biografien über Musiker in meiner Liste erwartet, und nicht nur eine – dabei hätte es einige Kandidaten für meine Top Five gegeben, z.B. „Walk the Line“ (über Johnny Cash), „Mystify : Michael Hutchence“, „Ray“ (über Ray Charles – habe ich erst kürzlich wieder gesehen) oder „Bohemian Rhapsody“ (über Freddie Mercury).

Vielleicht sind die Maler und Malerinnen für mich interessanter, weil ihre Kunstwerke auf der Leinwand nochmal so richtig gut zur Geltung kommen und die die bewegten Bilder auf Zelluloid für mich eine moderne Fortsetzung des bildnerischen Gestaltens auf der Leinwand darstellen.

 

30-Days Song Challenge – Day #19

 

 


 

Was wäre das Leben ohne den ewigen Kreislauf … the circle of life?  Nee, nicht das Lied aus dem König der Löwen gibt es heute bei mir, sondern eins, das sich auf morbide Weise mit einem solchen Kreislauf beschäftigt. Sag mir, wo die Blumen sind – aber die englische Version von Joan Baez anstatt der deutschen Fassung von Marlene Dietrich ist mein Beitrag zum 19. Tag bei dieser Challenge…

 

Day #19 : A song that makes you think about life

 

 

 

Joan Baez – Where have all the flowers gonehttps://www.youtube.com/watch?v=iCAmQkmBrj8