ABC-Etüden – Wochen 24 & 25: Finale – oho!

Für die neue Etüde mit maximal dreihundert Wörtern sind auf Christianes Blog die folgenden drei Wörter gespendet worden: Geräteschuppen – kupferfarben – feiern. Die Wortspende kommt diesmal von Susanne  und die Illustration von Christiane:

Manchmal dauert’s etwas länger, bis die zündende Idee entsteht.

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Finale – oho!

Tag Zwei bei Shopping Queen. Am Finaltag sind wir bei Schmuckdesignerin Nicole, von ihren Freunden liebevoll Nicky genannt: ‚Glänzende Aussichten – sei der Hingucker in Metallic‘ lautet das Motto dieser Woche. Doch bevor Nicky heute mit Sandra, ihrer Shoppingbegleitung loszieht, begleiten wir sie nach draußen. Nicky hat sich für die anderen etwas besonderes ausgedacht. Die warten drinnen schon ganz gespannt.“

Ende der Durchsage. Statt der Stimme aus dem Off ist nun Nicky dran. Sie wirft sich vor dem Geräteschuppen in Pose und wiederholt den Spruch, der schon zu Beginn der Woche die Zuschauer „entzückt“ hat: „Ich werde Shopping Queen, weil ich das Gold zur Krone schon hier habe.“

Die Kamera zoomt Nicky heran und verweilt auf ihrem sonnenstudioverwöhnten Teint und der kupferfarbenen Spange an ihrem Arm.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt“, säuselt die Stimme des Sprechers. Gut, dass Nicky ihn nicht gehört hat, denn das wird alles später für die spätere Ausstrahlung zusammengeschnitten.

So, Mädels, damit Ihr Euch nicht langweilt, habe ich vier Objekte versteckt“, verkündet sie. „Findet die Schmuckstückchen und bringt sie heute Abend an den Laufsteg mit.“

Nicky klimpert noch einmal betörend mit den Wimpern, dann wirft sie ihr wasserstoffblondes Haar neckisch über die Schulter und stöckelt beseelt zurück ins Haus. Während Kamera Eins ihr folgt, streift der zweite Kameramann durch den Garten und filmt die versteckten Ersatzkrönchen für Nickys Mitstreiterinnen, begleitet von einem Voice-Over mit Nickys bezauberndem Stimmchen:

Vier Krönchen für Sarah, Aylin, Dorothea und Kim – damit wir morgen bei Guido meinen Sieg gebührend feiern können.“

Die Quittung dafür bleibt nicht lange aus: „Wenn sich unsere angehende Königin des Einkaufsbummels damit mal nicht gnadenlos überschätzt. Warten wir es ab.“

Und damit ist auch die letzte Szene im Kasten, und die Sendung wird in ein paar Wochen über die Mattscheiben flimmern.

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Die Bosheit ist mein Hauptpläsier, drum hab ich 300 Wörter hier… und das Maximum voll ausgereizt.

30-Days Film Challenge – Day 7 : a film that you will never get tired of

 

 

Ich könnte jetzt unter einer Handvoll von Tanz- Musik- oder Konzertfilmen auswählen. Aber am siebten Tag der 30-Tage-Challenge (über den Klick aufs Bild oben kommt man zur Vorstellung) habe ich mich für einen ganz bestimmten Film entschieden, den ich erst vor ein paar Wochen wieder einmal im Fernsehen gesehen habe.

 

Day 7 : a film that you will never get tired of

 

Gestolpert bin ich über Burlesque als DVD in unserer Stadbücherei. Aber nicht, weil ich die Handlung so überragend fände – die könnte ich im Schlaf herunterbeten – sondern wegen Stimmen, Musik und Kostümen…

 

 

Immer wieder ein Highlight in dem Musikfilm mit Christina Aguilera, Cher und Eric Dane (Grey’s Anatomy) ist für mich die Szene, in der die eifersüchtige Kollegin Christina den Strom abdreht und diese dann mit einer Mörderstimme ohne Mikrofon loslegt. Für einen netten Abend mit musikalischer Untermalung ist dieser Film geradezu ideal für mich (https://i.pinimg.com/474x/09/fb/7d/09fb7d7605a09876abfaf03d0db1d225.jpg) – der wird für mich nie langweilig werden.

Media Monday # 467 : Die große Holiday

 

Was ich plane, ziehe ich durch.

Meinen Urlaub wegen Corona verschieben? Im Leben nicht! Die erste Woche war ich verreist, die zweite habe ich zu Hause vertrödelt, jetzt freue ich mich auf ein paar sonnige Tage, bevor nächsten Montag Stress im Home Office rufen. Neben der 30-Days Film Challenge lockert auch der Media Monday das Ganze etwas auf.

Media Monday # 467

1. Hätte ich die Möglichkeit auszuwandern, fiele meine Wahl am ehesten noch auf Kanada. Vorher möchte ich aber noch mehr Gegenden dieses riesigen Landes kennenlernen, denn bisher war ich nur in den Provinzen Ontario und Quebec. British Columbia wäre so ein Wunschziel (oder auch Alberta oder Nova Scotia). Und wenn ich schon dabei bin, würde ich gerne auch noch ein paar andere Ecken auf dieser Welt sehen, z.B. Japan, Hawaii, Patagonien oder Australien, bzw. Tasmanien. Aber ich fürchte, daraus wird so bald auch nichts.

2. Auf alle Fälle würde ich Wert darauf legen, dass ich mir beim Lesen des nächsten Buches eine angenehme Stimmung drumherum schaffe. Laute Musik im Hintergrund muss ich dabei nicht haben.

3. Klischees und Stereotypen wie etwa die Hauptfigur, die es aus einfachsten Verhältnissen und von ganz unten schafft, ganz groß raus zu kommen, kommt in Filmen gar nicht so selten vor. Ein Beispiel ist der Film, dem ich in der heutigen Ausgabe der 30-Days Film Challenge einen Beitrag gewidmet habe. Und – welch ein Zufall – der Titel ist auch noch in der selben Farbe wie hier meine Antworten fett hervorgehoben.

4. Nudeln mit Tomatensoße hat es auch schon einmal zu oft gegeben und möchte ich so schnell auch nicht wieder essen, aber leider habe ich noch den Rest von einer Dose Cherrytomaten übrig und keine Ahnung, was ich damit anfangen soll. Was ich damit anfangen soll, wusste ich auch bei dieser Aufgabe nicht und hoffe, dass sich niemand auf den Arm genommen fühlt.

5. Endlich einmal Richard Armitage als nicht so netten Charakter zu sehen, war mal was anderes und hat mich in „Ocean’s 8“ zum Schmunzeln gebracht.

6. Warum nicht schon längst jemand darauf gekommen ist, eine 30-Tages-Challenge mit Büchern oder Kunstwerken zu starten, ist eine Frage, die ich mir nach der Song-Challenge nun bei der Film-Challenge gestellt habe. Aber vielleicht gibt es die ja schon, und wenn nicht, könnte ich mir doch glatt mal selbst die entsprechenden Aufgaben ausdenken. Nur fürchte ich, dass damit andere schneller sind als ich.

7. Zuletzt habe ich einen Film mit Elyas M’Barek im DVD-Player laufen lassen, und das war “Der Fall Collini“, den ich letztes Jahr im Kino verpasst habe, weil ich tausend andere Sachen wichtiger oder interessanter gefunden habe.