Die 5 Besten am Donnerstag : die besten Historienfilme

 

Historienfilme beziehen sich laut Wikipedia auf historischen Figuren, Ereignissen oder Bewegungen. Oft zählen auch die sogenannten Monumentalfilme dazu; wie schön, dass das heutige Thema der Besten am Donnerstag bei passionofarts zum meinem aktuellen Filmkonsum so gut passt, denn da habe ich gleich mehrere monumentale Streifen im Sortiment. Mit den Jahren sind übrigens so viele Historienfilme bei mir zusammengekommen, schon weil ich früher diese sogenannten Sandalenfilme geliebt habe. Schon allein damit ließe sich die Liste der fünf Besten füllen – meine Auswahl habe ich diesmal nach einem ganz anderen Kriterium getroffen:

Fünf Kontinente – fünf Filme (plus)

Die Kontinente sind alphabetisch geordnet – der Schauplatz des betreffenden Films ist auf dem entsprechenden Kontinent angesiedelt. Lasset die Spiele beginnen..

 

Afrika : Land der Pharaonen

Der Bau einer Pyramide, 1955 von Howard Hawks grandios in Szene gesetzt – mit Jack Hawkins als Pharao Cheops und Joan Collins als macht- und habgierige Prinzessin Nellifer, die am Ende ihr blaues Wunder erlebt (https://assets.mubicdn.net/images/film/2276/image-w448.jpg).

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Amerika : Der Patriot (Nord) /  Fitzcarraldo (Süd)

Die meisten Historienfilme beschäftigen sich mit dem Sezessionskrieg (1861 – 1865). Die Anzahl der Filme, die vor dem Hintergrund des Unabhängigkeitskrieges spielen, ist jedoch kürzer. In Erinnerung geblieben ist mir dieser Film von Roland Emmerich aus dem Jahr 2000, mit Mel Gibson in der Hauptrolle als Farmer und Heath Ledger als dessen ältester Sohn, der sich ohne Erlaubnis des Vaters den amerikanischen Truppen anschließt (https://images.mediabiz.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz45/z0245542/b780x450.jpg) –

 

Für Südamerika hätte ich noch Fitzcarraldo mit Klaus Kinski im Angebot – er lehnt sich an eine reale Person an und an dessen Transport seines Schiffs über einen Berg.

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Asien : Der letzte Kaiser

1987 drehte Bernardo Bertolucci dieses Epos über den Kaiser Puyi, der als zwei Jahre altes Kind den Thron bestieg und als Fünfjähriger zur Abdankung gezwungen wurde. Gedreht wurde an Originalschauplätzen – zur Belohnung gab’s neun Oscars und vier Golden Globes (https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51R50DC9QWL._SY445_.jpg).

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Australien : Long Walk Home

Zum Stichwort „Gestohlene Generationen“ ist mir dieser Film von 2002 über die Umerziehung der Aborigines im Australien der 30er Jahre eingefallen. Basierend auf einem authentischen Fall, geht es in dem Film um drei Mädchen, die aus einem Kinderheim flüchten, in das sie verschleppt worden sind, nachdem man sie im Auftrag der Regierung ihren Familien entrissen hat; diese Zwangsentfernung von Kindern, die von Weißen und Aborigines abstammten, fand bis ungefähr Ende der 60er Jahre statt. Bei dem langen Weg entlang des sogenannten Kaninchenzauns haben die Mädchen 2000 Kilometer vor sich – und einen Fährtensucher auf den Fersen. Die Filmmusik stammt von Peter Gabriel, der sich von der traditionellen Musik der Aborigines inspirieren ließ (https://m.media-amazon.com/images/I/81bP4dBO97L._SS500_.jpg)

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Europa : Rob Roy

Hier hatte ich die Qual der Wahl. Entscheide ich mich für einen Film über das alte Rom oder lieber Russland zur Zarenzeit? Oder vielleicht für ein Epos über den Ersten oder Zweiten Weltkrieg? – Nö. Mein Herz schlägt für Schottland, und deshalb hat es nicht „Braveheart“, sondern ein Film aus dem Jahr 1995 über den schottischen Volkshelden Robert Roy MacGregor, mit Liam Neeson in der Rolle des Titelhelden und Tim Roth als dessen Gegenspieler Archibald Cunningham (https://www.crew-united.com/Media/Images/907/907190/907190.entity.jpg)   

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Am Ende sind es jetzt doch noch sechs Stück geworden…

30 Days Book Challenge : Tag 25 – ein Buch, auf das Du durch den Klappentext neugierig wurdest

 

Da nicht jedes Buch einen Klappentext hat, wie z.B. Taschenbücher, mache ich aus dieser Stelle einfach aus dem Klappentext etwas anderes…

den Text auf der Rückseite des Einbands, der mich auf das Buch neugierig gemacht hat

Ein Sommerhaus am Chiemsee in den dreißiger Jahren: die Erfüllung eines Traums. Und bald ist es für die Familie der jungen Isabella viel mehr als nur ein Ort für die Sommerfrische… Charme, Selbstironie und treffsicherer Witz – eine Freude für mindestens drei Generationen“ – Die Welt.   +++   Weil ich selbst ein winziges Häuschen im Grünen ohne großen Komfort habe, war ich sehr gespannt auf:

Ein Baum wächst übers Dach von Isabella Nadolny

 

Was als Ferienhäuschen gedacht war, wird bald zum Lebensmittelpunkt für die Familie Nadolny – es ist nicht die Romantik, die sie aufs Land ziehen lässt, sondern finanzielle Schwierigkeiten, die sie dazu zwingen.

Wenn eine Familie wie die unsere sich chronisch in den falschen Ländern ansiedelt und bei politischen Wirren, Kriegen, Revolutionen das Geld immer wieder nicht rechtzeitig in der Schweiz deponiert, dann erleichtert das gewisse Entscheidungen beim Bau eines Sommerhauses sehr: Von zwei Möglichkeiten wählt man immer die billigere. Das spart Kopfzerbrechen“. (Seite 16).

 

 

Die Lektüre ist leicht, und doch schimmern unter der Nonchalance, mit der Isabella Nadolny erzählt, die Schwierigkeiten hindurch, die ihre Versuche, sich in dem neuen Leben zurechtzufinden, mit sich bringen (https://i.pinimg.com/564x/cf/44/82/cf44820c4fe3ac6111dd5df2b5cc25b2.jpg).

Das im Großdruck bei dtv erschienene Taschenbuch hat 377 Seiten und trägt die ISBN 3-423-25246-4

 

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Die Liste derer, die mitmachen wird länger und länger – hier ist der neueste Stand:

Bette Davis left the Bookshop

wortverloren

Kraut und Kleid

aequitasetveritas

Wortgerinnsel

wortman

vro jongliert

Irgendwas ist immer

Verfilmt & Zerlesen

Anicas Medienwelten

Corlys Lesewelt

Myriade

Ola

Ich lese

Tempest

Norbpress

Eva

Annuschka

Weitere Neu- und Späteinsteiger sind herzlich willkommen und werden (falls vorhanden) fortlaufend ergänzt.

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