Media Monday # 485 : What U need – oder – Der Startschuss ist gefallen,

nämlich zum Horrorctober (bei dem ich dieses Jahr zum zweiten Mal dabei bin) – herauszufinden, dass sich in unserer Sammlung so viele Horrorfilme befinden, war eine echte Überraschung für mich. Eine Überraschung für mich war auch, dass unsere Stadtbibliothek „Donnie Darko“ unter Horror einsortiert hat.

Keine Überraschung dagegen ist die Vorfreude auf den Media Monday, dessen sieben Lücktentexte stets aufs neue eine sonntägliche Herausforderung sind. Möge es noch lange so weitergehen – und nach 15 weiteren Ausgaben ist dann das 500. Jubiläum erreicht.

Media Monday # 485

1. Horrorfilme gehören für viele im Oktober einfach dazu, für mich auch Klassiker wie „Die Vögel“ vom Meister der Spannung höchstselbst. Manchmal sind aber auch die Grenzen zwischen den Genres fließend.

2. Manches Filmende lässt mich ja wirklich gruseln, denn wenn es keinen Ausweg mehr gibt und es vor dem Horror kein Entkommen, wie zum Beispiel in „Die Vögel“, dann läuft es mir eiskalt den Rücken hinunter. Es gibt sicherlich noch andere Twists, die mindestens genau so furchterregend sind, aber mir fallen gerade keine ein.

3. Übertriebener Splatter ist nichts für mich, außer das Thema wird parodiert.

4. SAW ist schon wirklich harter Tobak, weil den Delinquenten oft nur die Wahl zwischen Pest und Cholera bleibt – gerichtet von einem selbstgerechten ***, dem ich im Dunkeln nicht begegnen möchte.

5. Jetzt, wo wieder ein ganzer Haufen Kinostarts nach hinten verschoben worden ist, wundert mich so langsam nichts mehr.

6. Schön/schade, dass wir nun tatsächlich aufs Jahresende zusteuern: Schön, weil auch diese Jahreszeit ihren Reiz hat – schade, dass es immer so früh dunkel wird und das Wetter mich auch nicht immer zu Freudensprüngen animiert. Im Freien finde ich es oft doch angenehmer als in geschlossenen Räumen.

7. Zuletzt habe ich das Spielchen „such meinen Song“ gespielt, und das war ein bemerkenswertes Erlebnis, weil ich es nicht nur faszinierend finde, wie die Macher dieses Mash-Ups es geschafft haben, fünfzig Songs von 1985 in einen Film von dreieinhalb Minuten Länge zu packen, sondern auch fast das ganze Alphabet vertreten ist – von Aretha Franklin bis Yello; kleine Korrektur am Rande – außer dem Z fehlen auch das Q, das X und das U.

Quelle -https://www.youtube.com/watch?v=Le6RTavyuxI

„Meinen“ Song habe ich übrigens relativ schnell gefunden, und das war genau das, was ich gebraucht habe.