30-Days TV Series Challenge: Tag 23

Man wird alt wie ’ne Kuh und lernt immer noch was dazu. Gelernt habe ich bisher vieles, und darum geht es heute bei der 23. Frage in der Serienchallenge von aequitasetveritas:

„Gibt es eine Serie, durch die du etwas gelernt hast, die dir für ein Thema die Augen geöffnet oder dich zu etwas inspiriert hat?“ – Da kann es für mich nur eine Antwort geben: Die Sendung mit der Maus.

Ob es darum ging, einem Haus beim Wachsen, also vom Legen des Fundaments bis zum Decken des Dachs, im Zeitraffer zuzusehen oder zu lernen, wie man Milchreis mit Zimt und Zucker kocht, war die Sendung mit der Maus jahrelang unangefochten für mich die Quelle allen zu entdeckenden Wissens, später erweitert um einen knuddeligen, blauen Elefanten und noch später um eine knallgelbe Ente.

Auch „Pusteblume“ (später „Löwenzahn“) oder Kindersendungen wie die „Rappelkiste“ (von 1973 bis 1984) oder „Neues aus Uhlenbusch“(von 1977 bis 1982) fand ich als Kind ganz toll. Meine Eltern eher weniger. Sie fanden eher Gefallen an Jean Pütz und seiner „Hobbythek“ – aber bei der Sendung mit der Maus waren wir uns alle einig. Und die gibt es heute noch.

Wo konnte man sonst mal auch einen Einblick in andere Sprachen bekommen, wenn nicht durch den Vorspann, an dessen Ende es jedesmal hieß „Das war türkisch“ oder „Das war serbokroatisch“. Sieben Folgen kommen noch, und was alles gefragt wird, kann man hier nachlesen.

Media Monday # 491 : Sunday morning coming down

Besonders an einem wie diesem. Und wenn ich jetzt auf die Zahl dieser Ausgabe schaue, merke ich, dass wir uns schon im Countdown bis zum 500. Media Monday befinden und es nur noch neun Montage bis dort hin sind.

Media Monday # 491

1. Man meint ja immer, mit dem „Lockdown light“ hätten wir alle viel mehr Zeit zum Spielen, Fernsehen, Lesen etc., wobei ich sagen muss, dass ich wirklich mehr Filme und Serien auf DVD schaue, als zu lesen. Ein Zustand, den ich gerade ändere.

2. Sollte mir ein gutes Angebot begegnen, könnte ich mir durchaus vorstellen, zuzugreifen – ich spekuliere auf die Game-of-Thrones-Komplettbox. Bei Filmen wie „Die Tribute von Panem“ hat das ja auch funktioniert.

3. Was ich mir schon lange wünsche, aber bislang nicht gegönnt habe, ist ein vernünftiger Haarschnitt, aber wenn ich ehrlich bin, würde mir das Schneiden der Spitzen meines „Zottels de Luxe“ durchaus reichen, schließlich wollte ich schon seit einer Weile langes Haar haben.

4. Der riesige Hype um die neue Playstation 5 lässt mich kalt. Die einzigen Spielkonsolen in meinen vier Wänden, sind eine WII und eine PS2 – und damit habe ich schon lange nicht mehr gespielt, weil das zu viele Erinnerungen wachrufen würde.

5. Eine gutsortierte Stadtbücherei zu haben, ist mal wirklich verlockend, weil eigentlich für jeden etwas dabei ist. Manchmal erlebe ich dabei aber auch so einige Überraschungen – dazu aber demnächst mehr.

6. Konsum und Schnäppchenjagd schön und gut, aber wäre es nicht auch mal toll, selbst produktiv zu werden? Als aktuelles Beispiel fällt mir die Flut an Adventskalendern ein, die es inzwischen in allen erdenklichen Variationen gibt, und tatsächlich habe ich mir zwei Stück gegönnt – den einen wollte ich unbedingt, der andere war ein Spontankauf für kleines Geld. Aber warum veranstalte ich dieses Jahr nicht wieder einen, so wie im letzten Jahr mit meinem „singenden, klingenden Adventskalender“?

Videoquelle – https://www.youtube.com/watch?v=bBRgoJZd73M„Live and Record Combined Stereo“

7. Zuletzt habe ich zwei kurze Texte für die Aktion „ABC-Etüden“ geschrieben, während ich dabei den Klängen von Kylie Minogue gelauscht habe, und das war mir wichtig, weil ich dabei kreativ ein Thema verarbeiten konnte, das ich genauso gut auch unter das Motto „Alle Jahre wieder“ stellen könnte. Der musikalische Beitrag über diesem Text war eher ein Zufallsfund im Sinne von „was wäre wenn“.