Media Monday # 499 : Kryptische Ansagen …

… scheinen sich hier einzuschleichen, aber manchmal möchte ich nicht deutlicher werden, auch wenn der ein oder andere Text der Leserschaft Rätsel aufgeben wird. Vielleicht sind die Escape-Room-Spiele daran schuld, die ich seit neuestem für mich entdeckt habe und voller Rätsel stecken. Abwarten, Tee trinken und chillen… schließlich steht schon die 500. Ausgabe des Media Monday vor der Tür, da bin ich noch am Überlegen, welche Weisheiten ich zu diesem Jubiläum absondere. Nun aber husch-husch hinein ins Vergnügen.

Media Monday # 499

1. Der letzte Film, der meine Erwartungen gänzlich enttäuscht hat, fällt mir rein zufällig gar nicht ein, aber bei 131 Filmen im letzten Jahr ist das auch kein Wunder.

2. Alle meinen ja, so viel Zeit – und auch Langeweile – zu haben. Bei mir scheinen die Tage zu kurz zu sein, um alles zu schaffen, was ich gerne noch alles getan hätte.

3. Die Art und Weise, wie Kinofilme entweder ein ums andere Mal verschoben oder alternativ an Streamingdienste verkauft werden, lässt mich an deren endgültige Veröffentlichungstermine nicht so recht glauben.

4. Im Moment ist schon eine komische Zeit, um meiner Fitness auf die Sprünge zu helfen, weil ich nicht der Typ fürs Joggen bin, sondern eher fürs Schwimmen und Radfahren. Ich sehne mir länger hell bleibende Abende herbei, an denen ich radeln kann, ohne Angst haben zu müssen, übern Haufen gefahren zu werden.

5. Wäre ja mal klasse, wenn man bei manchen Aufregern einfach nur cool bleiben und abwarten könnte. Was ich mir bei dieser Antwort gedacht haben könnte, überlasse ich dagegen eurer Fantasie.

6. Im Grunde bitter, wenn man bedenkt, dass es Themen gibt, die mich beschäftigen, aber zu denen ich mich bisher nicht näher äußern wollte. Das Problem an diesem Dilemma: Wo endet die Meinungsäußerung, und wo beginnt der Shitstorm? Doch es gibt vermutlich auch für diesen Zwiespalt eine Lösung, wenn auch nur in kleinen Schritten.

7. Zuletzt habe ich unter Wahrung eines ausreichenden Abstands am Tisch ein Escape-Room-Spiel mit Karten ausprobiert, und das war an manchen Stellen echt schwierig, weil die Beschriftungen und Abbildungen auf den Karten so klein waren, dass ich eine Lupe gebraucht hätte, um wesentliche Details zu erkennen. So sind am Ende haufenweise Strafpunkte von Zusatzminuten dabei herausgekommen, und nun steht fest: Um in ein Casino einzubrechen, den Milliarden-Euro-Chip zu entwenden und erfolgreich zu flüchten, gehört nicht zu meinen Stärken – und laut Spielergebnis befinden wir uns nun auf der Flucht und sind keine Meisterinnen unseres Fachs.