Media Monday # 502 : Nach einer Woche Hoffens und Bangens …

… fühlt sich die neue Woche wie ein Neuanfang an. Obwohl ich jetzt eine Woche Urlaub gebrauchen könnte, muss ich noch bis April warten. Nicht ganz so neu fühlt sich für mich der Media Monday an, trotzdem freue ich mich jeden Sonntag auf die sieben Lückentexte, die ich mehr oder weniger sinnvoll ergänze.

Media Monday # 502

1. Jetzt, wo man durch widriges Wetter noch mehr ans eigene Heim gefesselt ist, tut mir abendliche Bewegung zu flotten Rhythmen immer wieder gut, aber das dürfte nichts neues sein.

2. Apropos Eskapismus, ist es doch immer wieder schön, per DVD in ganz andere Gegenden der Welt abzutauchen; der letzte Ausflug hat mich in das Jahr 1900 mit dem Sechsteiler „Picnic at Hanging Rock“ geführt, das mich in der Synchronfassung noch mehr begeistert hat als das Original im Fernsehen bei der Erstausstrahlung vor drei Jahren auf BBC2.

3. Ansonsten ist das Schwelgen in Erinnerungen an die für mich schönsten Städte der Welt ein Thema, das mich ein ums andere Mal zu begeistern weiß, denn in absehbarer Zeit komme ich vermutlich weder nach Edinburgh, Paris oder Toronto – aber so schnell auch nicht nach Hamburg, München oder Wien. Das Reisen findet daher nur im Kopf oder mit dem Finger auf der Landkarte statt.

4. Eine Bekannte, mit der ich zu Jahresbeginn ein Treffen geplant hatte, zu dem es aber dann doch nicht kam, hat nun schon länger nichts mehr von sich hören lassen und ich frage mich, ob sie mich noch auf dem Radar hat.

5. In den letzten Monaten beobachte ich bei mir in Sachen Medienkonsum ja durchaus den Hang, mehr auszuleihen, als ich letztendlich dann doch schaue oder Serien mittendrin einfach abzubrechen, wenn sie mir nicht hundertprozentig zusagen, so wie Babylon Berlin oder dem Dreiteiler „Das Schwein“ mit Götz George.

6. Den Regenschirm öfters mal zu Hause zu lassen, ist meines Erachtens eine unbedingte Empfehlung wert, schließlich bin ich erstens nicht aus Zucker, und zweitens möchte ich beide Hände frei haben und keinen unnötigen Ballast mit mir herumschleppen; nicht zu unterschätzender Nebeneffekt: Manchmal taucht unverhofft ein Kavalier aus dem Nichts auf, der einem gerne mit seinem Schirm aushelfen möchte, wenn man gerade dabei ist, das Auto zu beladen.

7. Zuletzt habe ich eine Glückwunschkarte geschrieben, und das war ungewohnt für mich, weil ich zwar gerne Kurzgeschichten oder Beiträge für mein Blog verfasse, aber eine schlechte Briefe- oder Kartenschreiberin bin.