Die 5 Besten am Donnerstag : Wo die Liebe hinfällt

Wenn’s nach den anderen gegangen wäre, dann wäre aus einigen kein Paar geworden – darum ging es gestern bei den Besten am Donnerstag, die ich glatt verpasst habe. Irgendwie ist seit Ostern mein Zeitgefühl aus dem Takt, deshalb gibt es meine Auswahl von „Paaren, die keine sein dürften“, mit Verspätung…

Harold & Maude

In der gleichnamigen schwarzen Komödie von 1971 werden aus der 79jährigen Exzentrikerin Maude und dem 20jährigen Harold, der sich für Friedhöfe und Beerdigungen interessiert und Scheinselbstmorde inszeniert, ein Paar.

Tony & Maria

Romeo und Julia als Tanzfilm der Moderne – ein Klassiker, denn in „West Side Story“ stehen beide auf einander entgegengesetzten Seiten. Er als Gründungsmitglied der Jets, einer weißen Gang – sie als Schwester von Bernardo, dem Anfüher der Sharks, einer puertoricanischen Bande. Da kann sich jeder denken, welchen Lauf das Drama nimmt.

Jess & Joe

In „Kick it like Beckham“ erwischt es Jess, die heimlich in einem Fußballclub für Mädchen mitspielt, weil sich ein solcher Sport für ein indisches Mädchen nicht schickt, als sie sich ausgerechnet in den aus Irland stammenden Coach des Teams verliebt.

Henry & Clare

Hier ist es zur Abwechslung mal nicht das Umfeld, das dagegen ist, sondern die Zeit selbst oder das Universum, je nachdem, wie man es betrachtet. Oder ist es Schicksal? Denn in „Die Frau des Zeitreisenden“ können die beiden Liebenden jederzeit voneinander getrennt werden. An Henrys unkontrollierbaren Reisen durch die Zeit in alle Richtungen ist ein Gendefekt schuld, und es gibt nichts, was man dagegen tun kann.

Kili & Tauriel

Ginge es nach Legolas‘ Vater, dem Elbenkönig Thranduíl, dürfte die eigensinnige Elbin in der „Hobbit“-Trilogie nicht einmal die Grenzen des Düsterwaldes überqueren. So aber pfeift sie auf die ihr auferlegten Pflichten und schließt sich der von Thorin Eichenschild angeführten Gruppe von Zwergen und einem Hobbit an, da sie sich in Kili, einen der beiden Neffen Thorins verliebt hat, dabei sind Elben und Zwerge schon seit Urzeiten nicht gut aufeinander zu sprechen. Dass es dabei aber dann noch zu einer Neuauflage von „I will follow her“ seitens Legolas kommt, hat wahrscheinlich wieder jeder außer mir kommen sehen.