Media Monday #529 : Schlaflos im Wochenende

Ein schlafgestörtes Wochenende liegt hinter mir; das ist kein Spaß, wenn man nachts um zwei wach wird und man midestens zwei Stunden keinen Schlaf findet – Lesen hilft da auch nur bedingt. Und dabei hatten wir noch nicht einmal Vollmond. Aber etwas positivies hatte die Sache auch – am Nachmittag danach war ich so fix und fertig, dass ich erst mal ein ausgedehntes Mittagsschläfchen eingelegt habe. Und am Sonntagnachmittag war ich dann auch wieder fit genug für ein Hofkonzert mit dem Dudelsackduo „Grafenwind“. Die Herren (Thomas Zöller & Brian Haase) spielten viel mittelalterliches, doch dazu weiter unten mehr – jetzt folgen erst einmal die sieben Lückentexte zum Media Monday – die Überschrift enthält den Link zu der Aktion auf dem Blog von Wulf.

Media Monday #529

1. Gerne würde ich mal wieder öfter ein Konzert besuchen – der Rödermarker Kultursommer hat es möglich gemacht. Gut, es war die vorletzte Veranstaltung in diesem Jahr, und entdeckt habe ich sie auch nur durch puren Zufall – aber im Freien sitzen und zwei Stunden richtig tolle Musik genießen, war ein Erlebnis, das es ruhig öfter geben dürfte.

2. Dummes Geschwätz in Bussen und Bahnen kann mir gestohlen bleiben, denn das habe ich seit März 2020 nicht vermisst – und wenn ich mit dem Rad zur Arbeit radelte, entkäme ich diesem und täte auch noch etwas für die körperliche Fitness.

3. Zugegeben, es ist schon so, dass ich in manchen Situationen an Zufälle schon gar nicht mehr glaube.

4. Wenn ich die freie Wahl hätte, ob ich Dudelsackspielen oder lieber Tommeln lernen würde, gäbe ich der Trommel den Vorzug – die finde ich einfacher zu handhaben.

5. Das Engagenment vieler Freiwilliger muss man ja auch anerkennen, schließlich käme im kulturellen Bereich gar nichts mehr zustande, und da werfe ich doch gerne ein Scheinchen in die herumgehende Spendenbox.

6. Es gäbe schon merklich Schlimmeres, als noch ein paar Woche länger im HomeOffice zu arbeiten – zumindest könnte ich während der Arbeit mal wieder knackige Klänge dudeln lassen – wer soll mich denn daran auch hindern?

Zum Wachwerden und/oder Gruseln – https://youtu.be/Lv8nz1BWetE

7. Zuletzt habe ich ein Hofkonzert besucht, bei dem am Ende die Spendenbox herumgereicht wurde, und das war eine Veranstaltung in Rödermark auf einer winzigen Bühne auf einem Privatgrundstück – und das fand ich ganz großartig, weil die beiden Herren unter dem Künstlernamen „Grafenwind“ nicht nur schottische Melodien spielten, für die man einen sehr langen Atem braucht, sondern auch schwedisches, finnisches, bretonisches, galizisches und persisches Liedgut – unter anderem auch das Stück „Varulven“ (Werwolf) von der schwedischen Gruppe Garmarna.

der krönende Abschluss (irgendwo) – https://www.youtube.com/watch?v=mj0mjjEqQo4

In dem Video geben die beiden Herren das Abschlusslied dieses gelungenen Nachmittags – „Gol“ (persisch für Blume).