Cinema-Scope 2021 im August : An Action!

Kaum habe ich den Action-Monat August mit der Lethal-Weapon-Filmreihe eingeläutet, zieht RTL 2 mit der Stirb-Langsam-Reihe nach. Aber mit meinem Statement Nr. 6 vom 527. Media Monday (Ließe man mir die freie Wahl zwischen einer Statistenrolle in „Lethal Weapon“ oder „Die Hard“, sofern ich eine Zeitmaschine hätte, würde ich mich für den ersten Film entscheiden) war ich schneller, ätsch! Aber erst mal der Reihe nach: Bevor wir am 1. August mit der Quadrologie angefangen haben, mussten wir erst mal Black Sails zu Ende bringen.

Dieser Punkt ist abgehakt – aber wann wir die zweite Staffel folgen lassen, ist noch ungewiss – denn nach den Klassikern mit Mel Gibson und Danny Glover ist erst einmal Game of Thrones an der Reihe (jetzt, wo der Sommer fast schon vorbei ist).

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Lethal Weapon 1 – Zwei stahlharte Profis & Lethal Weapon 2 – Brennpunkt LA ++ Man on Wire – der Drahtseilakt ++ American Sniper ++ Escape Room ++ Snowpiercer ++ Lethal Weapon 3 – Die Profis sind zurück ++ Face/Off – Im Körper des Feindes ++ Mad Max ++ Escape Room 2 – No way out ++ Mad Max II – Der Vollstrecker ++ Lethal Weapon 4 – Zwei Profis räumen auf ++ 12 Monkeys

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Lethal Weapon 1 (1987) & Lethal Weapon 2 (1989): Ausgerechnet an seinem 50. Geburtstag bekommt Roger Murtaugh (Danny Glover) vom LAPD einen neuen Partner – den selbstmordgefährdeten Martin Riggs (Mel Gibson), der unter dem Unfalltod seiner Frau leidet und bei seinen Einsätzen den Falschen in die Quere kommt. Im ersten Film der Reihe kommen sie einer Gruppe heroinschmuggelnder CIA-Söldnern auf die Schliche, im zwei Jahre später gedrehten Nachfolger legen sie sich mit südafrikanischen Diplomaten an, die sich bei ihren Drogengeschäften hinter ihrer politischen Immunität verstecken. Die Lage eskaliert, als Riggs erfährt, unter welchen Umständen seine Frau damals wirklich ums Leben gekommen ist… Als ich die Box mit der gesamten Filmreihe im Laden gesehen habe, musste ich einfach zugreifen – und „Brennpunkt L.A.“ ist für mich das absolute Highlight darin.

Man on Wire – der Drahtseilakt (2008): Kein Spielfilm wie „The Walk“ aus dem Jahr 2015 von Robert Zemeckis, sondern ein Dokumentarfilm von James Marsh über Philippe Petit, den Mann, der zusammen mit einer Gruppe von Freunden 1974 in einer Nacht- und Nebelaktion ein Drahtseil zwischen den beiden Türmen des World Trade Centers spannte, um anschließend darauf einen illegalen Hochseillauf hinzulegen. Dokumentarfilm mag ja zunächst vielleicht nicht so spannend klingen, doch der auf youtube verfügbare Film in Originalsprache (englisch und französisch) ist aufgezogen wie ein Heist Movie und enthält Filmmaterial über die Vorbereitungen zu dem riskanten Coup. Die vielen Interviews mit allen Beteiligten fand ich überaus spannend – sie ließen mich vergessen, wie rudimentär meine französischen Sprachkenntnisse bisher waren.

The Script und ihr musikalischer Drahseilakt – https://www.youtube.com/watch?v=QV62YRpIeUA

American Sniper (2014): Schrödingers Drama wäre auch ein Kandidat für die letzte Ausgabe von „Die 5 Besten am Donnerstag gewesen“ – der 132 Minuten lange Film von Clint Eastwood mit Bradley Cooper in der Hauptrolle hat die Lebensgeschichte des von einem Veteranen ermordeten Navy-SEALs Chris Kyle zum Thema; unterbrochen werden Kyles Aufenthalte im Kriegsgebiet durch die Zeiten mit Frau und Kindern in der Heimat, bei denen schnell klar wird, dass er nie wirklich zu Hause angekommen ist, sondern sich immer noch im Krieg befindet und er deshalb mit dem zivilen Leben überhaupt nicht mehr zurechtkommt – Posttraumatische Belastungsstörung wäre meine laienhafte Diagnose, aber professionelle Begleitung kommt hier so gut wie gar nicht vor. Bezeichnenderweise wird Kyle (auf dessen Konto als Scharfschütze 160 Tötungen gehen) dann auch bei einem seiner vier Einsätze im Irak mit „Willkommen zu Hause“ begrüßt. „Schrödingers Drama“ kam mir in den Sinn, weil man den Film als Pro- und auch als Anti-Kriegsfilm sehen kann. Dementsprechend kontrovers haben ihn auch andere aufgenommen. Ich tendiere wegen der Auswirkungen, die dieser fern der Heimat stattfindende Krieg auf alle Beteiligten hat, eher zur Anti-Fraktion.

Escape Room (2019): Weil wir gerne Rätsel lösen, spielen meine beste Freundin und ich seit einiger Zeit diese „Einmal-Exit-Games für zu Hause“, bei denen es nichts zu gewinnen gibt – ganz im Gegensatz zu diesem Escape Room in dem gleichnamigen Horrorfilm von 2019, der mich in Ansätzen an „Cube“, „SAW“ oder „Hostel“ erinnerte. Da winken den ausgewählten Spielern 10.000 Dollar, doch schnell wird ihnen klar, dass es hier um mehr geht, als nur zu entkommen, nämlich um ihr Leben… Gut, dass ich der in einem Würfel versteckten, als Aufforderung getarnten Einladung nicht nachkommen musste, denn ich wäre relativ schnell auf der Strecke geblieben, obwohl mir die Bedeutung einiger Hinweise gleich zu Beginn klar war oder ich bei anderen ein seltsames Gefühl hatte, das ich aber nicht benennen konnte. Aber eins weiß ich jetzt schon: Ich fand diesen Psycho-Horror so spannend, dass ich mir vorgenommen habe, die am 19. August ins Kino kommende Fortsetzung (Escape Room 2 – No Way Out) anzuschauen.

Das Logo der Firma, die diesen Escape Room betreibt.

Snowpiercer (2013): Globale Erwärmung ist Schnee von gestern in dieser Dystopie – nachdem ein Versuch, sie mit Hilfe einer in die obere Atmosphäre gesprühten Substanz einzudämmen, gründlich schiefgegangen ist, hat eine neue Eiszeit die Erde fest im Griff. Ein von einem Perpetuum Mobile angetriebener Zug dient den Überlebenden als Arche, die nach dem Metropolis-Prinzip aufgebaut ist: an der Spitze des Zuges sitzen die Herrschenden und Privilegierten, alle anderen Ränge verteilen sich in absteigender Reihenfolge nach hinten, und ganz am Ende des Zuges hausen alle, die von denen an der Spitze als Abschaum betrachtet werden und von bewaffneten Securityleuten in Schach gehalten werden. Wenn es Wilford (Ed Harris), dem Erbauer des Zuges und seiner Ministerin Mason (Tilda Swinton) ginge, würden alle an dem für sie bestimmten Platz bleiben, doch nach 18 Jahren hat Curtis Everett (Chris Evans) genug von den erbärmlichen Zuständen in den überfüllten, letzten Waggons, und er plant, mit einer Gruppe Aufständischer die Kontrolle über die den Zug antreibende „ewige Maschine“ zu übernehmen… East meets West – diesen „Leftover“ aus dem letzten Jahr hatte ich noch auf Festplatte – angesichts der sommerlich hohen Temperaturen war die in einer Eiswüste spielende Dystopie von Regisseur Bong Joon-ho bestimmt nicht die schlechteste Wahl.

Lethal Weapon 3 (1992): Diesmal sitzen die Bösen in den eigenen Reihen der Polizei und bringen Waffen und eine ganz spezielle Munition mit besonderer Durchschlagskraft, Copkiller genannt, in Umlauf. Mit tödlichen Folgen für den besten Freund von Roger Murtaughs Sohn Nick und einen jungen Polizisten, den es an seinem 22. Geburtstag erwischt. Trotz verschiedener Gags im Zusammenhang mit dem Nebenplot, in dem Riggs versucht, das Rauchen aufzugeben und Anspielungen auf die Filme davor fand ich diese Fortsetzung nicht ganz so spannend wie Teil 2 der Reihe.

Face/Off – Im Körper des Feindes (1997): Nur nicht den Kopf verlieren! Wenn ein FBI-Agent (John Travolta) den Körper mit einem im Koma liegenden Terroristen (Nicolas Cage) tauschen soll, um aus dessen Bruder Informationen über eine Zeitbombe herauszubekommen, die bald detonieren und ganz L.A. auslöschen könnte, so klingt das nach einem ausgeklügelten Plan. Dumm wird es nur dann, wenn der komatöse Troy plötzlich erwacht, die für den Tausch Verantwortlichen ausschaltet, um auf Agent Archer Jagd zu machen und zwar immer noch die Bombe im Fokus hat, aber leider auch weiterreichende Pläne hat. Aufgenommen habe ich den Thriller von John Woo vor einigen Wochen aus dem Spätprogramm eines privaten Fernsehsenders.

Gesichterwechsel in einer Umrundung – der Song im Film : https://www.youtube.com/watch?v=7kx55uEmIl8&t=23s

Mad Max (1979): Endzeitspektakel mit Crash-Garantie. „Ich habe Angst, so zu werden wie die…“ – in einer nicht näher definierten Zukunft befindet sich die Polizei im Kampf gegen mordende Banden, die auf den Straßen Angst und Schrecken verbreiten und auf zwei oder vier Rädern alles umnieten, was ihnen in die Quere kommt. Als bei einer Verfolgungsjagd der aus dem Gefängnis ausgebrochene Kopf einer ganz bestimmten Motorradgang umkommt, schwören die übrigen Mitglieder Rache. Als erstes erwischt es den Kollegen des Polizisten Goose, dem Freund von Max (Mel Gibson), und als die selbe Gruppe von Marodeuren dann auch noch die Familie von Max umbringt, begibt sich dieser seinerseits mit einem 600 PS starken umgebauten Ford auf einen erbitterten Rachefeldzug.

Escape Room 2 – No way out (2021): Noch größer, noch spektakulärer. Dabei sieht zunächst nichts danach aus, als Zoey und Ben auf die Reise nach New York begeben, um den Machern der perfiden Minos-Escape-Rooms das Handwerk zu legen. Doch nachdem jemand ihren U-Bahn-Waggon vom Rest des Zuges abkoppelt, wird ihnen klar, dass sie und ihre Mitfahrer sich schon mitten im Spiel befinden. 88 Minuten Hochspannung… meinetwegen könnte dieses als Psychohorror bezeichnete „Turnier der Champions“ auch als Thriller durchgehen – keine Sekunde lang habe ich mich gelangweilt oder mich dabei ertappt, wie ich nach Logiklöchern suche (was bei dem Tempo, in dem es von Szene zu Szene vorwärts ging, auch so gut wie unmöglich war – und damit entfiel für mich auch das Miträtseln, so wie im Vorgänger „Escape Room“, den ich vor zwei Wochen auf DVD gesehen habe).

Suchen Sie nach versteckten Hinweisen, auch wenn Ihnen die Zeit wegläuft – https://www.youtube.com/watch?v=RHStNEH40Ic

Vielleicht finde ich die Hinweise auf DVD schneller, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass bei dem ein oder anderen Twist in zwei Jahren ein dritter Teil folgen könnte und ich dann auch wieder im Kino sitze.

Mad Max II – der Vollstrecker (1981): Noch mehr Chaos – noch mehr Trümmer. Eine Ordnung gibt es Jahre später in einer trostlosen Zukunft, in der Leute wegen ein bisschen Benzin jederzeit ihr Leben verlieren können, schon lange nicht mehr. Kein Wunder, dass die Nachricht, es gäbe irgendwo im Outback eine zur Festung ausgebaute Raffinerie nicht nur jede Menge brutale Gesetzlose anzieht, sondern auch Ex-Polizist Max Rockatansky, dem so langsam der Sprit ausgeht. Eigentlich wollte der den Festungsbewohnern nur einen Deal anbieten, um selbst wieder mobil zu werden, doch dann entscheidet er sich dafür, den Verzweifelten, die sich zweieinhalbtausend Meilen nach Norden absetzen wollen, im Kampf gegen die Verbrecher beizustehen. Waren im Vorgänger noch Schusswaffen, mit mörderischem Tempo gesteuerte Fahrzeuge oder der Einsatz von Feuer die erste Wahl bei den Waffen, kommt jetzt eher vorsintflutliches Arsenal zum Einsatz: Hier fliegen Bumerangs fast genauso häufig wie aus allen möglichen Quellen abgefeuerte Pfeile. Diesen Teil kannte ich übrigens noch nicht.

Lethal Weapon 4 (1998): Zum Abschluss der Reihe stehen diesmal die chinesische Mafia (mit Jet Li als Oberbösewicht) und die Familienplanung von Roger Murtaugh und Martin Riggs im Fokus, die zwischenzeitlich zu Captains befördert werden: Ersterer wird Großvater, ohne zu wissen, dass er bereits einen Schwiegersohn hat (einen von der nervigen Sorte) – und letzterer sieht der Geburt seines ersten Kindes entgegen und zermartert sich das Hirn, ob er seine Liebste heiraten soll oder nicht. Dass diese genauso unentschlossen ist wie er, macht die Entscheidungsfindung nicht leichter. Natürlich dürfen im letzten Film Gags und Verfolgungsjagden nicht fehlen. Riggs verfolgt die Fluchtautos schon wieder zu Fuß? Falsch gedacht – diesmal hängt er sich sich im wahrsten Sinne des Wortes an einen Truck und kann bei der Gelegenheit schon mal die Belastungsfähigkeit von Folie testen… Stellenweise hatte der Film seine Martial-Arts-Momente, und ich fand ihn gelungener als den Vorgänger.

Tina Turner in Action – https://www.youtube.com/watch?v=dc3IEdllaxc

Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel (1985): Fürchtet das Glücksrad! Nochmal zwei Jahrzehnte später. Der dritte Teil der Reihe war tatsächlich der einzige, den ich damals im Kino gesehen habe. Grund für den Kinonachmittag: Tina Turner. Die spielt die Aunty Entity, die als Herrscherin über Bartertown, einer Oasensiedlung, gerne den erpresserischen Master Blaster loswerden will und ihre Chance gekommen sieht, als ihrder durch die Wüste irrende Max vor die Füße fällt. Ein Zweikampf in der Donnerkuppel soll es richten, doch zu ihrem Ärger verläuft das Duell nicht so wie gedacht, und so lässt die Rache der Dame nicht lange auf sich warten.

12 Monkeys (1995): Selbserfüllende Prophezeihung oder Zeitschleife? Als Wissesnschaftler James Cole (Bruce Willis) aus dem Jahr 2035 in das Jahr 1996 zurückschicken, um den Ausbruch eines die Menschheit auslöschenden Virus zu verhindern, können sie nicht ahnen, dass nicht nur bei den Zeitreisen etwas schiefgeht, sondern dadurch ein Teufelskreis in Gang gesetzt wird. Nach all der Action hatte ich Lust auf einen Science-Fiction-Film, der mich stellenweise rein optisch an „Brazil“ (einem weiteren Film von Terry Gilliam) erinnert hat – gesehen habe ich ihn vor Jahren schon einmal, aber erst jetzt war ich in der Lage, alle Puzzlestücke, die mich damals verwirrt haben, richtig zusammenzusetzen.

Wenn ich rückblickend sagen müsste, welcher Film ich in diesem Monat am besten gefallen hat, schwanke ich zwischen drei Filmen: 12 Monkeys, Snowpiercer und Face/Off – Im Körper des Feindes. Für Dystopien und alles, was in Richtung Science Fiction geht (Zeitreisen, Identitätstausch u.ä.) bin ich nämlich immer zu haben. Unter dem Aspekt müsste ich dann dieses Trio noch um mindestens einen Film der Mad-Max-Reihe erweitern, aber tatstsächlich fand ich den zweiten am schwächsten. Aber Schwund ist ja irgendwo und irgendwie immer. Jetzt muss ich nur noch ein griffiges Motto für den kommenden Monat finden, und die Auswahl der richtigen Filme und/oder Serien kann beginnen.

Media Monday #531 : Reisefieber

Ganz im Zeichen des Findens der idealen Möglichkeit für kommendes Silvester hat der vergangene Sonntag gestanden – eine Suche, die einem Fass ohne Boden gleicht. Unübersichtliche Seiten gibt es zuhauf, und am Ende sind wir dann doch bei einem Hotel gelandet, das ein uns auf den ersten Blick zusagendes Paket offeriert – jetzt muss das Angebot nur noch verfügbar sein und die Zeiten für das Ein- und Auschecken in unsere Pläne passen, dann stehen die Chancen gut, dass wir dieses Jahr mal nicht zu Hause Silvester feiern, sondern mit Blick auf eine hübsche Altstadt und Weinberge.

Thematisch passt dann mein heutiger Beitrag zu den Plänen von Wulf und seiner frisch Angetrauten, die in die Flitterwochen starten (oder sich schon darin befinden). Nachträglich nochmal herzlichen Glückwunsch – so, nun aber zum Media Monday Nr. 531

Media Monday # 531

1. Eine meiner schönsten Erinnerungen ist die fünftägige Reise in Schottlands Hauptstadt, direkt im Anschluss an meine Hochzeit, die für meine Verwandtschaft und Kollegen völlig überraschend kam – dass wir bei unserer Ankunft am Zielflughafen mit Feuerwerken zum 5. November empfangen wurden, hatte von uns beiden niemand gewusst, und darum war diese Überraschung für meine Mann und mich damals einfach wunderbar.

2. Und was ich nie vergessen werde, sind unsere gemeinsamen vier Wochen in Schottland und England sieben Jahre später.

3. Manchmal kann ich ja manchmal selbst kaum glauben, dass die gemeinsame Zeit mit ihm sich über ein Drittel meines Lebens erstreckt hat.

4. Wäre es nicht so unglaublich, man würde meinen ich hätte mit Bahncard und Jugendherbergsausweis längst sämtliche deutschen Bundesländer besucht – tatsächlich aber fehlt mir als einziges von allen Bundesländern noch Bremen auf meiner Liste.

5. Bloggen ist am Ende so viel mehr als nur das Festhalten von Gedanken und dem Niederschreiben von dem, was man so den lieben langen Tag gemacht hat… hier kann ich mich kreativ ausprobieren, als Fan dem Objekt meiner Verehrung huldigen und vor allem eines – mich mit anderen über unterschiedliche Themen austauschen.

6. Hätte ich gewusst, dass das Gute manchmal näher ist als gedacht, hätte ich nicht im Internet auf unübersichtlichen Seiten nach Silvesterangeboten in Hamburg, Bremen oder Dortmund gesucht.

7. Zuletzt habe ich festgestellt, dass auch Unterhaltungsliteratur bilden kann und das war hochinteressant und bewegend, weil es in dem Roman „Hamburger Hamlet“ von Michael Estrin neben Trauerbewältigung auch um das Stück „Hamlet“ geht (wenn auch nur zum Teil) und der übergewichtige Held der Geschichte mit Leseschwäche alles andere als der in üblichen Highschoolgeschichten auftauchende Überflieger ist.