Ankündigung : 13 aus 33 – der Horrorctober 2021

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Viele haben es schon angekündigt, jetzt ist es auch bei mir soweit: Meine Auswahl an 13 Horrorfilmen für diesen Monat steht – zustandegekommen ist sie mittels Auslosung durch meine Schwester und mich. Das hat sich ein wenig angefühlt wie die Ziehung der Lottozahlen. Nur dass es in unserem Fall keine Kugeln, sondern 33 zusammenfaltete giftgrüne Post-Its mit den Kandidaten waren – 13 aus 33, da war die Spannung groß.

Horrorbox vs Losbox

Und das sind die Kandidaten, die es erwischt hat:

Die Kammer des Schreckens (1940) ++ Tanz der toten Seelen (1962) ++ Dan Curtis‘ Dr. Jekyll & Mr. Hyde (1968) ++ Das Bildnis des Dorian Gray (1973) ++ Genie des Bösen (1932) ++ Invasion der Aliens (1971) ++ Willard (1971) ++ Folter (1968) ++ Die Nacht der lebenden Toten (1968) ++ Der Hund von Baskerville (1983) ++ Totentanz der Vampire (1970) ++ King of Zombies (1941) ++ Slugs (1988)

Allesamt gezogen aus der 33 Filme auf 12 DVDs enthaltenden Box „Meilensteine des Horrorfilms“ – und einige Geschichten sind bestimmt schon x-mal verfilmt worden. Da kann ich noch von Glück sagen, dass wir nicht zwei Versionen von Dr. Jekyll & Mr. Hyde gezogen haben. Berichte folgen demnächst.

ABC-Etüden – Woche 40 & 41 – Etüde 2: Zielsetzung für Fortgeschrittene

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Nach der kurzen Werbepause schreite ich zu neuen (Un)taten, denn jetzt geht es weiter auf meiner Reise, die sich gewaschen hat, und zwar mit den Worten Geheimkünstlersperrigsuggerieren. Sie wurden gespendet von Yvonne und ihrem Blog umgeBUCHt für die aktuelle Ausgabe der ABC-Etüden (auf dem Blog von Christiane).

Sollte ich in einem meiner letzten Kommentare suggeriert haben, bei dem Geheimkünstler könnte es sich um einen besonders versierten Verbrecher handeln, war das ein Gedanke, der ein viel zu sperriges Konstrukt an Konsequenzen nach sich ziehen würde, und deshalb lasse ich auch dieses Vorhaben ganz schnell wieder fallen. Oder vielleicht doch nicht?

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Zielsetzung für Fortgeschrittene

Ratlos standen Bini und ich vor dem Regal in der Buchhandlung und hatten die Qual der Wahl. Nach meiner Eskapade vor dem Fitneßstudio und ihrer Gardinenpredigt für Luca und ganz besonders für mich hatte sie sich wieder eingekriegt. Meine Reue hatte darin bestanden, statt Dummheiten anzustellen, „Die Tribute von Panem“ innerhalb weniger Tage auszulesen. Nun suchte ich nach einem neuen Buch.

„Schau mal hier: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand. Wär das nicht was für Dich?“

Oh, geh Ford! Titel und Klappentext suggerierten zwar ein abgefahrenes Lesevergnügen; aber auch in Englisch klang das ebenso sperrig wie der des folgenden Buchs, das mir Bini hinhielt:  „Der Geheimkünstler – vom Werden und Vergehen eines skandalumwobenen Meisterwerks“.

Die Geschichte über das geschredderte Gemälde kannte ich zur Genüge: Respekt, hatte ich damals gedacht, da könnt ihr noch froh sein, dass der versteckte Schredder rechtzeitig seinen Geist aufgegeben hat, sonst wäre das Mädchen mit dem Ballon für immer in Tausenden von Schnipseln aufgegangen. Banksys Coup hatte für einen gigantischen Wirbel gesorgt. A propos Wirbel: Zuletzt hatte sich mein Verehrer aus dem Bus auffallend ruhig verhalten, doch ich wurde das dumpfe Gefühl nicht los, dass wir uns im Auge des Sturms befanden und der wahre Ärger erst noch bevorstand.

Da fiel mein Blick auf ein unscheinbares Büchlein mit knapp 160 Seiten: „50 Ways to Leave Your Lover – Crime Lessons for Advanced Learners“. Interessiert blätterte ich durch die ersten Seiten des Krimis. Die Sammlung von Kurzgeschichten verhieß Spannung und amüsante Unterhaltung. Besser als „Mord am Fjord“ und die ideale Überbrückung langweiliger Momente – und wenn’s nur auf dem Rückflug war.

Doch erst ein Plausch mit dem hübschen Mann an der Kasse ließ eine Idee aufglimmen: Niagara Falls – seine Heimatstadt mit seinen Wasserfällen war praktischerweise genau eines unserer Ziele.

Und sind Ziele im Leben nicht ungemein wichtig?

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Übersetzungshilfe für den Krimi gefällig? Bitte schön: 50 Methoden, seine(n) Liebste(n) zu verlassen – Krimilektionen für Fortgeschrittene. Und für alle, die gerne einen Überblick über das bisherige Geschehen hätten, habe ich hier die Zusammenfassung:

Etüde 1 „Der Ausflug“Etüde 2 „Filmriss“Etüde 3 „Das Resümee“Etüde 4 „Der Zonk“.

PS: Die Sperrigkeit der Titel mancher Bücher in dieser genau 300 Wörter langen Etüde ist ein Trend, der seit dem Erfolg des „Hundertjährigen“ für eine Weile zu beobachten war, von mir aber nicht gepflegt wird. Ich bevorzuge es kurz und knackig. Auch im Titel. Die Etüden sind eine gute Möglichkeit dazu.

PPS: Gerade komme ich von einem Spontanausflug zurück, und was sehe ich? Ein Riesenplakat über die Ausstellung „Mystery Banksy“ in Mainz.

ABC-Etüden – Woche 40 & 41 – Etüde 1: Lass die Leute reden

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Have a break, have a Kitkat – in diesem Fall muss ich meine auf einer Rundreise spielende Fortsetzungsgeschichte für die Wörter unterbrechen, die von Yvonne und ihrem Blog umgeBUCHt für die aktuelle Ausgabe der ABC-Etüden (auf dem Blog von Christiane) gespendet worden sind: Geheimkünstler – sperrig – suggerieren.

Einen Geheimkünstler in die Reisegruppe einzuschmuggeln, lasse ich hübsch, fein bleiben und widme ihm bzw. ihr lieber einen Ausflug in die Arbeitswelt.

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Lass die Leute reden

Die „lieben“ Kollegen!

Die meisten von ihnen waren insgeheim doch froh, wegen Corona von zu Hause arbeiten zu müssen. Nur so – das hatte mir eine ganz Nette – im Vertrauen mitgeteilt, sei sie sicher vor Nervensägen. Auch wenn es anstrengend gewesen wäre, den sperrigen, aber für ein angenehmes Arbeiten unerlässlichen zweiten Monitor oder ihren auf sie eingestellten Bürostuhl in ihre Dachwohnung hochzuwuchten.

Nervensägen… ich wusste genau, wen sie meinte. Quatsch keine Opern hatte in der Vergangenheit das genervte Augenrollen der anderen ausgedrückt, wenn er wieder einmal zu einem Monolog über seine kreativen Projekte angesetzt hatte. Wenn er in dieses Fahrwasser geriet, gab es kein Halten mehr. Etwas, das auch einer mir bekannten Bloggerin zu schaffen machte, die sich inzwischen gar nicht mehr traute, ihren Kollegen zu erzählen, dass sie von Hand Chanelkostüme nähte. „Die abschätzenden Blicke“, hatte sie mir auf einem Nähwochenende geklagt, „suggerierten ihr, man dächte, sie nähme ihren Job nicht ernst.“ Wollte sie Karriere machen (ihre Worte), schwieg sie lieber fürderhin.

So ein Quatsch! Man sollte schon fein differenzieren können. Was haben denn meine Leidenschaften damit zu tun, ob ich gute Arbeit abliefere?

Lass die Leute reden, pflichtete ich im Stillen den Ärzten bei und gratulierte mir, dass ich privates und berufliches stets trennte.

Über meinen Tanzsport wussten alle Bescheid – körperliche Aktivitäten waren in der Berufswelt immer gern gesehen – sein Herzblut in kulturelle Projekte zu stecken, anscheinend weniger. Es kam nicht von ungefähr, dass ich nur wenigen offenbart hatte, was ich in meiner Freizeit noch so trieb.

Klammheimlich freute ich mich darüber wie ein kleines Kind, dass ich im Verborgenen, also gewissermaßen als Geheimkünstlerin, Fortsetzungsromane und Science-Fiction schrieb, auch wenn ich so wahrscheinlich nie einen Verlag finden würde. Schreiben als Hobby und nicht als Verpflichtung: Vielleicht machte ja genau das den eigentlichen Reiz daran aus.

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In 300 Wörtern zur ersten Etüde. Wie ich den Geheimkünstler in meine Rundreisegeschichte einbaue, lasse ich das Schicksal entscheiden.

Projekt ABC – T wie Traumtyp

Nur noch wenige Buchstaben trennen uns vom Ende des Alphabets – heute ist beim fotografischen Projekt von wortman das T an der Reihe. Wer bei der Überschrift auf eine Enthüllung hofft, für wen mein Herz schlägt, wird eine Enttäuschung erleben…

Wenn Träume wahr werden

Im Sommer 2008 ist für mich mit vier Wochen Schottland und England ein Traum wahr geworden – und bei einem Bootsausflug durch die Gewässer unterhalb von Dunvegan Castle auf der Isle of Skye kam uns dieser knuffige Geselle vor die Linse, den ich nach der Reise in meinen Mails an Freunde als „Traumtyp“ bezeichnet habe.

das schönste Bild, das bei dieser Fotosafari entstanden ist.

Ebenfalls auf der Isle of Skye ist dieses Foto mit mir und der Telefonzelle entstanden:

Phone Booth

Zurück in Edinburgh, sah ich sie dann: die Polizei-Notrufzelle, Fans der Serie „Doctor Who“ ist sie auch als TARDIS bekannt:

Einen anderen Traum habe ich 2019 für mich wahr gemacht, als ich spontan eine Rundreise durch den Osten Kanadas gebucht habe, die dann ihren Anfang in Toronto genommen hat und auch dort endete. Genau da, wo jetzt die Fontänen lustig sprudeln, befindet sich im Winter eine Eisbahn, auf der ich gerne mal ein paar Runden drehen würde.

Aber selbst die schönste Traumreise geht einmal zu Ende – da kann man hinterher nur noch in Ruhe seinen Erinnerungen nachhängen und hoffen, dass einmal bessere Tage kommen.

In diesem Sinne hat sich eines bewährt… .

.. abwarten und Tee trinken. Vielleicht nicht gerade auf den Treppenstufen

…. aber dafür mit der zu diesem Bild (Treppenstufen = The Stairs) passenden musikalischen Begleitung.