Unsortierte Gedanken : Self-Statements – The importance of being asked

Ich sortiere diesen Fragebogen unter „unsortierte Gedanken“ ein, eigentlich ein Widerspruch in sich… diesmal sind es 20 Fragen mit 20 Antworten, und zwar zum Thema Horror (gefunden bei Bette Davis left the Bookshop) ursprünglich stammt er diesmal von Treevenge und Gina:

Hier geht’s los:

1. Welcher war der erste Horrorfilm, den du im Kino gesehen hast? – Ich glaube, das war „Cat People“, aber doll fand ich ihn damals nicht. Und jetzt habe ich keine Erinnerung mehr an den Inhalt, außer dass Nastassja Kinski mitgespielt hat.

2. Welche war die erste Horrorserie, die du geschaut hast? – American Horror Story, aber alle Staffeln durcheinander.

3. Zelebrierst du Halloween und wenn ja, wie? – Nicht so wirklich, und dieses Jahr ist mir nicht nach Feiern zumute.

4. Welchen Horrorfilm hast du zuletzt abgebrochen? – „Scream“ – aber nicht weil er so schlecht war, sondern weil es schon so spät war – meine Schwester und ich haben ihn dann gestern zu Ende geschaut.

5. Welcher Horrorfilm ist in deinen Augen der schlechteste? – Da gibt es so viele Streifen, dass ich mich gar nicht entscheiden kann. Ist es „Texas Chainsaw Massacre“, die x-te Fortsetzung von „SAW“ oder das absolut unnötige Remake von „Nightmare on Elm Street“? Oder gar ein ganz anderer Kandidat? Ich bin da unentschlossen.

6. Welcher Horrorfilm-Klassiker hat deiner Meinung nach, diesen Titel nicht verdient? – Bestimmt mache ich mich unbeliebt, wenn ich mich für „Scream“ entscheide. Ich finde ihn bis auf die Jump-Scares und wegen der Massen von Kunstblut an den für Horrorfilme so typischen blutigen Stellen eher lustig und überzogen als zum Fürchten. Zudem für einen Klassiker nicht alt genug – denn Klassiker fangen bei mir in den Achtziger Jahren an. Unter Klassiker würde ich eher „Der Exorzist“ oder „Rosemary’s Baby“ einsortieren.

7. Gibt es einen Horrorfilm, den du jedes Jahr schaust? – Nein, aber dafür andere Filme, wenn sie mal wieder im Fernsehen laufen. Stünde allerdings die „Final Destination“-Filmreihe auf dem Programm, sähe die Sache vermutlich anders aus.

8. Wärst du lieber eine Hexe/ein Hexer, ein Werwolf/eine Werwölfin oder ein Vampir/eine Vampirin? – Ich glaube, ein Werwesen – aber kein Werwolf, sondern ein Selkie. Seehunde sind ja so anmutig und elegant in ihren Bewegungen im Wasser.

9. Welches Horrorfilm-Set ist für dich das coolste? – Das Haus aus „Rose Red“ (Stephen Kings Haus der Verdammnis), das sich selbst umbaut, anbaut und vergrößert. Den Baumeister hat es schon lange in den Wahnsinn getrieben, und so mancher Gang, der einst war, ist längst im Nirgendwo verschwunden.

10. In welchem Horrorfilm wärst du gerne dabei gewesen? – In „Final Destination“, aber nicht als eine der vom Tod Heimgesuchten.

11. Bist du ein „Final Girl“ oder doch eher der, der Holz holt und nicht mehr wieder kommt? – Da stelle ich mir die Gegenfrage: Was macht der, der das Holz holt, und wohin entschwindet er? Ich könnte mir gut vorstellen, mich zwischendurch vom Acker zu machen und Beistand zu organisieren. Zum Beispiel einen Exorzisten oder – wie in Fright Night (mein Nachbar, der Vampir) – jemanden, der sich mit der Bekämpfung von Vampiren auskennt.

12. Fährst du mit 4 Teenagern (die natürlich deine Freunde sind) in den Wald? – Muss es der Wald sein? Ginge auch eine abgelegene Insel? Oder ein Campingtrip aufs platte Land?

13. Magst du Horror-Film-Parodien? Wenn ja, welche ist deiner Meinung nach die beste? – Da schließe ich mich Bette Davis left the Bookshop an und küre die im Fake-Documentary-Stil gedrehte Komödie 5 Zimmer, Küche, Sarg zur besten Parodie. Die ganzen Scary-Movie-Filme dagegen mag ich gar nicht.

14. „Scream“ bekommt einen weiteren Teil: findest du es gut oder hat es sich auch mal ausgeschrieen? – Der erste von den Scream-Filmen reicht mir, glaube ich.

15. Deine neue Nachbarin erzählt dir, dass in deinem Haus jemand brutal gestorben sei: glaubst du ihr? – Ich denke schon. Aber Auswirkungen auf mein Leben wird diese Neuigkeit vermutlich nicht haben.

16. Über dir sind Schritte zu hören, obwohl über dir niemand wohnt. Was tust du jetzt? – Mich fragen, ob es Vögel, Nagetiere oder gar ein Waschbär sein könnte, der da über mir randaliert. Und dann Lärm schlagen – funktioniert aber nicht immer. Genauso wenig wie lautes und extra schräges Singen. Vielleicht lässt sich das nervige Wesen über meinem Kopf auch mit dröhnendem Techno oder heftiger Heavy-Metal-Musik vertreiben.

17. In welchem Horrorszenario möchtest du niemals gefangen sein? – Eindeutig in dem von SAW. Eingesperrt zu sein wie in Cube, ist ja schon schlimm genug, aber mich selbst verstümmeln zu müssen, um überhaupt den Hauch einer Chance aufs Entkommen zu haben – und dann vielleicht auch noch dabei gefilmt zu werden, wie in Hostel? No way.

18. Du bist gefangen und wirst jeden Moment sterben, außer es kommt jemand und rettet dich. Das ist der Hauptcharakter aus der letzten Serie, die du geschaut hast. Bist du verloren? – Ich glaube, jetzt bin ich so richtig gekniffen, denn je nachdem welchen Piraten oder gar Piratin aus Black Sails mir das Schicksal zugeteilt hat, stünden meine Chancen so fifty-fifty.

19. Würdest du dich um schuldenfrei zu werden auf ein Spiel einlassen, bei dem du dein Leben verlieren könntest? – Nein, nicht mal wenn es sich um so einen Irrgarten wie in Escape Room handelt. Oder so ein Spiel wie in „Nerve“ – Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen? Die Aussicht, um mein Leben kämpfen zu müssen, während draußen in der weiten Welt des Internet oder Darknet gelangweilte Individuen Wetten abschließen, wer das Rennen macht, klingt wie ein Tritt in den Allerwertesten, und ich würde mich wie verhöhnt fühlen.

20. Jemand ist in deinem Haus: Wer ist es und wie wirst du dich verteidigen? – Bei ungebetenen Gästen irdischer Art gibt es eigentlich nur eines: mich verstecken und die Polizei holen. Halten sich allerdings Zombies, Aliens oder andere übersinnliche Gestalten, hätte ich massive Probleme, da mir genau in so einer Situation kein probates Mittel einfallen würde.

Jetzt bin ich mal gespannt, wer zu diesem gruseligen Thema auch seine Gedanken beisteuern möchte – mitmachen können jedenfalls alle, die Lust dazu haben.

4 Kommentare zu “Unsortierte Gedanken : Self-Statements – The importance of being asked

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