ABC-Etüden – Woche 44 & 45 – Halloween-Etüde

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Viele können ja Halloween nichts abgewinnen und meiden alles, was damit zusammenhängt, wie der Teufel das Weihwasser. Dann sollten sie meine Etüde vielleicht besser nicht lesen. Nach dieser vorausgeschickten Warnung widme ich mich meinem aktuellen Beitrag zu den ABC-Etüden (auf Christianes Blog), die sich diesmal um die von Wortverdreher gespendeten Wörter Kürbis, kitzlig und krakeln drehen.

250 Wörter sind es diesmal bei dieser auf Halloween eingestellten Etüde geworden.

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Die Stunde der Wahrheit

Ding Dong… Süßes oder Saures… Wer will nochmal? Wer hat noch nicht? Vor meinem geistigen Auge zogen die Halloween-Szenarien der vergangenen Jahre noch einmal vorbei. In dem einen Jahr hatte ich mich auch trotz des fehlenden Kürbisses vor lauter Klingelgeistern kaum retten können, und mir hatten die enttäuscht dreinschauenden kleinen Gespenster, Vampire und Hexen unsagbar leidgetan. Im Jahr darauf hingegen hatte ich mich rechtzeitig mit Massen an Süßigkeiten eingedeckt, aber obwohl ein besonders gruselig geschnitzter und mit einer Kerze zum Leuchten gebrachter Grinsekopf in Orange einladend auf unserer Altpapiertonne thronte, hatte kein einziges kostümiertes Kind geschellt, und ich war bis ins Frühjahr hinein auf Lakritz und Fruchtgummis sitzengeblieben. Und in den Jahren danach hatten sie mich schlichtweg vergessen. Waren in Scharen an unserem Haus vorbeigezogen, bis dann Corona kam…

Und dieses Jahr? Ich wage es kaum niederzuschreiben, aber ich werde mich einfach überraschen lassen. Die Dosen mit weißen Mäusen, Schnullern, Colafläschchen und sauren Gurken stehen auf jeden Fall bereit. Unter Hygieneauflagen werde ich die Leckereien mit behandschuhten Fingern in Tüten verpackten und der Dinge (oder besser Besucher gesagt) harren, die da kommen oder aber auch nicht. Falls letzteres zutrifft, habe ich wenigstens die Sorten im Haus, die ich selbst am liebsten nasche – bloß kein Lakritz oder gar eine Mischung aus beidem… Bei diesem kitzligen Thema kann ich sehr speziell werden. Aber vielleicht sollte ich ein paar nette Worte auf einen Zettel krakeln und den an unseren Briefkasten kleben. Vielleicht in etwa so?: „Süßes oder saures? Bei mir bekommt ihr beides.“ 

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Über den Fortgang der Geschichte werde ich euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.

Projekt ABC – V wie Vinyl

Musik spielt eine wichtige Rolle in meinem Leben, was man an etlichen Beiträgen von mir (unter „Dienstags-Gedudel“, „Soundtrack of my Life“ und „INXS“) sowie meiner Teilnahme an der 30-Days-Song Challenge sehen kann.

Und deshalb zeige ich stellvertretend für das V beim fotografischen Projekt von wortman nun Bilder eines Teils meiner Vinylsammlung, und zwar den bunten Teil, denn das Leben ist bunt und zu vielfältig, um mich nur auf ein Genre festzulegen.

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La vie en rose : Amy Winehouse – „Frank“

Bordeauxrot : U2 – „The unforgettable fire“

LP Nr. 1 in sattem Tomatenrot : Queen – „Greatest Hits“

LP Nr. 2 in sattem Tomatenrot : U2 – „How to dismantle an atomic bomb“

Das Rot kommt nur leider auf den Bildern nicht so gut heraus.

transparentes Blau : U2 – „Songs of Experience“

transparentes Weiß : INXS – „The Swing“

Ganz in Weiß : Duffy – „Rockferry“

meliertes Weiß mit Grau : Zola Jesus – „Conatus“

transparentes Vinyl, in unterschiedlichen Brauntönen meliert : Zola Jesus – „Taiga“

Schwarz-weiß marmoriert : Zola Jesus – „Okovi“

Die Goldmedaille : ABBA – „Gold“

eine Legende in zartem Pastellgelb : Joan Baez mit ihrem Debütalbum

Grün ist die Hoffnung : INXS – „KICK“

Nicht nur stilistisch aus dem Rahmen gefallen, sondern auch vom Format her – und eine der wenigen Picture-Discs, die ich besitze: Hagalaz Runedance … klein, aber fein

Optisch das Highight der Sammlung : Eine Picture Disc von Iron Maiden – als Doppelalbum

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Hui, dass dieser Beitrag länger ausfällt, war mir von vornherein klar – diesmal ist es nicht nur bei einem Bild geblieben, sondern bei einer ganzen Galerie.