Media Monday #550 : Ding Dong, die Hex‘ ist tot

„Ein Ende hat die grause Not, denn sie ist wirklich mausetot“ – https://youtu.be/kPIdRJlzERo

Nach drei Tagen vom Arzt verordneter Ruhe war ich halbwegs wieder fit. Darum kam mir die erste Arbeitswoche wegen der Krankschreibung extrem kurz vor. Dafür durfte ich dann am Freitag mein Auto in die Werkstatt bringen (lassen), da mal wieder ein Reifen platt war. Aber auch das geht vorbei, und heute werde ich den Patienten wieder nach Hause holen.

Vielleicht bin ich dann auch wieder den Ohrwurm los, den ich mir mit dieser Überschrift eingebrockt habe. Aber vermutlich habe ich danach gleich wieder einen neuen, der sich aus diversen Opernarien speist.

Aber nun widme ich mich den nächsten sieben Lückentexten des 550. Media Monday:

Media Monday # 550

1. Mediales ist toll, aber in Sachen Hobby begeistere ich mich im Moment ebenso für ganz neue Herausforderungen beim Puzzeln und bei einem wichtigen Bestandteil meines Lebens, der Musik, bereite ich mich auf den kommenden Opernbesuch vor (vorausgesetzt, wir bekommen die gewünschten Karten für „Rigoletto“).    

alles rosa – La vie en rose

2. Merkwürdig, in welch direkter Konkurrenz Kinobetreiber nun mit Streamingdiensten stehen. Ich für meinen Teil beschränke mich auf das Ausleihen oder den Kauf von DVDs, wenn ich es mal wieder nicht ins Kino schaffe. Aktueller Kandidat: The French Dispatch.

3. Jemanden aus der weitläufigen Verwandtschaft hatte ich schon längst aus den Augen verloren gehabt, bis dann plötzlich das Verzeichnis der Kontakte auf meinem neuen Smartphone seine Nummer angezeigt hat und ich ihm ganz spontan einen Neujahrsgruß über WhatsApp geschickt habe.

4. Viele Serien werden heutzutage vorzeitig und viel zu früh abgesetzt wie beispielsweise Pushing Daisies (obwohl das schon Jahre her ist), Indischer Sommer (auch vor ein paar Jahren) oder The Living and the Dead.

5. Das Gegenteil ist bei der Serie Grey’s Anatomy der Fall. Die hätte meines Erachtens nie verlängert werden sollen nach letzten Staffel vor Corona, denn dieses Gedümpel in Meredith Greys Unterbewusstsein, wo sie am Strand alle Verstorbenen wiedertrifft, zerrte doch stark an meinen Nerven. Das war für mich fast so unerträglich wie die unsägliche „Musical“-Folge oder die Folge, in der alle Beteiligten „durch die vierte Wand“ in eine scheinbar anwesende Kamera sprechen, weil’s fürs Fernsehen (oder einen anderen Zweck, an den ich mich nicht mehr erinnern kann) war.

6. Man mag ja von dem Böllerverbot zu Silvester halten was man will, aber entgegen meiner früheren Befürchtungen, dass mir ohne Feuerwerk an Silvester etwas fehlen würde, hat sich meine „Trauer“ darüber auch dieses Mal sehr stark in Grenzen gehalten; um wieviel schöner und ergreifender war für mich statt dessen das Glockengeläut um 24 Uhr.

7. Zuletzt habe ich auf arte zwei Sendungen über Luciano Pavarotti gesehen, und das war für mich eine Offenbarung, weil mir aufgegangen ist, wie viele Opernarien ich in meinem Leben bereits gehört habe, ohne zu wissen, dass es so war. Ein solches Erlebnis hatte ich nach meinem ersten Wochenende mit Yoga. Danach spürte ich Muskeln, von deren Existenz ich bis zu jenem Zeitpunkt keine Ahnung gehabt hatte. Und um den Bogen zurück zur ersten Frage zu spannen, gibt es an dieser Stelle nun noch den zum Puzzle passenden Gesang (und der ist garantiert opernfrei). La vie en rose:

La vie en rose: https://www.youtube.com/watch?v=YEM8TspcCBY