Media Monday #552 : Plan B

Wenn es nicht so läuft, wie geplant, dann ist es schlau, einen Plan B zu haben. Genaueres dazu offenbart einer der sieben Lückentexte des 551. Media Monday.

Media Monday # 552

1. Es könnte durchaus Schlimmeres geben, als dass meine Lieblingsband nicht in die Rock’n’Roll-Hall of Fame aufgenommen wird. Viel blöder fände ich, wenn ich z.B. das Gemeinschaftskonzert von Evanescence und Within Temptation dieses Jahr wieder nicht sehen kann, weil es zum dritten Mal verschoben wird. Doch bis jetzt halten sie tapfer am anvisierten Termin fest. Ich drücke den sympathischen Musikern immer noch ganz fest die Daumen, dass nichts dazwischen kommt.

2. Dass wir jetzt Mitte Januar haben, stimmt mich ja durchaus ein wenig positiv, schließlich bleibt es jetzt länger hell, und das ist immer ein gutes Zeichen.

3. Wenn ich so daran denke, wie wir „früher“ über Ereignisse wie Konzerte oder andere Aufführungen informiert wurden, kommt es einem Wunder gleich, dass ich überhaupt an Karten gekommen bin.

4. So mancher Regisseur oder Regisseurin wird oft fürs filmische Schaffen gelobt, jedoch finde ich mich nicht immer von dem, was auf die Leinwände kommt, angesprochen, und dann ist es mir doch meistens egal, wer bei dem Werk, das ich sehen will, Regie geführt hat – am Ende müssen mich Handlung und Besetzung interessieren; da darf es auch gern mal eine Actionkomödie sein wie z.B. „Kingsman: The Secret Service“, die ich aber leider im Kino verpasst, sondern im Fernsehen gesehen habe.

5. Ich könnte mir schon gut vorstellen, dass ich im Frühling nach Holland fahre, es sei denn, der Veranstalter lässt die Reise ins Wasser fallen, weil wir nicht nach dort einreisen dürfen und ich mir die Tulpenblüte dann halt wieder nur auf Fotos anschauen darf. Allerdings habe ich für diesen Fall schon als Plan B eine Alternative an der Hand.

6. Kaffee hilft immer, denn er ist mein Lebenselixier, egal in welcher Lebenslage – auch nachmittags um drei in meiner belgischen Lieblingskneipe, um wieder wachzuwerden und eine Entscheidung zu treffen, wenn ich mal wieder schwanke, ob ich lieber Muscheln oder die belgischen Spezialpommes bestellen soll. Von der umfangreichen Bierauswahl ganz zu schweigen.

7. Zuletzt habe ich mit meiner Freundin mal wieder ein Escape-Room-Spiel für zu Hause gespielt und das war eines der einfacheren Sorte für Einsteiger, weil wir schon ein wenig aus der Übung waren. Dabei fand ich die Spielidee wirklich originell: Die Spieler stehen in einem Märchenwald und dürfen sich durch alle Märchenszenarien wie Froschkönig, Aschenputtel, Frau Holle und Schneewittchen knobeln, um am Ende festzustellen, dass die abschließende Bastelei nur ein netter Gag, aber für den Fortgang des Spiels unbedeutend war.