Media Monday #568 : Nach dem Projekt ist vor dem Projekt

Hatte ich schon erwähnt, dass Urlaub zu Hause Vorteile hat? Der Personalausweis ist beantragt und (das letzte Woche noch) geplante Oberteil ist fertig und sitzt jetzt endlich, nachdem ich von Hand nachbessern musste:

Und auch das nächste Projekt befindet sich bereits in der Endphase, und zwar das Titelmodell der aktuellen Burda Style (6/2022), aber ich möchte es nicht in Weiß nähen…

Quelle . https://www.stoffekontor.de/media/image/product/73152/lg/naehzeitschrift-burda-style-6-2022.jpg

… sondern in dem Stoff, aus dem das folgende Modell aus der Afrika-Kollektion von Lena Hoschek (Frühjahr/Sommer 2015) angefertigt worden ist:

Quelle – https://assets.afcdn.com/album/D20140708/1073564_EQDEZGYPNZ2GP364TM8EYH13RLCB28_lena-hoschek-1_H151917_L.jpg

Immerhin befindet sich der Stoff bereits seit 2015 in meinem Vorratsstapel. Da wurde es Zeit, mal etwas damit anzustellen. Nun muss ich nur noch den Saum umnähen und ein paar kleine Änderungen an den Armausschnitten vornehmen, dann ist auch das geplante Kleid fertig (pünktlich zum Arbeitsbeginn). Viel war ich nicht draußen, aber traurig bin ich deswegen nicht.

Den gelungenen Abschluss meines Urlaubs bilden die sieben Lückentexte des 568. Media Monday:

Media Monday # 568

1. Im Kampf der Streamingdienste unter- und gegeneinander bin ich überhaupt nicht auf dem Laufenden. Wenn ich mal streame, dann hauptsächlich auf Youtube oder in verschiedenen Mediatheken, zuletzt in der von ZDF Info.

2. Eine Konzertverschiebung ist am Ende auch nur ein schwacher Trost dafür, dass ich überhaupt noch in den Genuss der besagten Veranstaltung komme (vorausgesetzt, sie wird nicht zum vierten Mal verschoben).

3. Die Fülle dessen, was es an Filmen und Serien zu entdecken gilt, wirkt auf den ersten Blick überwältigend, doch am Ende bleibt nach Abzug der ganzen Superheldenfilme nicht ganz so viel neues übrig, das mich ins Kino locken könnte. Und was Serien angeht, so reizt mich momentan auch nicht so vieles. Allerdings finde ich den Nachfolger zu „Miss Fishers mysteriöse Mordfälle“, der in den 1960er Jahren angesiedelt ist, recht unterhaltsam.

4. Wer stünde auf meiner Wunsch-Besetzungsliste ganz weit oben, wenn es um den Nachfolger des aktuellen James Bond ginge? Hm, da müsste ich überlegen, weil diejenigen, die mir vorschweben, vermutlich den Verantwortlichen zu alt sind. Ich könnte an dieser Stelle ja mal Henry Golding (Crazy Rich Asians, Jahrgang 1987) oder Aidan Turner (Der Hobbit, Jahrgang 1983) vorschlagen, nur müsste sich letzterer dann von seinem Bart trennen. Es kann aber auch gut sein, dass ich dann, wenn es soweit ist, gar keine Lust mehr auf diese Spionagefilmreihe habe.

5. Ich möchte ja furchtbar gerne noch den Tag erleben, an dem man ein Hilfsmittel erfindet, mit dem Singlefrauen wie ich Reißverschlüsse, die am Rücken sitzen, von ganz alleine vollständig schließen und wieder öffnen können. So schön diese Art von Kleidung auch ist, so unpraktisch finde ich sie auch, wenn man keine Kammerzofe wie die Damen in Downton Abbey hat, die einem hinein und auch wieder hinaus hilft. Leider besitzt das Kleid, das ich mir gerade nähe genau solch einen Reißverschluss.

6. Keine Frage, Tesla ist einer der großen Namen unserer Zeit, aber den meisten werden vermutlich nur die Fahrzeuge bekannt sein, und auch an Nikola Tesla (1856-1943) können sich viele vielleicht noch erinnern, doch wer hätte gedacht, dass nach letzterem ein Krater auf dem Mond und ein Asteroid (2244 Tesla) benannt wurden? Ich auch nicht, ich habe es durch Zufall herausgefunden.

7. Zuletzt habe ich mein neuestes Werk anprobiert und das war mit einigen Anstrengungen verbunden, weil meine Arme zu kurz sind, um den Reißverschluss selbständig vollständig schließen zu können. Aber hatte ich das Thema nicht schon unter 5) ? Irgendwie war ich, was diese Frage angeht, auch schon kreativer.