Media Monday #583 : La vie en rose

… oder auch: Wie ich mein Leben in vollen Zügen genoss und den Spaß meines Lebens hatte. Ironie off: Der zweite Teil des Satzes geht soweit in Ordnung, denn wir waren auf dem Blumencorso in Bad Ems und haben den Nachmittag in Gesellschaft eines sehr netten Bad Emsers verbracht, der dann auch ein wenig betrübt war, als wir den Heimweg antraten.

Der erste Teil des Satzes dagegen? Nun ja, Stellt Euch vor, Ihr wollt nach Hause, der Bahnsteig quillt über und dann entert Ihr den Zug, in dem sich bereits die Fahrräder und ihre Besitzer stapeln. Ratet mal, wieviel Platz dann noch ist, wenn die Herren und Damen mit den Rädern nicht die Bohne daran denken, ganz nach Vorschrift der Bahn den Zug zu verlassen? Richtig, wir genießen unsere Fahrt in *** Yay!

Genug gespottet – es war trotz dieser kleinen Unbill ein schöner Tag – und wie Matthew McConaughey in „Zum Ausziehen verführt“ (nein, der Titel verheißt keinen Schweinkram) so schön sagt: „Blumen schicken kann jeder“; ich lasse mir sie gleich persönlich überreichen.

So, und nun zu den sieben Lückentexten des 583. Media Monday:

Media Monday # 583

1. Nun, da sich langsam die Veröffentlichungen der Serien-Highlights des Jahres zu häufen beginnen, gehen auch diese Highlights an mir vorbei.

2. Ich will ja nicht unken, aber ich glaube kaum, dass ich diesen Monat nochmal ins Kino gehe – darum gibt es meinen Monatsrückblick erneut vor dem Einunddreißigsten.

3. Es ist schon interessant, wie sich TV-Serien seit den frühen 2000ern verändert haben, denn wenn man den Leuten so zuhört, könnte man glauben, dass nur noch wenige fernsehen – aber jetzt mal auf wirkliche TV-Serien bezogen, habe ich den Eindruck, dass zur Zeit Mystery und Science-Fiction als Themen inflationär aus dem Boden schießen.

4. Ginge es nach mir, könnte es gerne noch mehr günstige Fahrkarten wie das Neun-Euro-Ticket geben; auch wenn das heißt, dass sich an Wochenenden mehr Fahrgäste als sonst in den Zügen tummeln.

5. Der September hat eventuell das Potential, um zu meinem persönlichen Überraschungsmonat des Jahres 2022 zu werden.

6. Eine Lektüre, die ich wirklich nur empfehlen kann, fällt mir beim besten Willen nicht ein, weil die Geschmäcker völlig unterschiedlich sind und manche, die ich kenne, nicht gerne lesen. Wenn ich jetzt aber einen Tip abgeben muss, dann komme ich mit dem Ratschlag um die Ecke, die Zutatenlisten auf Lebensmittelverpackungen gründlich zu lesen, denn da werden einem teilweise wirklich die Augen geöffnet.

7. Zuletzt habe ich mit einer Schulkameradin von früher telefoniert, und das war ein sehr langes Telefonat, weil wir uns viel zu erzählen hatten – vielleicht schaffen wir es, am Freitag gemeinsam einen Film im Open-Air-Kino zu sehen, bevor wir uns dann endgültig am kommenden Samstag beim Abitur-Jahrgangstreffen wieder treffen.