Picture of the day … rest in peace

Ohne Worte – da WordPress gestern abend nicht mehr lief oder völlig überlastet war…

… aber wer weiß das schon so genau.

Erinnerungswert hat das Bild allein schon deshalb, weil mein verstorbener Mann es 2008 aufgenommen hat, als wir bei den Highland Games in Braemar waren und er seine Fotos nicht auf dem Rechner (der inzwischen auch schon platt ist) abgespeichert hat, sondern in einer Cloud bzw. in Photobucket.

Wie gut, dass ich die für mich wichtigen Bilder auf meinem alten Rechner, der ebenfalls nicht mehr funktioniert, gespeichert und auf Pinterest hochgeladen habe. So konnte ich nun wenigstens noch auf Pinterest zugreifen – sonst wäre diese Aufnahme für immer verloren gewesen.

Self-Statements – The importance of being asked #5 ….. Rest in peace.

So schnell holen einen die Ereignisse ein: Während ich diesen Fragebogen ausfülle, vernehme ich die traurige Kunde vom Ableben der Queen. Leibhaftig vor mir gesehen habe ich sie im September 2008 während der Highland Games in Braemar, als sie den Siegern die Preise überreichte und eine Ehrenrunde im Bentley um den Platz drehte. Soviel zur vorletzten Frage dieses Bogens… Doch nun weilt Königin Elizabeth II nicht mehr unter uns, und das, nachdem ich heute nachmittag erst noch meinen Kollegen vorgelesen habe, ihr ginge es gesundheitlich gar nicht gut, und man mache sich große Sorgen um sie. Nun hat sie ihren Frieden. Ruhe sanft.

Für andere ist es schon die 50. Ausgabe – ich bin erst bei Nummer Fünf angekommen. Es geht auf den Fragebogen „Self-Statements – The importance of being asked“, den ich bei Bette Davis left the Bookshop entdeckt habe. Der aktuelle stammt von einer namentlich nicht bekannten Person:

1. Jeder hat so seine eigene Vorstellung von einer schönen Einrichtung. Gibt es einen Film oder eine Serie, die Ihren Wohntraum am ehesten darstellt? : Zuerst dachte ich, mir fällt hierzu gar nichts ein. Aber da ich den Fragebogen von unten nach oben beantwortet habe, kam die Erleuchtung bei Frage 5 (ha ha, da haben wir sie wieder, die „magische“ Zahl): Frodos Hobbithöhle in „Der Herr der Ringe – die Gefährten“. Bei dem vielen Kruschel, der sich bei mir angehäuft hat, wäre das doch der ideale Ort. Und da Hobbits sich gerne Zeugs schenken, können sie gerne bei mir antanzen – sie bekämen von mir ganz viele Bücher geschenkt.

2. Ist dir dein Desktophintergrund peinlich? Wenn nein, was gibt es zu sehen? Wenn ja, was gibt es zu sehen? : Ich glaube, das wird für einige, die mein Blog schon länger verfolgen, keine Überraschung sein. Es ist eine Gegenlichtaufnahme, die den INXS-Sänger Michael Hutchence bei einem Konzert auf einer Bühne zeigt. So – das war die Frage nach dem, was man da sieht. Auch wenn es bei der Fragestellung völlig wurst ist, peinlich ist mir das überhaupt nicht.

Ansicht meines Desktophintergrunds

3. Manche können nicht kochen, andere nicht tanzen. Wofür hast du absolut kein Talent? : Backen – ich hasse es wie die Pest. Erstens, weil ich mich genau an die Mengenangaben halten muss; zweitens, weil ich nie weiß, ob ich jetzt genug gerührt habe; drittens, weil ich während des Backvorgangs nicht mehr ins Geschehen eingreifen kann; und viertens, weil bei unserem Herd die Gradeinteilung nicht mehr lesbar ist. Was ich auch nicht kann: nicht peinliche Liebesszenen schreiben. Singen sollte ich auch besser lassen.

4. Die werten Großeltern haben immer Weisheiten auf Lager, was hast du mit auf den Weg bekommen? : Leider kann ich mich so gar nicht mehr daran erinnern.

5. Fantasy und Science Fiction schenkten uns wunderschöne Welten. In welcher würdest du am liebsten leben und warum? : Mir würde es im Auenland sicher am besten gefallen, auch wenn ich unter den Hobbits auffallen würde wie ein bunter Hund. Aber es ist so schön friedlich da.

6. Hand aufs Herz, was bereitete dir die meiste Angst, das schlimmste Fußnägel hochrollen oder das übertriebenste Augenverdrehen in der großen Welt des Films? : Okay, zuerst dachte ich, es geht um meine persönlichen Phobien im realen Leben. Wenn ich jetzt aber an Filme denke, so sind es weder Clowns noch durchgedrehte Psychos mit schauderhaften Masken. Auch Jump Scares versetzen mich nicht in Alarmbereitschaft. Wovor mich wirklich gruselt, sind Gestalten, die sich extrem laaaaaaaaaaaaaaaangsam und/oder mit grotesken Verrenkungen fortbewegen. In Kombination mit bedrohlicher Musik stehen mir bei solchen Szenen die Haare zu Berge. Beispiele gefällig? Bitte schön: Das Mädchen aus dem Brunnen in „The Ring“ und die Kids, die sich in „Nope“ im dunklen Pferdestall in den finsteren Ecken aufhalten. Auch nicht schön: Wenn Geräusche des Grauens an meinen Nerven zerren, wie zum Beispiel das Krokodil im Wasser unterhalb des Baumes, auf dem zwei Schwestern ausharren müssen – und die ganze Zeit über hört man dieses Tier fressen und die Knochen knacken. *Bibber*

7. Bist du  froh, dass Lebkuchen und Co. schon im September in den Regalen stehen oder nervt es dich, dass Weihnachten immer früher kommt? : Soll das Zeug doch ruhig da auf Käufer warten. Ich warte mit dem Kaufen meinerseits, bis ich Lust darauf habe – und im Moment lockt mich nicht mal normale Schokolade… A propos Lust drauf haben: Im Frühjahr gab’s haufenweise Datteln in allen möglichen Sorten – da habe ich dann zugeschlagen.

8. Wie stehst du zur Körpergestaltung durch Piercings, Tätowierungen und anderem? : Wer das haben möchte – nur zu… Ich möchte nichts davon. Eine Zeit lang habe ich mir vorgestellt, wie wohl ein winziger Anker auf meiner Schulter aussähe – oder wie es wäre, mit zwei Kois auf dem Rücken durch die Gegend zu laufen. Allein, es blieb bei der Vorstellung. Und die einzigen „Piercings“, die ich habe, sind die im Teenageralter beim Juwelier gestochenen Ohrlöcher.

9. Was mögen deine Füße? (Untergrund, Schuhwerk, Temperatur) : Barfuß gehen, kühlen Sand, weiches Gras und kühles Wasser.

10. Herbst, Herbst, Herbst! Gehst du in die Pilze? : Früher habe ich das sogar mal gemacht, aber da mir mein Leben lieb ist, lasse ich lieber die Finger davon und fotografiere sie lieber. Mein liebstes Motiv: Fliegenpilze.

11. Thema Survival. Du bist gestrandet, die Welt wurde vielleicht doch von Zombies überrannt. Glaubst du, du würdest überleben? : Eventuell, weil ich mich vermutlich durchmogeln und mich als Zombie tarnen würde. Doch sollte ich das wirklich? Oder wäre es besser, ebenfalls zum Zombie zu mutieren? Obwohl… wenn ich mir manche Leute um mich herum so anschaue, könnte ich glatt auf die Idee kommen, dass sie bereits unter uns weilen.

12. Dein witzigstes Missgeschick? : Flug nach England im Jahr 2000. Nach der Landung in Gatwick umsteigen und Weiterflug nach Plymouth. In Plymouth angekommen, lästere ich mit zwei anderen Reisenden noch darüber, dass öfters mal Gepäck irgendwo stehengelassen wird. Und wessen Gepäck ist daraufhin weg? Richtig, meins… Yay! Da war die Freude riesengroß. Mein Gepäck habe ich aber trotzdem noch am selben Abend wiederbekommen, da es aus London per Express nachgeholt und an meinen Zielort gebracht worden war – am Ende war es eine Stunde vor mir da.

13. Wenn dein Haustier plötzlich sprechen könnte, was würde es sagen? : Lern gefälligst Parsel und hol mich hier raus, ich will in die Sonne, du Nase. Und wehe, du steckst mich ins Haus Slytherin, dann gibt’s saures.

14. Wenn du eine Themenparty schmeißen würdest, welches Motto würde dir zusagen? : Diner en blanc, White Dinner, Picknick in Weiß… denn das wollte ich schon immer mal machen. Leider habe ich die entsprechenden Freiluftveranstaltungen bisher immer verpasst.

15. Schiffbruch mit Tiger. Der Tiger und du, ihr schwimmt um die Wette zum Rettungsboot und die Großkatze ist zuerst da, was nun? : Luft anhalten, beten und hoffen, dass Katzi mich nicht als Snack betrachtet.

16. Aus irgendeinem Grund betreust du einen Kindergeburtstag und ihr seid auf einem Ausflug. Bei der Rückfahrt bemerkst du, dass ein Kind fehlt, wie reagierst du? : Zurückfahren und die große Suche starten – Polizei einschalten und den Eltern gegenüber Farbe bekennen… Etwas anderes hätte ja wohl nur wenig Sinn. Vielleicht noch eine Kerze anzünden und beten… (auch wenn ich längst nicht so religiös bin wie es jetzt den Anschein hat).

17. Warst du mal im Ferienlager? Leidige Qual oder schönste Zeit deiner Jugend? : Das einzige Zeltlager, das ich in der Jugend mitgemacht habe, war das Pfingstlager des katholischen Dekanats, und ich fand es wirklich lustig, leider aber viel zu kurz.

18. Du bist den Quälgeistern aus deiner Nachbarschaft voll auf den Leim gegangen und hast nun Kacke am Schuh vom Versuch die brennende Papiertüte auszutreten – wie rächst du dich? : Was für ein besch*****es Szenario. Da hilft wohl nur eins: Die kläglichen Reste zusammenfegen, in einen gepolsterten Umschlag stecken und es dem Obermotz in den Briefkasten zu stopfen.

19. Hast du mal einen Star getroffen? Wenn ja, wen? : Oh ja, an diese Geschichte erinnere ich mich nur zu gut. Es war im Sommer 2000, als ich mit einer Gruppe in Cornwall war, deren Organisatorin einen Ball für uns arrangiert hatte – mit dem Schauspieler Robin Ellis und dem Schriftsteller Sir Winston Graham als Ehrengäste. Beide saßen an der langen Tafel, an der das dreigängige Menü aufgetischt wurde, und vorher sollten wir uns auch noch Fragen überlegen, die wir Herrn Ellis in einem Interview stellen sollten – am Ende hat er dann mich „interviewt“, und während der Veranstaltung gab es die Möglichkeit, die Bücher des Schriftstellers von Herrn Graham persönlich signieren zu lassen. Ich habe eine andere Variante vorgezogen und das Buch, das ich dabeihatte, von dem Schauspieler signieren lassen – weil er die männliche Hauptperson des Romans in der gleichnamigen Fernsehserie gespielt hat.

20. Schrödingers Katze. Lebt sie, ist sie tot oder ist sie beides für dich? : Da ich mich nicht entscheiden kann oder möchte, darf sie gerne auch weiterhin in beiden Aggregatzuständen verweilen – alles ist gut, solange sie nur nicht rauskommt. Denn das wäre fatal. Einer über lange Zeit eingesperrten Katze möchte ich wirklich nicht begegnen; erst recht nicht, wenn sie tot ist – denn dann hätte ich es mit einem Zombie bzw. Untoten zu tun, und wie das endet, möchte ich mir lieber nicht vorstellen.