Media Monday #595 : Was für eine Woche!

Sie sind wieder da !

Stell dir vor, es ist Fußball-WM, und keiner guckt zu. Okay, das wird vermutlich nicht geschehen; trotzdem habe ich es schon in meinen ABC-Etüden anklingen lassen. Ich lasse nebenbei ein Alternativprogramm laufen, und das besteht aus lauter kulturellen Highlights und Sportveranstaltungen, von denen keiner je geglaubt hat, dass sie mich mitreißen würden.

Doch das Wichtigste zuerst: Das Konzert von The Cure, auf das ich seit Wochen hingefiebert habe, hat mich derart mitgenommen (und zwar im positiven Sinn), dass mir der Schlafmangel nichts ausgemacht hat. Sich über zweieinhalb Stunden lang in alten und bisher unveröffentlichten Songs verlieren (16 reguläre + 12 Zugaben), da machte es nichts, dass ausgerechnet der eine dann doch nicht dabei war.

Wie gut, dass ich erst um neun Uhr anfangen und von zu Hause arbeiten durfte – da war die aus Ins-Bett-Fallen um ein Uhr nachts resultierende kurze Nacht nur noch halb so wild.

Nun ist das Wochenende aber auch schon wieder vorbei, und ich habe ein weiteres Kapitel meines laufenden Schreibprojekts „Mein Buch für Dich“ vollendet. Vierzehn habe ich – sieben fehlen noch. Wenn das nichts ist… Und deshalb, ab zum Media Monday – noch fünf Ausgaben, dann haben wir die 600. Ausgabe erreicht.

Media Monday # 595

1. Wenn ich nur daran denke, wie ich Ende der Neunziger Jahre in die „schwarze Szene“ hineinspaziert bin, dann wird mir heute noch warm ums Herz und gleichzeitig ein wenig wehmütig zumute, aber mit dem Konzert vom vergangenen Donnerstag konnte ich die alten Zeiten nochmal aufleben lassen.

2. Ich würde mir ja durchaus wünschen, dass es endlich mal wieder bessere Nachrichten gibt als das, was zur Zeit immer noch so abgeht. Aber hey, dafür habe ich am Samstag und Sonntag die Kraniche zurückkehren hören – das ist ja wenigstens mal etwas Schönes, auch wenn es jetzt richtig kalt wird.

3. Es wäre ja eigentlich genial, wenn ich das Prinzip der TARDIS auf meinen Alltag anwenden könnte. Eine Zeitreise bräuchte ich jetzt nicht unbedingt, aber ihre Besonderheit „innen größer als außen“ würde so manche Probleme in meinem Umfeld lösen und sie wäre die Antwort auf alle meine Fragen. In diesem Sinne:

Nein, das sind nicht The Cure – https://www.youtube.com/watch?v=Z4MYaUX17K8

4. Die Figur der/des Captain Jack Sparrow ist einfach nur kultig, allerdings birgt sie auch die Gefahr in sich, dass Johnny Depp nur noch in solchen Rollen auftauchen wird.

5. Australien ist nicht unbedingt das Reiseziel, das sich so bald anpeilen werde, aber in manchen Momenten stelle ich mir vor, wie es wohl wäre, im Rahmen unseres „Work from Anywhere“-Programms mich in Sydney oder Melbourne für drei Wochen einzumieten und von unserer Niederlassung aus zu arbeiten. Bei einem Zeitunterschied von 10 Stunden müsste ich dann allerdings von 18 Uhr bis 2 Uhr arbeiten, wenn ich in der gleichen Zeitzone wie meine Kollegen bleiben möchte. Ach ja, ein Visum bräuchte ich dann ja auch noch. Für Kanada hätte ich zwar eins, aber das wäre zeittechnisch auch nicht besser – da müsste ich dann schon um zwei oder spätestens vier Uhr morgens anfangen. Örks. Da hatte es mein japanischer Kollege letzte Woche einfacher. Er fing um 16 Uhr an und hörte um halb eins auf.

6. Wenn ich jetzt noch dazu käme, mal endlich an der U2-Fanfiction weiterzuschreiben, mit der ich vor ungefähr einem Jahr angefangen habe, dann würde sich diejenige, für die sie gedacht war, sicherlich sehr freuen.

7. Zuletzt habe ich mir das Finale der Rugby League World Championship angeschaut, und das war ein unerwartetes Vergnügen, weil ich mit diesem Sport bisher noch nichts anfangen konnte und nur ein einziges American-Football-Spiel in meinem Leben gesehen habe (Frankfurt Galaxy gegen Barcelona Dragons), und dabei habe ich mich unsagbar gelangweilt. Jetzt bin ich um einiges schlauer.