12tel Blick : Januar

Frozen – das war das Lied, das zuletzt im Radio lief, bevor ich mein Auto auf dem Parkplatz abstellte, um zu meinen Bäumen zu wandern, die ich einmal im Monat für das Langzeitprojekt „12tel Blick“ von Tabea Heinicker fotografiere.

 

07 - 12tel Blick Jan 1

07 - 12tel Blick Jan 2

 

Schnee mag ich ja normalerweise gar nicht. Zumindest nicht in der Stadt, und auch hier draußen ist viel Schnee oft gleichbedeutend mit nicht geräumten Straßen. Schon einmal sind mein Mann und ich an Silvester mit dem Auto rückwärts bergab gerutscht und im ansonsten leeren Bachbett hängengeblieben. Aber das ist Jahre her.

07 - 12tel Blick Jan Hagebutten

 

Auch in dem Jahr, als wir an meinem Geburtstag abends ins Kino fahren wollten, um den Film „Der Hobbit“ zu sehen und statt dessen so eingeschneit wurden, dass wir nur noch zum Gasthaus im nächsten Ort zu Fuß über die zugefrorenen Wege stapften…

 

07 - 12tel Blick Jan Ferne

 

Diesmal hatte ich Glück, und der Feldweg war trotz Schnee gut begehbar, und die Landschaft hatte ihren ganz eigenen Zauber. Auf einem Feld am Hang gegenüber konnte ich äsende Rehe beobachten, die dort ganz ungestört der Nahrungsaufnahme nachgingen.

 

07 - 12tel Blick Jan Bambi

 

Zu guter Letzt noch – bevor es zur Januargalerie auf Tabea Heinickers Blog geht – „was bisher geschah“:

 

 

 

 

 

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12tel Blick : Dezember – Kahlköpfe

 

 

 

Und wieder habe ich es nicht geschafft, den Punkt zu finden, von dem aus ich die Fotos der Monate Juli bis November 2017 für das von Tabea Heinicker ins Leben gerufene Langzeitprojekt „12tel Blick“ aufgenommen habe. Warum ich nicht an die übliche Stelle zurückgekehrt bin? Der Grund dafür war die unter Wasser stehende Wiese, die mehr einer Moorlandschaft glich.

 

12tel Blick Dez 1

12tel Blick Dez 2

 

Die Kirchturmspitze war sonst immer links zu sehen, jetzt kann man sie mehr in der Mitte erahnen. Dafür graste auf der Weide im Hintergrund eine Herde Schafe.

 

12tel Blick Dez Schafe

 

Jeden Monat eine Aufnahme vom selben Motiv, um die Veränderung festzuhalten: Damit habe ich im Juli dieses Jahres begonnen; nicht immer waren die Aufnahmebedingungen so, wie ich sie mir gewünscht habe. Mal sehen, was der Januar bringt. Zum Schluss noch die Gesamtübersicht des bisher veröffentlichten Werks:

 

12tel Blick : November – schon lichten sich die Kronen …

 

 


 

… und irgend etwas ist anders als sonst. Was es ist, wird sich aber erst nach der Aufnahme meines Monatsmotivs offenbaren – die anderen gibt es hier zu sehen :

 


 

12tel Blick Nov 1

12tel Blick Nov 2


 

 

Einen Teil meines Resturlaubs jetzt schon zu nehmen, war eine gute Entscheidung, denn der Tag war viel zu schön, um ihn drinnen zu verbringen. Nicht nur, dass es für den 2. November ungewöhnlich warm war, die viele Sonne ließ mich eher an den nächsten Frühling als an den in Kürze bevorstehenden Winter denken. Am Tag meiner Hochzeit vor 16 Jahren war es zwar genauso sonnig, aber schon so kalt gewesen, dass im Park vor dem Standesamt eine hauchdünne Schneedecke auf dem Rasen lag.

Und letztes Jahr war ich um diese Zeit in Schottland, daher kann ich nicht beurteilen, wie es hier gewesen war. Und so nutzte ich ihn für einen kurzen Ausflug in den Taunus, um eine gute Freundin und „meine“ Bäume zu besuchen, und zu einem abschließenden Abstecher zum Friedwald, wo man im Winter einen herrlichen Blick hinüber zum Golfclub und bei guter Sicht bis in den Westerwald schauen kann. Im Sommer sind die Bäume am Wegrand so dicht belaubt, dass ich mich auf dem Hügel wie in einem Hain oder wie auf einer abgeschnittenen Lichtung fühle.

So viel der langen Vorrede. Von weiter oben sah mein Motiv mit der Baumgruppe nicht besonders spektakulär aus:

 


12tel Blick Nov 3


 

Nachdem ich aber die Aufnahme „im Kasten“ hatte, wusste ich, was mir von Anfang an so seltsam vorgekommen und daran schuld war, dass sich in die Perspektive eine Verschiebung eingeschlichen hatte:

 


12tel Blick Nov 4


 

Jemand hatte das gesamte Areal eingezäunt, so dass ich diesmal nicht näher als sonst an die Bäume herangehen konnte. Vermutlich ist dieser Zaun dort nur vorübergehend, um den Platz für die Schafherde zu reservieren, die am selben Tag noch am Ortsrand auf der anderen Seite des Hügels weidete und wahrscheinlich bald weiterziehen wird.

 


SAM_7881


 

Beim nächsten Besuch werde ich es wohl herausfinden. Bis dahin, wie auch schon beim letzten Mal, noch eine Zusammenfassung der bis jetzt gesammelten Eindrücke:

 

 

Bis zum nächsten Mal.

 

12tel Blick : Oktober 2017

 


 

Wie schnell die Zeit doch vergeht – schon wieder ist ein Monat vorbei, in dem ich mein Lieblingsmotiv für das Langzeitprojekt „12tel Blick“ von Tabea Heinicker ablichten konnte.

 

12tel Blick Oktober 1

12tel Blick Oktober 1a

 

Einen Tag nach dem Septemberbild ist meine Aufnahme für den Oktober entstanden, aber nicht ganz so früh am Tag. Die Schatten waren schon länger, und die Kühe schienen die Sonne sehr zu genießen.

Irgendwie muss ich geahnt haben, dass ich an den anderen Tagen nicht mehr dazu kommen würde.

Zum Schluss noch eine kurze Zusammenfassung der bis jetzt gesammelten Eindrücke:

 

 

12tel Blick : September 2017

 

Heute, am 30. September 2017, bin ich zu meiner Exkursion in den Taunus aufgebrochen und habe mir beim Fotografieren für das Langzeitprojekt „12tel Blick“ von Tabea Heinicker nasse Füße geholt. Es war noch früh am Morgen, und die Nebel hatten sich schon gelichtet. Nur der grasbewachsene Feldweg, auf dem ich zu den drei Bäumen gelange, war noch nass von Tau.


 

12tel Blick September 1

12tel Blick September 3

 


Es war so diesig, dass der Kirchturm im Hintergrund nur noch zu erahnen war, aber so eine Morgenlandschaft hat auch ihren Reiz. Gut, dass es nicht geregnet hat. Zum Schluss noch eine kurze Zusammenfassung der bis jetzt gesammelten Eindrücke:

 

 

 

 

12tel Blick : August 2017

 


 

Wieder ist ein Monat vorbei – Zeit für meinen zweiten Beitrag zu dem Langzeitprojekt „12tel Blick“ von Tabea Heinicker. Das läuft schon eine Weile, und nun bin auch ich dabei – von Juli 2017 bis Juni 2018, weil ein Einstieg jederzeit möglich ist.

Mein Motiv, eine bestimmte Baumgruppe im Taunus, hat für mich eine persönliche Bedeutung. Diesmal zeigen die Blätter die charaktistische Färbung, wenn ein Gewitter bevorsteht. Und wenn es gewittert, dann aber richtig! Das letzte war vor einigen Wochen und hatte es in sich. Beinahe im Sekundentakt kamen ein oder gar zwei Blitze, gefolgt von permanentem Donnern und Hagel im Wechsel; sogar die Luft roch elektrisch. Da konnte ich mich nur noch im Bett verkriechen und dem Geprassel lauschen.

 


 

12tel Blick August 1

12tel Blick August 2


Diesmal war die Färbung der Blätter in dem fahlen Nachmittagslicht trügerisch, denn außer ein paar Regentropfen und einem vagen Donnergrollen in der Ferne tat sich nichts. Zum Glück. So wurde es dann doch noch ein friedlicher Nachmittag. Und weil ich diesen Monat dort nicht mehr hinkomme, warte ich mit der Veröffentlichung auch nicht bis zum 30. oder 31. August, sondern zeige die Bilder schon jetzt.


 

 

Zum Schluss noch eine kurze Zusammenfassung der bis jetzt gesammelten Eindrücke:


 

Dann bis zum nächsten Mal irgendwann im September.