Die fünf Besten am Donnerstag : my All-Time-Favorite Bands/Solokünstler

 

Mit der 90. Ausgabe der 5 Besten am Donnerstagauf Goranas Blog hat die musikalische Reise ihren krönenden Abschluss gefunden; leider ohne mich, weil ich von Dienstag bis heute kein Internet hatte. Aber nun bin ich wieder online und kann es nachholen. Auch wenn ich damit zu spät bin. Aber besser spät als nie, auch wenn es vermutlich keiner liest.

Angefangen hat der Artikel mit der Feststellung, dass „Queen wohl die beste Band der Welt ist, die außergewöhnlich sind und tolle Musiker.“

Soviel zu den Sätzen, die mir noch im Gedächtnis hängengeblieben sind. Auf die Frage, ob ich Queen mag, kann ich nur antworten: Ich habe sie durch meinen Mann kennen-und liebengelernt, aber seit er nicht mehr unter uns weilt, kann ich keinen Queen-Song mehr hören, ohne an den zu denken, den ich vor eineinhalb Jahren verloren habe. Bei seiner Trauerfeier liefen genau zwei Lieder, bei denen ich heute den Raum verlassen muss, wenn sie mal wieder im Radio gespielt werden: „Time to say good-bye“ von Andrea Boccelli und „Who wants to live forever“ von Freddie Mercury. Mehr möchte ich dazu nicht sagen – und so gut ich Queen auch finde, aber ich habe sie nie persönlich live gesehen oder gar ein Live-Konzert in voller Länge Online oder im Fernsehen gesehen.

 

Meinen Abschlussbeitrag zu den „5 Besten“ möchte ich mit Künstlern füllen, deren Livepräsenz mich schwer beeindruckt hat. Und ich war schon auf vielen Livekonzerten, angefangen bei Simon & Garfunkel (das erste, das ich je erlebt habe), über Billy Joel (mit seinem Album „Stormfront“) bis hin zu den Rolling Stones (mit Big Country als Vorband) und – als letztes Live-Erlebnis, zusammen mit einer Freundin: Iron Maiden. Aber keiner von ihnen wird in meiner Best-of-Liste auftauchen. Die Reise geht in eine ganz andere Richtung:

 

Meine 5 All-Time-Favourites

One – Loreena McKennitt: Live habe ich sie nie erlebt, sondern kannte bisher nur die Musik auf ihren CDs, wie z.B. die Titelmusik zu dem Fernsehfilm „Die Nebel von Avalon“. Seit ich jedoch ihre Konzert-DVD „Nights from the Alhambra“ gesehen habe, würde ich so gerne mal eine ihrer Konzerte miterleben. Ob es 2018 noch dazu kommt, weiß ich nicht, aber ich halte die Augen weiterhin offen.

Two – INXS: Auch diese Band habe ich niemals live gesehen, was ich sehr bedauere, denn wenn ich mir auf youtube einen Konzertmitschnitt von 1991 aus Wembley anschaue, finde ich die Energie, die von dem gesamten Ensemble, und nicht nur von dem Frontmann, ausgeht, einfach überwältigend. So bleiben mir nur Schallplatten und CDs.

Three – Jean-Michel Jarre: Noch ein Künstler, den ich durch meinen Mann erst so richtig kennengelernt habe. Elektronische Musik vom feinsten – eine gigantische Lasershow in der Frankfurter Festhalle gab den Rest dazu. Und noch nie habe ich jemanden ein Theremin spielen sehen – bisher kannte ich dieses Instrument nur von der Titelmelodie von „Inspector Barnaby“; bei diesem Konzert, mit uns zentral in der sechsten Reihe von der Bühne entfernt, hat einfach alles gestimmt, und wenn die Tickets nicht so verdammt teuer wären, würde ich mir dieses Vergnügen öfters gönnen. Aber 100,– Euro minimum für eine Konzertkarte, ist mir einfach zu „over the top“.

Four – Depeche Mode: Noch ein Konzert, das mich umgehauen hat. Wortwörtlich hat es zwar meine Schwester damals erwischt, die wir mit einem Sanitäter zusammen draußen wegen eines Panikanfalls mitten im Gewühl verarzten durften; dennoch konnten wir den Rest des Abends unbeschadet noch halbwegs genießen – im hinteren Teil der Halle am Getränkestand. Eines der meiner Meinung nach besten Alben – nämlich „Ultra“ war noch in weiter Ferne – und mich würde es heute reizen, nochmal bei einem DM-Konzert dabei zu sein. Einziges Hindernis: Wenn die Tickets zu genau denselben überzogenen Preisen erhältlich wären wie die von U2 oder anderen Mega-Stars.

Five – Runrig: Dass der Wechsel von altem (Donnie Munroe) zu neuem Sänger (Bruce Guthro) der Qualität der Musik nicht geschadet hat, liegt nicht nur daran, dass ich die Stimme des neuen Frontmannes um vieles angenehmer finde, sondern dass die Gründungsmitglieder der Band immer noch so tolle Songs schreiben wie zu Beginn ihrer Karriere.

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Media Monday # 355 : ein Stapel Filme

 

 


 

Freitag der Dreizehnte … gibt es einen besseren Tag für einen Zahnarztbesuch, stürmisches Regenwetter, einen U- und Straßenbahnstreik und einen Feueralarm? Okay, den Feueralarm hatte nicht ich, sondern mein Zahnarzt. Und da ich nicht sonderlich abergläubisch bin aber darauf gebaut habe, dass sich abergläubische Patienten an diesem Tag nicht in seine Praxis getraut haben, ist das, was ich insgeheim gehofft hatte, auch tatsächlich eingetreten: Ich kam schneller dran. Dadurch war ich dann auch schneller fertig und früher zu Hause, so dass ich mir mit „Final Destination“ auf der Couch gemütlich machen konnte. Was für ein gelungener Ausklang eines ätzend verlaufenden Tages. Eigentlich war die ganze Woche nicht sonderlich prickelnd gewesen, aber so nach und nach sind die Bestellungen eingetrudelt. Wenigstens ein kleiner Trost.

Was auch noch ein schöner Trost ist – die sieben Lückentexte auf dem Blog medienjournal :

Media Monday # 355

1. Jüngst habe ich mich für die Musik von Pink begeistern können und dabei festgestellt, dass jemand aus meiner Verwandtschaft einen ähnlichen Geschmack hat wie ich – ich finde, sie hat einfach eine Wahnsinnsstimme, und an manchen Tagen ist mir einfach danach:

 

 

2. Geht es um das Thema „Literaturverfilmungen“, so hat mir zuletzt der Film „Ein ganzes halbes Jahr“ nach dem gleichnamigen Bestseller von Jojo Moyes sehr gut gefallen, und das lag nicht nur an Emilia Clarke in der Hauptrolle, sondern auch an der hervorragenden Besetzung der Nebenrollen: Charles Dance (bekannt als Tywin Lennister aus Game of Thrones), Jenna Coleman (Clara Oswald aus Dr. Who), Brendan Coyle (Diener Bates aus Downton Abbey) und Joanna Lumley. Dabei ist es Jahre her, dass ich das Buch regelrecht im Urlaub verschlungen habe, doch ich habe die Handlung noch sehr gut im Gedächtnis, schon allein wegen der Thematik, die mir sehr nahegegangen ist. Aber ich wusste ja, worauf ich mich einlasse – da kann mir keiner sagen, er hätte mich nicht davor gewarnt, dass ich Rotz und Wasser heulen musste.

 

3. Spiele-Verfilmungen sind bis jetzt fast immer an mir vorbeigegangen, aber wie ich neulich beim Media Monday schon schrieb, kenne ich nur „Prince of Persia“ mit Jake Gyllenhaal, und den finde ich richtig spannend.

 

4. Manche Filme muss man auch echt in der richtigen Stimmung „entdecken“, denn wenn sie sich um bestimmte Themen drehen, die nicht leicht zu verdauen sind, kann man ein wahres Wechselbad der Gefühle erleben. Zur Zeit habe ich außer „Ein ganzes halbes Jahr“ noch „Der große Trip – Wild“ mit Reese Witherspoon und „Prozac Nation – mein Leben mit der Psychopille“ mit Christina Ricci hier liegen, und gerade bei „Der große Trip“ weiß ich noch nicht, was mich erwartet. Ich könnte es mir auch einfach machen und mir „Cube“ oder „Die Welle“ ansehen, die ich beide schon kenne, aber habe ich gesagt, dass ich es immer bequem haben möchte?

5. Wenn bei mir/uns mal ein Spiel auf den Tisch/in die Konsole kommt, dann ist es inzwischen meistens ein Brettspiel wie „Die Siedler von Catan“, „Der Herr der Ringe“ oder „Die Säulen der Erde“ – im Gegensatz zu früher, als wir mit vier Leuten Bowling, Golf oder Frisbee-Golf mit der Wii-Sports gespielt haben.

 

6. Diese ganze Euphorie bezüglich des nächsten Marvel- und des nächsten Star Wars-Films können wohl nur Fans nachvollziehen: Mich interessiert weder der eine noch der andere; bei mir sind es andere Genres, die mich faszinieren.

 

7. Zuletzt habe ich eine Dokumentation über den Bürgerkrieg in Nordirland gesehen, und das war erhellend und gleichzeitig erschreckend, aber auch irgendwie passend, weil ich gerade mitten in der dritten Staffel von „Sons of Anarchy“ an der Stelle feststecke, die sich in Belfast abspielt. Sich etwas Hintergrundwissen zu verschaffen, kann nie schaden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die fünf Besten am Donnerstag : Die schönsten Albumcover

 

In der 89. Ausgabe der 5 Besten am Donnerstagauf Goranas Blog widmen wir uns den schönsten Albumcovern. Damit sind aber keine Coverversionen gemeint, sondern die optische Gestaltung, die Aufmachung, das Cover eines Albums. Gar nicht so einfach, ein paar wirklich ansprechende Beispiele zu finden, vor allem unter den Schallplatten, die ich mir im Lauf der Jahre so gekauft habe – vieles davon in den 80er Jahren, bis die CD auf dem Vormarsch war.

Aber so ein Kunstwerk braucht meiner Meinung nach eine entsprechende Fläche, und da geben Schallplatten mehr her, besonders dann, wenn man sie aufklappen kann wie bei dreien von meinen fünf Alben… et voilà – here they are, meine

 

5 schönsten Album-Cover

in willkürlicher Reihenfolge. Damit es nicht immer dieselbe Reihenfolge wird.

 

89 03 Zola Jesus 1

89 03 Zola Jesus 2

Zola Jesus : Conatus

Habe ich mir 2011 gekauft, nachdem ich durch einen Zeitungsartikel auf meiner Reise nach Berlin auf diese Künstlerin aufmerksam geworden bin. Die Musik fand ich so toll, dass ich bisher in zwei Konzerten von ihr war. Und obwohl Zolas Klangwelten für meinen Geschmack eher düster sind, besticht das Artwork dieser Platte durch eine helle, lichte Leichtigkeit. Album Nr. 1 zum Aufklappen.

 

89 02 Björk 2

89 02 Björk 1

Björk : Biophilia

Ich gebe zu, ich habe das Album gekauft, weil ich Björk mag, zu dem Zeitpunkt damals musikalisch sehr experimentierfreudig war und weil es einen Code für einen Internet-Download gab. Den hätte ich vielleicht doch nicht gebraucht, wenn ich jetzt so darüber nachdenke. Und gehört habe ich die Platte bisher noch nicht so oft, weil die Klänge darauf doch etwas sperrig sind. Aber optisch ist sie auf jeden Fall ein Hingucker. Album Nr. 2 zum Aufklappen.

 

89 01 Big Country 1

89 01 Big Country 2

Big Country : Steeltown

Ein Hingucker sind die Musiker der schottischen Band „Big Country“, die ich als Vorband für die Rolling Stones erleben durfte. Nein, auch wenn der Name anderes vermuten lässt, gibt es hier keine Country-und-Western-Musik. Fotos der Band findet man im Inneren der aufklappbaren Hülle, die mit comicartig illustrierten Szenen aus der Industrie geschmückt ist. Album Nr. 3 zum Aufklappen.

 

 

89 05 Echo

Echo & The Bunnymen : Songs to learn and sing

Die Band von der Seite aufgenommen, als Scherenschnitt vor einem grisseligen Himmel in Gelb. Eins meiner Lieblingsalben aller Zeiten, das den Song „The Killing Moon“ enthält – der ist Teil des Soundtracks von „Donnie Darko“, einer meiner Lieblingsfilme.

 

 

89 04 Berlin

Berlin : Love Life

Von dieser Synthpop-Band besitze ich drei Alben, aber nach ihrem größten Hit „Take my breath away“ habe ich sie aus den Augen verloren. Dabei hatten sie auf den beiden vorherigen Alben „Pleasure Victim“ und „Love Life“ genauso tolle Songs wie auf „Count three and pray“. Die wandlungsfähige Sängerin Terri Nunn, die auch äußerst glaubhaft mit einer anderen Band zusammen „Highway to Hell“ von AC/DC bei einem Open-Air-Konzert schmettern kann, wirkt auf diesem Cover wie ein glamouröser Filmstar der 40er Jahre.

Die fünf Besten am Donnerstag : Serienwelten, die ich nur ungern verlassen habe

 

 

Für die 88. Ausgabe der 5 Besten am Donnerstagauf Goranas Blog  gibt es eine Unterbrechung der Musikserie, was ich jetzt gar nicht so schlimm finde, denn heute geht es um Serienwelten, die man nur ungern verlässt, weil man mit den Charakteren darin so mitgefiebert hat. „Sons of Anarchy“ zähle ich nicht mit, weil ich gerade erst frisch in die zweite von sieben Staffeln eingestiegen bin. Also, schau’n wir mal, ob ich auch auf fünf komme.

 

Fünf abgeschlossene Serienwelten, in denen ich gerne

weiter zu Gast gewesen wäre:

 

The Paradise

Hat mir schon die Serie „Mr. Selfridge“ um die Entstehung des gleichnamigen Kaufhauses gefallen, so fand ich „The Paradise“ als nach England verlagerte Verfilmung von Emile Zolas Roman „Das Paradies der Frauen“ noch besser und war traurig, dass es nach zwei Staffeln wegen zu schwacher Zuschauerquoten keine weiteren mehr gab.

Downton Abbey

Oh, was habe ich mit dem Schicksal der englischen Adelsfamilie Crawley in ihrem wunderschönen Landsitz mitgelitten und habe dennoch am Schluss schweren Herzens einsehen müssen, dass nach sechs Staffeln die Geschichte auserzählt war. Das ganze Ambiente Anfang des Jahrhunderts bis hinein in die Zwanziger Jahre fand ich schon bei Agatha-Christie-Verfilmungen und dem Downton-Abbey-Vorläufer „Gosford Park“ so toll, dass ich mir jetzt nur noch schwer vorstellen kann, was wohl danach gekommen wäre.

Torchwood

Zwei lange Staffeln, eine fünfteilige Miniserie und ein Zehnteiler, bei dem es sich um eine Co-Produktion der BBC mit dem amerikanischen Kabelsender „starz“ handelt, bilden die Serienwelt von „Torchwood“, die als Ableger von „Dr. Who“ begonnen hat und deren Name ein Anagramm des letzteren bildet. Würfelt man die Buchstaben von „Dr. Who“ durcheinander, kommt „Torchwood“ dabei raus. Action und die Jagd nach Aliens, eine im Original teilweise sehr deftige Sprache und kontroverse Themen haben für mich den Reiz dieser Serie ausgemacht, aber wenn sich ein Darsteller nach dem anderen per Drehbuch verabschiedet, fehlt halt der Stoff für weitere Staffeln.

Pushing Daisies

Leider auch nur kurz gelaufen ist die Serie, die auf der Idee aufbaut, dass ein junger Mann mit einer Berührung Tote wieder ins Leben zurückholen kann. Der Grund für dieses abrupte Ende ist laut Wikipedia ein Autorenstreik, nach dessen Ende die Serie nicht weitergedreht wurde. Schade, denn ich habe diesen skurrilen Humor geliebt.

Star Trek – Deep Space Nine

Immer, wenn wir es uns abend gemütlich machten und die ersten Töne des Vorspanns von DS9 erklangen, hatten wir beide den gleichen Gedanken: „It’s a sort of homecoming“ – die Raumstation war wie ein zweites Zuhause, und besonders witzig fand ich, dass ich im wirklichen Leben eine Frau kennenlernte, die mit Mode zu tun hatte und fast genauso hieß wie der Cardassianer, der auf der Station den Leuten die Kleider auf den Leib schneidert.

 

Auch wenn ich dort gerne länger geblieben wäre – manchmal ist es vielleicht gut, dass es weitere Folgen dieser Serien nicht mehr gibt. Denn andere haben ihren Zenit längst überschritten und dümpeln nur noch vor sich hin, um irgenwann sang- und klanglos ihr Leben auszuhauchen anstatt mit einem Schlag von der Bühne abzutreten.

Die fünf Besten am Donnerstag : Meine 5 liebsten Musikalben – zu später Stunde

Top 4

 

Immer wenn ich denke, fünf Beste können mir niemals einfallen – habe ich irgendwann so viel auf einer Liste, die es mir eine Auswahl schwierig machen. Denn was Musik angeht, war ich in meiner Teenagerzeit Jäger und Sammler. In den 80er Jahren mit Musikcassetten und Schallplatten großgeworden, ging es in den 90ern mit CDs munter weiter. Wenn ich mir heute neue Musik kaufe, dann am liebsten – wenn möglich – als Ausgabe in Vinyl, denn vielen Alben liegt ein Code bei, mit dem man sich die Songs als mp3-Datei aus dem Internet herunterladen kann.

Und deshalb kann ich heute nur über den schnöseligen Verkäufer mit dem Kopf schütteln, der mir damals weismachen wollte, der CD gehöre die Zukunft, und Vinyl wäre tot. Sterben können höchstens die Menschen, deren Stimmen uns verzaubern, aber auf den uns liebsten Musikaufnahmen bleiben sie uns erhalten.

Für die 87. Ausgabe der 5 Besten am Donnerstagauf Goranas Blog  habe ich in meiner umfangreichen Sammlung nach fünf Werken gesucht, die ich immer wieder mit Vorliebe hören, auch zum Teil noch nach über 30 oder gar 40 Jahren.

 

Mein bunt gemischtes Menü für die Ohren auf Vinyl – die neueste zuerst, die älteste zuletzt

 

Florence and the Machine – Ceremonials (2011)

Auch neue Alben gibt es als Schallplatten, die besonders schwer in der Hand liegen. Hier habe ich ein Doppelalbum von Florence & The Machine ausgewählt, das mir noch besser als „Lungs“ gefällt, weil hier einfach alles stimmt: Musik, Gesang, Tonqualität und Gestaltung. Welches Lied mir hier am besten gefällt, kann ich gar nicht sagen – aber textlich stechen für mich „Breaking down“ und „Shake it off“ hervor, weil ich mich zum Teil darin wiederfinde.

 

INXS – Kick (1987)

Die volle Dröhnung. Besser geht’s nicht. Dieses Album schlug 1987 ein wie eine Bombe. Nicht nur die Gitarren und das Schlagzeug sind eine Wucht, sondern auch die Stimme des Sängers, in die ich mich damals auf Anhieb verknallt habe… die Wirkung hält bis heute an – und bei so vielen Single-Auskopplungen, die sich auch noch in den USA allesamt in die Top 10 katalpultierten, wundert mich überhaupt nicht, dass es dafür x-fach Platin gab. Meine momentanen Ohrwürmer: „Mystify“ und „Need you tonight“. So sexy.

 

 

Siouxsie and the Banshees – Tinderbox (1986)

Dass ich über ein Jahrzehnt später für eine lange Zeit in der Gothic-Szene ankommen würde, hätte ich mir beim Kauf dieses Albums mit dem Tornado auf dem Cover auch nicht träumen lassen. So herrlich düster, dass es schon magisch ist: Der vertonte Horrorfilm und ein Klassiker für mich, auch nach 32 Jahren noch. „Cities in Dust“ und „92°“ waren meine absoluten Favoriten daraus. Endzeitstimmung in sechs Minuten:

 

Billy Joel – The Nylon Curtain (1982)

And now for something completely different. Obwohl ich schon die millionenfach verkauften Alben „Stormfront“ von 1989 und „An innocent man“ von 1983 sagenhaft gut fand, toppt dieses Werk den Rest um Längen. Ob es um den Niedergang einer Stadt (Allentown) oder den Druck, dem wir Tag für Tag ausgesetzt sind (Pressure) geht – die Krone verleihe ich dem Lied „Goodnight Saigon“, bei dem es mir jedesmal eiskalt den Rücken runterläuft. They threw an American flag in our face:

 

Mike Oldfield – The Orchestral Tubular Bells (1974)

Wer jetzt an den Exorzisten denkt, liegt nur halb richtig. Ich kenne zwar „Tubular Bells“, weil mein Mann als Fan von Mike Oldfield alles gesammelt hat, dessen er habhaft werden konnte. Mir liegt die orchestrale Fassung vom Royal Philharmonic Orchestra einfach mehr; und zumindest ist hier Mike Oldfield selbst noch mit von der Partie, nämlich an der Gitarre. Diese Platte ist vor einigen Jahren ständig abends mein Begleiter gewesen, als ich J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe“ gelesen habe. Da war ich nicht nur beim Lesen in Mittelerde, sondern auch gleich akustisch.

No 5

 

Das waren sie, meine fünf allerliebsten Alben, die ich aus einer größeren Anzahl liebster Alben ausgewählt habe, CDs noch gar nicht mit eingerechnet. Irgendwo muss man ja mal eine Grenze ziehen. Und zum Schluss habe ich noch ein ganz besonderes Schmankerl auf Lager – ein besonderes optisches Highlight, zum Anfassen und Bewundern von allen Seiten.

Hagalaz‘ Runedance mit „Volven“ von 2009, als Doppelalbum auf bedrucktem Vinyl. Passt gut, weil ich gerade das Ende der vierten Staffel von „Vikings“ sehe.

 

 

 

 

Die fünf Besten am Donnerstag : Filme & Musik – eine unschlagbare Kombination

 

In der 86. Ausgabe der „5 Besten am Donnerstag“ auf Goranas Blog geht es heute um 5 Songs, die uns automatisch an einen Film denken lassen.

Obwohl auch bei mir ein Film auftaucht, der auch anderen eingefallen ist, nämlich Donnie Darko, verbinde ich ein ganz anderes Lied mit ihm. Außerdem habe ich noch einen zweiteiligen Fernsehfilm im Angebot und eine Extrazugabe. Hier sind meine fünf Kandidaten, wie meistens bei mir, bunt gemischt, aber alphabetisch nach Filmtiteln sortiert:

 

1 – ein irischer Musikfilm, in dem Star-Trek-Darsteller Colm Meaney mitspielt: Die Commitments. Das Lied dazu: „Mustang Sally“, im Original von Muddy Waters

 

 

2 – die Verfilmung des Romans „Die Nebel von Avalon“ von Marion Zimmer Bradley, mit Anjelica Houston und Julianna Margulies: Die Nebel von Avalon. Das Lied dazu: „The Mystic’s Dream“ von Loreena McKennitt – zur Abwechslung mal als Livemitschnitt aus der Alhambra 

 

 

3 – und noch eine Literaturverfilmung, aber diesmal mit mehr Laufzeit und mehr Action: Die Tribute von Panem. Das Lied dazu von der Hauptperson, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird: „The Hanging Tree“ von Jennifer Lawrence 

 

 

4 – einer meiner Lieblingsfilme, die ich immer wieder sehen könnte, und die mir nie langweilig werden: Donnie Darko. Die meisten verbinden damit GaryJules‘ Coverversion des Tears-for-Fears-Hits „Mad World“, aber für mich ist das Lied der Wahl „The killing moon“ von Echo & The Bunnymen

 

 

5 – und zum Schluß noch was fürs Herz. Hach, was waren wir damals, im Jahr 1994, noch so jung und so romantisch: Vier Hochzeiten und ein Todesfall. Und in diesem Fall war es nicht das Original „Love is all around“ von den Troggs, sondern die Neuvertonung von Wet Wet Wet

 

 

Und zum Schluss jetzt noch…

 

Die Extrazugabe aus Australien. In meine aktuelle Playlist hat sich nämlich der Song „The Dead Heart“ von Midnight Oil eingeschlichen, die mich an den Film Long walk home erinnert. Der Hintergrund dazu: „Die in Australien per Gesetz verordnete Zwangsentfernung der meist „halbblütigen“ Kinder (half-caste children) geschah systematisch offiziell von ungefähr 1909 bis 1969, und zhn bis dreißig Prozent aller Aborigines-Kinder waren betroffen.“:

 

 

Das Lied von Midnight Oil taucht zwar im Film nicht auf, aber wegen des geschichtlichen Zusammenhangs passt es für mich trotzdem.

Ich hätte noch viel mehr finden können, wenn ich gewollt hätte, und die Liste war mit elf Titeln sowieso schon lang genug… aber irgendwo muss man ja mal eine Grenze ziehen; und ich freue mich, dass sich das Thema dieser Woche wieder um Musik gedreht hat – denn damit beschäftige ich mich im Moment am meisten. Mal sehen, wo die Reise als nächstes hingeht.

Die fünf besten am Donnerstag : im Doppelpack

 

Weil es letzte Woche mit unseren fünf aktuellen Lieblingsliedern so schön war, geht es heute bei Die 5 besten am Donnerstag auf Goranas Blog „ergothek“ weiter mit unseren fünf All-Time-Favourites.
Ach herrje! Ob fünf reichen werden? Zwar bin ich skeptisch, aber ich versuch’s trotzdem mal… nach einer kurzen Denkpause habe ich mich angesichts der Fülle an Liedern, die mich durch mein Leben begleitet haben, dafür entschieden, fünf Songs von weiblichen und fünf Songs von männlichen Künstlern in meine persönliche „Hall of Fame“ aufzunehmen. Zunächst heißt es trotz Gleichberechtigung: Ladies first, und zwar in alphabetischer Reihenfolge:

Adele – Rolling in the deep (1)

Alanis Morrissette – You oughta know (2)

Beyoncé – If I were a boy (3)

Florence & The Machine – Shake it out (4)

Heart – If looks could kill (5)

And now for something completely different … eine Handvoll Rock-Klassiker von den Herren der Schöpfung:

 

Heroes del Silencio – Entre dos Tierras (1)

INXS – Mystify (2)

Led Zeppelin – Kashmir (3)

Joy Division – Love will tear us apart (4)   

U2 – New Year’s Day (5)

 

Leider laufen sie viel zu selten im Radio, es sei denn, jemand wünscht sie sich vom Sender, so wie am Wochenende, als sich jemand das Lied von den Heroes del Silencio gewünscht hat. Was ich mir übrigens auch gerne mal wünschen würde: Richtig gute Coverversionen, wie z.B. die Version von „Love will tear us apart“ – entweder aufgenommen von Paul Young oder von Honeyroot

 

 

 

 

Media Monday # 350 : (m)ein kleines Jubiläum (aber ohne Feier)

 

 

Beim aktuellen 350. Media Monday auf Wulfs Blog medienjournal stellt mein Ausfüllen der sieben Lückentexte auch für mich ein kleines Jubiläum dar, denn ich bin zum sechzigsten Mal dabei. Schade nur, dass mein Urlaub nun auch schon wieder vorbei ist und nach zwei Wochen Gemütlichkeit wieder frühes Aufstehen angesagt ist. Aber es gibt auch etwas, auf das ich mich freuen kann, denn ich habe beschlossen, einen Neuanfang zu wagen, was die Gestaltung meiner Freizeit betrifft: weniger Faulenzen, mehr Bewegung.

Ein samstäglicher „English-Contra-Dance“-Workshop, zu ich eingeladen worden war, ist schuld daran, dass ich nach mehrjähriger Abstinenz wieder zum Scottish Country Dancing am Dienstagabend zurückkehren werde. Wie ich zu dieser Form des Tanzens gefunden habe, würde den Rahmen des Media Monday sprengen, und vielleicht schreibe ich einen gesonderten Beitrag dazu oder finde ein paar abschließende Worte nach den Lückentexten, die nun hier starten:

 

Media Monday # 350

 

1. Nun, da die Oscars auch wieder hinter uns liegen, brauche ich zum Glück keine Rezensionen hochgehypter und mit haufenweise Oscars überfrachteter Filme mehr zu lesen.

2. Die Leipziger Buchmesse steht ja auch schon wieder vor der Tür und ich habe keine Ahnung, welche Themen dort im Mittelpunkt stehen. Momentan habe ich eher Literatur mit Tieren im Titel auf meiner Leseliste: „Das Geräusch einer Schnecke beim Essen“ von Elizabeth Tova Bailey, „Die Katze“ von Joy Fielding, „Rendezvous mit einem Oktopus“ von Sy Montgomery und „Ein Bär im Betstuhl“ von Arto Paasilinna, dessen schwarzen Humor ich entdeckt und lieben gelernt habe, als Finnland das Gastgeberland bei der Frankfurter Buchmesse war (in der Buchhandlung vorbestellt).

3. Ich hätte gerne noch ein wenig mehr kalte, trockene und sonnige Wintertage gehabt, denn in der klaren, polaren Luft konnte ich endlich wieder einmal frei atmen. Das milde, feuchte Frühlingswetter dagegen verstärkt meinen Heuschnupfen leider nur.

4. Wenn alle wieder über die Vorzüge von Netflix reden, tangiert mich das kaum, schließlich reicht mir das Fernsehen und meine DVD-Sammlung in meiner ohnehin knappen Freizeit, und außerdem möchte ich nicht einfach nur konsumieren, sondern mich mehr sportlichen und geselligen Aktivitäten widmen.

5. „Walk the Line“ ist auch so ein Film zum immer wieder anschauen, denn allein schon die Musik in dieser Biografie über das Leben von Johnny Cash ist die Zeit dafür wert, auch wenn es an manchen Stellen Längen gibt. Aber wie Joaquin Phoenix Johnny Cash und Reese Witherspoon June Carter verkörpern, ist für mich einfach sehenswert. Aber vielleicht bin ich auch angesichts meiner Playlist, in der sich neuerdings viel Musik aus dem Genre „Country & Western“ befindet, voreingenommen.

Hier noch eine kurze Randnotiz zum dem Film „Walk the Line“: Als ich neulich beim Autofahren mal wieder eine Best-of-CD von Johnny Cash hörte, dachte ich, wie schön es wäre, nach langer Zeit einmal wieder die Filmbiografie über ihn zu sehen. Und kaum stöberte ich in der Stadtbücherei in den Leih-DVDs – schwupps – da hielt ich auch schon das gesuchte Werk in den Händen. Was für ein seltsamer Zufall.

6. Mich würde ja mal interessieren, wie der geniale Vorspann von „Game of Thrones“ entstanden ist. Oder andere Vorspänne zu Serien wie „The Paradise“ oder „Desperate Housewives“.

7. Zuletzt habe ich nicht nur stundenlang zusammen mit netten Menschen getanzt, sondern auch mal wieder meine Sammlung an geerbten und selbstgekauften Schallplatten aus Vinyl durchsucht, und das war ein Erlebnis der ganz besonderen Art, weil ich nicht nur das U2-Album „October“ plötzlich zweimal in den Händen hielt, sondern auch endlich eine meiner absoluten Lieblingsalben wiedergefunden habe: „KICK“ von INXS. Mein mediales Highlight der Woche.

Was habe ich die früher rauf und runter gehört, schon allein wegen der faszinierenden Stimme des Sängers, der am 22. November 1997 unter tragischen Umständen viel zu früh ums Leben gekommen ist.

Ein weiteres wiedergefundenes Schätzchen ist eine Langspielplatte von Charles Aznavour mit dem klangvollen Titel „Die goldene Serie international“, deren Veröffentlichungsdatum mir völlig unbekannt ist. Mein mediales Kuriosum.

Kurzer Nachtrag zu meinem medialen Tiefpunkt, der hier fehlt: Das Verschwinden einer Verbraucherplattform, für die ich früher viel geschrieben habe, inclusive sämtlicher Test- und Erfahrungsberichte inclusive Fotos. Von wegen „das Internet verliert nichts“… Die bittere Pille muss erst mal verdaut werden.

Die 5 besten am Donnerstag : Lieblingssongs

 


 

Heute geht es auf Goranas Blog „ergothek“ bei „Die 5 besten am Donnerstag“ um unsere aktuellen Lieblingslieder.

Auf meiner Reise zur Ostsee und zurück habe ich ja einige CDs dabeigehabt, aber trotzdem doch immer wieder dieselben vier gehört. Und deswegen notiere ich hier die Songs, die mir von den gehörten CDs am besten gefallen haben und die ich auch beim Fahren lauthals mitgesungen habe.

 

Top 5 – Aktuelle Lieblingssongs

 

Die richtige Musik zur Untermalung der winterlichen Landschaften, durch die ich hindurchgefahren bin, war für mich „Soak“ von Zola Jesus – Weite, weiße Felder, akustisch perfekt untermalt:

 

(Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=85mc1GiMexA)

 

Auch wenn es im Video vielleicht etwas anders rüberkommt, aber für mich ist dies Schottlands Beitrag zur Fußball-WM – Amy MacDonald mit „Pride“:

(Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=pTvAiMkj4QU)

 

Dienstagmorgen auf der A1 von Lübeck nach Bremen (oder irgendwo auf dem Highway to Hell) – Depeche Mode mit „It’s no good“. Bei diesem Sound brauch‘ ich keine Kaffeepause – das geht direkt ins Blut wie Koffein:

(Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=stpaq27-V70&feature=youtu.be&t=4)

 

Und von der Johnny-Cash-CD „The Man in Black – The Definite Collection“ ist diese Version von „Sunday Morning coming down“ mit eine der besten, die ich je gehört habe. Es ist keine Ode an den Sonntag – denn der Sonntag ist der Tag, an dem man sich am einsamsten fühlt:

(Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ED5s1-Fe9FA&feature=youtu.be)

 

Und weil ich heute in melancholischer Stimmung bin, gibt es zum Schluss noch ein Stück von einer Band, deren Sänger viel zu früh aus dem Leben geschieden ist: INXS mit „Never tear us apart“ – gefunden in meiner Youtube-Playlist – rest in peace, Michael:

(Quelle: https://youtu.be/_VU9DjQpvMQ)

 

Mein Motto „Wie der Schreibstil, so die Musikauswahl“ habe ich frei nach der Werbung für das norddeutsche Bier mit dem großen J gestaltet, nämlich Kraut und Rüben, denn angeblich ist Durcheinander viel besser (so viel zur Werbung für den Pudding mit dem großen M). Aber eins haben alle fünf miteinander gemeinsam: Sie zeigen meine Vorliebe für tiefe Stimmen, sowohl bei den Herren der Schöpfung als auch bei den Damen.

Media Monday # 349 : die verspätete Urlaubsausgabe

 

02 Schlafkorb

 


 

Eins meiner liebgewonnenen Rituale ist das Ausfüllen des Fragebogens zum Media Monday (auf Wulfs Blog medienjournal) – mit sieben Lückentexten zum Ausfüllen; da ich aber vom 27. Februar bis heute an der Ostsee Urlaub gemacht habe, komme ich diesmal mit enormer Verspätung hinterher – passend zur Jahreszeit sind meine Antworten diesmal fett in eisblau gedruckt:

 

Media Monday # 349

 

1. Dem Gefühl nach hat die Karriere von Leonardo di Caprio in den letzten Jahren einen regelrechten Steilflug hingelegt, denn nachdem ich dachte, dass es sich mit seiner Rolle in „Titanic“ um einen weiteren hochgehypten Teenieschwarm handelt, hat er mich mit seinen Rollen in „The Beach“, „Inception“ und „Blood Diamond“ vom Gegenteil überzeugt. Allein mit „Shutter Island“ konnte ich mich nicht so richtig anfreunden, aber das lag nicht an Leo, sondern an der Story, der ich so gar nicht folgen konnte, weil ich sie zu verwirrend fand.

 

2. „The Butterfly Effect“ ist in meinen Augen eine echte Genre-Perle, immerhin wird hier das Thema „Zeitreise“ mal erfrischend anders behandelt.

 

3. Bei diesen eisigen Temperaturen war meine Woche in der Lübecker Bucht ein echt cooles Erlebnis. Ein eingefrorenes Meer habe ich nämlich noch nie zuvor in meinem Leben gesehen, und schon allein für diesen Anblick habe ich Minus sieben Grad und Windstärke neun gerne in Kauf genommen.

 
01 Scharbeutz

04 Möwen

 

 

4. Dass sich Cameron Diaz für so einen Mist wie „Kopf über Wasser“ hergegeben hat, ist wahrscheinlich der Auftakt zu einer ganzen Serie grottenschlechter Filme mit ihr – von „Drei Engel für Charlie“mal abgesehen.

 

5. Am liebsten lese ich ja [bezogen auf Zeit und Ort] Krimis, die in der entsprechenden Gegend spielen. Zuletzt habe ich „Friesische Rache“ gelesen, und obwohl der auf Borkum spielt, während ich an einer ganz anderen Küste war, tat dies dem Lesevergnügen keinen Abbruch.

 

6. Von all den Filmen, die es hierzulande nicht einmal ins Kino schaffen, fällt mir auf Anhieb nur „Donnie Darko“ ein.

 

7. Zuletzt habe ich die frühlingshaften Temperaturen in Scharbeutz und Timmendorfer Strand genossen, und das war faszinierend, weil so der Anblick sich bewegender eingefrorener und mit Eisschollen gekrönter Wellen noch viel eindrucksvoller war.

 

03 Scharbeutz