Das Werk zum Wort 3/52 : Schnee

Woche 3 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 49 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Und heute im Angebot:

Schnee

Ach, du liebe Güte! Schnee in Oz, Schnee in Phantásien, Schnee in Westeros… Snow is all around us – snow is everywhere. Mir fehlt das Gespür für Schnee, und darum habe ich ihn am liebsten da, wo ich niemals hinkommen werde – zum Beispiel im Himalaya, am Mount Everest (Quelle: https://youtu.be/fCeSMww0A8g?t=1).

 

 

 

Nachdem ich das Buch verschlungen habe, hat mir es der Film genauso angetan und mir bestätigt, was ich schon immer wusste: Ich liebe zwar die Berge, aber an einer solchen Expedition würde ich niemals teilnehmen.

Das Erklimmen eis- und schneebedeckter Gipfel überlasse ich lieber anderen.

 

Das nächste Wort = Lunch.

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ABC-Photography : C wie Coral Beach

 

Seit dem 6. Januar 2019 bin ich bei einem neuen Fotoprojekt dabei: Das neue/alte Projekt ABC“ von wortman. Woche für Woche wird ein anderer Buchstabe des Alphabets fotografisch umgesetzt. Nach A wie Autogramm und B wie Busfahren ist nun das C an der Reihe.

Wollte mir zunächst nichts brauchbares einfallen, sondern nur Begriffe, die eigentlich mit einem anderen Buchstaben beginnen wie z.B. Zirkus (Circus) oder Korona (Corona), bin ich dann nochmals durch meine Sammlung älterer Urlaubsfotos gegangen und war verblüfft, wie viele Begriffe mit C sich hier auftreiben ließen: Cornwall, Café, Cocktailbar, Champagnergläser, Chaos und natürlich jede Menge geografischer Namen. Das Rennen gemacht hat:

C wie Coral Beach

Denn das ist eins der Motive, die ich für den Kalender ausgewählt habe, den ich meiner Schwester zu Weihnachten geschenkt habe. Dieser Strand befindet sich auf der Isle of Skye (Schottland) und wurde von mir und meinem Mann 2008 besucht. Vier Wochen Schottland und Windsor – was für eine Zeit! Die dazu gehörenden Bilder und Reiseberichte hatte ich unter meinem damaligen Pseudonym bei der Verbraucherplattform ciao.de hochgeladen, die es aber leider seit letztem Jahr nicht mehr gibt. Noch ein C, wie ich gerade merke.

Weitere Bilder zu Wörtern mit C habe ich auf meinem Pinterest-Board „ABC Photography“ abgespeichert:

Cromarty – ein Städtchen auf der Black Isle, ebenfalls 2008 besucht

Cayi Stane – ein prähistorischer „Standing Stone“ in einem Vorort von Edinburgh

Comiczeichnung – 2013 in einem Schaufenster in Edinburgh entdeckt, nachdem die EU das Glühbirnenverbot durchgesetzt hatte.

und zuletzt ein Beruf, der das C im Namen trägt, und zu Charles Dickens‘ Zeiten Hochkonjunktur hatte: Chimney Sweeper Schornsteinfeger

 

Mehr C geht nicht.

Die 5 Besten am Donnerstag : Kunstwerke

Die 5 Besten“ sind wieder zurück, seit kurzem bei Gina – und heute mit einem spannenden Thema:

Die fünf besten Kunstwerke

 

1: Land Art – Künstler: Andy Goldsworthy

Vor ein paar Jahren habe ich eine Sendung über den Land-Art-Künstler Andy Goldsworthy gesehen; er erschafft mit Materialien aus der Natur vergängliche Kunstwerke und lichtet sie ab, bevor sie vergehen und in den ewigen Kreislauf zurückkehren. Als Beispiel hier eine Skulptur aus Eis – (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/22/d0/bb/22d0bb2d9ab2e1854683cde4fb114cf3.jpg)

 

 

2: Mein Lieblingsmaler – Nr. 1: Vincent van Gogh

Seit wann ich seine Gemälde so liebe, weiß ich gar nicht mehr. Ich liebe diesen expressiven Malstil, mit dem er seiner Zeit weit voraus war. Zu Lebzeiten hunderte von Bildern malen, von denen nur eines einen Käufer findet… das muss nur schwer zu ertragen gewesen sein. Als Beispiel das Gemälde „Sternennacht“ – (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/b0/74/9c/b0749ce53a91fc68d107237d7b92e76e.jpg)

 

 

3: Mein Lieblingsmaler – Nr. 2: William Turner

Landschaft und Malerei – zur Abwechslung mal ein maritimes Motiv: „Peace Burial at Sea“ – (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/d6/68/0c/d6680cf43faaff12ca2ab9cd3a159eb0.jpg)

 

 

4: Das Gesamtkunstwerk – die Glasgow School of Art

Die Kunsthochschule wurde 1845 gegründet und nach Plänen des Jugendstil-Archtitekten Charles Rennie Mackintosh gebaut. Dieser Jugendstil ist so ganz anders als der, den ich bisher kannte. Wie verschachtelt und düster das Gebäude ist, davon konnte ich mich überzeugen, als ich in den Neunziger Jahren für zwei Tage in Glasgow war. Interessante Information: Unter „Bekannte Professoren und Studenten“ listet Wikipedia u.a. Peter Capaldi (Dr. Who) und Robbie Coltrane (Harry Potter) auf. – (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/a9/cc/15/a9cc152d2777eebb4b8a309713721f84.jpg)

 

 

5: Die Filmbiografie „Frida“ über die mexikanische Malerin Frida Kahlo

In der Hauptrolle Salma Hayek als Frida Kahlo. Was ich an diesem Film so bemerkenswert fand, waren die zum Leben erweckten Gemälde Frida Kahlos, die zwischen einzelne Filmszenen eingestreut werden. Leider habe ich kein passendes Beispiel dazu gefunden – aber ihr zugeschriebenes Zitat. – (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/93/a6/1a/93a61a884b08ffaf00c448d962a68ff0.jpg)

 

 

Zu guter Letzt, die „honorable mentions“:

Dita von Teese (auch ein Gesamtkunstwerk), Gesang und Bühnenoutfits von Florence Welch (Florence & the Machine), meine Whiskysammlung und die Fotos, die mein Mann 2008 auf unserer gemeinsamen Reise durch Schottland gemacht hat. Und natürlich die Luminale von 2012, 2014 und 2016.

 

 

Mal sehen, welche Kunstwerke ich noch entdecken kann.

 

Projekt „Das Werk zum Wort“ 02/52 : Wunsch

Woche 2 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 50 weitere sollen folgen.

 

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Make a wish… als Premiere gab es von mir letzte Woche einen Ausschnitt aus dem Filmklassiker „Das zauberhafte Land“. In gewisser Weise würde die Suche nach dem Zauberer von Oz zum Thema der zweiten Woche passen, denn sie alle wünschen sich etwas: Dorothy möchte zurück nach Hause, der Löwe wünscht sich Courage, die Vogelscheuche Verstand, und der Mann aus Zinn hätte so gerne ein Herz… Selbst die Hexe wünscht sich etwas: Rache! – Aber zweimal das Gleiche? Als ich meinen Beitrag zum Thema „Anfang“ geschrieben hatte, wusste ich sofort, welches Werk ich auswählen würde für

Wunsch

Ein Buch. Nein – das Buch. Das ich so liebe wie kein anderes – geschrieben von Michael Ende. Es trägt den Titel „Die unendliche Geschichte“ und feiert dieses Jahr sein 40. Jubiläum. (ISBN 3-522-12800-1). Wer nur den gleichnamigen Film kennt und dann das Buch zum ersten Mal liest, wird eine Überraschung erleben, denn der Roman geht noch viel weiter. Denn das eigentliche Abenteuer, das in Phantásien auf Bastian Balthasar Bux wartet, diese Geschichte lässt der Film unerzählt. Es ist die Geschichte einer Reise zu sich selbst und den ureigensten wahren Bedürfnissen, die in dem Moment beginnt, als er sich in die unendliche Geschichte hineinziehen lässt, mitten hinein nach Phantásien. Dort sagt ihm der Löwe Graógramán, den Weg der Wünsche zu gehen, um zu seinem Wahren Willen zu gelangen, sei hochgefährlich, weil man sich auf keinem anderen Weg so leicht verirren kann.

Leseprobe aus Kapitel 15: „Meinst du, weil es vielleicht nicht immer gute Wünsche sind, die man hat?“ forschte Bastian. Der Löwe peitschte mit dem Schweif den Sand, in dem er lag. Er legte die Ohren an und zog die Nase kraus, seine Augen sprühten Feuer. Bastian duckte sich unwillkürlich, als Graógramán mit einer Stimmer, die wiederum den Boden vibrieren ließ, sagte: „was weißt du, was Wünsche sind! Was weißt du, was gut ist!“ (Seite 228).

Ob Bastian das gelingt oder ob er hoffnungslos verloren geht, das verrate ich nicht. Es könnte ja sein, dass dieses Werk dem ein oder anderen noch unbekannt ist. Wer das Glück hat, eine der älteren gebundenen Ausgaben in die Hände zu bekommen, wird auch in optischer Hinsicht seine Freude haben. Der Teil der Handlung, der sich in der Realität abspielt, ist in rot gedruckt, der in Phantásien angesiedelte Teil dagegen in grün.

 

 

Außerdem sind jedem der 26 Kapitel die entsprechenden ganzseitigen Initialen vorangestellt, denn sie entsprechen dem Alphabet. Kapitel 1 beginnt mit einem A, Kapitel 2 mit einem B, und so weiter bis zum Z:

Alles Getier im Haulewald duckte sich in seine Höhlen, Nester und Schlupflöcher“ (Kapitel 1 – Seite 18/19) … „Zögernd stand der Junge, der keinen Namen mehr hatte, auf und ging ein paar Schritte auf Atréju zu.“ (Kapitel 26 – Seite 412/413)

 

 

In neueren Ausgaben soll dieses gestalterische Element angeblich fehlen. Jetzt, wo ich mich daran erinnere, werde ich dieses Buch gerne noch einmal lesen – zum wievielten Mal auch immer.

Und noch ein Projekt : Das Werk zum Wort …

diesmal von Stepnwolf, das ich ganz zufällig in meinem Reader entdeckt habe:

 


Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“


 

Da 2019 bei mir unter dem Motto „spontane Entscheidungen statt langer Planungen“ steht, habe ich sogleich beschlossen, dass ich das Experiment wagen möchte. Aller Anfang ist schwer? Von wegen! Denn da fällt mir als erstes der Filmklassiker „Das zauberhafte Land“ von 1939 mit Judy Garland ein, und zwar die Stelle, an der Dorothy ihre Reise zum Zauberer von Oz beginnt, indem sie dem gelben Steinweg folgen soll. Follow the yellow brick road:

 

 

 

(Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=RmqRx3ypWwU)

Ich glaube, ich wäre eine schlechte Dorothy gewesen, die niemals den Zauberer von Oz gefunden hätte, denn es wäre der rote Steinweg gewesen, der meine Neugier geweckt hätte. Was wäre wohl geschehen, wenn Dorothy ihm und nicht dem Befehl der guten Hexe gefolgt wäre? – Das nächste Wort lautet „Wunsch“, und ich habe schon jetzt eine leise Ahnung, wohin die Reise gehen wird.

 

 

Das neue/alte Projekt ABC …

 

… startet heute, am 6. Januar 2019. Woche für Woche wird das Alphabet fotografisch dargestellt, z.B. steht für den Buchstaben A der Begriff „Affe“, und das Foto dazu wäre dann das von einem Affen.

 


Ich habe den ersten Beitrag bereits am 28. Dezember verfasst, während auf BBC One der Dreiteiler „Agatha Christie’s ABC Murders“ läuft, mit John Malkovich in der Rolle des gealterten Hercule Poirot, der die Morde des Herrn ABC aufklären soll. Ganz und gar nicht mörderisch ist jedoch dieses neue/alte Fotoprojekt von wortman, den ich doch gerne bei meinen Beiträgen verlinke. Denn das finde ich äußerst spannend. Mal sehen, was mir zu schwierigen Buchstaben wie dem Q, dem X oder dem Y einfällt. Nun aber der Tusch – Auftakt für …

 

 

… Mein persönliches ABC

 

Da das A für Anfang steht, dachte ich, es wäre am sinnvollsten mit einem ganz frisch geschossenen Foto zu beginnen – nämlich für das A wie Autogramm – und zwar stellvertretend für alle Autogramme, die ich je gesammelt habe. Alle anderen, die nicht nur aus den Augen, sondern auch aus dem Sinn sind, habe ich nach diversen Umzügen verloren. Aber das eine, das habe ich behalten, und hat einen speziellen Platz in meinem Bücherschrank.

 

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Die Geschichte dazu: Im Sommer 2000 bin ich nach Cornwall gefahren und habe eine Woche gemeinsam mit der Poldark Appreciation Society in einem Hotel in Mevagissey an der Ärmelkanalküste verbracht. Zusammen besuchten wir die Orte, an denen in den 70er Jahren die Serie „Poldark“ gedreht wurde und besuchten als Highlight am Ende der Woche einen Ball in einem Herrenhaus. Dort gab es ein mehrgängiges Menü und die Gelegenheit, sich nicht nur mit dem Schauspieler, der damals Ross Poldark gespielt hat, zu unterhalten, sondern auch mit dem Schriftsteller, der die Romane geschrieben hat.

Ich hatte den ersten Band aus der zwölfbändigen Saga dabei und nutzte die Gelegenheit, um mir das Buch signieren zu lassen.

 

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Aber nicht von Sir Winston Graham, dem Schriftsteller, sondern von Robin Ellis, dem Schauspieler. Da hatte Sir Winston Graham aber Glück gehabt, denn ein anderer Teilnehmer unserer Gruppe hatte alle zwölf gebundenen Erstausgaben aus den USA mit nach England geschleppt und sie dem Schriftsteller zum Signieren vorgelegt. Der arme Kerl! Und ich dachte schon, ich sei als Fangirl unerträglich – aber in dem Fall war es ein Mann jenseits der Vierzig.

 

Wie viele fotografische Umsetzungen des Alphabets erwarten mich wohl heute?

 

 

Media Monday # 392 : Einmal wurden wir noch wach …

 

 

jetzt er ist da, der letzte Tach. Dabei wird m.E. der letzte Tag des Jahres gnadenlos überschätzt. Meine Oma ist an Silvester immer ganz cool geblieben, so früh ins Bett gegangen wie sie wollte und war am 1. Januar fit für den Neujahrsgottesdienst.

Okay, ich kuschele dann doch lieber mit meiner Kaffeetasse in der Heia und schnuppere, welch verschmorter Duft in der Luft liegt. Beim Kaffeetrinken dann noch die neuen Lückentexte des Media Monday lesen, so kann das neue Jahr gerne beginnen. Bloß kein Stress. Die drei folgenden Arbeitstage werden noch lustig genug. Jetzt aber endlich die sieben Lückentexte…

 

Media Monday # 392

1. Nachdem 2018 nun wirklich und wahrhaftig so gut wie gelaufen ist, habe ich trotz aller Vorsätze doch einen bebilderten Jahresrückblick zusammenfabuliert.

 

2. Ab morgen – also dem kommenden Jahr – setze ich Pläne zeitnah um. Eine leichte Übung, weil ich damit 2018 schon angefangen habe.

 

3. Mein persönliches Film-Highlight kann ich mir für 2018 aus vier Filmen auswählen und entscheide mich für „Bohemian Rhapsody“, auch wenn mir „Mary Poppins‘ Rückkehr“ ebenso gut gefallen hat.

 

4. „Been there, done that“: Eigentlich hatte ich mir für das Jahr ja vorgenommen, öfters früher ins Bett zu gehen und auch früher aufzustehen, aber die Macht der Gewohnheit und die Faulheit waren meistens stärker.

 

5. Gute Vorsätze sind das eine, aber Vorsätze in Bezug auf Film- und allgemein Medien-Konsum führen manchmal zu echten Überraschungen. Was habe ich mich z.B. auf „Babylon Berlin“ gefreut und war dann nach den ersten drei Folgen enttäuscht. Von der siebten Staffel „American Horror Story“ dagegen positiv überrascht. Und manchmal geht ein Plan auch vollends in die Hose, wenn man zu dämlich zum Programmieren des Festplattenrecorders ist und dann man partout nicht an die Serie auf DVD kommt.

 

6. Bevor das Jahr Schlag Mitternacht endet, werde ich definitiv noch meinen Magen mit leckerem Chili con Carne gefüllt haben.

 

7. Zuletzt habe ich am 30. Dezember Fotos für einen weiteren Bastelkalender für 2019 sortiert, und das war nicht so einfach, weil ich mich lange Zeit nicht entscheiden konnte, ob es Fotos von meinen Lieblingsstars oder schöne Landschaften sein sollten. Am Ende haben dann „Beautiful Landscapes“ das Rennen gemacht, weil ich einen Kalender mit den mir ans Herz gewachsenen Künstlern bereits gebastelt habe und die Landschaften am ehesten zum Ferien- und Wochenendhäuschen passen.

 

 

Unsortierte Gedanken : Das war definitiv nicht mein Jahr …

 

 

 

zumindest nicht die zweite Hälfte davon. Ganz für die Tonne war es nicht. Aber auch nicht zum uneingeschränkten Jubeln. Irgendwas ist ja immer, das ist eine allseits bekannte Binsenweisheit. Und deshalb möchte ich an dieser Stelle all jenen danken, die trotz meines Gejammers nicht ihr Interesse an meinen Texten verloren haben. Was im Januar 2014 (abgesehen von zwei Testbeiträgen im August 2013) als Nähblog mit Tendenz zum Gemischtwarenladen begann, ist vier Jahre später bei Musik, Fotografie und Medien unterschiedlicher Art angekommen.

Und schon bin ich mitten drin, in einem weiteren Jahresrückblick. Dabei war das so nicht von mir geplant. Aber jetzt bin ich schon mitten drin im Countdown des Jahres.

 

Change keeps us moving on“

Was sich 2017 abzuzeichnen begann, hat sich 2018 fortgesetzt. Pläne, die sich in Luft auflösten, durchsetzt mit kleinen und mittleren Katastrophen. Das fing schon im letzten Dezember an, als ich den Abend in der Notaufnahme zusammen mit meiner Mutter verbringen durfte, weil sie gestürzt war. So wollte ich meinen Geburtstag nicht feiern. Der Kommentar meiner Mutter dazu: „Wir haben Deinen Geburtstag schon mal gemeinsam im Krankenhaus verbracht.“ Großes Fragezeichen! „ – na, als ich Dich zur Welt gebracht habe.“ Ich wünschte, ich hätte manchmal ihren Humor. Zu allem Übel kam dann am selben Tag dann auch noch meine Schwester ebenfalls ins Krankenhaus, weil sie in der Küche ausgerutscht war und sich einen Halswirbel gebrochen hatte. Silvester fand für einige von uns dann nicht auf der geplanten Party statt, sondern zu Hause bzw. im Krankenhaus. Aber es gab auch schöne Momente und ein paar kleine Erfolgserlebnisse für mich…

Januar

Eine Fotoexkursion mit Rehen im Schnee und das Nähen von Knopflöchern stellten die Highlights dieses doch eher ereignisarmen Monats dar. Dafür soll dieses Foto stehen:

 

 

Was das Nähen angeht, so war ich dieses Jahr nicht sehr produktiv, denn genäht habe ich übers Jahr verteilt so wenig, dass ich die wenigen tragbaren Kleidungsstücke an einer Hand abzählen kann: Bluse, Kleid, Rock, Jogginghose, Kleid.

Februar & März

Ende Februar bzw. Anfang März versuchte ich während eines verlängerten Nähwochenendes an der Ostsee, einen Blouson (oder Bomberjacke) zu nähen, was aber gründlich mißlang. Ein falscher Stoff und ein für mich unvorteilhafter Schnitt machten es möglich. So wurde dieses verhunzte Stück, das von Anfang an unter keinem guten Stern stand, ein Teil für die Tonne. Dass mir ein gefütterter Bleistiftrock (Pencil Skirt) besonders gut gelang, stimmte mich dann wieder versöhnlich mit meinen verloren geglaubten Fähigkeiten im Nähen.

 

Trotzdem sind genau diese Rubriken zu kurz gekommen, auch wenn ich dann im Oktober nochmal bei einem anderen verlängerten Nähwochenende in Würzburg war. Zwar ist das hier kein Reiseblog, aber was ich bei meinen Reisen dieses Jahr erlebt habe, ergäbe genug Stoff, um ein solches zu füllen.

Der März war dann der Monat, in dem ich eine Überraschung erlebte, als ich aufräumte. Ich wusste zwar, dass ich so einiges an Schallplatten von Pink Floyd, Jean-Michel Jarre und Barclay James Harvest geerbt habe. Dass dabei U2-Alben auftauchten, die auch ich bereits besitze, war mir neu. Dabei kamen auch Schallplatten zum Vorschein, von denen ich wusste, dass ich sie seit über 30 Jahren habe. Aber wie oft hatte ich die gehört? In den 80er Jahren andauernd, danach nie wieder.

Jetzt bekamen sie eine zweite Chance, die sich zur Sucht auswuchs, was sich seitdem in zahlreichen meiner Blogbeiträge niederschlägt, und zwar in der Rubrik „Soundtrack of my life“, die ich ursprünglich mit einer ganz anderen Absicht entworfen hatte.

 

Auch die nächsten beiden Monate kann ich mangels Masse in einem Punkt zusammenfassen.

 

April & Mai

Der große Knall kam wegen der allseits geliebten gefürchteten DSGVO. Wie so viele andere war ich auf die am 25. Mai in Kraft getretene Datenschutzgrundverordnung schlecht bzw. gar nicht vorbereitet. Aber das Bloggen deswegen einstellen? Das Patentrezept hieß in meinem Fall: Erst mal bis zum 24. Mai weiter wie bisher, dann auf Eis gelegt durch Umstellen von „öffentlich“ auf „privat“ und im Hintergrund an allen wichtigen Punkten feilen. Nebenher buchte ich dann noch sämtliche Unterkünfte meines für Juni geplanten zweiwöchigen Urlaubs, der unter dem Motto „Weltreise“ stand.

Juni

Stichwort „Weltreise 2018“: In zwei Wochen kreuz und quer über den Erdball. Das geht nicht? Oh doch – wenn die Stationen „Texas“, „Kamerun“, „Bali“, „Kalifornien“ und „Brasilien“ allesamt in Deutschland liegen, mit der Südsee die dänische Südsee gemeint ist und man dem Dorf „Welt“ einen Besuch abstattet. Diese zwei Wochen waren die beste Zeit des ganzen Jahres, denn so frei, leicht und unbeschwert habe ich mich zuletzt im Sommer 2008 gefühlt, als mein Mann und ich damals mit dem eigenen Auto vier Wochen lang kreuz und quer durch Schottland und England gereist sind. Dieses Gefühl konnte selbst der Zusammenstoß meines japanischen Kleinwagens mit einem Land Rover nicht trüben, denn fahrtüchtig war mein Auto danach ja noch. Nur ein wenig zerbeult.

 

 

Auf meiner Fahrt nach Dänemark hatte ich insofern etwas Pech, dass die Klappe meines Kofferraums nicht vernünftig geschlossen war und ich deshalb auf der Fahrt einen Teil meines Gepäcks verlor: eine Jacke und meine Kameratasche mit kompletter Ausrüstung.

Dass die ohnehin schon leicht lädierte Kamera, das Ladegerät und die Akkus weg waren, konnte ich verschmerzen, aber dass die kompletten Aufnahmen der letzten vier Tage futsch waren, weil ich die unterwegs nicht sichern konnte (ich hatte mein Laptop nicht dabei), das war schon ärgerlich. Da gab’s nur eins: einige Motive auf dem Rückweg nochmal mit dem Smartphone knipsen. Dank meines Smartphones konnte ich dann noch so manch schönen Moment festhalten und auf meinem pinterest-Board ablegen. Und manche Erlebnisse waren dadurch sogar noch besser. Manchmal kann Verlust auch Gewinn bedeuten. Das sehe ich inzwischen ganz nüchtern und kühl.  A propos kühl… etwas kühl war es hier, während zu Hause sich alle die Seele aus dem Leib schwitzten:

 

 

… meanwhile in the Sahara or the Australian outback….. … which is not true. This was a bad joke: The picture was taken on a real cold, rainy, and windy day on the beach of a Danish island – driving sand from the side puts you in danger to lose orientation“. Bei der Insel handelt es sich übrigens um die südlichste Nordseeinsel Dänemarks: Rømø.

Wieder zurück in der Heimat, gönnte ich mir einen Kinobesuch, bei dem ich mich blendend amüsiert habe: Ocean’s Eight.

Juli

Oldtimer-Treffen in Usingen. Was für ein Highlight. Was für eine Show. Und wie schön, die Gelegenheit zu bekommen, als Beifahrerin in einem Oldtimer meiner Wahl zu sitzen und entweder gemütlich zu cruisen (Marlin von 1975) oder richtig Gas zu geben (Jaguar von 1994). Es war super Wetter – blauer Himmel und 30°C. Wer kann da schon Nein zum Cabriofahren sagen?

 

 

Anscheinend eine ganze Menge Leute, denn ich war an diesem Nachmittag die einzige, die sich überhaupt in ein Cabrio gesetzt hat. Die anderen zogen lieber eine Fahrt im geschlossenen Chevy vor.

August & September

Der Sommer drehte nochmal so richtig auf, da hatten alle meine Kollegen während ihres Urlaubs was davon. Mir hat die Hitze jegliche Energie geraubt, aber Blogs lesen und entdecken geht immer. Und deshalb war bei mir dann auch neu im Kühlregal: Blogs, denen ich folgte. Mit jedem neu abonnierten Blog rutscht der eine, dessen Name an dieser Stelle irrelevant ist, immer weiter nach unten und wird, wenn es so weitergeht, aus dem Blickfeld verschwunden sein. Aus den Augen – aber nicht aus dem Sinn. Dafür habe ich den Programmpunkt „in memoriam“, ein Ort des stillen Gedenkens. Gewidmet all jenen, die mir fehlen.

 

 

Mors certa, hora incerta. Ein Thema, das viele gerne meiden. Ich habe ihm deshalb bewusst mit der Aufnahme meiner inzwischen auch verschwundenen Zillo-Tasse ein Denkmal gesetzt. Die elegante Überleitung zu einer Aktion, bei der ich im September mitgemacht habe: 15 Tage – 15 Tassen. Zu der Zeit lag zwar mein Blog noch still, aber ich verlinkte in meinen Kommentaren die auf meinem pinterest-Board gesammelten Fotos meiner Tassen. Was mir beim Betrachten der Tassenfotos der anderen Teilnehmer auffiel: Es waren einige Fan-Tassen dabei, z.B. Game of Thrones, wenn ich mich recht entsinne. Abgesehen von einer geerbten Werner-Tasse konnte ich mit nichts dergleichen punkten. Weder zählt eine Londoner U-Bahn-Tasse noch die bereits genannte Zillo-Tasse dazu. Viel wichtiger aber als diese Kopfnuss war für mich die Frage, was ich mir bei dem Nähwochenende namens „AnNäherung Süd“ in Würzburg nähen wollte.

 

 

Da ich lieber mit kleinem Gepäck reise, hatte ich nur Ausrüstung und Material für zwei Projekte dabei: ein Kleid aus Jersey und eine Jogginghose. Als das Kleid fertig war, gab es als Kontrastprogramm einen Spaziergang in der Sonne und ein leckeres Eis. Eigentlich ein perfekter Ausklang, wenn das Unglück nicht schon bald seinen Lauf genommen hätte…

Oktober & November

denn ich musste innerhalb von fünfzehn Minuten eine Entscheidung treffen, die mit zu den schwersten in meinem Leben gehört. Beim Röntgen meiner kranken Kornnatter stellte sich heraus, dass sich mehrere Rückenwirbel durch eine Geschwulst bereits aufgelöst hatten und die Wirbelsäule so zerstört war, dass auch eine Operation nichts bewirkt hätte. Die einzige Alternative, die ich noch hatte: Einschläfern. Und das drei Wochen, nachdem bereits ein anderes meiner Reptilien an Altersschwäche gestorben war. Innerhalb so kurzer Zeit gleich zwei Haustiere nacheinander zu verlieren, gehört zu den Erfahrungen, die ich nie wieder machen möchte.

 

Anfang Oktober jährte sich der Todestag meines Mannes zum zweiten Mal und fiel diesmal auf einen Samstag. Genau der richtige Tag, um einen schon seit der Tassenaktion vom September wachsenden Plan in die Tat umzusetzen: Ich brauche eine neue Tasse, weil ich meinen Morgenkaffee nicht mehr länger aus der Tasse trinken möchte, die einst Andy gehört hat.

Hunderte von Fotos habe ich zu diesem Zweck gesichtet und mich dann für eins entschieden, das nicht nur den Lieblingsstar zeigt, sondern auch das richtige Format hat und durch einen neutralen Hintergrund besticht. Nur fotografieren lassen möchte sich das Biest nicht. Wie gesagt, irgendwas ist immer.

November war auch der Monat, in dem nicht nur meine Mutter in die Notaufnahme musste, sondern auch meine Freundin operiert wurde. Dass am Ende sechs Wochen daraus werden würde, hätte ich ja nie gedacht. Trotz dieses ganzen Bangens habe ich es an zwei Samstagen geschafft, ins Kino zu gehen. Zum einen A Star is born – und dann Bohemian Rhapsody. Auf den habe ich mich schon seit dem Sommer gefreut und wurde nicht enttäuscht.

Dezember

Dezember war der Monat der nervigen Mails und Meldungen aus sozialen Netzwerken. Ich weiß ja, wie sehr manche ihre Weihnachtsdekorationen lieben, aber auf hartnäckige Kitschoffensiven reagiere ich mit Flucht. Mit Vorliebe an den von mir bevorzugten Glühweinstand und dann an meinem Geburtstag abends ins Kino, in den Film Mary Poppins‘ Rückkehr – ein Sequel mit dem zeitlich größten Abstand zum Originalfilm aus den Sechziger Jahren. Und für mich ein weiterer Film, für den sich der Kinobesuch gelohnt hat. Die Lieder blieben bei mir zwar nicht im Gedächtnis haften, aber mit seinem leicht antiquierten Charme alter Disney-Filme verschaffte er mir 130 Minuten Kurzweil und eine Überraschung in Form von Colin Firth als echter Fiese Möpp (= Fiesling).

Das Wort zum Sonntag

Antiquierten Charme hat es auch, „offline“ ein Tagebuch zu schreiben: Mit Kugelschreiber auf Papier, in ein extra zu diesem Zweck gekauftes Büchlein. Damit habe ich im Sommerurlaub während meiner Blogpause angefangen, jeden Tag ein paar Seiten darin geschrieben und nach dem Urlaub nur noch sporadisch damit weitergemacht. Es war eine interessante Erfahrung für mich.

Genau wie die Tatsache, dass man bestimmte Momente nicht wiederholen kann, wie das folgende Experiment zeigt: 1999 war ich eine Woche in Cornwall unterwegs, wo ich im Auto ein Best-of-Album von ABBA in Dauerschleife laufen ließ. ABBA „Gold“ als Musikkassette, denn der Mietwagen – ein älteres Modell – war nicht mit einem CD-Player ausgestattet, dafür aber mit einem Tape Deck. Dieses Jahr ergatterte ich das Album auf CD und hielt es für eine gute Idee, dieses Erlebnis zu wiederholen und die Vergangenheit wieder aufleben zu lassen. Wie man sich vielleicht denken kann, funktionierte das überhaupt nicht. Genau zwei oder drei Mal habe ich die ABBA-CD laufen lassen, dann wechselte ich wieder zurück zu meinen von zu Hause mitgebrachten CDs und landete schließlich bei einem Greatest-Hits-Album von INXS, das dafür in Dauerschleife lief. Mal sehen, an welcher Musik ich bei der nächsten größeren Rundreise mit dem Auto einen Narren gefressen haben werde.

Und noch eine Entdeckung musste ich nach meiner Blogpause machen: Die meisten Nähbloggerinnen sind inzwischen auf Instagram unterwegs und bloggen nicht mehr. Ich dagegen blogge wieder, aber nicht mehr vorrangig übers Nähen, sondern über Fotografie, Bücher, Musik, Filme und Serien sowie ab und zu auch über Ausstellungen und Reisen.

Filme, mit denen ich eine Bildungslücke geschlossen habe: „Monster“, „The Breakfast Club“, „Kevin allein zu Haus“, „Kevin allein in New York“ und „Alien“ – Was für mich nächstes Jahr noch so kommt? Vermutlich ein Biopic über Elton John und der Downton-Abbey-Film. Da lautet „Abwarten und Tee trinken“ die Devise.

Ja, mach nur einen Plan“

Dieses Lied sang einst Bertolt Brecht. Es handelt von der Unzulänglichkeit des menschlichen Planens. Meine Freundin und ich wollten aus unterschiedlichen Gründen auch gerade für dieses Silvester nichts planen, aber Pläne für 2019 kann ich doch trotzdem schmieden. Sie möchte eine Reise nach Südafrika machen. Und ich? Spiele mit dem Gedanken an einen zweiwöchigen Urlaub im Osten Kanadas, nachdem ich gemerkt habe, dass drei Wochen Urlaub für Australien nicht reichen und ich außerdem lange Flüge hasse wie die Pest.

Mehr nähen wollte ich auch, an dem am 6. Januar beginnenden Fotoprojekt „ABC“ teilnehmen und mich auf eine literarische Reise der anderen Art begeben. Aber diese Reise unternehme ich alleine und behalte meine Erlebnisse für mich. Denn es gibt Dinge, die ich gerne rein privat und unausgesprochen lassen möchte.

Allen anderen wünsche ich einen entspannten Start in das neue Jahr und dass das Glück nicht nur auf Stippvisite hereinschneien möge.

 

Serienmittwoch bei Corly # 152: Lieblingsschauspieler/innen

 

Dass das Jahr zu Ende geht, merke ich daran, dass der ein oder andere Blogbeitrag, den ich gelesen habe, einem Jahresrückblick gleicht. Ich hatte zwar nicht vor, einen persönlichen Rückblick zu verfassen, aber bei der aktuellen Mitmachaufgabe des Serienmittwochs von Corly konnte ich dann doch nicht widerstehen, denn es geht um unsere Lieblingsschauspieler aus 2018. Im Kino war ich dieses Jahr nur dreimal (Ocean’s 8, A Star is Born und Bohemian Rhapsody), darum habe ich in meinen Top Ten vorwiegend Darsteller aus Serien aufgelistet. Dabei geht es querbeet durch alle Genres. Und weil manche Personen in Serien aus unterschiedlichen Genres mitgespielt haben, habe ich sie dem Genre zugeordnet, in dem ich sie zuerst gesehen habe.       

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(Tatiana Maslany, Quelle – https://i.pinimg.com/564x/3a/55/dd/3a55dd64340ad7253efade8f79f2fdfb.jpg)

 

Science Fiction – meine erste Wahl

David Tennant : Für mich als Fan der Serie „Doctor Who“ ist er mein Lieblings-Timelord. Überzeugend fand ich ihn aber auch als Hamlet, als Ermittler in der hochspannenden und mir an die Nieren gehende Krimiserie „Broadchurch“ und als rachedurstiger Anwalt in „The Escape Artist“ (Der Anwalt des Teufels).

Kate Mulgrew : Captain Janeway aus Star Trek Voyager fand ich schon immer gut. Aber in ihrer Rolle als Strafgefangene Red in dem Gefängnisdrama „Orange is the New Black“ war sie eine echte Überraschung für mich.

Tatiana Maslany : In der Serie „Orphan Black“, die sich um Klonen und Genmanipulation dreht, spielt sie gleich mehrere Rollen auf einmal. Faszinierend sind für mich die Szenen, in denen gleich mehrere weibliche Klone miteinander kommunizieren.

 

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(Ruby Rose, Quelle-https://i.kinja-img.com/gawker-media/image/upload/s–22HU6lus–/c_scale,f_auto,fl_progressive,q_80,w_800/ez1iukrkfpkmk9vxawzx.png)

Kriminalserien – 2:1 für die Bad Guys & Girls

Matt Bomer : Betrügen, hehlen, fälschen… noch nie war Spezialkriminalität so attraktiv, charmant, intelligent und witzig. In der amerikanischen Krimiserie „White Collar“ spielt Matt Bomer den Meisterdieb und -fälscher Neal Caffrey, der dem FBI-Agenten Peter Burke als Berater bei kniffeligen Fällen hilft und dazu beiträgt, dass die Aufklärungsquote auf 94% steigt… Ob der Serie das Ende von „Catch me if you can“ als Inspirationsquelle gedient hat?

Ruby Rose : Als australische Strafgefangene im amerikanischen Frauengefängnis Lychfield hat sie zwar nur eine kleine Rolle, aber die ist mir dafür umso nachhaltiger im Gedächtnis geblieben. Ist halt schon blöd, wenn man seine Partnerin beklaut und nicht mit ihrer Rachsucht gerechnet hat. Die Rache der Frauen kann gnadenlos sein.

Tiffany Thiessen : Als Ehefrau des FBI-Agenten Peter Burke hat sie zunächst eine kleine Rolle, mischt aber später immer stärker mit und trägt zur Aufklärung mancher Betrugsfälle bei. Tiffany Thiessen kenne ich noch aus der 90er-Jahre-Serie „Beverly Hills 90210“, wo sie die zickige Valerie, ein echtes „Sonnenscheinchen“ gespielt hat.  

 

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(Sarah Paulson, Quelle: https://i.pinimg.com/564x/12/04/f8/1204f81bbcb53ad041bf8d4edb10c8b2.jpg)

 

Horror – in diesem Fall „American Horror Story“ (AHS)

Sarah Paulson : In jeder Staffel ein neuer Charakter, von zerbrechlich bis fies, hat Mrs. Paulson in AHS verschiedene Facetten drauf. Da ich sie dort sehr gern sehe, war es eine freudige Überraschung für mich, dass sie in dem Film „Ocean’s 8“ eine der acht weiblichen Hauptrollen hatte.

Evan Peters: Er ist optisch überhaupt nicht mein Typ, aber dadurch, dass er in AHS in den einzelnen, in sich abgeschlossenen Staffeln, jedesmal einen anderen Charakter spielen darf, ist er nicht nur wandlungsfähig, sondern hat auch eine interessante Ausstrahlung.

 

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(Aidan Turner, Quelle: https://i.pinimg.com/564x/8e/e4/57/8ee4570e11e279a15af04126661da8df.jpg)

 

Period Drama – und andere Genres

Aidan Turner : Den irischen Schauspieler, der auch in London auf der Bühne steht, habe ich bereits 2015 in der Neuauflage der Serie „Poldark“ entdeckt. Dort spielte er die Hauptrolle. In weiteren Rollen habe ich ihn aber erst dieses Jahr erleben dürfen, und zwar in „Being Human“, „And then there were none“ und dem Kinofilm „Loving Vincent“. Und damit bin ich dann auch beim letzten Punkt angekommen: dem ganz großen Kino…

 

Das ganz große Kino – A Star is born

Bradley Cooper : Hier muss ich zugeben, dass mich an dem Film eigentlich Lady Gaga gereizt hat, die in ihrer Rolle als aufstrebende Sängerin schon sehr gut war. Was mich aber wirklich berührt hat, war Bradley Coopers Darstellung eines alkoholkranken Countrymusikers auf dem absteigenden Ast. In „A Star is born“ hat er in meinen Augen seine Partnerin glatt an die Wand gespielt.

 

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(Lady Gaga & Bradley Cooper in „A Star is born“, Quelle: https://i.pinimg.com/564x/9f/43/8f/9f438f4ec3a080da22759f2978d0f47d.jpg)

 

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(Lady Gaga & Matt Bomer in AHS „Hotel“, Quelle: https://i.pinimg.com/564x/ba/3b/17/ba3b179cd6ed0d470b590b17eb4d6c29.jpg)

 

Lady Gaga wäre übrigens auch eine interessante Kandidatin für meine Top Ten gewesen, ich wollte mich aber auf Schauspieler konzentrieren. Musiker mit Ausflügen ins Filmgeschäft standen nicht auf meiner Agenda.

 

 

 

 

Die 5 Besten am Donnerstag : Filme, nach denen man sich besser fühlt

 

Die 5 Besten“ sind wieder zurück, und in der heutigen Ausgabe fragt Gorana nach fünf Filmen unserer Wahl, nach deren Genuss wir uns besser fühlen. Sich besser fühlen – darunter versteht jeder etwas anderes. Ich habe schon so viele Filme gesehen und die Erfahrung gemacht, dass es nicht unbedingt etwas lustiges oder romantisches sein muss, wenn es mir nicht gut geht. Krankheit, Liebeskummer, depressive Verstimmungen – für das richtige Trostpflaster habe ich keine Empfehlung, denn die Entscheidung, was ich in solchen Momenten sehen möchte, treffe ich aus dem Bauch heraus. Seltsamerweise greife ich trotzdem zu manchen Filmen öfters als zu anderen, und zwar diese:

 

Robin Hood von Walt Disney. King John als feiger Löwe, der eine Schlange als Berater hat… und Füchse als Robin und Marian, die wahrscheinlich beste Robin-Hood-Verfilmung für mich.

Grasgeflüster – in diesem englischen Städtchen haben alle irgendwo etwas Dreck am Stecken, außer der kreuzbraven Grace, die plötzlich Witwe geworden, nun auf einem Berg von Schulden sitzt. Als sie sich dann um ein mickriges Pflänzchen kümmern darf, nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Das Fenster zum Hof von Alfred Hitchcock. Dass man einen Mord auch vom Lehnstuhl aus aufklären und man dazu auch ruhig bewegungsunfähig sein kann, gibt mir Hoffnung. Lieber Grippe als Gipsbein.

Merida – Legende der Highlands – dieser Animationsfilm von Pixar ist für mich einer der besten Animationsfilme seit Jahren. Schon allein, wie detailliert die Haare der Hauptperson gestaltet wurden, ist der Wahnsinn. Außerdem ist Schottland das Land meiner Träume. Die Heldin dieses Films ist auf dem Beitragsbild zu sehen (Bildquelle: https://vignette.wikia.nocookie.net/pixar/images/5/55/Brave_merida_card.jpg/revision/latest?cb=20120419223033)

 


Bevor ich zu dem fünften Film komme, der mir erst nach längerem Nachdenken eingefallen ist, weil es nicht immer ein „Feel-Good-Movie“ sein muss, zähle ich erst man die sogenannten Honorable Mentions auf, die alle auf der etwas düstereren Schiene unterwegs sind: Donnie Darko, The Butterfly Effect, Die Tribute von Panem und Final Destination. Damit ist die falsche Fährte gelegt für meinen Film Nummer Fünf:


 

Der Teufel trägt Prada : Noch ’ne Komödie. Ätsch, reingefallen. Meryl Streep und Anne Hathaway in einem Film von 2006, als Parodie des Modezirkus in New York. Böse Zungen behaupten, Anna Wintour, die Chefredakteurin des Magazins „Vogue“ wäre das lebende Vorbild für die erfundene Figur der Miranda Priestly, Chefredakteurin des Magazins „Runway“. In diesem Film eine echt anstrengende, egozentrische Lady. Thank god, dass ich in so einer Hölle nicht arbeiten muss. Da fühle ich mich doch gleich besser.