Media Monday #308


Auch der schönste Urlaub geht mal zu Ende. Da bildet der Media Monday Nr. 308 auf dem Blog medienjournal einen gelungenen Abschluss:

Media Monday # 308

1. Wenn es so richtig skurril und abgedreht wird, liegt es an meiner Laune, ob ich aussteige oder dranbleibe. Bei der „Freak Show“ von American Horror Story möchte ich unbedingt wissen, wie die Story ausgeht. Bei „Fluch der Karibik“ habe ich schon nach dem zweiten Film das Interesse verloren, und als Film Nummer drei im Fernsehen lief, habe ich irgendwann abgeschaltet, weil es mir zu langweilig wurde.

2. Die Serie „Sleepy Hollow“ hat mich irgendwo auf dem Weg verloren, denn plötzlich liefen die Folgen nicht mehr auf dem gewohnten Sendeplatz, und bei zwei nur halb aufgenommenen Folgen habe ich den Faden nicht mehr wiedergefunden.

3. Ich konnte mich ja kaum je so gut mit einer Figur identifizieren wie die der Ich-Erzählerin von „H wie Habicht“, da ich zu dem Zeitpunkt, als ich es las, in einer ähnlichen Krise steckte, allerdings hätte ich mich nie so einigeln können wie sie.

4. In Sachen Comedy-Serien gibt es inzwischen nichts mehr, was mich noch groß interessieren könnte. Im Nachhinein sind mir dann auch prompt die folgenden Serien eingefallen: 1) The IT-Crowd,  2) Little Britain,  3) Come fly with me. Die letzten beiden sind so richtig schräg und respektlos.

5. „Der Name der Rose“ hat mich ja als Lektüre schwer begeistert, schließlich hatte ich beim Lesen permanent den Ort des Geschehens vor Augen. Da habe ich auch gerne seitenlange Passagen in Latein und das Blättern zu den Übersetzungen am Ende des Buchs in Kauf genommen.

6. Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber der mitunter gruseligste Film muss nicht mit massenhaft Kunstblut einhergehen. Oft reicht mir auch schon eine Dr.Who-Folge wie „Blink“, wo eine scheinbar harmlose Engelsstatue das personifizierten Grauen darstellt.

7. Zuletzt habe ich meinen Abi-Jahrgang von vor 30 Jahren getroffen, und das war sehr schön, weil ich auf diese Weise Leute kennenlernte, mit denen ich damals kaum etwas zu tun hatte.

Media Monday # 307


 

Frisch von einem viertägigen Aufenthalt an der Ostsee zurück, bei dem 25 Frauen und ich genäht haben, was das Zeug hielt, bin ich zwar noch ganz groggy von der langen Zugfahrt, aber trotzdem neugierig auf den neuesten Lückentext des Media Monday Nr. 307 auf dem Blog medienjournal:

Media Monday # 307

1. Buch-Adaptionen wie jüngst „American Gods“ funktionieren meines Erachtens leider nur in ganz wenigen Fällen. Ausnahmen, die mir einen unvorhergesehenen Lesegenuss beschert haben, weil ich unbedingt die literarische Vorlage kennenlernen wollte, waren „Der Name der Rose“ und „Die Tribute von Panem“.

2. Das Buch „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ ist auf alle Fälle eine Empfehlung wert, denn mich fasziniert das Wechselspiel von aktueller Handlung, die absurde und groteske Wendungen nimmt und Vergangenheit des Hauptcharakters, die auf geschickte Weise wichtige historische Begebenheiten Themen des 20. Jahrhunderts beschreibt.

3. Wäre schön, öfter mal Filme zu sehen in denen man sich gepflegt gruseln kann, ohne gleich Zeuge einer Blutorgie zu werden. Aber wahrscheinlich gibt schon genug solche Filme und ich habe es nur noch nicht mitbekommen.

4. „Unterleuten“ von Juli Zeh würde ich ja gerne mal lesen, schließlich habe ich schon viel Gutes darüber gehört, und außerdem finde ich das Szenario und das Thema interessant. Aber das trifft auch auf die Bücher „Das Geräusch einer Schnecke beim Essen“, „Der Hut des Präsidenten“ oder „Mädchenmeute“ zu.

5. Wenn Serien abgesetzt werden ist das ja schon blöd, aber hinsichtlich Filmen ärgert es mich ja speziell bei ____ , dass nie die geplante Fortsetzung realisiert worden ist, denn ____ —> Leider kann ich hierzu nichts beitragen, da ich mich zu selten über geplante Filmprojekte informiere. Aber wenn es um Serien geht, fällt mir spontan „Indischer Sommer“ ein – eine Serie, von der ich die 1.Staffel gekauft habe und hinterher erfahren musste, dass sie nach nur zwei Staffeln abgesetzt worden ist.

6. Wo der Gratis-Comic-Tag gerade rum ist, warum gibt es eigentlich keinen Gratis-Saunatag? Etwas Entspannung für lau könnte ich jetzt gut gebrauchen.

7. Zuletzt habe ich eine siebenstündige Zugfahrt hinter mich gebracht, und das war trotz einer dreiviertel Stunde Aufenthalt in Hamburg ziemlich anstrengend, weil ich die Nacht davor nicht viel Schlaf hatte und mir während des Wartens auf die Regionalbahn von Gettorf nach Kiel einen formidablen Sonnenbrand eingefangen habe. Außerdem habe ich im Zug mitbekommen, dass die Deutsche Bahn einem Hackerangriff zum Opfer gefallen sein soll, weshalb u.a. auch keine einzige elektronische Anzeigentafel mehr funktioniert hat.

Serienmittwoch #71 : Piep, Piep, Ritchie!

AHS 1-4

 


 

 

Diese Woche hat corly bei ihrem Serienmittwoch mal wieder für mich eine interessante Frage, die ich gerne beantworten möchte:

Welche Serie habt ihr zuletzt für euch entdeckt und wieso gefällt sie euch so?

Ich mach’s kurz: American Horror Story.

Wie lange ich schon im Technikmarkt an dem DVD-Regal, in dem diese Serie angeboten wird, vorbeigeschlichen bin, weiß ich schon gar nicht mehr. Mir gefiel allem die Covergestaltung der dritten und der fünften Staffel, aber ich wollte mir nicht noch eine Fortsetzungsreihe ins Regal stellen, bei der ich am Ende nur den Auftakt mag, aber alle folgenden Staffeln nicht mehr. Bis ich dann erfuhr, dass die einzelnen Staffeln nicht aufeinander aufbauen, sondern auch sehr gut unabhängig voneinander funktionieren, weil es sogenannte Anthologien – in sich abgeschlossende Geschichten sind (wenn auch mit teilweise denselben Darstellern). Jede Anthologie ist einem speziellen Motiv gewidmet, mit dem sich so viele Horrorfilme bisher beschäftigt haben: ein Haus, in dem es spukt (1.Staffel), eine Irrenanstalt (2.Staffel), ein Hexenzirkel (3.Staffel), und so weiter, und so fort.

Das erleichterte mir die Entscheidung, bei den ersten beiden Staffeln zuzugreifen, denn sie gab es auch noch günstiger. So, und nun habe ich es tatsächlich geschafft, mir Staffel Eins und Zwei in den letzten Tagen nacheinander anzuschauen, ohne in der Nacht von Alpträumen heimgesucht zu werden. Ja, wenn es sich um intelligent gemachten Grusel handelt, der nicht extrem blutig sein muss, und die erzählte Geschichte nicht zu dicht an der Realität bleibt, dann kann ich durchaus wunderbar nach so einem Film schlafen.

Ein weiterer Pluspunkt sind die Schauspieler, allen voran Jessica Lange, die zwar in beiden Staffeln einen ähnlichen Rollentyp spielt, aber da gerade z.B. Evan Peters in Staffel Eins als der Böse und in Staffel Zwei als der Gute besetzt wurde, weiß ich bei regelmäßig wiederkehrenden Darstellern nicht, was mich erwartet – was die Spannung zusätzlich erhöht. Und weil ich die ersten beiden Staffeln schon so spannend fand, habe ich mir gleich die beiden nächsten geholt, wobei ich die dritte erst mal übersprungen und gleich mit der vierten (Freak Show) angefangen habe. Und siehe da: Es gibt doch Querverweise zu den beiden Vorgängern, taucht doch eine Insassin der Irrenanstalt inmitten der „Freaks“ (die man aber besser so nicht nennen sollte) auf. Bis jetzt habe ich den Kauf der DVDs nicht bereut, denn hier habe ich seit langem mal wieder interessanten Stoff zum Gruseln gefunden. Und ohne zu spoilern, möchte ich eine Warnung aussprechen: Nicht umsonst sind einzelne Staffeln erst ab 18 Jahre freigegeben, und wer eine tiefsitzende Angst vor Clowns hat, sollte vor „Freak Show“ erst recht die Finger lassen – dagegen ist Clown Pennywise aus „ES“ ein Anfänger

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Media Monday 306

 

Heute nehme ich mir mal ’ne Auszeit. Dass mich ein paar freie Tage gleich viel ruhiger machen, habe ich daran gemerkt, dass ich verhältnismäßig gelassen geblieben bin, als ich merkte, dass ich vorübergehend kein Internet hatte.  Ach, wie… ich bekomme keinen Zugang? Macht nix, schau‘ ich halt erst mal ’ne Runde Dr. Who. Schließlich habe ich mir die letzte Folge aufgezeichnet, weil ich zur Nacht der Museen wollte. Kurz vor achtzehn Uhr hat es dann doch wieder funktioniert; genau zur richtigen Zeit für den neuen Media-Monday-Fragebogen Nr. 306 – auf dem Blog medienjournal.

Media Monday #306

 

1. Der Trailer zu dem kommenden Programm von vox hat mich in die Irre geführt, da ich angenommen hatte, jetzt im Frühjahr wäre der Beginn der dritten Staffel von Outlander – dabei geht es damit erst im September los. Ähnlich ist es mir mit der BBC ergangen. Da sah es auch so aus, als ginge es bald mit der neuen Staffel von Poldark los, doch in Wirklichkeit werde ich damit wohl noch bis Juni warten müssen.

2. Manchmal interessieren mich Filme ja allein aufgrund von Schauspielern in Rollen, die sie üblicherweise nicht spielen oder der krasse Gegensatz zu dem sind, womit sie bekannt wurden.

1. Beispiel: David Tennant kannte ich bisher nur als Doktor in der Serie Dr. Who. Als ich erfuhr, dass er Hamlet spielen würde, setzte ich mich geschlagene drei Stunden vor den Fernseher und war fasziniert. Normalerweise mag ich solche langen Filme nämlich gar nicht, und bei Shakespeare-Adaptionen bin ich inzwischen auch vorsichtig geworden. Aber ich habe keine Sekunde bereut. Auch in anderen Rollen fand ich ihn bisher überzeugend („The escape artist“, „The politician’s husband“)

2. Beispiel: „Die fabelhafte Welt der Amelie“ ist einer meiner Lieblingsfilme, obwohl er sehr lang ist,nicht zuletzt wegen Audrey Tautou. In „Wahnsinnig verliebt“ konnte ich jedoch eine andere Seite von Audrey Tautou kennenlernen, die mit Amelie nicht das geringste zu tun hat.

3. Noch eine weitere Renovierungs-Show auf sixx hätte ja nun wirklich nicht sein müssen. Aber da am Samstag endlich meine Mauersegler wieder zurückgekehrt sind, sitze ich vermutlich wieder an lauen Abenden mit einem Gläschen Wein draußen im Garten, um ihnen bei ihren Flugkünsten zuzuschauen – das ist spannender als jedes Fernsehprogramm!

4. Beim Thema Konsolenspiele kann ich nur mit Spielen für die PS1 als Software und einer PS 2 als Hardware aufwarten. Früher habe ich abends stundenlang Jump’n’Run-Spiele gezockt bis tief in die Nacht, aber inzwischen macht mich das Gedaddel nervös. Da spiele ich dann doch lieber Mah-Jongg auf dem Smartphone.

5. Hätte ich plötzlich und unerwartet eine ganze Woche frei würde ich meinem Lieblings-Thermalbad mit Saunalandschaft einen ausgiebigen Besuch abstatten, ein neues Schnittmuster ausprobieren und mal wieder ins Museum gehen, damit die Museumsufercard auch mal wieder zum Einsatz kommt. Aber soll ich euch was verraten? Der Garten hat mal wieder eine Radikalkur nötig, also werde ich meinen freien Tag, der demnächst ansteht, dem Schnippeln und Häckseln widmen.

6. Kommenden Samstag ist ja der Gratis-Comic-Tag 2017: Ich höre davon zum ersten Mal, aber eigentlich interessieren mich mehr die Leute, mit denen ich an diesem Abend ein paar nette Stunden verbringe, nachdem ich den ganzen Tag über die Nähmaschine gequält haben werde.

7. Zuletzt habe ich nach einem Rezept aus dem Internet Matcha-Schokolade am Herd hergestellt und das war weniger Arbeit, als ich befürchtet hatte, weil sich die Schokolade ohne große Mühe vor dem Schmelzen in kleine Stückchen hacken ließ und schneller als erwartet schmolz. Nur dass sie so grün werden würde, hätte ich nicht gedacht.

Media Monday #305


 

Lange Wochenenden sind was tolles, aber an ihnen stimmt auch mein ganzes Zeitgefühl nicht mehr, denn teilweise fühlen sich die Sonntage für mich wie Samstage an. Heute könnte es auch daran liegen, dass ich vom Schlafmangel in der Nacht von Samstag auf Sonntag noch ziemlich groggy bin, aber ich habe ja noch den ganzen 1. Mai zum Erholen. Und wieder hätte ich den 305. Media-Monday auf Wulfs Blog „medienjournal“ vergessen, dabei freue ich mich auf denn jeden Sonntag. Dass ich diesmal meine persönlichen Grenzen ausloten würde, konnte ich noch nicht ahnen, als ich mit dem Füllen des Lückentextes anfing.

Aber das ist ja das Schöne: Man weiß am Anfang nie, wohin einen die Reise führt…

Media Monday #305

1. Den zusätzlichen Freien Tag heute brauche ich nötiger denn je, denn bei dem Streß der vergangenen Monate bin ich über jede kleine Auszeit dankbar. Wenn alles klappt, werde ich ihn nutzen, um tagsüber eine Freundin zu besuchen und am Abend einen angefangenen neuen Pullover weiterzustricken, während ich die nächsten Folgen der ersten Staffel von „American Horror Story“ schaue.

2. Eine ganze Zeit lang habe ich Die Siedler von Catan extrem gerne/häufig gespielt, denn das Sammeln und Tauschen von Rohstoffen und das Bauen von Straßen und Städten übte eine große Faszination auf mich aus; noch spannender fand ich aber das Kartenspiel für zwei Personen mit Ereignis- und Aktionskarten, bei dem man Ritter gegeneinander antreten oder in seiner eigenen Stadt Bauwerke wie Kathedralen, Wasserversorgungen, Rathäuser oder Bibliotheken errichten kann. Andere Spiele mit einem ähnlichen Aufbau, die ich liebe, sind „Cäsar und Cleopatra“, „Der Herr der Ringe“ und „Die Säulen der Erde“. Allerdings finde ich für die letzten beiden nicht genug Mitspieler, und das erste ist irgendwo im Haus verschollen.

3. Den Job von Jane Kennedy aus The Coroner hätte ich ja auch gerne mal, schließlich kommt sie bei ihren Ermittlungen an der Küste von Cornwall und/oder Devon viel herum (und da sage nochmal jemand, das Landleben sei langweilig).

4. Ich würde mir ja oft wünschen, mehr Zeit zu finden, um all die tollen Sachen zu stricken und zu nähen, die ich in meinen Lieblingsmagazinen sehe. Doch dann sage ich mir, dass ich das ja doch nie tragen würde, weil mein Leben die passenden Gelegenheiten dazu einfach nicht hergibt.

5. H wie Habicht war eine eindrückliche Lektüre, immerhin verarbeitet die Schriftstellerin darin ihre Trauer nach dem Tod ihres Vaters (so mein Eindruck), und auch die Aufmachung des Buchs gefällt mir sehr gut; ich liebe Bücher, bei denen nicht nur der Inhalt stimmt. Dann kaufe ich auch schon mal Bücher auf Empfehlung, zumal die Kritiken voll des Lobes über die Melange aus Sachbuch und Roman waren. Allerdings war mir dies nicht beim Kauf bewusst, wie intensiv diese Erfahrung für mich werden würde, da ich mich zu jenem Zeitpunkt selbst mitten in der Trauerphase befand und mich teilweise selbst wiedererkannt habe; als ob’s ein Stück aus meinem Leben wäre.

6. Jetzt, da das Wetter (hoffentlich) langsam etwas besser wird habe ich mir vorgenommen, mich mehr um unseren Garten zu kümmern, und den ersten Schritt dazu habe ich bereits getan.

7. Zuletzt habe ich mit meiner besten Freundin das Iron-Maiden-Zusatzkonzert in Frankfurt besucht und das war nicht nur ein Abend mit toller Musik und einem tollen Publikum, trotz des teilweise nicht so guten Sounds, sondern auch ein wenig seltsam , weil ich die meisten Songs noch gar nicht kannte und die anderen, für die ich die Karten letztes Jahr besorgt hatte, gar nicht dabei waren. Dabei hatte ich mir das so schön vorgestellt: Wir gehen zu fünft gemeinsam hin und rocken den Abend für meinen Mann, der dieses Konzert nicht mehr erleben sollte. So aber war es ein Solo für zwei, und dann habe ich meine Freundin im Gewühl auch noch verloren. Doch am Ende ging es gut aus, denn wir hatten einen Treffpunkt vereinbart, an dem wir uns nach dem Konzert einfanden.

 

 

 

 

Media Monday #304 : Zum Welttag des Buchs

 

Dass heute Welttag des Buches ist, war mir bisher unbekannt. Dabei bin ich doch so eine Leseratte. Aber dank Wulfs Blog „medienjournal“ konnte ich auch diese Wissenslücke schließen und freue mich nun extra darauf, den Lückentext rund ums Buch auszufüllen.

Media Monday #304

1. Der Welttag des Buches ist ein weiterer Welttag, den ich noch gar nicht kannte .

2. Bücher zu verschenken mache ich inzwischen nur noch, wenn sie sich jemand von mir explizit wünscht .

3. Lesen ist für mich wie ein Ausflug in eine andere Welt .

4. Am liebsten lese ich Bücher in Papierform (nicht als E-Books) mit einer abgeschlossenen Handlung: Von Fortsetzungsromanen lasse ich inzwischen die Finger, auch wenn es einige, sehr gute gibt, die durchweg die Spannung halten können. Und wenn es um Spannung geht, lese ich am liebsten Krimis im Stil von Agatha Christie, in denen zwar auch Morde vorkommen, die aber nicht blutrünstig sind. Ein weiteres Genre, das ich liebe, ist Fantasy. Doch darüber zu schreiben, würde jetzt zu weit führen. .

5. Das Buch „Die Camerons“ von Robert Crichton hat mich noch lange nach seiner Verfilmung immer wieder aufs neue in seinen Bann gezogen, weil es von dem harten Leben schottischer Bergleute handelt und auf faszinierende Weise erzählt, welche Anstrengungen und Entbehrungen die Familie Cameron auf sich nimmt, um ein besseres Leben zu erlangen. Ob es so authentisch wirkt, weil die Großeltern des Schriftstellers selbst vom Bergbau lebten?

6. Und weil ja auch Welttag des Bieres heute ist: Bier mag ich am liebsten frisch gezapft und als Begleiter zu einer herzhaften Mahlzeit, aber nicht in Massen, sondern in Maßen .

7. Zuletzt habe ich „Zigeunermärchen“ aus dem Insel-Verlag gelesen, und das war hochinteressant, vergnüglich und spannend, weil ich bei jeder Geschichte am Rätseln war, welche Elemente daraus sich bei Grimms Märchen oder den Märchen aus 1001 Nacht wiederfinden .

Media Monday #303 : Frohe Ostern …

… Frohe Ostern   ?

Schön, dass ich mal ein paar Tage entspannen kann, obwohl das Wetter den meisten zu scheußlich ist – mir kommt es gerade recht, denn so konnte ich die Zeit für Aktivitäten im Haus nutzen, wie z.B. Stricken, Nähen, das Terrarium reinigen… Darüber hätte ich fast Wulfs Media Monday vergessen. Nun denn, das sei hiermit nachgeholt:


Media Monday #303

1. Wenn es um gemeinsame, „mediale“ Freizeitbeschäftigung geht, bevorzuge ich persönlich Konzert- oder. Kinobesuche, denn da ist das leidige Platzproblem gelöst, vor allem wenn es sich um größere Gruppen handelt.

2. Und wenn Familie und/oder Freunde sich gemeinsam zum Spielen einfinden, landet derzeit meist ein Satz Rommékarten auf dem Tisch, denn damit können wir sowohl Rommé als auch Canasta spielen, manchmal auch Mau-Mau.

3. Ansonsten unterhalte ich mich ja gerne oft und ausgiebig über meine Näh- oder Strickprojekte, Bücher, Ausstellungen oder Filme und Serien.

4. Hingegen bei meinem Faible für Museumsbesuche würde ich mir ja oft wünschen, das würde sonst noch jemand interessieren, schließlich habe ich eine Dauerkarte für Frankfurter und Offenbacher Museen, die ich gerne öfters nutzen würde.

5. Immerhin was britische Krimiserien angeht, existiert eine gemeinsame Interessen-Basis, denn meine Schwester und ihr Herzblatt schauen beinah wirklich jede Serie, die aus dem Vereinigten Königreich im deutschen Fernsehen Fuß gefasst hat; auch wenn ich davon nicht alles sehe, weil mir einige schlichtweg zu langweilig sind.

6. Im Gegensatz dazu bleibt das Nähen wohl mein ganz persönliches Interesse/Hobby, aber zum Glück habe ich durch das Internet ganz viele Gleichgesinnte gefunden, mit denen ich ich auch schon getroffen habe.

7. Zuletzt habe ich die Magritte-Ausstellung in der Schirn in Frankfurt besucht und das war nicht ganz so wie ich erwartet hatte, weil sie zum einen für mein Gefühl ziemlich überschaubar war und ich mir zum anderen trotzdem vorstellen kann, sie noch einmal zu besuchen. Wozu habe ich denn die Museumsufercard sonst?

 

Außerdem habe ich während des Ergänzens dieses Lückentextes auf N24 eine Reportage über Megawohnblöcke gesehen, in der auch ein Beitrag über die „Schlange“ (Schlangenbader Straße) in Berlin-Wilmersdorf vorkam; das Interessante für mich daran war die Tatsache, dass in diesem Bau weder Lärm noch Erschütterungen vorkommen, obwohl eine Autobahn mitten hindurch führt.

 

Media-Monday # 302

Diesmal gibt es von mir auf einige der sieben Fragen in Wulfs Lückentext ungewöhlích lange Antworten, von denen ich hoffe, dass sie niemanden abschrecken.

 

Media Monday #302

 

1. Animations- oder Zeichentrickserien gehören nur zum Teil zu meinem bevorzugten „Beuteschema“. Eine Ausnahme bilden Filme wie z.B. „Persepolis“. Liebend gerne würde ich auch einmal einen Scherenschnittfilm aus den 20er Jahren sehen. Wenn schon Animation, dann gerne die in Stop-Motion-Technik gedrehten Filme mit Wallace & Gromit. Auch einiges aus der Augsburger Puppenkiste kann ich mir als Wiederholung ab und zu vorstellen; und wenn mir ganz langweilig ist: Die Pinguine aus „Madagascar“.

 

2. Die BBC-Serie „Poldark“ aus den 70er Jahren habe ich regelrecht durchgesuchtet, und das war bereits in den 80er Jahren, wo sie Sonntagnachmittags auf BR3 um 17:00 Uhr (ha! Ich weiß sogar noch die Uhrzeit) ausgestrahlt wurde. Das wurde bei mir so ausgeprägt, dass ich 1999 unbedingt Urlaub in Cornwall machen musste und mich wie Bolle freute, als ich dort von der Existenz der „Poldark Appreciation Society“ (PAS) erfuhr – bei denen wurde ich sogar für kurze Zeit Mitglied; und ein Jahr später nahm ich an einer von der PAS organisierten Convention für Fans teil: Mit Übernachtung in einem schönen Hotel, Fahrten zu einigen Drehorten und Ball in einem stilvollen Landhaus.

Sogar der Hauptdarsteller und der Schöpfer der literarischen Vorlagen waren dort als Ehrengäste. Dass die BBC über dreißig Jahre später eine Neuauflage drehen würde, hätte sich noch nicht einmal die PAS träumen lassen, und dass der Hauptdarsteller von damals darin eine Nebenrolle bekommen würden, sicherlich auch nicht.

 

3. Wenn es um handfestes Drama geht schalte ich immer wieder gerne an Sonntagabenden BBC 1 ein, wenn es ein neues „Original British Drama“ gibt – diese Zeitreisen in vergangene Epochen haben sie bei der BBC einfach drauf, egal ob es zu den Tudors, Königin Victoria oder in die Vierziger Jahre während des Zweiten Weltkriegs geht .

 

4. Eine ganze Reihe sogenannter Buddy Movies erfüllt so ziemlich jedes Klischee, nämlich z.B. das von den zwei ungleichen Cops, die sich zusammenraufen müssen und am Schluß ganz dicke Freunde werden.

 

5. Eine Serienstaffel, auf die ich mich richtiggehend freue ist die zehnte Staffel von Dr.Who mit Peter Capaldi, die am kommenden Samstag auf BBC 1 startet .

 

6. Maisie Williams hat mit ihrer/seiner Rolle als Arya Stark mein Herz erobert, und ich war begeistert, als sie in vier Dr.Who-Folgen der letzten Staffel zu sehen war .

7. Zuletzt habe ich den Film „Frauen ohne Männer“ gesehen, und das war eine interessante Erfahrung, weil ich nicht erwartet hatte, dass einige Szenen eine sehr poetische und märchenhafte Stimmung verbreiten, es weitaus weniger Tanz und Musik gab als vermutet und ich außerdem noch etwas über das Leben in Teheran Anfang der 50er Jahre erfahren konnte. Ungewohnterweise gibt es auf der DVD nur zwei Tonspuren – 1) Deutsch & 2) Farsi mit deutschen Untertiteln; statt wie sonst Englisch, Französisch, Catalan u.a. .

Und weil ich es erst jetzt sehe: Mit Antwort 7 habe ich geografisch einen Bogen zu Frage 1 zurück geschlagen.

Media Monday #301 – meine 13. insgesamt

 

Nach dem Jubiläum ist vor dem Jubiläum? Nun, letzte Woche gab es die 300. Ausgabe des Media Monday auf dem Blog von medienjournal – da wäre vom Anpeilen des nächsten Jubiläums doch noch etwas verfrüht.

Media Monday #301

 

1. Zuletzt meine Aufmerksamkeit geweckt hat die neue Krimiserie „Der Coroner“, die an der Küste von Cornwall oder Devon spielt.

2. Das Installieren des neuen DVB-T2-HDTV-Receivers bei meiner Mutter war für mich ein regelrechter Blick über den Tellerrand, schließlich brauche ich selbst dieses Gerät nicht, da ich meine Fernsehprogramme per Satellit empfange und schon lange keine elektr(on)ischen Geräte angeschlossen habe.

3. In punkto Konsolen kann ich nicht mitreden, denn ich bin überhaupt nicht auf dem aktuellen Stand der Technik, da ich eine Playstation 2 und eine WII besitze, aber seit langer, langer Zeit nicht mehr darauf gespielt habe .

4. Der Roman „Pfaueninsel“ von Thomas Hettche hat meine Erwartungen leider überhaupt nicht erfüllen können, denn für meinen Geschmack kamen zu viele seltsame erotische Szenen darin vor.

5. Im Moment nimmt Stricken große Teile meiner Freizeit ein, denn Stricken kann ich fast überall.

6. So eine richtig tolle Romanfigur ist für mich schwer zu beschreiben. Es gibt so viele Romane, die mit tollen Figuren aufwarten – die alle zu nennen würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen.

7. Zuletzt habe ich den Abschluss der 6.Staffel von Game of Thrones gesehen, und das war zum Schluss anstrengend, weil es vier Folgen am Stück waren.

 

 

Serienmittwoch # 65 : Lückenfüller

Heute gibt es beim Serienmittwoch von Corly einen Lückentext zum Ausfüllen, und weil ich zu faul bin, schon wieder nach einer neuen Farbe zu suchen, nehme ich für meine Füllung die gleiche wie schon vorgestern beim „Media Monday“ – nämlich in Hummerrot. Liebe Corly, selbstverständlich habe ich Lust auf das Ausfüllen. Hoffentlich fällt mir auch was passendes dazu ein. Nun denn – hier kommt also der    Lückenfüller:

Meine Lieblingsserie ist Game of Thrones und ich mag sie so gern, weil sie mich durch grandiose Lanschaften, interessante Spannungsbögen, unvorhergesehene Wendungen und vor allem dem allerwichtigsten Fantasyelement überhaupt überzeugen: den Drachen.

Ich würde gerne mal Lena Headey in folgender Serie schauspielern sehen: Call the Midwife, denn das wäre sicher mal eine Überraschung, die Darstellerin der Cersei Lennister eine Nonne spielen zu sehen.

Peter Capaldi spielt ja wirklich gut, aber leider wird er in Doctor Who nicht mehr lange zu sehen sein, weil er nach der kommenden Staffel aufhört, was ich sehr schade finde, denn so langsam ist er mir ans Herz gewachsen.

Ich liebe Serien, weil ich bei Filmen oft am Ende das Gefühl habe, dass ich gerne wüsste, wie es weitergeht und es schade finde, dass es schon vorbei ist bzw. die Geschichte noch Potential zum Weitererzählen hat.

Mein Lieblingsthema in Serien ist ja die „gute alte Zeit“ – egal, ob es um reale Orte und Epochen geht wie in „Downton Abbey“, „Poldark“ oder „Call the Midwife“ oder um pure Fantasy wie „Game of Thrones“ – auch wenn mir mein Verstand sagt, dass daran vermutlich gar nichts gut war, weil ich in einem schönen Ambiente und Kostümen schwelgen kann. Und weil sich dort richtig große Dramen abspielen.

Mein Serienfieber hat in der letzten Zeit etwas abgenommen aufgrund der Tatsache, dass es wie bei „Downton Abbey“ keine weitere Staffel mehr gibt oder weil ich, wie z.B. im Fall von „Vikings“ die kommende Staffel noch nicht bekommen konnte.

Meinen goldenen Serienpokal erhält ja „Doctor Who“, auch wenn man mir vielleicht nicht abnimmt, dass ich auch Science-Fiction toll finde, weil es diese Serie um den sich ständig regenerierenden Timelord bereits seit 1963 gibt, es aber immer wieder mit frischen Ideen schafft, auch im 21. Jahrhundert neue Fans hinzuzugewinnen. Zum Beispiel solche wie mich, die zwar erst 2005 den Einstieg fanden, aber seitdem kontinuierlich dabei sind und sich extra deswegen sogar eine Satellitenschüssel zugelegt haben, um die verschiedenen Sender der BBC schauen zu können.

Serien zu gucken ist für mich inzwischen verbunden mit dem Ratespiel, welcher Darsteller in welcher meiner anderen Lieblingsserien noch mitgespielt hat. Die Szene auf folgendem gif stammt aus der Dr.Who-Folge „Kalter Krieg“ und spielt auf einem russischen Atom-U-Boot, und beide Herren sind bekannt aus der Serie „Game of Thrones“:

j80pjcklfsqx

Lediglich der Text in diesem gif ist frei erfunden (Quelle: http://www4.pictures.zimbio.com/mp/j80pjCklFSqx.gif).

Abschließend zu diesen Lückenfüller möchte ich zum Serienmittwoch sagen, dass ich beim Serienmittwoch, bei dem ich noch nicht lange dabei bin, gerne mal wieder eine Aufgabe hätte wie die, bei der wir uns eine eigene Geschichte für unsere Serienhelden ausdenken durften.