Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : weibliche Filmcharaktere

 

 

Ein neuer Donnerstag in der Ergothek von Gina – nach unseren liebsten weiblichen Seriencharakteren sind nun unsere liebsten weiblichen Filmcharaktere dran. In meinem Leben habe ich schon jede Menge Filme gesehen, und davon die mir fünf liebsten weiblichen Charaktere auszuwählen, ist sauschwer. Aber ich versuche es trotzdem mal. Irgendwie bleibe ich immer an den Heldinnen, Kämpfernaturen und Überlebenskünstlerinnen hängen – here we go…

 

Annie aus „Speed“, gespielt von Sandra Bullock :

Einen Bus zu steuern, der keinesfalls schneller oder langsamer als 50 mph werden darf, sonst fliegt er in die Luft – einen solchen Alptraum möchte niemand erleben. Leider trifft es in diesem Fall Annie, die gezwungenermaßen mit öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B kommen muss, weil sie ihren Führerschein wegen zu schnellen Fahrens abgeben musste (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/1e/2c/a1/1e2ca1a9712970da48b522070b55ada2.jpg):

 

Katniss Everdeen aus „Die Tribute von Panem“, gespielt von Jennifer Lawrence : 

Noch eine, die unvorbereitet in eine scheinbar ausweglose Situation gerät. Als ihre kleine Schwester per Los ausgewählt wird, bei den Hungerspielen in der Arena auf Leben und Tod zu kämpfen, meldet sie sich freiwillig und versucht, sich und ihrem zweiten Kandidaten aus ihre Heimatdistrikt das Überleben zu sichern (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/c6/ff/db/c6ffdbb1ee754d49ac3d49745dce156a.jpg):

 

 

Eowyn aus „Der Herr der Ringe“, gespielt von Miranda Otto

Mit kämpfenden Heldinnen habe ich es heute aber auch. Diesmal geht es nicht um die eigene Existenz, sondern gleich um ganz Mittelerde bzw. die Vernichtung des Hexenkönigs von Angmar, den kein Mann jemals töten wird – so die Prophezeihung. Das Dumme an solchen Prophezeihungen ist ja, dass sich darin irgend eine Bosheit verbirgt. In diesem Fall kann ihn nur eine Frau zu Fall bringen. Dumm gelaufen für den Oberschurken (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/c4/50/bd/c450bd2e11e2b432d748eccb5b763232.jpg):

 

 

Scarlett O’Hara aus „Vom Winde verweht“, gespielt von Vivian Leigh

Auch eine Kämpferin – für ihr geliebtes Tara, ihre Plantage in den Südstaaten von Amerika, würde sie alles tun. Leider ist sie aber auch eine Meisterin der Prokrastination. „Verschieben wir’s auf morgen“ – wer erkennt sich nicht in einem solchen Spruch wieder? (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/fc/21/b9/fc21b955365ba1e1d217dedffb3a00ae.jpg):

 

Maggie aus „Die Katze auf dem heißen Blechdach“, gespielt von Elizabeth Taylor

Auch sie hat einen Kampf auszufechten, nämlich den um ihre Ehe. Nicht so einfach, wenn der Mann anscheinend nichts mehr von ihr wissen will, Schwager und Schwägerin mitsamt ihrer Kinderschar bis aufs Blut nerven und alle dem Familienoberhaupt verschweigen wollen, dass dieses unheilbar krank ist. Dass sich der aufgestaute Frust irgendwann in einem Riesenkrach entlädt, kann man mit Fortschreiten der Handlung riechen (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/10/22/a1/1022a1ab9c385f5d2c9d141ca4ddbbdf.jpg):

 

So, damit spannt sich der Bogen der Filmgeschichte über 80 Jahre.

 

 

 

 

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Mittendrin Mittwoch : 1Q84

 

Letztes Jahr habe ich das Lesen neu entdeckt und interessiere mich nun verstärkt für Romane, die vor längerem Bestseller gewesen sind. Das ist die Gelegenheit für mich, beim sogenannten Mittendrin Mittwoch auf elizzys Blog mitzumachen. Und darum geht’s beim Mittendrin Mittwoch:

 

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Beim Mittendrin Mittwoch geht es um Momentaufnahmen von Büchern, die ich gerade lese. Mittendrin Mittwoch besteht aus immer neuen Zeilen von Büchern in denen ich gerade mittendrin feststecke. Dabei lautet die Aufgabe: In welchem Buch liest du? – Wie sehen deine nächsten Zeilen aus? – Lass mir gerne den Link zu deinem Beitrag da.

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Zur Zeit stecke ich mitten im ersten Teil der Trilogie1Q84von Haruki Murakami, mit über 1000 Seiten ein richtig dicker Wälzer:

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Und wenn in einem Roman etwas vorkommt, das die Leser noch nie gesehen haben, brauchen sie in der Regel eine möglichst detaillierte und anschauliche Schilderung. Was man auslassen kann oder sogar muss, sind Beschreibungen von Dingen, die jeder kennt.

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Diesen hilfreichen Tip für das Schreiben von Geschichten habe ich auf Seite 308 gefunden. Zwei Drittel des Buches (Band 1&2, erschienen bei Dumont, ISBN 978-3-8321-9587-8) habe ich noch vor mir, und wenn es so flüssig voran geht mit dieser Geschichte von Personen, die sich 1984 plötzlich in einer Parallelwelt wiederfinden, dann habe ich gute Chancen, das Werk bald ausgelesen zu haben.

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : männliche Seriencharaktere

Nachdem es bei Gina (passionofarts) in der Rubrik „Die besten am Donnerstag um unsere liebsten weiblichen Seriencharaktere ging, war abzusehen, dass heute unsere liebsten männlichen Seriencharaktere an die Reihe kommen. Auch hier habe ich mich auf die Serien beschränkt, die ich mir zur Zeit im Fernsehen ansehe und sie zeitlich nach Wochentagen und Uhrzeit geordnet.

This is us   ~~~   Sex & The City   ~~~   Hustle – Unehrlich währt am längsten   ~~~   Grey’s Anatomy   ~~~   Seattle Firefighters – die jungen Helden

 

Überraschung! Heute sind mal andere als die üblichen Verdächtigen dabei.

 

This is us

In dieser Serie wird das Leben dreier Personen, die am selben Tag Geburstag haben, erzählt. Aber nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern größtenteils in Rückblenden. Eine davon ist die des Vietnamveteranen Jack Pearson (Milo Ventimiglia), der versucht, seinem Bruder beizustehen, der ebenfalls in Vietnam stationiert ist (Bildquelle: https://thenypost.files.wordpress.com/2018/10/tv_this1-1a1.jpg)

Sex & The City

Was Carrie an Mr. Big findet, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Ihr zeitweiliger möbelbauender Freund Aidan Shaw (John Corbett) war mir weitaus sympatischer. Er war in der Serie nicht nur der ruhende Pol, sondern war vor allem nicht so ein Geheimniskrämer wie Mr. Big (Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51vHsisPn0L._SX466_.jpg)

 

Hustle – Unehrlich währt am längsten

Von der Bande Ganoven, die andere Verbrecher und moralisch fragwürdige Zeitgenossen über den Tisch zieht, finde ich Mickey (Adrian Lester) mit Abstand am coolsten (Bildquelle: https://hoerzu.images.dvbdata.com/768969/768969_478x268.jpg)

 

Grey’s Anatomy

Dass Dr. Andrew DeLuca (Giacomo Gianniotti) in früheren Staffeln viel zu wenig Szenen eingeräumt bekommen hatte, fand ich immer schade. In der aktuellen Staffel macht er Dr. Meredith Grey den Hof und hat einen dauergrinsenden Konkurrenten (Bildquelle: https://imgix.bustle.com/uploads/image/2019/2/28/7d12a627-6b32-47fd-acf8-f0d555655236-147480_0802.jpg)

 

Seattle Firefighters – die jungen Helden

Einen Konkurrenten hat auch Polizist Ryan Tanner (Alberto Frezza), der schwer in Feuerwehrfrau Andy Herrera verliebt ist und außerdem ein Problem damit hat, dass sein Vater ständig mit dem Gesetz in Konflikt gerät (Bildquelle: https://www.edna.cz/runtime/userfiles/series/station-19/d406edf6-660e-42e9-b04b-eaf54f13e8e6-2c19aebb42d30c0933b43e7198f87e48.png)

Das waren die fünf aktuellen liebsten Seriencharaktere; außen vor geblieben sind die Serien „Lucifer“, „Being Human“, „White Collar“, „Downton Abbey“, „Torchwood“ und all die anderen Serien, die ich vor längerer Zeit gesehen habe.

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : weibliche Seriencharaktere

 

Ging es in Ginas Ergothek letzte Woche noch um unsere liebsten Leseorte, so geht es jetzt um ein ganz anderes Thema, nämlich welche weiblichen Seriencharaktere uns die liebsten sind. Da nur fünf auf dieser Liste Platz haben, könnte es eng werden. Beschränke ich mich also auf die fünf Serien, die zur Zeit einen festen Platz in meinem Wochenfahrplan haben. Nach der zeitlichen Reihenfolge sind das: Sex and the City ~~~ Younger ~~~ Grey’s Anatomy ~~~ Seattle Firefighters ~~~ Lucifer.

 

Sex & The City

Miranda Hobbes – die Anwältin, die später ungeplant Mutter wird und versucht, Beruf und Mutterdasein unter einen Hut zu bringen (Bildquelle: https://s2.r29static.com//bin/entry/433/x/1845228/image.png)

Younger

Die 40jährige Liza Miller ergattert den neuen Job der Verlagsassistentin nur, indem sie sich 14 Jahre jünger macht. Der Job ist toll, aber auf das ausufernde Doppelleben war sie nicht gefasst (Bildquelle:http://images6.fanpop.com/image/photos/38200000/Meet-Liza-Miller-younger-tv-series-38270388-750-750.png)

Grey’s Anatomy

Jo Wilson – nicht Meredith Grey oder Callie Torres. Sie ist ohne Eltern aufgewachsen und hat zeitweilig in ihrem Auto gewohnt. Diese Frau zieht das Drama förmlich an, verheiratet ist sie in der aktuellen Staffel mit Alex Karev (Bildquelle: https://ewedit.files.wordpress.com/2016/10/greys-anatomy-1.jpg)

Seattle Firefighters – die jungen Helden

Lieutenant Andy Herrera, eine der wenigen Frauen, die in diesem Serienableger von Grey’s Anatomy den Beruf der Feuerwehrfrau ausüben; als eigentliche Hauptperson hat sie zusammen mit einem Kollegen die Feuerwehrwache 19 übergangsweise geleitet – bis sie einen neuen Vorgesetzten bekommen und der Ärger seinen Lauf nimmt (Bildquelle: https://akns-images.eonline.com/eol_images/Entire_Site/201822/rs_634x939-180302104716-634.station-19.ch.030218.jpg)

Lucifer

Mazekeen – die Dämonin aus der Hölle, die Lucifer auf die Erde gefolgt ist. Im Nahkampf ist sie unschlagbar (Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41235eAk4gL._SX466_.jpg)

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : Die besten Leseorte


 

Wo kann ich am besten lesen? Diese Frage erwartet mich heute in Ginas Ergothek und passt zu meiner Phase, Klassiker aus der Bücherei nach Hause zu schleppen.

 

Im Bett

Mit der richtigen Beleuchtung  von oben, die das Zimmer taghell macht, kann ich stundenlang schmökern. Am schönsten ist das, wenn es draußen in Strömen regnet oder es blitzt und donnert. Dann freu ich mich, dass ich es dort so gemütlich habe. Da kann ich in den Exemplaren lesen, die für unterwegs zu unhandlich oder zu schwer sind wie z.B. die AC/DC-Biografie „Maximum Rock’n’Roll“ oder Exemplare, die schon arg zerfleddert sind.

Im Zug

Täglich bin ich fast eine Stunde mit Bus, S- und U-Bahn unterwegs. Da wäre ich ja schön blöd, wenn ich die Zeit nicht zum Lesen nutzte. Immer nur ins Smartphone zu starren, kann das Gelbe vom Ei nicht sein, vor allem, wenn der Empfang nicht vorhanden ist. Wenn ich ein Buch für unterwegs dabeihabe, muss es in meinen Rucksack passen. „Die Asche meiner Mutter“ von Frank McCourt und „1Q84“ von Haruki Murakami erfüllen dieses Kriterium mühelos.

In der Stadtbüchrei

Der ideale Ort, die Neuentdeckungen gleich mal bei einer Tasse Kaffee in einem gemütlichen Sessel unter die Lupe zu nehmen. Er bietet sich an, um bei offensichtlichen persönlichen Fehlgriffen rechtzeitig die Reißleine zu ziehen; so konnte ich z.B. erfolgreich verhindern, dass die Game-of-Thrones-Romane in meinen Rucksack wanderten.

Im Café

Dünne Bücher mit humoristischem Inhalt eignen sich für einen Aufenthalt im Café, wenn es mal wieder länger dauert oder wenn keine interessanten Leute in der Nähe sind. Ich empfehle die unter dem griffigen Titel „Ä“ gesammelten Kolumnen von Max Goldt oder die schwarzhumorigen Bestseller von Arto Paasilinna wie z.B. „Im Jenseits ist die Hölle los“ oder „Der Bär im Betstuhl“.

Auf einem gemütlichen Sofa …

kann ich mit Fantasyromanen in andere Welten abtauchen. Meine Highlights der 90er Jahre waren die ausufernden Leseabende mit der Herr-der-Ringe-Trilogie, bei Kerzenlicht und musikalischer Untermalung durch das Album „The Orchestral Tubular Bells“ von von Mike Oldfield und dem Royal Philharmonic Orchestra. Da klingen die marschierenden Orks gleich noch viel furchteinflößender.

 

Mittendrin Mittwoch # 159

2018 habe ich das Lesen neu entdeckt und interessiere mich seit kurzem verstärkt für Romane, die vor längerem Bestseller gewesen sind. Dadurch habe ich auch wieder Lust bekommen, beim sogenannten Mittendrin Mittwoch auf elizzys Blog mitzumachen.

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Und darum geht’s beim Mittendrin Mittwoch: Beim Mittendrin Mittwoch geht es um Momentaufnahmen von Büchern, die ich gerade lese. Mittendrin Mittwoch besteht aus immer neuen Zeilen von Büchern in denen ich gerade mittendrin feststecke. Dabei lautet die Aufgabe: In welchem Buch liest du? – Wie sehen deine nächsten Zeilen aus? – Lass mir gerne den Link zu deinem Beitrag da.

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In Frank Mc Courts biografischem Roman Die Asche meiner Mutter bin ich nun tatsächlich auf Seite 268 von 508 mittendrin und gebe meine Momentaufnahme der Seite 268 mit folgenden Worten wieder:

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Nachts liege ich im Bett und denke an Tom Brown und seine Abenteuer auf der Schule in Rugby und an all die Figuren bei P.G. Wodehouse. Ich kann vom rotlippigen Wirtstöchterlein und vom Wegelagerer träumen, und dieKrankenschwesern und Nonnen können nichts dagegen machen. Es ist wunderbar, wenn man weiß, daß die Welt sich nicht in das einmischen kann, was man innen im Kopf hat.“

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Ich finde, ein schöneres Plädoyer für das Lesen und Reisen in eigenen Fantasiewelten kann es nicht geben. Auch wenn die Kindheit, die der Schriftsteller in den dreißiger und vierziger Jahren erlebt hat, sehr hart gewesen ist: „Die Asche meiner Mutter“ von Frank McCourt (ISBN 3-630-86945-9), 1996 erschienen bei Luchterhand.

Serienmittwoch bei Corly # 174 : Eure Lieblingsserie/n aus der Jugend

Beim Serienmittwoch möchte Corly in der 174. Ausgabe ihres Serienmittwochs von uns wissen, nach welcher Serie wir in unserer Jugend süchtig waren. Das war bei mir in den 80er Jahren, in denen ich alles nachgeholt habe, was es in den 70er Jahren im Fernsehen gab. Und natürlich das, was in den 80er Jahren total hip und angesagt war. Aber Achtung: Die Liste könnte lang werden. Was sich all jene, die bis zum Abwinken streamen und gar nichts anderes mehr kennen, gar nicht vorstellen können: Man musste bei diesen Serien eine ganze Woche warten, bis die nächste Folge kam. Was haben wir dann in der Schule über die in 45 Minuten hineingepackte Handlung diskutiert und der nächsten Folge entgegengefiebert. Nun also meine bevorzugten Serien, die einen festen Platz in unserer Woche hatten und bei denen ich mir am besten gar nichts mehr vornahm – ohne Wertung.

Serien der 80er Jahre

DALLAS: Die amerikanische Seifenoper um einen texanischen Ölbaron J.R. Ewing (Larry Hagman) und seine Familie, in der es die meisten faustdick hinter den Ohren hatten und eine Intrige nach der anderen spannen, zog massenweise Zuschauer vor den Bildschirm. Den Dienstagabend dominierten in der ARD von 21:45 bis 22:30 Uhr Cowboyhüte, dicke Schlitten und Bourbon auf Eis, aus Tumblern getrunken (Bildquelle: https://i.telegraph.co.uk/multimedia/archive/01818/dallas_1818212i.jpg).

 

DYNASTY, auch bekannt als „Der Denver Clan“ spielte, wie der Name schon sagt, in Denver (Colorado) und wurde an Mittwochabenden vom ZDF von 21:00 bis 21:45 Uhr ins Rennen geschickt. Als weibliches Gegenstück zu dem fiesen J.R. Ewing konnte man hier dem Biest Alexis Carrington, gespielt von Joan Collins, dabei zusehen, wie sie ihrem Ex-Mann, dem reichen Unternehmer Blake Carrington und dessen zweiter Ehefrau das Leben schwer macht. Modisch gesehen erfreute sich das von Blake Carringtons Gattin bevorzugte Königsblau bei Kleidung sehr großer Beliebtheit (Bildquelle: https://www.goldenekamera.de/img/incoming/crop212256711/6442961700-w820-cv16_9-q70/Dynasty-1981-Promo.jpg).

 

Miami Vice: Nach Texas und Colorado verschlug es hier die Zuschauer nach Florida, wo es nicht um Bosheiten und Intrigen ging, sondern um die Jagd auf Verbrecher aus dem Sektor Drogenhandel, Geldwäsche und Waffenschmuggel. Dem organisierten Verbrechen sagten dabei die coolen Ermittler Sonny Crockett (Don Johnson) und Ricardo Tubbs (Philip Michael Thomas) den Kampf an. Crocketts „Haustier“ war der Alligator Elvis, der mit ihm auf einer Segelyacht lebte. Sehr realitätsnah war das nicht, aber dafür sehr spannend, und nach einer 45minütigen Folge hatte man einen Pastell-Overkill, von dem man sich eine Woche lang erholen konnte. Ich wage zu behaupten, dass die Firma Ray-Ban einen erhöhten Absatz von Wayfarer-Sonnenbrillen dieser Serie zu verdanken hatte. Ob das auch für Rolex-Uhren gilt, habe ich noch nicht herausgefunden (Bildquelle: https://img.gta5-mods.com/q95/images/miami-vice-crockett-s-theme-loading-music/4b55bd-e84345b0d27b994012873876abc7199c6ef99120.jpg).

 

Magnum: Vom Sunshine State in das sonnige Hawaii. Hier ermittelte der lässige Privatdetektiv Thomas Magnum (Tom Selleck). Seine Dispute mit dem Verwalter Higgins waren dabei das Salz in der Suppe und sorgten für so manchen Lacher. Der war ein echtes Multitalent, das mehrere Sprachen spricht. Markenzeichen von Thomas Magnum war sein roter Ferrari und seine Vorliebe für Hawaiihemden.

Die Camerons: Ausgestrahlt wurde diese Romanverfilmung um eine schottische Bergarbeiterfamilie 1982 im Vorabendprogramm der ARD. Die fand ich so faszinierend, dass ich das Buch von Robert Crichton unbedingt lesen musste.

 

Mein Sprung in die 70er Jahre

Weil die öffentlich-rechtlichen Sender irgendwann alles mögliche ständig wiederholten, kam ich in den Genuss der Serien, die in meiner Kindheit entstanden sind aber zu ihrer Entstehungszeit von mir nicht gesehen worden sind.

 

Poldark: Die ursprüngliche Literaturverfilmung, von der es seit 2015 eine äußerst erfolgreiche Neuverfilmung der BBC mit Aidan Turner und Eleanor Tomlinson in den Hauptrollen gibt, stammt aus dem Jahr 1975. Das dritte Programm des Bayerischen Rundfunks versteckte dieses Juwel sonntags um 17 Uhr. Eine Familiensaga aus Cornwall um den verarmten Adeligen und Minenbesitzer Ross Poldark, der aus dem Unabhängigkeitskrieg nach England zurückkehrt und damit leben muss, dass sein Land nicht nur den Krieg, sondern er selbst die Liebe seines Lebens verloren hat und ganz von vorne anfangen muss.

Margreth Thursday – das Mädchen, das an einem Donnerstag gefunden wurde: Was für ein langer Name für ein sechsteilige Kinderserie von 1972 um ein Waisenmädchen, das mit zwei Jungs aus dem Waisenhaus flieht und sich mit ihren Schützlingen durchschlagen muss, bis es am Ende bei einem Wandertheater landet. Interessante Nebeninformation: Eine der Darstellerinnen (Gillian Bailey) hatte in der Serie „Poldark“ eine Nebenrolle.

Mond Mond Mond: Die zehnteilige Jugendserie von 1977, basierend auf dem Buch von Ursula Wölfel beschäftigt sich mit zwei Schwestern aus dem Volk der Roma und deren Suche nach ihrer Sippe, von der sie nach einer Polizeirazzia getrennt wurden. Ihre Reise führt sie nach Saintes-Maries-de-la-Mer in Südfrankreich zur Wallfahrt der Schwarzen Sara (Bildquelle: https://i.ytimg.com/vi/NvFwCsC57Po/hqdefault.jpg).

 

Catweazle: Zwei Staffeln von 1970 und 1971 mit einem verpeilten Zauberer, den es aus der Zeit der Normanneninvasion ins 20. Jahrhundert verschlägt, war der ganz große Renner. Seine Begegnung mit Elektrizität und dem Spruch „Elektrik-Trick“ sowie seine Vertraute, die Kröte Kühlwalda, waren bei mir der ganz große Renner (Bildquelle: http://www.serienoldies.de/images5/catweazle_top.jpg).

 

Black Beauty: Wer Pferde liebte, kam um zwei Serien nicht herum – „Black Beauty“ aus England nach dem Roman von Anna Sewell und „Fury“ aus den USA. Fury war zwar ein echter Held, aber Black Beauty war meine wahre Liebe. Das Bemerkenswerte daran war, dass nicht das Pferd gegen ein anderes ausgetauscht wurde, weil die Hauptdarstellerin nicht mit ihm zurecht kam, sondern dass man das Pferd in der Serie beließ und dafür die Schauspielerinnen auswechselte.

Das waren sie, meine Top Ten.

Media Monday # 411 : Die Museumsausgabe mit Musik

 

38000 Menschen haben die letzte Nacht der Museen in Frankfurt besucht. Trotz Regen – aber der hat dann wider Erwarten doch nicht lange vorgehalten. Im Gegensatz zu den Massen, die in Frankfurt von Museum zu Museum gondelten, bin ich in Offenbach geblieben und habe im Deutschen Ledermuseum an einer „Taschenjagd“ teilgenommen. Dabei musste man mit einem Bleistift die auf einem Lageplan im Din-A-3-Format abgebildeten Taschen aus der Ausstellung dem entsprechenden Raum auf dem entsprechenden Stockwerk zuordnen. Das hatte was von den Rätseln meiner Kindheit, bei denen man sich mit einem Bleistift durch ein gedrucktes Labyrinth manövrieren musste… und wie in einem Labyrinth fühlte ich mich auch, und nachdem ich die Orientierung vollends verloren hatte, zog ich die Verbindungen nur noch zwischen Taschen und Stockwerk im Allgemeinen. Dafür kenne ich das DLM nun wie meine Westentasche. Hoffen wir mal, dass es nicht genauso für mich ausgeht bei den sieben Lückentexten des Media Monday, heute in feurigem Rot:

 

Media Monday # 411

 

1. Aktionen wie der Gratis Comic Tag am vergangenen Samstag gehen meistens an mir vorbei, ohne dass ich davon vorher erfahre.

 

2. Geht es um animierte Filmfiguren, so muss ich gestehen, dass ich früher viel mehr Animationsfilme gesehen habe. Aber nachhaltig beeindruckt haben mich Merida aus „Merida, Legende der Highlands“ und Wall-E und Eve aus „Wall-E, der letzte räumt die Erde auf. Getoppt werden beide aber noch von dem Film „Loving Vincent“, bei dem jedes Einzelbild des bereits abgedrehten Spielfilms im Stil von Van Gogh übermalt worden ist.

 

3. Der Umstand, dass so viele Verfilmungen von Buchreihen meist nach dem ersten Band bereits fallen gelassen werden lässt mich darauf schließen, dass die Produktionsfirmen unter massivem Druck stehen müssen, mit dem ersten Versuch die Massen zu begeistern anstatt eine Entwicklung abzuwarten. Aber wenn zu viel gleichzeitig auf den Markt geworfen wird, woher sollen dann die vielen Interessenten kommen?

 

4. So schön Adaptionen und Verfilmungen auch sein können, das beste komplett eigenständige Werk, das ich zuletzt gesehen habe war der Horrorfilm „Wir“.

 

5. Amy MacDonald könnte auch das Telefonbuch von Glasgow rauf und runter spielen und ich würde es mir wahrscheinlich trotzdem ansehen, einfach weil ihre Konzerte für mich immer wieder ein Erlebnis sind. Schade, dass es dieses Jahr nicht geklappt hat.

 

6. Ich glaube, wenn ich ein Werk (Buch, Film, Serie, was auch immer) noch einmal komplett neu und ohne Vorwissen erleben könnte, wüsste ich nicht, ob ich nicht doch auf die gleichen Details stoßen und die gleichen Erkenntnisse gewinnen würde.

 

7. Zuletzt habe ich bei der Nacht der Museen einem Künstler zugeschaut, der eine Skulptur aus einem Eisblock herausgearbeitet hat, und das war ein schönes Erlebnis, weil dabei so stimmungsvolle Musik lief: My Town“ von Glass Tiger (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Tu8JFZw3L6A)

Wie lange habe ich DAS schon nicht mehr gehört. Irgendwie passt das gerade zu meiner Liebe zu Schottland und zu meiner geplanten Reise nach Kanada.

Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : Die Reise ins Märchenland

 

In Ginas Ergothek reisen wir heute ins Reich der Märchen und dürfen frei schweifen, denn da es heißt „Egal ob als Buch, Film, Hörspiel, … was immer du am liebsten magst. Hau rein!“ bleibe ich in der Welt der Bücher und toppe alle mit 1005 Märchen. Okay, das war übertrieben, denn einer meiner Top-Five-Kandidaten beinhaltet ein ganzes Konvolut, nämlich

 

Die Märchen aus 1001 Nacht

Gut, kein Buch, das ich kenne, beinhaltet tatsächlich die komplette Sammlung, deren älteste Erzählungen vermutlich ca. 250 n.Chr. Entstanden sind. Eines meiner Lieblingsmärchen daraus ist das von Prinz Achmed und der Fee Peri Banu. Diese Märchen sind nichts für Kinder, und inzwischen gibt es einige neue Übersetzungen, die nicht so blumig und entschärft daherkommen wie die Ausgabe, die ich in meiner Jugend geschenkt bekommen habe.

Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern …

wurde 1845 von Hans Christian Andersen geschrieben. Ein kleines Mädchen sitzt am Silvesterabend frierend in einem Hauseingang und versucht sich an den Schwefelhölzern, die sie nicht verkaufen konnte, zu wärmen und muss doch bitterlich erfrieren. Es ist eines der kürzesten Märchen, die ich kenne, und obendrein noch das Traurigste (gemeinfreies Bild – Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/44/The_Little_Match_Girl_-_Bayes_1889.jpg)

Die kleine Meerjungfrau …

ist auch nicht viel heiterer. Doch immerhin gibt es hier noch ein Ende, das nicht ganz so trostlos ist wie das der kleinen Zündholzverkäuferin. Das Märchen von der Meerjungfrau, die sich unsterblich in einen Prinzen aus der Menschenwelt verliebt und allesaufgibt und unsagbare Leiden auf sich nimmt, um ihn zu betören und ihn am Schluss doch zu verlieren, wurde 1837 ebenfalls von Hans Christian Andersen geschrieben und hat etliche andere Künstler zu eigenen Werken und Interpretationen inspiriert, und dabei schwebt mir nicht „Arielle die Meerjungfrau“ von Disney vor (gemeinfreies Bild – Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f3/The_Little_Mermaid%27s_Sisters_-_Anne_Anderson.jpg).

Frau Holle

Wenn es schneit, dann schüttelt Frau Holle ihre Kissen auf. So heißt es bei den Gebrüdern Grimm. Nacheinander kommen ein fleißiges Mädchen und ihre faule Stiefschwester zu ihr, um Dienst zu tun und ihre Belohnung zu kassieren. Während die Fleißige mit Gold überschüttet wird, fällt die Faule am Ende einem Schwall flüssigen Pechs zum Opfer und erntet obendrein noch Hohn und Spott. Die Arme (Bildquelle für die Pechmarie: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/80/DBPB_1967_313_Frau_Holle.jpg) – denn flüssiges Pech muss doch unerträglich heiß sein und einem den Pelz verbrennen. Aber wenigstens hat die Deutsche Bundespost ihr in meinem Geburtsjahr ein Denkmal gesetzt.:

Rip van Winkle

Die Erzählung, in der ein Mann die Nacht in einer Höhle in der Gesellschaft seltsamer Leute verbringt und am nächsten Morgen feststellen muss, dass inzwischen 20 Jahre vergangen sind, stammt von dem amerikanischen Schriftsteller Washington Irving (1783-1859), der auch die Legende von Sleepy Hollow geschrieben hat. Der arme Tropf van Winkle wird zunächst für einen Verräter gehalten, aber dann von einer alten Frau aus dem Dorf erkannt und erfährt, dass seine zänkische Frau nicht mehr lebt und dass er den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg verpasst hat. Etwas langatmig im 19. Jahrhundert geschrieben, aber mir gefällt das Motiv.

Serienmittwoch bei Corly # 173 : Euer Lieblingsfilm aus der Jugend ?

 

Beim Serienmittwoch möchte Corly in der 173. Ausgabe von uns wissen, was der Lieblingsfilm unserer Jugend war. Die Frage ist nur: Wo fängt die Jugend an und wo hört sie auf? Wenn ich sie auf ein Alter zwischen 13 und 20 eingrenze, dann wären das Filme, die ich zwischen 1980 und 1987 mochte. Und natürlich gibt es da für mich den einen Film, den ich nicht nur 1986 in der Originalfassung, sondern gleich danach auch noch in der synchronisierten Version sehen musste. Und weil das nicht reichte, wollte ich die literarische Vorlage lesen.

Mein absoluter Lieblingsfilm, für den ich mich so sehr begeistert habe, dass ich auch noch Hunderte von Romanseiten verschlungen habe, war

 

Der Name der Rose

nach dem Bestseller von Umberto Eco. Die Jagd nach einem Serienmörder, der seine Morde nach den sieben Posaunen der Apokalypse ausrichtet, in einem entlegenen Kloster hoch in den norditalienischen Bergen, wo’s mich schon angesichts des gruseligen Klimas schaudert: Diesen Film kann ich heute immer noch sehen, obwohl ich längst weiß, wer der Mörder ist. Und vielleicht war er ja die Blaupause für den Thriller „Sieben“ von David Fincher, was das Mordmotiv des Täters angeht…   Hier noch die Trailer dazu, damit alle im Bilde sind – einmal auf englisch:

 

 

und  auf deutsch:

 

 

Wenn ich danach gehe, welche Filme ich mir im Fernsehen immer wieder mit Begeisterung angesehen habe, dann waren das hauptsächlich „Der Zauberer von Oz“, sämtliche Filme von Alfred Hitchcock, den Klassiker „West Side Story“, die Agatha-Christie-Verfilmung „Tod auf dem Nil“ mit Sir Peter Ustinov, den Disney-Zeichentrickfilm „Schneewittchen“ und das vierstündige Südstaatendrama „Vom Winde verweht“. Tja, Leute – daran merkt man, dass ich schon einige Jahre älter bin als die meisten hier.

 


 

(Videoquellen: https://www.youtube.com/watch?v=kefuR_38I4g -und- https://www.youtube.com/watch?v=buq-PIRFdLw)