Media Monday # 329

 

Sänk ju for träwelling wis deutsche bahn“ von den Wise Guys ist mir nach meiner erstklassigen Fahrt mit der Deutschen Bahn nach Würzburg und wieder zurück eingefallen.

Was auch immer da los war – erst stimmte die Wagenreihung nicht, und ich durfte von A nach C pilgern, dann war das Bordbistro ausgefallen, und es gab Kaffee im undichten Pappbecher. Aber der wurde mir wenigstens an den Platz gebracht. Das sonntägliche Highlight aber war der Notarzteinsatz im Zug, der dazu führte, dass der Zug erst über eine halbe Stunde später in Frankfurt ankam. Aber da war’s mir dann auch schon wieder egal. Manche Wochenenden haben es eben in sich, und im Grunde hatte ich viel Spaß in Würzburg beim Nähen und Sightseeing. Schönes Wetter inclusive und ein paar wunderbare Begegnungen. Da weiß ich schon, warum ich mich jedes Jahr wieder auf diese Veranstaltung freue.

Gefreut habe ich mich auf der ermüdenden Heimfahrt auch auf den neuesten Media Monday mit sieben Lückentexten auf dem Blog „medienjournal“ – und so sieht’s aus:

 

Media Monday #329

 

1. Die lang erwartete Fortsetzung von „Blade Runner“ wird komplett an mir vorbeigehen, denn ich kenne den Originalfilm von 1982 nicht.

2. Am 30. September habe ich an einem Whiskytasting für Anfänger teilgenommen, obwohl ich ja nicht mehr zum ersten Mal schottischen Whisky trinke. Das aber ging ja in eine völlig andere Richtung als zunächst gedacht, schließlich wurden nicht nur Single Malts verkostet, sondern auch einer aus Finnland, und ein Blend aus sechs verschiedenen Destillerien mit einer erstklassigen Produktpalette.

3. Um schon mal eine kurze Prognose zu wagen, war 2017 für mich trotzdem das Whiskytasting Ende September das bisherige Highlight, denn so bin ich in den Genuß von Single Malts gekommen, die ich noch nicht kannte.

4. Wenn Sie jetzt aus meinem Lieblingsfilm auch noch eine Serie machen, werde ich die Zeit anderweitig nutzen, denn die Enttäuschung möchte ich mir nicht geben.

5. Analog zur Buchmesse in Frankfurt würde ich mir ja wünschen, dass solche Veranstaltungen wie „StadtLesen“ in Offenbach auch mal zu einer Zeit stattfinden, wo ich nicht arbeiten muss.

6. Crowdfunding-Aktionen für brauchbare und sinnvolle Erfindungen müsste ich mal näher verfolgen; bisher habe ich mich mit dem Thema schlechthin noch nicht genügend beschäftigt.

7. Zuletzt habe ich in Würzburg mit vielen anderen Frauen zusammen genäht, und das war wie schon bei den letzten Malen einfach wunderbar und inspirierend zugleich, weil ich so nicht nur neue Ideen für kommende Projekte bekommen habe sondern auch den Entschluss gefasst habe, die unvollendeten Kleidungsstücke endlich fertigzustellen.

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Die fünf besten am Donnerstag : Horror pur

 

Heute werden von Gorana die fünf besten Horrorfilme gesucht – und da helfe ich gerne mit bei dieser Suche, denn bald schon steht Halloween vor der Tür. Wobei… was heißt bald? Morgen ist Freitag der 13. – das ist für viele schon Horror genug. Ha ha ha.

 

Nun denn – hier kommen meine 5 Horrorfilme:

Nosferatu: Schon allein, wie Max Schreck in diesem Schwarzweißfilm aus den 20er Jahren die Treppe hinaufschleicht, ist besonders dann extrem gruselig, wenn das richtige Orchester den Stummfilm untermalt. Ich hatte dieses Vergnügen in einer Aufführung im Theater.

Triangle – die Angst kommt in Wellen: Hier kommt der Horror in Form einer Zeitschleife, und die Art, wie dieses Sich-Multiplizieren verfilmt wurde, trieb mir im Nachtprogramm den Angstschweiß auf die Stirn.

Sleepy Hollow: Wehe, wenn der kopflose Reiter kommt, der unweit des Nests Sleepy Hollow sein Unwesen treibt. Habe ich schon erwähnt, dass ich ohne Christopher Walken den Film als unvollständig empfunden hätte?

The Ring: Auch wenn ich jetzt Unverständnis ernte, so hat bei mir das amerikanische Remake im Vergleich zum japanischen Original besser abgeschnitten – ob es an der hypnotischen Stimmung mancher Szenen, wie z.B. dem „brennenden“ Baum, lag?

Ghost Ship von 2002: Als ich die Anfangssequenz mit dem Massensterben auf dem Kreuzfahrtschiff sah, hatte ich noch keine Ahnung, was noch alles auf mich zukommen würde. Hier bekommt das Wort „Seelenverkäufer“ eine ganz neue Bedeutung.

 

Nicht alle Horrorfilme müssen blutig sein, damit ich mich ordentlich fürchten kann – im Gegenteil: Wenn’s zu blutig wird, fange ich an, mich zu ekeln… nicht das, was ich erwarte – aber bei den fünf von mir ausgewählten Filmen hält sich das Schlachten in Grenzen.

Media Monday # 328 : literarisches


 

 

In der Wochenendausgabe unserer Zeitung habe ich einen interessanten Artikel über eine Schulaufführung gelesen. Es geht um das Musical „Das mechanische Herz“. Warum genau ich an diesem Artikel hängengeblieben bin, weiß ich zwar nicht, aber bei den Worten „Seit April haben die Schüler unter Anleitung von Regisseurin Sonja Kraushofer ihren Auftritt vorbereitet“ stutzte ich. Moment mal: Sonja Kraushofer? Ich kannte die Wiener Künstlerin bisher nur als Sängerin der Bands L’Ame Immortelle und Persephone. Der restliche Text des Artikels, in dem über das Bühnenbild in Steampunk-Optik und die Musik mit in die Handlung eingewobenen Pop-Songs wie „Tainted Love“, „Creep“ oder „Sweet Dreams“ berichtet wird, wies für mein Empfinden stark darauf hin. Ein weiterer, bereits sieben Jahre alter Artikel, der sich mit einer Musicalaufführung derselben Schule beschäftigt, gab mir dann die letzte Gewissheit (zumal sie mir vor ein paar Wochen erst morgens auf dem Weg zur Bahn über den Weg gelaufen war).

Wie schön, dass sich so das Sprichwort „Wie klein die Welt doch ist“ wieder einmal bewahrheitet hat. Umso größer ist die Medienwelt, um die sich der Montagsfragebogen auf Wulfs Blog medienjournal mit sieben Lückentexten dreht. Und wie immer gibt es meine fettgedruckten Antworten in bunt:

Media Monday #328

1. Wenn dieser Tage die Frankfurter Buchmesse wieder ihre Pforten öffnet hoffe ich auf einigermaßen schönes Wetter, damit das Stöbern bei den antiquarischen Büchern, draußen im Freien, angenehmer wird. Und vielleicht verbringe ich meine Mittagspause draußen zum Stöbern.

2. Das Schöne am Lesen ist ja dass ich in fremden Welten versinken oder mich auf unterhaltsame Weise bilden kann, vorausgesetzt, der Text ist nicht allzu seicht.

3. Agatha Christie ist wohl definitiv eine/r meiner LieblingsautorInnen, allein weil schon allein die Stimmung in ihren Krimis so richtig nach meinem Geschmack ist.

 

4. Eine Buchreihe, der ich gerne eine Chance geben würde wäre z.B. die der Scheibenwelt-Romane; allein die Anzahl der veröffentlichten Bücher hat mich bisher davon abgehalten.

 

5. „Lügenlandschaft“ könnte ich mir ja ziemlich gut als Verfilmung vorstellen, aber wenn, dann bitte nicht im Stil von „Sakrileg“ oder „Das Vermächtnis der Tempelritter“.

6. Ein regelrecht bewegendes Buch ist für mich „Komm, ich erzähl dir eine Geschichte“ von Jorge Bucay – einem Buch voller Geschichten, Sagen der klassischen Antike, Märchen aus aller Welt u.s.w. u.s.f. , in dem ich immer wieder gerne blättere, weil es zum Nachdenken anregt.

 

7. Zuletzt habe ich mit dem Stricken eines Pullovers in vier Farben begonnen, und das war ziemlich nervenaufreibend, weil ich dazu fünf Anläufe gebraucht habe. Beim ersten Versuch sind mir die Maschen von der Nadel gerutscht, und ich konnte sie nicht mehr einfangen. Danach haben sich Fehler im Muster eingeschlichen, und beim dritten Mal habe ich mich verzählt. Die Krönung der Fehlerproduktion jedoch war Versuch Nummer vier: nachdem der Pullover bereits ein gutes Stück gewachsen war, musste ich feststellen, dass ich einen in sich verdrehten Loop auf der Nadel hatte – sozusagen ein gestricktes Möbiusband. Jetzt aber passt alles, und ich hoffe, dass jetzt keine Probleme mehr auftauchen.

Media Monday # 327

 

 

Ein wechselhaftes Wochenende war das. Beendete der neblige, verhangende und von Gewitter und Starkregen gekrönte Samstag den September, so versprach der Sonntag einen sogenannten Goldenen Oktober. Ein toller Tag. Von Katerstimmung keine Spur – und diesmal war ich am Sonntagabend beim Ausfüllen der sieben Lückentexte auf Wulfs Blog medienjournal mit Fragen nicht so erledigt wie sonst auch. Und diesmal konnte ich die Texte auch mit dem verbinden, mit dem ich mich aktuell beschäftige.

Hier geht es nun auch schon los:

 

Media Monday #327

 

1. An welchem Ort aus Film/Buch/Serie/etc. – fiktiv oder echt – würdest du gern mal einen Tag verbringen wollen? – Zur Zeit lese ich „Märchenmond“ von Wolfgang und Heike Hohlbein und fühle mich an der Stelle, an der ich gerade bin, an Phantásien in der Unendlichen Geschichte erinnert. Ich glaube, ich würde gerne einen Tag in dem Phantásien verbringen, in das Bastian Balthasar Bux gezogen wird, nach dem er der Kindlichen Kaiserin den neuen Namen Mondenkind gegeben hat.

2. Wenn ich an all die Sitcoms und dergleichen denke, ist mir die Clique aus Charmed – Zauberhafte Hexen mit Abstand am sympathischsten, schließlich halten die drei Frauen zusammen wie Pech und Schwefel und halten zusammen, komme was wolle. Obwohl das strenggenommen, gar keine Clique ist, sondern eine Lebensgemeinschaft, und die Serie ist auch keine Sitcom; aber da ich keine Sitcoms schaue, musste ich auf eine Serie zurückgreifen, die ich früher immer gerne geschaut habe. —-> Halt! Stop! Stimmt nicht. Jetzt fällt mir im Nachhinein doch noch eine Sitcom ein: The IT Crowd. Und das sind echte Computer-Nerds aus der IT-Abteilung im Keller eines britischen Unternehmens, von dem niemand weiß, was dort produziert wird. Doch, diese Mini-Clique mag ich am liebsten, wenn ich sie mit The Big Bang Theory o.ä. vergleiche. Aber wahrscheinlich habe ich das noch nicht oft genug gesehen, um mich auf Anhieb daran erinnern zu können.

3. Die Serie „Indischer Sommer“ hätte echt interessant werden können, aber nach zwei Staffeln war mit der fürs Britische Fernsehen produzierte Serie, die im Indien der 30er Jahre spielt, auch schon wieder Schluss, und ich habe bisher nur die erste Staffel käuflich erwerben können. Serien, die abrupt enden, stellen für mich eine Enttäuschung dar.

4. Der Hype um die Figur der/des Indiana Jones wird sich mir wohl nie erschließen, denn ich bin überhaupt kein Fan von solchen Abenteuerspektakeln.

5. Joan Hickson ist mit eine der besten Verkörperungen der Figur der/des Miss Marple – jedenfalls für mich, was öfters Unverständnis anderer auslöst , denn sie kommt der in den Romanen beschriebenen Figur optisch am nahesten, und sie tritt auch nicht so forsch auf wie Margaret Rutherford, obwohl ich diese Dame in den vier Miss-Marple-Filmen geradezu liebe.

6. Zu einem Klischee-Bösewicht gehört es ja anscheinend immer dazu, dass er fies und dreckig lacht, bevor er am Schluss über einen dämlichen Fehler stolpert und dadurch zu Fall kommt.

7. Zuletzt habe ich damit angefangen, meine Wochenendhütte winterfest zu machen und zu Hause Obst abzuernten, und das war weniger ätzend als befürchtet , weil es warm und sonnig war und ich auch Zeit gefunden habe, auf Fotosafari zu gehen.

Die 5 besten am Donnerstag ~~~ Die 5 grauenhaftesten Orte in Filmen

 

In Goranas Serie „Die 5 besten am Donnerstag“ geht es diesmal um die 5 grauenhaftesten Orte in Filmen


Ein Ort, der das Blut gefrieren lassen könnte, wäre (wörtlich genommen) Hill House aus dem Film „Bis das Blut gefriert“. Da der Film aber älter ist als ich, konzentriere ich mich auf Filme jüngeren Datums. Im Prinzip wäre ja jeder Raum, in dem ich auf einen „Weeping Angel“ von Dr. Who treffe, ein grauenhafter Ort. Denn wenn man das Pech hat, auf einen solchen Engel zu treffen, kann man sich schon mal darauf einstellen, dass man in die Vergangenheit katapultiert wird, wo man dann zusehen darf, wie man zurecht kommt.

Grauenhafte Orte habe ich aber nicht nur in Filmen, sondern in Serien gefunden. Here they are:

Meine 5 grauenhaftesten Orte in Filmen sind

Askaban: Die Gefängnisinsel mitten im Meer, die von den absolut grauenhaften Dementoren bewacht wird, hat mir beim Anschauen des Harry-Potter-Films, in dem sie ausführlicher zu sehen ist, ein unangenehmes Gefühl beschert.

Rose Red – Stephen Kings Haus der Verdammnis: Ein Haus, das sich selbst verändert und in dem auf mysteriöse Weise Leute verschwinden, spielt in der amerikanischen dreiteiligen Miniserie von 2002 eine zentrale Rolle. Selbst für Tausende von Euros würde ich dort nicht mal ein einziges Wochenende verbringen wollen.

Pleasantville: Das Städtchen aus dem gleichnamigen Spielfilm von 1998 könnte eigentlich ein ganz reizender Ort sein, wenn nicht… ja, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass es eigentlich kein „Außerhalb“ der Stadt gibt und man sich dort immer im Kreis dreht; ganz zu schweigen von der Engstirnigkeit gewisser Einwohner, die gegen alles Farbige sind.

Die Irrenanstalt in Asylum (American Horror Story): So richtig schlimm in Briarcliff ist das Personal. Gnade dem, der in die Hände des sadistischen Arztes Dr. Arden fällt, der schon in Auschwitz sein Unwesen getrieben hat.

Die Arena in den Hunger Games (Die Tribute von Panem): Hier geht es um den Kampf auf Leben und Tod; kein angenehmer Ort – hier hätte ich vermutlich schon zu Beginn den Kürzeren gezogen. Aber eigentlich möchte ich in ganz Panem nicht tot überm Zaun hängen.

 

Wie schön, dass nach den schönsten Orten nun auch mal die gruseligsten dran waren.

Media Monday # 326 :

  

Um 18 Uhr haben alle Wahllokale geschlossen, und das Auszählen kann beginnen. Mir persönlich geht dieses ganze Hickhack und Fiebern irgendwelcher Zahlen entgegen so langsam auf die Nerven. Da beim Auszählen Geschwindigkeit vor Schnelligkeit geht, ist Geduld angesagt – eine Eigenschaft, die aber quer durch alle Medien anscheinend völlig altmodisch geworden ist. Und dieses Jahr soll es wohl noch viel mehr Briefwähler geben als sonst, und deshalb gedulde ich mich doch gerne. Was wichtig ist, erfahre ich schließlich morgen früh in der Tageszeitung unserer Stadt, die ich abonniert habe.

Und viel mehr als irgendwelche Wahlprognosen interessiert mich der Media Monday bei medienjournal, der mit sieben Lückentexten zum Ausfüllen sonntags ab 18 Uhr online geht. Und nun geht es auch schon los, diesmal mit längeren Antworten als sonst:

 

Media Monday #326

 

1. Wenn ich eins beim Medienkonsum nicht gebrauchen kann, dann sind das Unterbrechungen in Form von Trailern oder Werbeeinspielungen oder wenn das Telefon klingelt.

2. Die Nachricht, dass Judi Dench angeblich wegen des Verlusts ihres Augenlichts keine Rollen mehr annehemen soll, hat mir den Spaß an James-Bond-Filmen gehörig verhagelt, denn gerade wegen ihr habe ich mir die letzten Bond-Filme immer noch sehr gerne gesehen, und ohne sie würde mir etwas fehlen. Aber das ärgerlichste daran fand ich, dass ich Dussel wohl einer Falschmeldung aufgesessen bin, denn letzten Donnerstag durfte ich sie in „Tulpenfieber“ bewundern, und auf den nächsten Film mit ihr, der demnächst in deutschen Kinos anlaufen soll: „Victoria & Abdul“.

3. Momentan schlägt mein Fan-Herz ja sehr für Verfilmungen von Agatha-Christie-Krimis. Zuletzt habe ich „Mord im Spiegel“ mit Elizabeth Taylor und einer extrem nervigen Angela Lansbury als Miss Marple (wenn Miss Marple schon von einer anderen Darstellerin als Margaret Rutherford gespielt werden musste, dann ist mir Joan Hickson doch um einiges lieber). Sehr verblüfft war ich, als in einer kurzen Szene nach ca. 70 Minuten Pierce Brosnan einen Miniauftritt hatte und fast kaum zu erkennen war. Jetzt bin ich schon ganz gespannt uf die Neuverfilmung von Mord im Orient-Express mit Stars wie Johnny Depp, Penelope Cruz, William Dafoe und Michelle Pfeiffer.


 

4. Geht euer (multi)mediales Hobby eigentlich mit akuten Platzproblemen einher oder seid ihr längst digital geworden? Noch gibt mein Regal genug Platz für die ein oder andere DVD her, aber da auf dem Festplattenrecorder noch genügend Ungesehenes vorhanden ist, muss ich mir da noch keine Gedanken machen. Außerdem kann ich das, was ich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr sehen werde, auch getrost im Anschluss löschen.
5. Doctor Who ist ja vielleicht der Grund dafür, dass ich eine Satellitenschüssel besitze – aber das ist er nicht nur vielleicht, sondern der Anlass für den Kauf einer solchen. Als auf Pro7 vor ein paar Jahren die Serie nicht mehr fortgeführt wurde, haben wir uns die Schüssel gekauft, um BBC mit ihren verschiedenen Sendern empfangen zu können. Und so kam ich auch in den Genuss anderer, spannender Serien.

6. In gemütlicher Runde lässt es sich meiner Meinung nach ja am besten zocken, und zwar am liebsten Brettspiele, auch wenn ich schon lange keinen Spieleabend oder -nachmittag hatte.

7. Zuletzt habe ich endlich mit den Vorbereitungen zum kommenden Nähwochenende begonnen und das war doch nicht ganz so entspannend, weil ich beim Stecken der Schnitteile auf den Stoff schon recht bald meine schmerzenden Muskeln gespürt habe. Da war das Zusammennähen der einzelnen Teile meiner Strickweste zwar entspannender, aber auch bedeutend langweiliger.

Die 5 besten am Donnerstag #62 : Die 5 schönsten Orte in Filmen


 

In ihrer Rubrik „Die 5 besten am Donnerstag“ fragt Gorana nach fünf Orten aus Filmen die wir gerne mal besuchen würden oder an welchen wir sogar für immer bleiben würden.

Abgesehen von meinem gestrigen Kinobesuch in Frankfurt zu „Tulpenfieber“, bin ich in den letzten Jahren immer seltener ins Kino gegangen. Und so sind von den fünf Filmen, die mir optisch viel zu bieten haben, nur zwei dabei, die ich tatsächlich im Kino gesehen habe – den Rest habe ich auf DVD.


 

1. Der Herr der Ringe – die Gefährten: das Auenland. So eine Hobbithöhle inmitten idyllischer grüner Hügel hat etwas faszinierendes für mich, und ich kann jeden Hobbit verstehen, der diesen traumhaften Ort nicht verlassen möchte.

2. Gosford Park: Der englische Landsitz, der während des ganzen Films nicht einmal genannt wird, reizt mich, nicht nur sein Inneres, sondern auch die weitläufigen Parkanlagen zu erkunden.

3. Das zauberhafte Land: Oz, und zwar genau den Punkt, in dem der gelbe und der rote Steinweg ineinander zusammenlaufen. Und dann würde ich dem roten Steinweg folgen. Da ich keiner Hexe etwas weggenommen habe, werde ich für die vermutlich völlig uninteressant sein.

4. Nightmare before Christmas: Der Ort im Wald mit den Türen zu den anderen Welten wie Ostern, Valentinstag, Thanksgiving oder St. Patrick’s Day. Ich glaube, auf die Oster-Town mit dem Bunny wäre ich am neugierigsten.     

 

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(Bildquelle – http://www.themeschurch.net/upload/2017/07/12/easter-door-nightmare-before-christmas-isney-and-ixar-the-nightmare-before-christmas-door-decorations-l-6d879c0b72cb1433.jpg)

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(Bildquelle — http://cdn.playbuzz.com/cdn/08eb8847-876e-4941-b121-45bff06f1d9a/1191b4a7-cc36-46e9-8b97-b5cda3896723.jpg)


 

5. Inception: Den Film fand ich verwirrend, aber die Landschaften, in denen man sich in allen Perspektiven gleichzeitig befinden bzw. in denen einzelne Perspektiven kollabieren, übten eine ungeahnte Faszination auf mich aus. Man muss schon sehr stark sein, um nicht die Orientierung zu verlieren, wenn oben gleichzeitig unten ist:

 

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(Bildquelle — http://www.evolveandascend.com/wp-content/uploads/2016/02/inception_background.jpg)


 

So schön ich diese Orte finde, für immer dort bleiben möchte ich nicht – höchstens für eine kleine Weile.

Mittendrin-Mittwoch #82 : Die Schrecken des Eises und der Finsternis

 


 

Lesen geht immer, und wenn’s nur ’ne Zeitung ist. Zu Neukäufen kann ich mich nicht aufraffen, und die Stadtbücherei hat mich vor längerem zum letzten Mal gesehen. Also bediene ich mich bei den Büchern in meinem Schrank, die ich schon einmal gelesen habe; dass ich am Montag zu einem Buch gegriffen habe, das ich seit Oktober 2013 besitze, passt hervorragend zu der neuesten Ausgabe des MittendrinMittwoch von elizzy91, die zur Zeit „all the strangest things are true“ liest. Und darum geht’s beim Mittendrin-Mittwoch:

Mittendrin Mittwoch besteht aus immer neuen Zeilen von Büchern in denen ich gerade mittendrin feststecke. Momentaufnahmen von Büchern, die ich gerade lese“

(Zitat aus ihrem Blog)

In welchem Buch liest Du gerade?

Antwort:

Die Schrecken des Eises und der Finsternis“ von Christoph Ransmayr, 2013 erschienen in der Fischer TaschenBibliothek(ISBN 978-3-596-50985-0)

 

Wie sehen Deine nächsten Zeilen aus?

 

24. Montag: Klotz und ich fußmarod. 25. Dienstag: Helles Wetter. Klotz und ich marod. Unter der Mannschaft werden Geschenke zum Ausspielen gegeben. Ich habe eine Flasche Himbeersaft gewonnen. Johann Haller“

 

Aus den Tagebüchern der österreichisch-ungarischen Polarexpedition, geschrieben im Februar 1873. Die Yacht „Admiral Tegetthoff“ war vom Packeis eingeschlossen, und die Besatzung musste die lange Polarnacht (mehrere Monate am Stück bei fast völliger Dunkelheit) überstehen. Am Valentinstag sendeten sie verkorkte Flaschen mit Post in alle vier Himmelsrichtungen aus, ohne zu wissen, dass die erste der Flaschenposten erst nach 48 Jahren gefunden werden würde.

Nach „Längengrad“ und „Sextant“ ist dies nun bereits das dritte Buch, das sich mit dem harten Leben auf See beschäftigt; nur sind die Widrigkeiten, unter denen die Nordpolexpedition zu leiden hatten, noch extremer gewesen. Länger als ein Jahr im ewigen Eis ausharren zu müssen- das würde mir um keinen Preis der Welt einfallen.

Media Monday # 324


 

So viel wie am vergangenen Wochenende habe ich schon lange nicht mehr fotografiert. Zuerst das Hayner Burgfest in Dreieichenhain, dann der Tag des offenen Denkmals, das bundesweit unter dem Motto „Macht und Pracht“ stand; da kommen schon einige gelaufene Kilometer zusammen. Der einzige Wermutstropfen ist die bescheidene Möglichkeit, mit öffentlichen Verkehrsmitteln an den gewünschten Ort zu kommen, obwohl schon allein der Versuch, das Auto an solchen Tagen zu nutzen, zum Glücksspiel mutiert. Doch trotz weniger verfügbarer Parkplätze in Dreieichenhain fand ich doch noch eine winzige Lücke.

Mit Bus und Bahn wäre ich für die gleiche Strecke wahrscheinlich viermal so lange unterwegs gewesen. Und ausgerechnet an diesem Sonntag musste in der Nähe unseres Wohngebiets der monatliche Schnäppchenmarkt stattfinden, bei dem man gut beraten ist, wenn man das Auto stehen lässt. Sagt das mal denen, die gar nicht erst aus ihrer Garage herausfahren können, weil irgendein ortsfremder Vollpfosten eine Einfahrt sei ein guter Platz zum Parken. Oder sich gleich die Bushaltestelle dazu aussucht, weshalb auch die Busfahrer auf den Verstärkerlinien nicht begeistert sind. Tja, mir blieb dann für die Fahrt zum drei Kilometer entfernten Friedhof nur als Alternative die Fahrt mit dem Taxi, denn ausgerechnet die Buslinie, die mich dorthin hätte bringen können, fährt sonntags gar nicht. Möp!

Mit noch platter gelatschten Füßen und bleierner Müdigkeit relaxte ich danach auf dem Sofa und füllte die sieben Lückentexte des 324. Media Mondays auf Wulfs Blog aus; als Gehirnjogging, um die physische Faulheit angemessen kompensieren zu können. And now here we go:

 

Media Monday #324

 

1. Hätte ich plötzlich und unerwartet eine ganze Woche frei und somit Zeit, würde ich mein Stofflager im Keller drastisch durch das Nähen neuer Kleidung abbauen.

 

2. Der Film „Dead Zone – Das Attentat“ mit Christopher Walken hat mich mit seiner Auflösung regelrecht vom Hocker gehauen, denn ich hätte nie gedacht, dass auch ein vereiteltes Attentat zum ersehnten Ergebnis führen würde.

 

3. Wenn ich von Blog-Artikeln, Trailern oder dergleichen gespoilert werde, muss mich der Film oder die Serie schon sehr interessieren, um nicht dadurch abgeschreckt zu werden.

 

4. Diese ständigen Vergleiche in Klappentexten oder auf Filmplakaten gehen mir am Allerwertesten vorbei, denn das Anstellen von Vergleichen möge man doch bitteschön mir überlassen.

 

5. Als ich mit dem letzten Band der „Tribute von Panem“-Trilogie durch war, konnte ich einfach nicht widerstehen und habe zum wiederholten Male das Sachbuch „Sextant“ von David Barrie zum Lesen aus dem Schrank geholt, denn das geht auf ganz andere Aspekte der Navigation auf See ein und ist eine gute Ergänzung zu „Längengrad“ von Dava Sobel.

 

6. Obwohl mich Snacks für die Mikrowelle sonst nicht so reizen, gefiel mir das Mikrowellenpopcorn mit Karamell aus dem Supermarkt doch überraschend gut, denn nichts eignet sich für mich besser zum Knabbern als etwas süßes, das noch warm ist (abgesehen von einem fertigen Popcorn aus der Tüte, das salzig und süß zugleich ist).

 

7. Zuletzt habe ich mein Smartphone aufgeräumt, weil ich erklärt bekommen habe, dass Videos, die man per Whats App bekommt, im Hintergrund weiterlaufen und den Akku über Gebühr strapazieren und das war frustrierend, weil mich die schiere Masse an Filmchen und Fotos mit Sinnsprüchen beinahe in den Wahnsinn getrieben hätte. Und kaum hatte ich meine Löschaktion erfolgreich abgeschlossen, kam schon wieder neues Material per Whats App hereingeflogen. Ich glaube, ich sollte nächstes Mal nicht mehr ganz so viel Zeit verstreichen lassen.

 

 

So, nachdem ich mich nun wacker durch alle sieben Texte hindurch navigiert habe, kann die neue Woche beginnen.

Serienmittwoch #88 mit Ohrwürmern

 

 

 

Corlys 88. Serienmittwoch beschäftigt sich mit der Frage von tarlucy, welches Serien-Intro bei uns zum Ohrwurm geworden ist. Da fallen mir spontan einige Serien ein.

Das fängt bei Zeichentrickserien meiner Kindheit mit der „Biene Maja“ an, gesungen von Karel Gott („in einem unbekannten Land, vor gar nicht allzu langer Zeit…“), gefolgt von Paulchen Panther („Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?“) und endet bei dem Titellied von „Heidi“ von Gitti und Erika. Aber da war auch noch das berühmte „Vielen Dank für die Blumen“ von Udo Jürgens, als Titellied zu Tom & Jerry. Diesen Oldies möchte ich meinen Beitrag heute aber gar nicht widmen, sondern lieber dem, was in den letzten paar Jahren bei mir über den Bildschirm geflimmert ist.

The first

Aber welcher Ohrwurm mir aber tatsächlich als erstes beim Lesen von Corlys Beitrag einfiel, war das Intro zu „Die Simpsons

 

The current

Aber welche Fernsehserien erzeugen bei mir eigentlich noch Ohrwürmer? Zuerst die Serien, die ich regelmäßig schaue:

Gilmore Girls

Grey’s Anatomy

Dr. Who (in diesem Fall die 4.Staffel mit meinem Lieblings-Companion nach Rose Tyler)

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Jwj5KhF1Hhk

 

The older ones

Und nun die Serien, die schon eine ganze Weile zurück liegen:

Downton Abbey

Call the Midwife

Inspector Barnaby: Diese schaurige Thereminmusik würde sich auch zur Untermalung von Gruselfilmen eignen.

 

My beloved ones – outstanding from the older ones

Dazu zählen auch zwei besonders hübsch gemachte Intros mit großem Ohrwurmpotential:

Desperate Housewives: Die stimmungsvolle Musik von Danny Elfman schafft eine gelungene Verbindung zu den Bildern, die berühmten Gemälden nachempfunden sind.

Game of Thrones: Bis ich zur 7.Staffel komme, dauert das noch etwas länger    

 

Das beste kommt zum Schluß

Und zum Schluß noch ein Schmankerl. Was passiert, wenn man Die Simpsons mit Game of Thrones kreuzt, könnt Ihr hier und im Link sehen:

 

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=qq_5UQry3T4

 

Einen Ohrwurm habe ich aber noch vergessen: den Skye Boat Song alias Titelmusik zu „Outlander“ – und in den 80er Jahren wurde ich ewig die Musik zu „Dallas“ nicht los. Das war’s jetzt aber mit den Ohrwürmern und einer richtig tollen Aufgabe zum Mitmachen. Demnächst gerne wieder.