Das Werk zum Wort 24/52 : Herz

 

Woche 24 des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolfvon insgesamt 52.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Das neue Thema lautet

Herz

Mein“ Herz ist diesmal nicht in der Kunst verewigt worden, sondern aus Stein geformt: The Heart of Midlothian – ein steinernes Herz, mitten auf der Royal Mile in Edinburgh, nahe der St. Giles Cathedral (Bildquelle: https://i0.wp.com/historytotallynaked.com/wp-content/uploads/2018/12/The_Heart_of_Midlothian_2828891052.jpg):

 

An dieser Stelle stand einst das sogenante Tolbooth, auch Town Hall genannt, und sie beherbergte Parlament, Steuerbehörde und Justiz. Anstatt das zu klein gewordene Gebäude abzureißen, erweiterte man es und sperrte ab 1481 praktischerweise dort auch gleich Verbrecher bis zu ihrer Hinrichtung vor Ort ein. Aber warum ausgerechnet ein Herz an dieser finsteren Stätte aus Stein geformt wurde? Vielleicht soll dieses Motiv symbolisch für das Zentrum stehen – schließlich war Edinburgh die Hauptstadt des Countys Midlothian.

Die finstere Geschichte dahinter habe ich hier gefunden, auf dem englischsprachigen Blog „historytotallynaked.com“ – https://historytotallynaked.com/2018/12/15/half-way-to-edinburgh-castle/

Den gleichnamigen Fußballclub gibt es seit 1874. Sein Emblem ist diesem Herzen nachempfunden.

 

 


 

Das nächste Wort: – Insel –

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Das Werk zum Wort 23/52 : Meer

 

Woche 23 des ProjektsDas Werk zum Wort“ von Stepnwolf von insgesamt 52.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Das neue Thema lautet

Meer

Nach dem Feuer kommt jetzt das Wasser an die Reihe, und so groß wie das Meer ist auch die Zahl der Kunstwerke, die sich damit beschäftigen. Zeit für mich, von Malerei, Land Art und Musik auf literarische Kost umzusteigen. Gerne gelesen habe ich die „Océano“-Trilogie des spanischen Schriftstellers Alberto Vázquez-Figueroa, dessen erster Band

Océano“

verfilmt worden ist. Den spanischen Trailer, von dem ich leider kein Wort verstehe, gibt es auf youtube (https://www.youtube.com/watch?v=fN74ff35woM) – Die Geschichte in Kürze:

Als Yaizas Bruder seiner Schwester bei einem Überfall auf sie zu Hilfe kommen will, tötet er im Handgemenge einen der Männer, bei dem es sich dummerweise um den Sohn des reichen Don Matias handelt. Vor dessen Rache kann sich Asdrúbal Perdomo nicht lange verstecken, und nachdem der rachsüchtige Grundbesitzer das gesamte Dorf terrorisiert hat, bleibt Yaizas Familie nur noch die gefährliche Flucht in ihrem alten Fischerboot von Lanzarote aus über den Atlantik, bis nach Venezuela. Tausende von Kilometern legen sie zurück, doch der Verfolger gibt nicht auf…

Warum meine Wahl darauf gefallen ist und nicht auf etwa „Der alte Mann und das Meer“ oder gar „Moby Dick“? Die Entdeckung dieser Trilogie fiel genau in die Zeit, in der ich an der Kanareninsel Lanzarote einen Narren gefressen hatte und dort sehr oft Urlaub gemacht habe. Außerdem habe ich zu dieser Zeit sehr oft davon geträumt, nach Südamerika zu reisen. Aber dieser Wunsch besteht nicht mehr.

 

Das nächste Wort: Herz

 

 

Das Werk zum Wort 22/52 : Feuer

 

Woche 22 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf 30 weitere werden folgen.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Das neue Thema lautet

Feuer

Und wenn’s darum geht, reicht es mir nicht, wenn ich bei Rammstein (Sonne) das Wort irgendwo im Songtext nur erahnen kann oder sie ihren Fans eine ausgefeilte Pyroshow bieten. Auch „Feuer“ nur im Titel zu haben (The Prodigy: Firestarter) oder die Flammen nur im Video lodern zu lassen, wenn das Lied mit Feuer an sich nichts zu tun hat (INXS: The Gift), ist nicht genug.

Aber wenn wir schon bei einer ähnlichen Botschaft sind, dann gibt es einen, der die vorher Genannten überragt, indem er das Feuer im Titel und die Flammen im Video dazu hat – ein Künstler, den ich im Gegensatz zu allen bisher genannten live erleben durfte:

Billy Joel mit „We didn’t start the fire“

Die Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts zusammengefasst in Schlagzeilen und im Refrain verdeutlicht durch sich ausbreitende Flammen und zu trauriger Berühmtheit gelangten Pressefotos. In den Strophen lauert der Kontrast in Form des scheinbar heilen Familienlebens in der großen Wohnküche. In der brennt nicht nur das Essen an, sondern es darf auch gezündelt werden, wenn es sich um BHs handelt, und manchmal auch den Einberufungsbescheid – Welcome to the 70s.

 

 

Die Story endet dann in den 80er Jahren, und am Ende erweist sich die Wohnküche als Fake – genau wie die heile Welt:

We didn’t start the fire. It was always burning

since the world’s been turning.

No, we didn’t light it but we tried to fight it

(…)

But when we are gone

Will it still burn on, and on, and on, and on

 

Fragt sich nur, wer das Feuer entfacht hat, wenn „wir“ es nicht waren. Frei nach dem Motto „O, Heiliger Sankt Florian, schütz unser Haus, zünd‘ and’re an.“

Das nächste Wort: Meer


 

Quelle für die Videos: We didn’t start the fire (https://www.youtube.com/watch?v=eFTLKWw542g) +++ Firestarter (https://www.youtube.com/watch?v=wmin5WkOuPw) +++ The Gift (https://www.youtube.com/watch?v=Aqr9brikgIs)

 


Das Werk zum Wort 21/52 : Raum

 

Woche 21 des ProjektsDas Werk zum Wort“ von Stepnwolf 31 weitere sollen folgen.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Ein weites Feld ist das neue Thema

Raum

– denn den Begriff kann man nämlich unterschiedlich interpretieren. Entweder wörtlich, als ein anderes Wort für Zimmer bzw. einen physischen Ort innerhalb eines Gebäudes – oder für einen öffentlichen Ort im Freien: große, freie Plätze, Parkanlagen, der Straßenverkehr. Oder sinnbildlich für einen unsichtbaren Bereich, wie in „gebt mir Raum zum Atmen“ oder „da müsste Raum sein für Erinnerungen“… da fällt mir auf Anhieb so vieles ein: Lieder („Room for the memories“, „Empty Rooms“), Filme („Room with a view“, „Panic Room“), Malerei (die Interieurs von Vilhelm Hammershøi, 1854-1916), Literatur (Michael Ende „Der Korridor des Borromeo Colmi“)…

oder eben die Fernsehserie, die ich nun schon seit Jahren mit großer Begeisterung verfolge: Dr. Who, besser gesagt die TARDIS, die darin eine wichtige Rolle spielt (https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8f/TARDIS1.jpg):

 

 

TARDIS steht für Time And Relative Dimensions In Space, und sie ist mehr als nur eine „Zeitmaschine“, obwohl man mit ihr durch Zeit und Raum reisen kann. Sie ist ein echtes Lebewesen, das innen größer ist als außen – oder von außen kleiner als von innen, je nachdem, wie man es betrachtet – hier hat jemand probiert, ob es funktionert (Quelle: https://youtu.be/dUBxHd3bMhg). Do-it-yourself vom Feinsten:

 

 

 

Wenn es technisch machbar wäre, Gebäude so zu entwerfen, dass sie von innen größer sind als von außen, wäre das eine große Hilfe zur Lösung des Wohnungsproblems. Eine Idee, die schon Michael Ende hatte. Aber Doctor Who und seine Tardis dürfte eher einem größeren Publikum ein Begriff sein.

Das nächste Wort: Zeit

Das Werk zum Wort 20/52 : Flucht

 

Woche 20 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 32 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Hätte ich gewusst, dass dieses Wort irgendwann kommt, hätte ich mir für meinen Beitrag zum Thema „Mutter“ etwas anderes gesucht, so aber bin ich auf meiner Suche nach einem Werk zum Thema

Flucht

andernorts fündig geworden.

Den beleuchteten Rettungsring, der symbolisch für die übers Mittelmeer flüchtenden Menschen steht, habe ich ebenfalls schon mal veröffentlicht, und zwar beim Fotografischen ABC, unter „L wie Luminale“. Deshalb nun ein filmisches Meisterwerk, das sich m.E. mühelos in die Tradition von Werken wie „Gesprengte Ketten“, „Der Graf von Monte Christo“ und „Papillon“ einreihen kann.

In „Die Verurteilten“ geht es nicht um die Flucht von Alcatraz, von der Teufelsinsel oder aus einem Kriegsgefangenenlager, sondern um den von langer Hand geplanten Ausbruch aus dem berüchtigten Shawshank-Gefängnis in Maine.

Die Hauptrollen in dem Film von 1994 spielen Tim Robbins als Andy Dufresne und Morgan Freeman als Ellis Boyd Redding, genannt Red. Ersterer wurde als Unschuldiger wegen Doppelmordes zu zweimal lebenslanger Haft verurteilt. 19 Jahre lang einen Fluchttunnel zu graben, ohne dass es jemandem auffällt und in dieser Zeit eine zweite Identität zu erschaffen, in die man nach der Flucht schlüpfen kann: Respekt für diese Leistung (Quelle des Videos = https://www.youtube.com/watch?v=RZ5oQeLhQ-k):.

 

 

 

Die literarische Vorlage für „Die Verurteilten“ stammt von Stephen King. Das nächste Wort:  Raum.

Das Werk zum Wort 19/52 : Natur

 

Woche 19 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 33 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Ein unerschöpflicher Quell für Kunst in jedem Bereich ist die

Natur

in all ihren Formen. So richtig unberührt ist sie ja schon lange nicht mehr, denn sobald wir uns in sie hinein begeben, verliert sie diesen Zustand. Im Sommer des Jahres 2008 verbrachten mein Mann und ich einige Wochen in Schottland – das Land, in das so viele wegen der schönen Natur reisen. Selbst die entlegensten Gegenden kann man noch bequem mit dem Auto erreichen, und an diesen vermeintlich einsamsten Plätzen waren auch schon Menschen vor uns. Widmen wir uns daher der manipulierten Natur.

Und da wird es für mich jetzt so richtig spannend. Denn ausgerechnet im Botanischen Garten von Edinburgh haben wir 2008 ein Kunstwerk entdeckt, das von dem britischen Künstler Andy Goldsworthy stammt, der für seine Schöpfungen auf dem Gebiet der sogenannten Land Art bekannt geworden ist:

Mein Mann hat diesen Brunnen fotografiert. Andy Goldworthys Kunst bringt die Vergänglichkeit der Natur sehr gut zum Ausdruck. Dafür verwendet er Materialien aus der Natur selbst. Und darum ist das von mir ausgewählte Werk zum Wort ein Querschnitt durch seine vielen Projekte, die ich längst nicht mehr zählen kann.

 

Skulpturen aus Eis und Schnee, die mit steigenden Temperaturen zwangsläufig schmelzen:

 

 

Treibholz:

 

Blätter:

 

Stein:

Das nächste Wort:   Flucht

 

 


Bildquellen: https://i.pinimg.com/564x/3d/3b/9a/3d3b9afe6acb909d50e78fc12a995a0.jpg + https://i.pinimg.com/564x/4b/d1/67/4bd16765e9a8f2115dc8cf4cb7c19508.jpg + https://i.pinimg.com/564x/bb/08/d5/bb08d59978ec2353481020bf7ca7e4ee.jpg (Eis & Schnee) /// https://i.pinimg.com/564x/07/5c/07/075c074e91837ad25bdde86faf8fb30f.jpg + https://i.pinimg.com/564x/b6/3b/d4/b63bd41cc6d6dc650ab4bfb3450ec0fe.jpg (Treibholz) /// https://i.pinimg.com/564x/c5/70/f9/c570f9d9a8baf7fd201b4879a5a003c6.jpg + https://i.pinimg.com/564x/11/68/af/1168afda498b46ff7adc2a060e79ef12.jpg (Blätter) /// https://i.pinimg.com/564x/6b/15/29/6b1529927a180c00d6a4ca2ec9e1537e.jpg + https://i.pinimg.com/564x/9d/d9/7e/9dd97ee190a8c248ccacfe70021452f5.jpg + https://i.pinimg.com/564x/8e/b1/a4/8eb1a4eec129fa8a1acc4d4c52a629c3.jpg  (Stein)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Werk zum Wort 18/52 : Familie

 

Woche 18 des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 34 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Pictures on the wall of your family“… in einer Textzeile aus dem Song „God’s Top Ten“, den ich zur Zeit als Ohrwurm habe, kommt der aktuelle Begriff

Familie

nur indirekt vor, und daher widme ich meinen Beitrag einem Werk, das bei mir montags um 20:15 über die Mattscheibe flimmert:

Die Fernsehserie, um die es geht, heißt „This is us – Das ist Leben“ und verfolgt das Leben dreier Personen, die am gleichen Tag geboren wurden, und deren Eltern. Erzählt wird hier aber nichts chronologisch, sondern in Zeitsprüngen zwischen Kindheit und Erwachsenenleben der Protagonisten. Mit dabei sind als Darsteller einige, die ich aus anderen Serien kenne, z.B. Milo Ventimiglia (Gilmore Girls) und Alexandra Breckenridge (Americnan Horror Story). Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/This_Is_Us_%E2%80%93_Das_ist_Leben

 

 

Link zu dem Logo: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/59/This_Is_Us_%28Logo%29.png/560px-This_Is_Us_%28Logo%29.png

Natürlich ist hier nicht alles eitel Sonnenschein, und so werden die Versuche eines Paares, ein Kind zu bekommen und Depressionen genauso thematisiert wie die Bemühungen eines Vietnam-Veteranen, wieder in ein halbwegs normales Leben zurückzufinden.

Auf platte Floskeln à la „Du musst nur fest genug an dich glauben“ wird hier zum Glück verzichtet. Ja, Familie kann manchmal so nervig sein, und das bringt „This is us“ für mich so glaubhaft rüber. Und da sage noch einer lineares Fernsehen sei out – für mich eines der Serienhighlights der Woche, auf dem Sender „sixx“. Ein ähnlich spannender Kandidat wäre noch der Film „Plötzlich Familie“ gewesen, den ich am Anfang des Jahres gesehen habe… oder „Manhattan Queen“ mit Jennifer Lopez und Milo Ventimiglia (anscheinend kreuzt der in letzter Zeit öfters meinen Weg im Internet).

Das nächste Wort: Natur.

Das Werk zum Wort 17/52 : Monat … in meinem Fall der September

 

Woche 17 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 35 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Heute ist der Begriff

Monat

dran, und da auch ein bestimmter Monat genommen werden darf, beschränkt sich die Auswahl auf zwölf – in meinem Fall sollte es Musik sein. Der unsägliche „Calendar Song“ von Boney M schlägt zwar alle Fliegen mit einer Klappe, aber den finde ich furchtbar… Nur: Welches Schweinderl hätten’s denn gern? – Aber warum soll ich mich überhaupt auf einen einzigen Monat beschränken? Heute bin ich mal so frei, meine persönlichen Top Eleven zu präsentieren, meinen Favoriten zuerst, danach alle anderen:

Trommelwirbel – Tusch – Vorhang auf für

Platz 1 : September

September ist zwar nicht mein Lieblingsmonat, aber dieser Song ist aus meiner Rangliste für mich der stärkste, und das Video dazu ist ein Filmdrama geworden: Wake me up when September ends (Green Day)https://www.youtube.com/watch?v=NU9JoFKlaZ0

 

 

Und deswegen darf das Video auch in voller Länge bewundert werden. Aber Vorsicht: es gibt stellenweise keine Musik, sondern herzzereißende Abschiedszenen und Action am anderen Ende der Welt.

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Platz 11 : April – April Love (Pat Boone) – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=von9jW-_eqI

Platz 10: Oktober – ein wenig Folk zum Warmwerden: October Song (Bert Jansch) – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=lD03hcvyL54

Platz 9 : März – und noch etwas Soul: March Song (John Tandy jr) – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Tn2aEXiisGc

Platz 8 vereint zwei Monate in einem : Januar & Februar – mit einem desinteressierten Publikum: January February I don’t understand (Barbara Dickson) von 1980 – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=TyZ9–3IpeM

Platz 7 : August – Zweistimmiger Gesang von einer mir bisher noch nicht so bekannten Künstlerin: The first day of August (Carole King) – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=kEwh7-tLnVA

Platz 6 : Dezember – diesmal etwas Metal als Kontrast zu dem ganzen Weihnachtsgedöns : Rose in December (Halestorm) – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=eW26yqvylKg

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Nach diesen sechs Songs, die ich ganz okay finde, kommen nun meine Top Five, denn die reißen mich am meisten mit.

Platz 5: Juni – bitte Taschentücher auspacken, denn es geht um eine Liebe, die sich nie erfüllen wird – I’ll be waiting here till the thirty-first of June: 31st of June (Petula Clark) – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=YWS7H56KlEE

Platz 4 : Mai – mein Lieblings-Gute-Laune-Song, der mich 2000 durch Cornwall begleitet hat: Maymorning (Runrig 1999 on Danish TV) – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=FYwoKI-ZbTU

Platz 3 : Juli – wenn sich Frisch-Verliebt-Sein so anfühlt, ist das der Knaller. Aber mit Feuerwerk: 4th of July (Amy MacDonald) – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=b3vls4kuKx8

Platz 2 : November – der Klassiker, die Taschentücher bitte noch nicht wegpacken, denn das geht mir so richtig ans Herz: November Rain (Guns’n’Roses) Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=8SbUC-UaAxE  — Oder eine Coverversion von Sandi Thom – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=wxE4pzvROcQ

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Das nächste Wort: Familie

Das Werk zum Wort 16/52 : Kreuz

 

 

Woche 16 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 36 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Always look on the bright side of life. Ein Film, den ich mir nicht nur zu Weihnachten (zuletzt genau nach der 22-Uhr-Christmette), sondern auch zu Ostern anschauen kann, ist „Das Leben des Brian“ – denn hier werden Bibelfilme so herrlich auf die Schippe genommen. Wer kennt sie nicht, die Szene mit dem

Kreuz

Und in diesem herrlich skurrilen Film von Monty Python’s aus dem Jahr 1979 gibt es jede Menge Sprüche, die ich für ihren schwarzen Humor so liebe, z.B. vor der Kreuzigung: „Ja, ich weiß Bescheid. Zur Tür raus, jeder nur ein Kreuz, linke Reihe anstellen.“ – und während der Kreuzigung: „Nach den Statuten des römischen Besatzungsrechts haben wir ein Recht darauf, nach Stämmen geordnet gekreuzigt zu werden.“

 

 

 

 

Und am Ende erscheint das fliegende Suzizidkommando und begeht zu Füßen von Brian Harakiri. Besonders köstlich finde ich ja noch die Gardinenpredigt seiner Mutter. Aber unübertroffen ist dieser Song:

Always look on the bright side of life

always look on the light side of life

(…)

Always look on the bright side of death

just before you draw your terminal breath

Für mich ist dieser Film Kult, der religiösen Dogmatikern eine lange Nase dreht: Monty Python’s „Das Leben des Brian“ Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=3DXyRsOQ9Is

 

Das nächste Wort wird von stepnwolf bald bekanntgegeben und hier ergänzt, doch vorerst sind es noch drei Kreuze:    -Monat –        PS: Das Wort darf auch ein bestimmter Monat sein.

Das Werk zum Wort 15/52 : Picknick

 

Woche 15 des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 37 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Etwas, das ich nur ein einziges Mal in meinem Leben hatte, war ein

Picknick

und das bestand auch nur aus einer Flasche Rotwein und zwei Gläsern im Picknickkorb, also nix mit Picknick à la Downton Abbey oder Zimmer mit Aussicht – statt dessen bei Vollmond am Rand eines Feldes im Odenwald. Klingt unspektakulär, aber dafür wurde uns ein Drama wie das Folgende erspart:

Am Valentinstag des Jahres 1900 unternehmen Schülerinnen einer privaten Mädchenschule im australischen Victoria einen Ausflug zu einer Felsformation mit dem Namen „Hanging Rock“, um dort zu picknicken.

Während der Rest der Gruppe in tiefen Schlaf fällt, begeben sich einige Schülerinnen und eine Lehrerin auf Erkundungstour, um den Felsen zu erklimmen. Es wird ein Ausflug, von dem nur eine wiederkehren wird, und sie kann sich an nichts mehr erinnern. Die anderen bleiben für immer spurlos verschwunden.

Joan Lindsays Roman wurde 1975 von Peter Weir in ein 115minütiges Filmdrama mit dem Titel „Picnic at Hanging Rock“, auch bekannt als Picknick am Valentinstag“, verwandelt. Ein Film, der seine unterschwellige Spannung nur sehr langsam aufbaut und u.a. von einer schon fast hypnotischen Panflötenmusik von Gheorghe Zamfir untermalt wird – wie der Originaltrailer zeigt:

 

 

 

Der Film war ein großer Erfolg, sowohl beim Kinopublikum als auch bei den Kritikern, und anscheinend ist er auch heute immer noch so beliebt, dass man sich 2018 an eine Neuverfilmung zu wagen traute. Heraus kam eine sechsteilige Miniserie mit Natalie Dormer (Game of Thrones / Die Tribute von Panem „Mockingjay“) als Schulleiterin. Zu sehen war die Serie auf BBC 2. Doch an den Film, der seine ätherisch wirkenden Bilder mit simpelsten Mitteln erzeugt, reicht der sich in Details verlierende Sechsteiler nicht ganz heran. Manchmal genügen knappe zwei Stunden, um das Wesentliche zu erzählen.

 

Das nächste Wort lautet: Kreuz.


 

Quellenangaben: Video: https://www.youtube.com/watch?v=O7ZLxPP1GRU / Beitragsbild: https://www.ngv.vic.gov.au/explore/collection/work/5568/

Es zeigt das Gemälde „At the Hanging Rock Mt. Macedon“ von William Ford (1823-1884) – Öl auf Leinwand – Höhe 79,2 cm, Breite 117,5 cm. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil sein Urheberrecht in Australien abgelaufen ist.