Projekt ABC – U wie Unterwasserfotografie

Nur noch wenige Buchstaben trennen uns vom Ende des Alphabets – heute ist beim fotografischen Projekt von wortman das U an der Reihe. 

Wer bei diesem Motiv denkt, ich wolle euch allen ein X für ein U vormachen, kann ja nicht wissen, dass nicht Quallen mein Thema sind, sondern …

… Unterwasserfotografie. Außerdem steht mein X schon lange fest.

Projekt ABC – T wie Traumtyp

Nur noch wenige Buchstaben trennen uns vom Ende des Alphabets – heute ist beim fotografischen Projekt von wortman das T an der Reihe. Wer bei der Überschrift auf eine Enthüllung hofft, für wen mein Herz schlägt, wird eine Enttäuschung erleben…

Wenn Träume wahr werden

Im Sommer 2008 ist für mich mit vier Wochen Schottland und England ein Traum wahr geworden – und bei einem Bootsausflug durch die Gewässer unterhalb von Dunvegan Castle auf der Isle of Skye kam uns dieser knuffige Geselle vor die Linse, den ich nach der Reise in meinen Mails an Freunde als „Traumtyp“ bezeichnet habe.

das schönste Bild, das bei dieser Fotosafari entstanden ist.

Ebenfalls auf der Isle of Skye ist dieses Foto mit mir und der Telefonzelle entstanden:

Phone Booth

Zurück in Edinburgh, sah ich sie dann: die Polizei-Notrufzelle, Fans der Serie „Doctor Who“ ist sie auch als TARDIS bekannt:

Einen anderen Traum habe ich 2019 für mich wahr gemacht, als ich spontan eine Rundreise durch den Osten Kanadas gebucht habe, die dann ihren Anfang in Toronto genommen hat und auch dort endete. Genau da, wo jetzt die Fontänen lustig sprudeln, befindet sich im Winter eine Eisbahn, auf der ich gerne mal ein paar Runden drehen würde.

Aber selbst die schönste Traumreise geht einmal zu Ende – da kann man hinterher nur noch in Ruhe seinen Erinnerungen nachhängen und hoffen, dass einmal bessere Tage kommen.

In diesem Sinne hat sich eines bewährt… .

.. abwarten und Tee trinken. Vielleicht nicht gerade auf den Treppenstufen

…. aber dafür mit der zu diesem Bild (Treppenstufen = The Stairs) passenden musikalischen Begleitung.

Projekt ABC – S wie Sommergewitter & Selfie

Das Jahr schreitet voran, und schon sind wir beim S angelangt, das diesmal von mir beim fotografischen Projekt von wortman frei nach dem Spruch „no risk no fun“ in gefährlich anmutenden Situationen präsentiert wird.

Situation #1:

das Sommergewitter, das ich mitten in der Nacht begeistert mitfilmte und -fotografiert habe. Eine Hütte mit offenem Fenster ist kein faradayscher Käfig, da sollte man besser das Fenster geschlossen und die Flossen drinnen lassen.

Situation #2:

das Selfie in über 300 Metern Höhe, mit dem Hintern auf dem Glasboden der Aussichtplattform des CN-Towers in Toronto – bloß nicht springen, man kann nie wissen, ob der Boden hält:

Wer heftige Gewitter oder extreme Höhe fürchtet, sollte tunlichst vermeiden, in solche Situationen hineinzugeraten… Liebes Publikum, wo würden Sie diese Aktionen auf der Hasenfußskala von 1 bis 12 einstufen? Irgendwo in der Mitte, oder ganz weit oben?

Projekt ABC – Q wie Québec

Für das Q beim fotografischen Projekt von wortman bietet sich mal wieder eine Reihe von Urlaubsimpressionen aus dem schönen frankokanadischen Québec an. Dort habe ich am regnerischen Tag der Ankunft bereits den Inuksuk im Park gegenüber unserem Hotel aufgenommen, und auch das folgende Motiv stammt aus derselben Gegend.

Das erste und einzige Bild, das mir im Regen gelungen ist. Und einigen, die hier öfters vorbeischauen, mag es bekannt vorkommen – die Auflösung *) gibt es am Schluss.

Im Gegensatz zu der Mehrheit unserer Gruppe zog es mich abends aber nicht in die pittoreske an das Frankreich der Renaissance erinnernde Altstadt von Québec City…

… sondern in einen moderneren Stadtteil mit besonders dekorativen Straßenlaternen, die von Kunststudenten gestaltet worden sind und alle unterschiedlich sind. Welches Schweinderl nehmen wir denn nun? – Ach egal, ich knips‘ sie einfach alle! Nicht lang schnacken, Kopp in’n Nacken und von unten nach oben einfach drauflos fotografiert…

Das Ergebnis fand ich äußerst stimmungsvoll. Und nun gibt es zum Schluss noch die versprochene Auflösung:

Projekt ABC – P wie Puzzle

„Endlich wieder Zeit zu Puzzeln“ – mit diesem Spruch begrüßte im Frühling die Schirn Besucher auf ihrer Homepage, die sich informieren wollten, wann das Museum seine Pforten wieder öffnen würde. Dass es mit dem 18. April nicht hinkäme und auch nicht mit dem als nächstes anvisierten Termin (9. Mai), habe ich am 16. April erfahren – einen Tag, nachdem ich ein 1000teiliges Puzzle mit einem Motiv von Mordillo innerhalb von vier Tagen fertig gestellt hatte.

Was lange währt, wird endlich gut – deshalb steht das P beim Projekt ABC *) heute im Zeichen der Puzzles, die ich ganz allein, also ohne fremde Hilfe fertig bekommen habe. Ein echtes Langzeitprojekt! Die Freude, wenn endlich absehbar ist, dass wirklich alle Teile da sind und passen, ist jedesmal für mich das Schönste daran. Da müssen sie nicht mal alle an der Wand hängen – bei knappem Platz halte ich das sowieso für utopisch.

Plüschtiere von Steiff – mein Lieblingspuzzle aus der Kindheit. Die süße Menagerie und die großen 48 Teile… dieses Werk hat einen Ehrenplatz in meinem Wohnzimmer.

Düstere Motive sind auch ab und zu ganz hübsch.

Das Bild hängt aber inzwischen nicht mehr an der Wand – dafür kann man mit anderen Motiven ganz viel Spaß haben. Zum Beispiel mit Mordillos knollennasigen Männchen – Der Start – Sortieren tut not…

… dann klappt’s auch mit den Männeken (die ich inzwischen auch wieder auseinandergenommen und in der Schachtel des nächsten Puzzles verpackt habe – bei den vielen Schachteln wird man ja ganz kirre):

Aber die zig Knubbelnasen auf dem Fußballplatz wollte ich nicht im Treppenhaus haben, sondern lieber das nach einem von mir eingereichen Foto angefertigte 34 x 48 cm große Starporträt in 500 Teilen, das mir teilweise echtes Kopfzerbrechen bereitet hat. Kein Wunder, wenn man nicht merkt, dass ein Teil zu Boden gesegelt ist und dort liegt bis zum Schluss. Der Start war übrigens die Hölle – man glaubt es kaum – weil fast die Hälfte der Randstücke dieselbe Farbe hatten – schwarz!

es war zum Haareraufen

Für das dekorative Ergebnis habe ich dreimal so lange gebraucht wie für das Wimmelbild von Mordillo, und inzwischen hat es auch einen Rahmen und hängt im Treppenhaus:

Doch die wahre Herausforderung kam erst noch: Landschaftsfotografie von Mark Gray, bei der ich immer noch nicht weiß, wo das Foto mit dem Titel „Verschmelzung“ entstanden ist. Langer Rede kurzer Sinn: Auch für dieses Puzzle habe ich geschlagene zwei Wochen benötigt und zweimal hintereinander den wahren Alptraum eines echten Puzzlefans erlebt – an der Platte hängenbleiben und das zu bereits einem guten Drittel zusammengesetzte Bild zu Boden reißen, zweimal am selben Tag innerhalb weniger Stunden.

Mit dem Ergebnis, dass ich irgendwann die Schnauze voll und sich obendrein wieder ein einzelnes Teilchen vor mir erfolgreich auf dem Fußboden versteckt hatte… aber ich konnte es dann doch schnell finden und als letztes einsetzen.

Wo auch immer das ist – in 50×70 cm wirkt das bestimmt spektakulär

Auch dieses Bild hat einen Rahmen bekommen – aber kein 08/15-Exemplar aus dem Baumarkt oder Discounter, sondern eigens angefertigt in einer Rahmenwerkstatt. Den Van Gogh mit 1500 Teilen und die kitschige Lady am Teich mit 500 Teilen sowie die Sternenkarte (alle auf Platte aufgeklebt) habe ich in dieser Bildergalerie weggelassen.

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*) Wortman und aequitasetveritas teilen in diesem Jahr die Mitmachaktionen im 14tägigen Wechsel unter sich auf: „Momentaufnahmen“ und „Projekt ABC“ – hier symbolisiert ein Foto jeden Buchstaben des Alphabets (ohne Ä, Ö und Ü).

Projekt ABC – K wie Kuchen

Wenn der Kuchen spricht, schweigen die Krümel – und deshalb habe ich zur Abwechslung mal frei nach dem Sprichwort „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ meinem Backexperiment einen silbernen Zuckerguss verpasst – und so sieht das essbare Kunstwerk im Ganzen aus:

Völlig spacig – Silberpulver für Weihnachtsplätzchen war die geheime Zutat in dem Guss für dieses Experiment.

Viel Zucker musste nicht in den Teig hinein, denn davon hatte der Guss schon jede Menge – mir reichte schon ein Stück davon, um mir die verregneten Nachmittage während meines Aprilurlaubs zu versüßen:

Rührkuchen mit Rosinen, dazu Kaffee – und die Welt ist wieder in Ordnung.

Und deshalb symbolisiert er auch ideal das K, in der fotografischen Aktion von wortman, bei der alle 14 Tage ein Foto den entsprechenden Buchstaben des Alphabets symbolisiert (ohne die Umlage Ä, Ö und Ü).

Übrigens konnte man mit Silber von je her Leute zum Reden bringen (woher kommt wohl der Pflanzenname „Judaspfennig“?), doch ihr Schweigen konnten sich Erpresser so richtig aufwiegen lassen – in Gold.

Das ist nicht mein Stil – aber eine goldene Glasur habe ich dennoch in Reserve; doch was das ist, werdet ihr demnächst erfahren. Fröhliches Raten – Krümel sind’s schon mal nicht.