Projekt ABC – G wie Gitarren

Wortman und aequitasetveritas teilen in diesem Jahr die Mitmachaktionen im 14tägigen Wechsel unter sich auf: „Momentaufnahmen“ und „Projekt ABC“ – hier symbolisiert ein Foto jeden Buchstaben des Alphabets (ohne Ä, Ö und Ü). Für das G habe ich auf Urlaubsfotos vom Sommer 2019 zurückgegriffen – zum Beispiel dieses Logo (bzw. Leuchtreklame):

Da sind mir nämlich jede Menge musikalische Themen vor die Linse gekommen, und die sind allemal schöner als das, was mir ursprünglich vorgeschwebt hatte (schottische Grabsteine aus der Vergangenheit waren dann selbst auch mir zu morbide) – und deshalb darf hier eine Ansammlung von Gitarren aus dem Hard Rock Café, Niagara Falls, und dem Royal Ontario Museum, Toronto, glänzen. Zum Beispiel eine Vitrine, die Elvis gewidmet ist:

Und dass nicht nur Solokünstler oder Bands eine Leidenschaft für Gitarren haben, sondern auch Tennisspieler, zeigt diese kleine Kollektion aus dem Hard Rock Café:

Im Royal Ontario Museum (Toronto) garnierten Leihgaben von Kirk Hammett (Metallica) eine Wand:

Passend zu dem gruseligen Thema, um die sich die Ausstellung gedreht hat, sind auch die Instrumente besonders schön gestaltet – Ouija, Nosferatu und Dracula zieren die einzelnen Resonanzkörper:

Schade, dass ich kein einziges Instrument beherrsche.

Projekt ABC – F wie Flaschen & Flakons

Wortman und aequitasetveritas teilen in diesem Jahr die Mitmachaktionen im 14tägigen Wechsel unter sich auf: „Momentaufnahmen“ und „Projekt ABC“ – hier symbolisiert ein Foto jeden Buchstaben des Alphabets (ohne Ä, Ö und Ü). Für das F steht diesmal meine Kollektion von Flaschen und Flakons.

Die folgenden Aufnahmen zeigen zwei Schätzchen, die im Licht der Nachmittagssonne besonders schön zur Geltung kommen.

Ein inzwischen leerer Flakon von Lalique – René Jules Lalique (1860-1945) war ein Schmuck- und Glaskünstler des Art Déco und des Art Nouveau (eine Ausprägung des Jugendstils):

Und eine Sonderedition eines meiner früheren Lieblingsparfüms, die einem Eisblock nachempfunden ist:

Und da ich jetzt zu den Flaschen komme, kann ich auch gleich einen Tick von mir verraten. Wenn ich eine leere Flasche übrig habe, die mir so gut gefällt, dass ich sie nicht wegwerfen möchte, befülle ich sie neu – in diesem Fall dient eine leere Duschgelflasche dazu, jedes x-beliebige Duschgel hineinzufüllen. Auf diesem Bild kann man sehen, was passiert, wenn man ein anderes Produkt als das vorige von oben nachfüllt:

In dieser Flasche aus einem luxemburger Hotel war ursprünglich eine Körperlotion – nun bewahre ich darin ein Gesichtswasser auf:

Und zum Schluss ein Ensemble von leeren Flaschen – das einfallende Licht wirft bunte Schatten in verschiedenen Farbtönen:

Das war’s nun auch schon wieder mit meiner Flaschen- und Flakonsammlung. Mal sehen, was das G so bringt.

Projekt ABC – E wie Erleuchtung

Wortman und aequitasetveritas teilen in diesem Jahr die Mitmachaktionen im 14tägigen Wechsel unter sich auf: „Momentaufnahmen“ und „Projekt ABC“ – hier symbolisiert ein Foto jeden Buchstaben des Alphabets (ohne Ä, Ö und Ü), und so steht mein E diesmal unter dem Motto „Alles ist erleuchtet“.

Alles ist erleuchtet, besser gesagt war – und zwar alle zwei Jahre, denn da fand bisher immer in den geraden Jahren die Luminale statt: Das Kunstprogramm, das die Ausstellung „Light and Building“ in Frankfurt am Main begleitet und sich mit den Jahren vom Nebenschauplatz zum eigentlichen Highlight entwickelt hat. So war es für mich jedenfalls in den Jahren 2012, 2014 und 2016.

2018 habe ich kein Verlangen nach einem Besuch dieser riesigen Veranstaltung verspürt, und 2020 ist sie wegen Corona ausgefallen. Nun kommen Fotos zu Ehren, die ich 2016 geschossen habe:

Das Kunstprojekt „Eclairez-vous“ (erleuchtet euch):

Die Eistüte war kein Beitrag zur Luminale, sondern ist die Leuchtreklame einer Eisdiele in der Innenstadt.

Und wenn wir schon bei Kunst sind…

The letter E – ein Siebdruck, der bei mir im Treppenhaus hängt (in den 90er Jahren während meines Irlandurlaubs vom Künstler in Killarney persönlich erworben):

… und dazu dudeln darf das Album „Elegantly Wasted“

Projekt ABC – D wie Distillery District

Wortman und aequitasetveritas teilen in diesem Jahr die Mitmachaktionen im 14tägigen Wechsel unter sich auf: „Momentaufnahmen“ und „Projekt ABC“ – hier symbolisiert ein Foto jeden Buchstaben des Alphabets (ohne Ä, Ö und Ü). Für das D habe ich meinen Fundus durchsucht und bei meinen Urlaubsfotos hängengeblieben.

Bei der letzten ABC-Fotoaktion ist beim C die Wahl auf ein Bild von der Isle of Skye (Schottland) gefallen – diesmal steht das D für den Distillery District in Toronto (Kanada). Die Fässer zeigen es – hier war um die Mitte des 19. Jahrhunderts die größte Destillerie der Welt.

Seit 1990 jedoch nicht mehr – da wurde das Unternehmen geschlossen, aber bereits Anfang dieses Jahrtausends stadtplanerisch wiederbelebt: in Form eines Ausgehviertels mit Pubs, Bars, Galerien und Geschäften – und jeder Menge Remmidemmi. Vor allem nachmittags zieht das Areal die Besucher in Scharen an. Davon konnte ich mich an meinem letzten Tag überzeugen, als ich mir in den Kopf gesetzt hatte, unbedingt dort mein Abschiedsbierchen zu trinken.

Diese Bilder habe ich jedoch bereits an meinem ersten Tag in Toronto geschossen, entstanden, und zwar morgens kurz nach 10 Uhr – da war noch alles ruhig, was mir sehr gelegen kam, denn da brachte das warme Morgenlicht die Fassaden aus rotem Backstein erst so richtig schön zur Geltung.

Dafür wirkt die Lampenparade, als hätte ich sie in der Dämmerung (was auch ein D wäre) aufgenommen.

Aber man kann ja nicht alles haben.

Projekt ABC – C wie Chill-Out-Zone in Cairo

Wortman und aequitasetveritas teilen in diesem Jahr die Mitmachaktionen im 14tägigen Wechsel unter sich auf: „Momentaufnahmen“ und „Projekt ABC“ – hier symbolisiert ein Foto jeden Buchstaben des Alphabets (ohne Ä, Ö und Ü).

Heute ist das C an der Reihe – mit Motiven aus meinem Fundus, nur wenige Meter voneinander entfernt: in bzw. bei der Jugendherberge in Würzburg, in der ich für ein Nähwochenende im Herbst 2018 übernachtet habe.

Und Chillen kann ich jetzt auch wieder, nachdem es meiner Mutter wieder deutlich besser geht und sie wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden konnte. Dar war die beste Botschaft seit langem, mit der ich in dieses Wochenende aufbrechen durfte.

Übrigens war das mein letztes Nähwochenende dieser Art. Viel genäht habe ich seitdem nicht mehr. Das C ist hierbei in beiden Beschriftungen enthalten: 1) Sit in ’n chill out – 2) Cairo (das wäre auch ein Ziel für meine selbstzusammenstellte „Weltreise“ gewesen).

Projekt ABC – B wie Beleuchtung

Wortman und aequitasetveritas teilen in diesem Jahr die Mitmachaktionen im 14tägigen Wechsel unter sich auf: auf der einen Seite aequitasetveritas‘ „Momentaufnahmen“ – auf der anderen Seite wortmans „Projekt ABC“, bei dem jeder Buchstabe des Alphabets durch ein Foto symbolisiert wird, nur diesmal ohne Ä, Ö und Ü. Heute ist das B an der Reihe – aufgenommen neulich abends, als ich mit dem Auto unterwegs war, um einige Besorgungen zu machen. Entstanden ist dabei „abstrakte Kunst“ zum Thema Beleuchtung

… abstrahiert durch Schwenken mit dem Aufnahmegerät, bis das eigentliche Modell als solches nicht mehr zu erkennen war:

Wenn ich länger so drüber nachdenke, könnte ich die zweite Aufnahme auch als B wie Beet bezeichnen.

Projekt ABC – A wie Abendstimmung

Wortman und aequitasetveritas teilen in diesem Jahr die Mitmachaktionen unter sich auf: auf der einen Seite aequitasetveritas‘ „Momentaufnahmen“ – auf der anderen Seite wortmans „Projekt ABC“, bei dem jeder Buchstabe des Alphabets durch ein Foto symbolisiert wird, nur diesmal ohne Ä, Ö und Ü.

Wäre ich einfallslos, hätte ich auf die Äpfel vom letzten Jahr zurückgegriffen, die bei mir zum ersten „Foto der Woche“ gekürt worden sind. Statt dessen präsentiere ich die gestern Abend beim Blick aus dem Badezimmer festgehaltene Abendstimmung.

ABC-Photography : Ü wie Überdruckventil

 

Bei diesem Fotoprojekt von wortman wird Woche für Woche das Alphabet fotografisch dargestellt. Als letzten Buchstaben gibt es heute das Ü zu sehen:

 

Ü wie Überdruckventil

 

Man könnte dieses hübsch designte Objekt auch als Wasserhahn bezeichnen. Aber auch Wasser muss ja irgendwann mal abfließen. Da ist dann eine solche Vorrichtung praktisch.

 

September 06

 

Zur Kontrolle habe ich bei Google „Antikes Überdruckventil“ eingegeben und anhand der ausgeworfenen Bildresultate festgestellt, dass ich mit meime Bild gar nicht  so falsch liege. Zum Schluss noch ein besonders Schmankerl, das ich vor ein paar Jahren in Stuttgart auf der Suche nach einem netten Restaurant gefunden habe, als der Hunger gar pressierte:  

 

 

Hier hat dann die Dönerbude als Überdruckventil gedient, um das bohrende Gefühl loszuwerden.

 

 

 

 

 

ABC Photography : Ö wie Ölfleck

 

In der heutigen Ausgabe des „neuen/alten Projekts ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, komme ich zum zweiten Mal zu den Umlauten (Vokal mit zwei Pünktchen oben drüber):

Ö wie Ölfleck

 

Gefunden habe ich ihn bei den Nilgänsen, als ich den für das N fotografierten Nachwuchs auf dem Weiher beobachtete und sah, wie er sich den Küken bedrohlich näherte.

 

 

Obwohl so ein Fleck durchaus hübsch in der Sonne schillern kann und Reinhard Mey ihn in anderer Gestalt in „Über den Wolken“ besungen hat, so bleibt er doch eine ziemliche Umweltschweinerei.

 

♫ ♪♫

In den Pfützen schwimmt Benzin,

schillernd wie ein Regenbogen.

Wolken spiegeln sich darin,

ich wär gern mitgeflogen

♫ ♪♫

 

ABC Photography : Ä wie Ähren

 

 

In der heutigen Ausgabe desneuen/alten Projekts ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, sind nach dem eigentlich letzten Buchstaben des Alphabets die Umlaute dran. Den ersten davon macht das Ä:

Ä wie Ähren

Meine Fotomodelle habe ich vor Jahren bei einem Campingurlaub in der Nähe von Bad Pyrmont gefunden – Getreideähren, die sich sanft im Wind wiegten…

dazu fällt mir eins meiner Lieblingsgedichte von Wilhelm Busch ein, gewidmet allen Mister Wichtigs dieser Welt

Ein dicker Sack – den Bauer Bolte,
Der ihn zur Mühle tragen wollte,
Um auszuruhn, mal hingestellt
Dicht bei ein reifes Ährenfeld –
Legt sich in würdevolle Falten
Und fängt ’ne Rede an zu halten.


»Ich«, sprach er, »bin der volle Sack.
Ihr Ähren seid nur dünnes Pack.
Ich bin’s, der euch auf dieser Welt
In Einigkeit zusammenhält.


Ich bin’s, der hoch vonnöten ist,
Daß euch das Federvieh nicht frißt;

Ich, dessen hohe Fassungskraft
Euch schließlich in die Mühle schafft.
Verneigt euch tief, denn ich bin der!
Was wäret ihr, wenn ich nicht wär‘?«


Sanft rauschen die Ähren:
»Du wärst ein leerer Schlauch,
Wenn wir nicht wären.«