100 Creative Challenges # 38 : Kinderspielzeug

Mein visuelles Werk

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Bunte Dinge im Kaleidoskop.

 


 

Holzbauklötze, Stofftiere, Elektrische Eisenbahn im Großformat, Puzzle mit riesigen Teilen, Kinderpost, Kinderdruckerei, Spirograph, Ministeck, Lego:  Das sind die Dinge, mit denen meine Schwester und ich als Kind am liebsten gespielt haben, aber wenn ich ein Spielzeug nennen soll, nach dem Hotaru bei den „100 Creative Challenges“ in der 38. Aufgabe fragt …

 


Was hast du als Kind gerne gespielt?

Lass dich davon für ein visuelles Werk inspirieren.


dann soll das etwas sein, das ich ganz für mich alleine hatte – und dazu mussten meine Eltern noch nicht einmal in einen Spielzeugladen gehen, denn Küche und Keller waren ein wahres Füllhorn an bunten und transparenten Dingen. Denn die haben mich seit frühester Kindheit fasziniert.

Egal, ob es bunte Glasmurmeln, die rote Flüssigkeit im Inneren eines Thermometers oder der Griff eines Schraubenziehers war: Wenn die Sonne schien, liebte ich es, solche Gegenstände gegen die Lichtquelle zu halten und hindurchzuschauen. Am schönsten waren für mich kleine Einschlüsse wie Fehler im Material oder kleine Luftbläschen (so wie bei Bernstein); dann drehte ich den Gegenstand hin und her und ließ sie vor meinem Auge hin und her wandern. Als ich dann größer war und meinen ersten Fotoapparat geschenkt bekam, wollte ich unbedingt die alten Fenster aus buntem Glas fotografieren, wenn wir im Urlaub eine Kirche besichtigten. Leider gab meine Ausrüstung das nicht her, und alle Bilder wurden unscharf und an den eigentlich schwarzen Stellen grau und verwaschen, gar nicht zu reden von den stürzenden Linien. Irgendwann geriet diese Lieblingsbeschäftigung aus Kindertagen in Vergessenheit – bis ich auf einer Reise durch Norddeutschland, die ich in den Neunziger Jahren mit meiner besten Freundin unternahm, in Husum einen Spielzeugladen entdeckte, der das im Sortiment hatte, was ich als Kind nie mein Eigen nennen durfte: einen Bausatz für ein Kaleidoskop.

Der besteht aus einer Pappröhre mit zwei Abschlußringen aus Plastik, einem Spielgelprisma, einer gläsernen Kugellinse, einer Mattscheibe und einem Plastikdöschen, gefüllt mit durchsichtigem Plastikschnickschnack in Orange, Grün, Rot und Türkis. Weder hatte ich als Kind ein Kaleidoskop noch einen Bausatz für irgendetwas, also kaufte ich das Ding und hielt mich beim Zusammenbau genau an die Anleitung und änderte auch an dem Inhalt des Plastikdöschens nichts. Dabei versprach die Packung doch unendliche Variationsmöglichkeiten, inclusive der, bei der man das Plastikdöschen weglässt und die Röhre mit der Linse nach innen auf die Umgebung richtet. Allein schon diese Variante liefert haufenweise unterschiedliche Effekte. Ich habe es jetzt noch einmal, extra für diese Challenge ausprobiert. Zusammenbauen ließ sich das Kaleidoskop flott; dann ging’s ans Ausprobieren der unterschiedlichen Varianten, deren Ergebnisse ich mit dem Smartphone festgehalten habe.


Variante 1 — Prisma mit Plastikdöschen, kombiniert mit nach außen gerichteter Kugellinse – gegen das Sonnenlicht gehalten – Ergebnis: knallbunte Muster, erzeugt von den eingelegten Objekten:

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Variante 2 — Prisma ohne Plastikdöschen, kombiniert mit nach innen gerichteter Kugellinse – gegen das Fenster gehalten – Ergebnis: pastellfarbene Muster, erzeugt von den Objekten draußen:

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Variante 3 — Prisma ohne Plastikdöschen, kombiniert mit nach innen gerichteter Kugellinse – gegen das laufende Fernsehgerät gehalten – Ergebnis: häufig wechselnde Muster, erzeugt von den sich bewegenden Bildern auf dem Bildschirm:

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Ich glaube, dieses Spielzeug werde ich so bald nicht wieder jahrelang im Schrank verstauen, denn ich bin gespannt, welche Objekte ich in den kleinen Plastikbehälter noch einlegen kann und welche Bilder sich mir eröffnen, wenn ich das Kaleidoskop bei der nächsten Folge meiner Lieblingsserie auf den Bildschirm richte, zum Beispiel heute Abend bei „Call the Midwife“.

100 Creative Challenges : #3 – Traum


 

Im Rahmen der „100 Creative Challenges“ auf dem Blog von hotaru, die vom 1. Januar bis 31. Dezember dieses Jahres läuft, möchte ich nach der Aufgabe Nr. 16 die dritte „abarbeiten“:

(3) : Verwende einen Traum, an den du dich erinnern kannst, als Inspiration für ein visuelles Werk.

 

Statt eine eigene Seite dafür anzulegen, widme ich ihr einfach einen neuen Beitrag. Die einzigen visuellen Werke, die ich bis jetzt im Internet präsentieren kann, sind Fotos, und die Fotos, die ich heute präsentiere, haben mit Träumen zu tun, die in der Vergangenheit mehrmals wiedergekehrt sind. Dabei war es immer der gleiche Typ Traum, der mich des nachts heimsuchte. Tatsächlich habe ich bereits 2013 darüber in einem anderen Blog, den ich damals hatte, geschrieben. Den möchte ich nun reaktivieren…


 

Von Zeit zu Zeit habe ich die immer gleichen Träume:

Traum 1 : Auf einer Wanderung oder Radtour (das wechselt von Zeit zu Zeit) folge ich einer steinernen Wegmarkierung mit einer Weinrebe als Motiv, und verliere die Orientierung. Der Traum wiederholt sich, mehrere Tage hintereinander, und es ist immer dieselbe Landschaft, durch die ich irre – dabei kenne ich sie schon in- und auswendig, wenn der Traum wiederkehrt. Manchmal ist mir in einem neuen Traum sogar bewusst, dass ich die Landschaft bereits aus einem früheren Traum kenne …

Traum 2 : Ich betrete einen Dom durch das Hauptportal, und plötzlich entdecke ich eine geheime Tür in der Säule direkt neben diesem Eingang, die vorher noch nicht da war. Ich öffne diese Tür, steige eine gewundene Treppe hinauf und genieße die Aussicht …


 

Und wie es im Leben ab und zu so kommt, hatte ich dann 2012 und 2013 Déjà-vus – auf Reisen, die ich alleine unternahm: 2012 im Dom zu Fulda und 2013 in Edinburgh.

Im Dom zu Fulda entdeckte ich tatsächlich ein Tor in der Wand, fast unmittelbar neben einem der Eingangsportale. Und in Edinburgh war es ein in Stein gehauenes Symbol für die Bäckergilde, die mich an den Wegweiser aus meinem Traum Nr. 1 erinnerte. Was zumindest letzteren angeht, so habe ich eine Theorie. Immer dann nämlich, wenn ich im Leben nicht mehr weiterwußte oder ich mich im Kreis zu drehen schien, hatte ich ihn beinahe jede Nacht, und immer war es derselbe Ablauf. Den Traum mit dem Kirchenportal hatte ich jedoch nur ein einziges Mal. Die Stadt, in der sich der Turm befindet, den ich über die Wendeltreppe erreiche, ist mir jedoch öfters im Traum begegnet.

Mein Glotzophon und ich : Was mir zur aktuellen Werbung mit Elyas M’Barek einfällt

… Haihappen, huhaha … („Findet Nemo“).

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Zur Zeit komme ich öfters in den „Genuß“ eines Werbefilms für einen Pay-TV-Anbieter mit Elyas M’Barek – in diesem wird Herr M’Barek von seinen Freunden mit seltsamen Präsenten beschenkt – u.a. setzt er sich eine Mütze mit Haigesicht auf den Kopf und versucht, einen Hai zu imitieren. An diese Szene musste ich spontan denken, als ich vor ein paar Jahren mit dem Fernbus nach Köln gefahren war und an einer Hausfassade das hier erblickte:

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Tja, Köln hat nicht nur das weltberühmte Kölnisch Wasser zu bieten (ich liebe alte Werbeschilder), sondern auch mal etwas ungewönlichere Fassadendekorationen. Allemal schöner als die inflationär an Hauswänden emporkletternden Weihnachtsmännern, finde ich

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Fundbüro : How to get a bikini body

Angesichts der hochsommerlichen Witterung habe ich einen Spruch ausgegraben, den ich am 16. Mai 2013 vom Stapel gelassen habe und der von einem passenden Bild begleitet wurde, das ich damals mit freundlicher Genehmigung von Michou (michou loves vintage) veröffentlichen durfte: „How to get a bikini body: Put a bikini on your body“

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Mein komplettes Geschwurbel finden, diejenigen, die es interessiert, an dieser Stelle.    (click on the phrase).

 

Fundbüro : Im Reich der wilden Tiere

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An Pfingsten haben wir uns mal wieder ein verlängertes Wochenende in unserem Freizeitidyll gegönnt; allerdings war nicht nur relaxen angesagt, sondern auch Rasenmähen und das Streichen von Tür- und Fensterrahmen. Doch da Arbeit nur das halbe Leben ist, und die andere Hälfte zum Entspannen und Feiern, zogen wir los zu unserem Lieblingsplatz: einer Ansammlung von Felsen mitten im Wald. Inzwischen gibt es auch dort schon Kletterhaken, doch am Sonntag war alles ruhig, und wir hatten Zeit und Muße, nach einem geeigneten Plätzchen für ein Picknick im Sommer zu suchen.

Dabei stießen wir auf ein Vogelnest, in dem fünf Eier lagen. Von Mama & Papa war weit und breit nichts zu sehen, und so war der Fotoapparat schnell gezückt. Der Blick ins Vogelbuch verrät: Es könnte sich um ein Amselnest handeln.

Auf dem weiteren Weg kamen wir nicht nur an lauter Stellen vorbei, an denen sich Wildschweine gesuhlt hatten, sondern im frischen Morast entdeckte ich mitten auf dem Wanderweg rätselhafte Tierspuren:

Ob diese Abdrücke von kleinen Händchen eventuell zu einem Waschbären gehören? Ach, ein Fährtenleser werde ich wohl nie werden, und ich denke mir dabei „da kommt man sich vor wie die Pythonjäger auf RTL Nitro“ !

Ach ja – was Dokumentarfilme angeht: Was waren das früher noch tolle Sendungen. Egal ob Jacques Cousteau, Bernhard Grzimek oder Heinz Sielmann – eines unterschied ihre Sendungen von denen des „Crocodile Hunters“ Steve Irwin oder Floridas Python-Jäger: Es ging vergleichsweise ruhig zu. Teilweise zu ruhig. Und wenn ich jetzt so drüber nachdenke, gab es in den 0er Jahren des letzten Jahrhundets eine sehenswerte Fernsehsendung namens „Im Reich der wilden Tiere“, in der Dokumentationen über Tierarten aus allen Kontinenten gezeigt wurden. Leider gibt es sie nicht mehr, und „Hund, Katze, Maus“ oder „Giraffe, Leopard & Co.“ oder so ähnlich sind für mich kein Ersatz. Wilde Tiere haben mich von jeher fasziniert, und doch muss ich nur mit offenen Augen durch Feld und Flur gehen, denn selbst im Taunus, wo wir uns oft aufhalten, kann ich immer wieder neues entdecken.

Zur Zeit brütet in unserem Nistkasten ein Kohlmeisenpärchen, und das ist ein tolles Schauspiel, ihnen dabei zuzusehen, wie sie unermüdlich Futter für ihren Nachwuchs heranschleppen und im Akkord füttern. Gut, dass sie im Nistkasten ihre Familie großziehen, so sind sie in Sicherheit vor dem Kuckuck, den ich gestern auf dem Zaunpfahl erspähen durfte. Momentan sind auch die Amseln in der Balzsaison – so konnte ich Zeuge eines aufgeregten Kampfes zweier Amselmännchen werden (alldieweil das Weibchen irgendwo im Baum hockt und das Spektaktel beobachtet – Ällabätsch).

Gelegentlich kann ich nicht nur eine Haubenmeise vorbeiflattern sehen, sondern auch die Fledermäuse, wenn es wärmer wird. Letzten Herbst waren es die Kraniche auf ihrem Weg in den Süden – und im Sommer saß mir sogar ein Kauz fast schon direkt vor der Nase. Na ja, wohl eher auf der Telefonleitung über unseren Köpfen, aber es fühlte sich trotzdem verdammt nah an und irgendwie surreal. Schon komisch, wenn sich so ein großer Vogel erhebt, um nahezu lautlos über uns hinwegzugleiten. Und wenn wir schon bei wirklich wilden Tieren sind: Ein blökender Rehbock nachts vor der Hütte ist direkt harmlos; aber einem Wildschwein über den Weg zu laufen, ist schon eine andere Hausnummer, und wenn ich daran denke, dass Nachbarn sogar schon einen Luchs in der Nähe unserer Hütten gesehen haben…

Auch Waschbären, Siebenschläfer und Marder tummeln sich rings um unser Grundstück, aber von denen sind wir bisher zum Glück verschont geblieben (auch wenn so ein ins Fenster lugender Waschbär mit seiner Gesichtsmaske echt putzig aussieht – aber hast du ihn einmal im Haus, hast du ’nen „Freund“ fürs Leben).

Zum Abschluß meiner Exkursion durch die Fauna des Hochtaunuskreises möchte ich noch ein Bild zeigen, das mein Mann letztes Jahr von einem sich sonnenden Reptil geschossen hat.

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Den kleinen Kerl hat er nach der Aufnahme natürlich sofort wieder auf die Steine gesetzt, auf denen er ihn gefunden hat.

Bevor sie ganz verschwunden sind

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In der Vergangenheit hatte ich sporadisch immer wieder mal an jedem Monatsersten im Rahmen der Mitmachaktion „Getrödelt Gefunden Gefreut“ antike Schätzchen gezeigt, die in unserem Haushalt wieder aufgetaucht sind; leider gibt es die Aktion nicht mehr. Aber soll mich das davon abhalten, diese liebgewonnene Angewohnheit gänzlich aufzugeben? Und noch während ich so darüber nachdenke, diese Tradition für mich in unregelmäßigen Abständen und in loser Folge fortzuführen, verweilen meine Augen in einem Online-Forum bei einem Strang mit dem Titel „Verschwundene Dinge der Alltagskultur“. My stars – das ist es! Warum bin ich da nicht schon längst von selbst drauf gekommen? „Bevor sie ganz verschwunden sind“ wäre doch ein sinniger Name für eine neue Rubrik in meinem Blog.

Bevor sie ganz verschwunden sind“, das könnte alles sein. Angefangen von selbstgemachten Leckereien (irgendein Leckermaul futtert sie ratzekahl weg) und Dingen im Haushalt, die heutzutage eher seltener benuzt werden, über Gebäude in meiner Stadt, die kurz vor dem Abriß und Flächen, die kurz vor der Bebauung stehen, bis hin – ganz profan – zu Verkehrsschildern, deren Motive von früher durch Piktogramme ersetzt werden. „Alles ändert sich, und auch Verkehrszeichen sollten sich den modernen Zeiten anpassen“. Wenn es der besseren Lesbar- oder Erkennbarkeit dient, gerne; dennoch haben die Bilder von früher für mich ihren Reiz, und noch gibt es sie.

Darum endet an dieser Stelle die lange Vorrede, und ich halte den eigentlichen Text bewusst kurz: Den Auftakt macht das Zeichen für den Wandererparkplatz, von mir fotografiert in Hitzacker. Das sieht heute fast nirgendwo mehr so aus, sondern so:

160px-zeichen_317_-_wandererparkplatz2c_stvo_1992-svg   Zeichen 317 – Wandererparkplatz (von 1992 bis 2013)

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Was ich fotografiert habe, ist die von 1971 bis 1992 gültige Fassung (damals bekannt als Zeichen 329.

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Das Schild „Wandererparkplatz“ gibt es erst seit 1967 (mein Geburtsjahr). Wer es genauer wissen will, schlage bei Wikipedia nach:

Aus einem Wettbewerb, den der Verband deutscher Wandervereine 1965 ausgeschrieben hatte, ging ein neues Verkehrszeichen hervor, das ein „frisches Wanderpaar“ zeigte und auf Bild 32 beruhte. Das Hinweisschild „Wanderparkplatz“ wurde erstmals am 7. April 1967 im Verkehrsblatt des Bundesverkehrsministeriums veröffentlicht.Darauf ging auch der Erlaß des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Weinbau und Forsten (Nr. V 794.4–342 vom 6. September 1967) ein.Bei der Vorstellung der StVO von 1970 wurde das Zeichen jedoch nicht gezeigt, war jedoch leicht modifiziert weiter gültig.“

 

160px-bild_-_wanderparkplatz2c_stvo_1967-svg   Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bildtafel_der_Verkehrszeichen_in_der_Bundesrepublik_Deutschland_von_1956_bis_1971

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Mit diesem Ausflug in die Geschichte möchte ich es für heute auf sich beruhen lassen und setze die Fotosafari ein andermal fort.

Unsortierte Gedanken : Fundstück mit Kaffee

Weil die Wintergrillsaison naht, haben wir im Garten und unter der Pergola aufgeräumt und neben einer Menge Müll auch sehr interessante Dinge gefunden. Zum Beispiel einen Nagel, der noch von der vorletzten Jahrhundertwende übrig geblieben ist – falls er nicht sogar noch mehr Jahre hinter sich hat…

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Auch rostige Scheren und Ketten sind bei dieser Aktion zum Vorschein gekommen. Très jolie…

01 Fundstück 03 Fundstück

Von der rundum gelungenen Mandarinenkäsesahnetorte, die mein Mann nach einem Rezept aus der Eleonorenklinik bzw. Odenwaldstubb‘ gebacken hat, habe ich leider momentan kein Foto greifbar. Sorry, no foodporn today…

And now for something completely different: Kaffee am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen, aber nur, wenn man ihn sich zum Trinken ein- und nicht zum Duschen übergießt. Die Wassertemperatur von 80°C bewirkt bei der zweiten Option, dass es eine unschöne Verbrühung gibt, die man nur durch konsequentes Herunterkühlen mittels eines nassen Handtuch, eines Coolpacks aus dem Eisfach und einer kalten Dusche daran hindert, sich zu verschlimmern. Auch von dieser Roßkur wird es hier keine fotografische Dokumentation geben.

Was ich unter dem Stichwort „Fundstück“ ebenfalls noch gerne erwähnen würde, wären unvergeßliche Textpassagen aus dem Roman „The Loving Cup“ von Sir Winston Graham (dem zehnten Band der zwölfbändigen Poldarksaga), aber die werde ich ein andermal zitieren.

Die Fundstücke der Woche

Oh, what a week. Letzte Woche erfuhr ich quasi von jetzt auf gleich, dass es für mich mit dem ersten Arbeitstag im November auch schon gleich in einem neuen Team losgehen würde. Surprise, surprise     🙂      oh, what a feeling. Und die Woche fing gut an. Am Sonntag noch schön den 85. Geburtstag meiner Tante gefeiert, begann der Montag mit Nebel und einem wunderschönen Morgenrot, das mir zu einer Serie gelungener Aus-dem-Fenster-Fotos verhalf.

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01 Bild 1 vom 2.11.15

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Auf zwei arbeitsreiche Tage folgten dann zwei Urlaubstage (meine beiden letzten für dieses Jahr), an denen die längst überfälligen Einkäufe und ein Frisörbesuch drankamen. Den Abend ließen wir in einer Brasserie und einer Kneipe ausklingen, die berühmt für ihre große Auswahl an belgischen Bieren geworden ist. Auf dem Weg nach Hause schlugen wir zur Abwechslung eine andere Strecke als sonst ein und stellten fest, was man so findet, wenn man mal woanders unterwegs ist.

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01 Bild 2 vom 6.11.15 01 Bild 3 vom 6.11.15

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Falls irgend jemandem der helle, gemusterte Stoff in der Mitte irgendwie bekannt vorkommt – bitte schön:

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01 Bild 4 vom 6.11.15

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Vier Meter davon liegen bei mir zu Hause herum, und ich habe (noch) keine Ahnung, was einmal daraus werden soll. Vielleicht ein Kleid oder ein Ensemble aus einem Schnittmusterheft aus den 60er Jahren? Auf keinen Fall eines, das dem Originalkleid im Laden gleicht. Das war übrigens von Lena Hoschek, wie ich gestern abend feststellen durfte, als ich mitch dort zum Stöbern aufhielt.

Das Kleid hab‘ ich dann am Ende doch nicht gekauft, dafür aber eine Second-Hand-Handtasche, die ich liebevoll als Omas letztes Täschchen bezeichnet habe, und ein paar Schuhe, von denen ich jetzt aber leider im Moment kein Foto zur Hand habe. Über den Preis breite ich lieber den Mantel des Schweigens.

Zu den Fundstücken der Woche zähle ich auch etwas, das ich unter „Kuriosum derWoche“ einsortieren würde:

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Ein Smoothie mit Bacon?   Ieek, zu Hülf! Ach, es wurde nur ein Wort im Text fett hervorgehoben? Na, da bin ich aber erleichtert. Tja, was man halt so findet, wenn man woanders als sonst einkauft, und wenn es da so leer ist, dass man noch entspannt fotografieren kann…

Einen schönen Abend und ein schönes Wochenende an alle da draußen.