„Serienmittwoch 99: Mitmachaufgabe: Füllt eurer Serien DVD-Regal“


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Nach längerer Abwesenheit habe ich mal wieder ein tolles Thema bei Corlys Serienmittwoch gefunden. Diesmal widmen wir uns der spannenden Frage, welche Serien wir in unserem Bücherregal stehen haben. Auch wenn es heißt,

„Serienmittwoch 99: Mitmachaufgabe: Füllt eurer Serien DVD-Regal“,

verteilen sich die Serien, die ich im Original besitze, über mehrere Zimmer (ja, ich weiß, mein wunder Punkt: Ordnung sieht anders aus). Und weil Vollständigkeit ebenfalls anders aussieht, gibt es nur wenige Serien bei mir, von denen ich alle Folgen habe. Deshalb zuerst mal meine Unvollständigen, alphabetisch aufgezählt:

 

 

American Horror Story: Staffeln 1-5

Call the Midwife: Staffeln 1-3

Doctor Who: die komplette Staffel mit Christopher Eccleston und zwei Staffeln mit David Tennant

Downtown Abbey: Staffeln 1-5

Game of Thrones: Staffeln 1-4

Torchwood: Staffeln 1 und 2

Vikings: Staffeln 1-4

 

Das heißt aber nicht, dass ich nicht weiß, wie es nach den aufgezählten Staffeln weitergeht. Von American Horror Story habe ich die sechste Staffel online im Original gekauft und kann sie mir am Rechner anschauen. Die weiteren Staffeln von Doctor Who und Call the Midwife habe ich mit dem Festplattenrecorder aus dem britischen Fernsehen aufgenommen.

Das gleiche gilt für den Fünfteiler „The Children of Earth“ und den Zehnteiler „Miracle Day“ von Torchwood, die irgendwann mal bei RTL 2 gelaufen sind. Zur Zeit wiederholt ARD One sämtliche Torchwood-Staffeln bereits zum zweiten Mal.

Die sechste Staffel von Downton Abbey habe ich mir von meiner Schwester ausgeliehen, bei Game of Thrones habe ich die fünfte und sechste Staffel ebenfalls im Fernsehen gesehen, aber nicht mehr aufgenommen, und bei Vikings warte ich noch auf die fünfte Staffel, habe aber noch nicht herausgefunden, wann diese erhältlich sein wird. So, jetzt habe ich aber genug palavert – hier kommen die Serien, die ich komplett habe:

 

Babylon 5: Komplettbox

Mondbasis Alpha: Komplettbox

Poldark: Die Originalserie aus den 70er Jahren.

Star Trek DS9: Komplettbox

Star Trek Voyager: Komplettbox

 

Und das war’s nun auch schon wieder mit dem Serienmittwoch.

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Mein Glotzophon und ich : Murmeltiertag bei ard One

Bildquelle: weiter unten im Text


 

 

Doctor Who und Torchwood – das war bisher eine unschlagbare Kombination am Dienstagabend auf ard One. Nun aber, da letzte Woche gerade der Zehnteiler „Torchwood – Miracle Day“ zu Ende gegangen war, dachte ich gestern abend noch auf dem Weg nach Hause: Schade, dass es vorbei ist. Was wird es nun nach drei Folgen Doctor Who geben? Sie werden doch nicht etwa mit Torchwood von vorne anfangen? Das wäre ja nun wirklich ein Fall von „Täglich grüßt das Murmeltier“, und 41 Folgen, verteilt auf zwei komplette Staffeln, eine fünfteilige Miniserie und ein Zehnteiler mit amerikanischen Schauspielern *) .

Und was zeigt mir mein Glotzophon an, als ich auf die Programminformationstaste drücke? – Torchwood (1) „Wie alles begann“.

Juch-hu! Nicht. Aber obwohl ich die Serie nun wirklich fast schon in- und auswendig kenne, habe ich dann doch nicht abgeschaltet und am Ende gestaunt, dass ich doch immer noch kleine Details entdecken kann, die mir bisher unbekannt vorgekommen sind. Ein fliegender Pterodactylus hoch über Cardiff am hellichten Tag? Very interesting, indeed.

 


Bildquelle (licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license) – Autoren: Steven U. Vidovic, David M. Martill, Matthew Martyniuk.


*) Schauspieler:  Bill Pullman, Mekhi Phifer (bekannt durch „Emergency Room“), Finn Wittrock (bekannt durch „American Horror Story“) und Nana Visitor (aus „Star Trek Deep Space Nine“).

Serienmittwoch #94 : Alte Serien – neue Serien


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Bei der 94. Ausgabe des Serienmittwochs lautet Corlys Frage:

Alte Serien feat. neue Serien. Welche Serien findet ihr besser. Die Serien von früher oder die Serien, die ihr heute guckt?

Wenn ich so darüber nachdenke, welche Serien ich früher so gesehen habe, so waren unterschiedliche Genres dabei, u.a.


1) Serien, in denen fleißig intrigiert wurde: „Dallas“, „Denver Clan“ oder „Falcon Crest“,

2) historische Serien (heute „Period Dramas“): „Die Camerons“, „Poldark“, „Die Onedin Linie“

3) Krimiserien: „Mord ist ihr Hobby“, „Quincy“, „Alfred Hitchcock präsentiert“ oder Serien, in der Agatha Christies Miss Marple ermitteln durfte („Die Tote in der Bibliothek“, „Detektei Blunt“).


 

Natürlich gab es noch viel mehr, aber ich beschränke meine Auswahl mal auf drei Richtungen, die genug Stoff zum Vergleichen liefern.

 


1) Intrigen vom Allerfeinsten bieten „Desperate Housewives“ oder „Devious Maids“

2) Period Dramas: „Call the Midwife“, „Downton Abbey“ oder die Neuauflage von „Poldark“

3) Krimiserien: „Miss Fishers mysteriöse Mordfälle“, „Body of Proof“, oder „Cold Case“


 

Spannend finde ich sie alle, und trotzdem gefällt mir an einigen neue Serien besser, wie sie gefilmt oder erzählt werden oder oft auch sogar wegen der Kostüme. Und wenn ich mich recht entsinne, gab es früher viel weniger Serien, die ein Mix aus mehreren Genres sind, z.B. „Mystery meets Crime“

Sleepy Hollow“ (Ichabod Crane erwacht Jahrhunderte später im Jahr 2013 und versucht, dem Geheimnis von Sleepy Hollow auf die Spur zu kommen      —     Elementary“ (Sherlock-Holmes-Charaktere verstärken das NYPD)     —     iZombie“ (weiblicher Zombie klärt als Gerichtsmedizinerin Verbrechen auf).

Natürlich könnte ich noch stundenlang darüber sinnieren, in wieweit man die alten Star-Trek-Geschichten der Enterprise (Captain Kirk und Mr. Spock) aus den 60er Jahren mit den neuen Stories um Jean-Luc Picard oder Captain Janeway noch vergleichen kann – oder an der Stelle auch gleich mit Dr. Who weiterzumachen. Aber auch hier halte ich Vergleiche für sinnlos, da sich die letzten beiden Serien stetig weiterentwickeln.

Trotzdem war’s mal wieder nett, sich an alte Zeiten zu erinnern.

Serienmittwoch #88 mit Ohrwürmern

 

 

 

Corlys 88. Serienmittwoch beschäftigt sich mit der Frage von tarlucy, welches Serien-Intro bei uns zum Ohrwurm geworden ist. Da fallen mir spontan einige Serien ein.

Das fängt bei Zeichentrickserien meiner Kindheit mit der „Biene Maja“ an, gesungen von Karel Gott („in einem unbekannten Land, vor gar nicht allzu langer Zeit…“), gefolgt von Paulchen Panther („Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?“) und endet bei dem Titellied von „Heidi“ von Gitti und Erika. Aber da war auch noch das berühmte „Vielen Dank für die Blumen“ von Udo Jürgens, als Titellied zu Tom & Jerry. Diesen Oldies möchte ich meinen Beitrag heute aber gar nicht widmen, sondern lieber dem, was in den letzten paar Jahren bei mir über den Bildschirm geflimmert ist.

The first

Aber welcher Ohrwurm mir aber tatsächlich als erstes beim Lesen von Corlys Beitrag einfiel, war das Intro zu „Die Simpsons

 

The current

Aber welche Fernsehserien erzeugen bei mir eigentlich noch Ohrwürmer? Zuerst die Serien, die ich regelmäßig schaue:

Gilmore Girls

Grey’s Anatomy

Dr. Who (in diesem Fall die 4.Staffel mit meinem Lieblings-Companion nach Rose Tyler)

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Jwj5KhF1Hhk

 

The older ones

Und nun die Serien, die schon eine ganze Weile zurück liegen:

Downton Abbey

Call the Midwife

Inspector Barnaby: Diese schaurige Thereminmusik würde sich auch zur Untermalung von Gruselfilmen eignen.

 

My beloved ones – outstanding from the older ones

Dazu zählen auch zwei besonders hübsch gemachte Intros mit großem Ohrwurmpotential:

Desperate Housewives: Die stimmungsvolle Musik von Danny Elfman schafft eine gelungene Verbindung zu den Bildern, die berühmten Gemälden nachempfunden sind.

Game of Thrones: Bis ich zur 7.Staffel komme, dauert das noch etwas länger    

 

Das beste kommt zum Schluß

Und zum Schluß noch ein Schmankerl. Was passiert, wenn man Die Simpsons mit Game of Thrones kreuzt, könnt Ihr hier und im Link sehen:

 

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=qq_5UQry3T4

 

Einen Ohrwurm habe ich aber noch vergessen: den Skye Boat Song alias Titelmusik zu „Outlander“ – und in den 80er Jahren wurde ich ewig die Musik zu „Dallas“ nicht los. Das war’s jetzt aber mit den Ohrwürmern und einer richtig tollen Aufgabe zum Mitmachen. Demnächst gerne wieder.

Serienmittwoch #82 : von A bis Z


 

Das wird ein etwas längerer Betrag, denn beim heutigen Serienmittwoch bittet Corly uns, unser persönliches Serienalphabet zu erstellen. Das ist eine Aufgabe nach meinem Geschmack, denn seit Mitte der 70er Jahre habe ich mehr oder weniger regelmäßig ferngesehen, und da waren allerlei Serien dabei; von Zeichentrick über Soap Operas bis hin zu Krimis – das Spektrum ist ziemlich breit gefächert. Damit soll es der Vorrede auch schon genug sein.

 

Hier kommt mein Serienalphabet, und zwar mti den Serien, von denen ich mindestens zwei Folgen gesehen habe:

 

Das A-Team: (1983-1987)

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Die deutsch-japanische Produktion „Die Biene Maja“: (1975-1980)

Catweazle: (1970-1971) – zwei Staffeln um einen Hexenmeister, der 1066 vor den Normannen flieht und bei seinem Sprung in den Burggraben im 20. Jahrhundert landet.

Der Denver-Clan (Dynasty): Diese amerikanische Serie (1981-1989) mit Joan Collins als fiese Alexis Carrington fand ich noch besser als „Dallas“. Vor allem lief sie zu einer aufstehfreundlicheren Zeit; so war ich Mittwochabends noch vor zehn im Bett, und meine Eltern hatten nichts zu meckern.

Die französisch-japanische Produktion von 1978 Es war einmal – der Mensch erklärte in 25 Minuten Geschichte auf spannende und unterhaltsame Weise.

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Die amerikanische Seifenoper Falcon Crest (1981-1990) drehte sich um die Familien Gioberto und Channing und ihre Intrigen und lief immer dienstags im Vorabendprogramm der ARD. Dass davor und danach immer Werbung lief, störte mich nicht, denn zwischen den Werbespots liefen kleine Cartoons mit den Sendermaskottchen (Onkel Otto – hr; Pferdle & Äffle – Südwestfunk).

Game of Thrones: War ja klar, dass diese Serie mit in mein Alphabet hinein muss, denn sie ist seit 2011 in aller Munde; ich dagegen bin erst im letzten Dezember eingestiegen – das aber mir Volldampf.

Heidi: Einen stärkeren Kontrast zu dem Buchstaben davor kann ich mir mit dieser Anime-Serie von 1974 nicht vorstellen. Aber: als Kind habe ich diese Serie geliebt, aber nicht, weil ich Anime so toll finde, sondern wegen der Geschichte an sich.

Inspector Barnaby (gibt es seit 1997): Das war bis zum Ausscheiden von John Nettles eine meiner Lieblingskrimiserien; doch seit sein Neffe dessen Nachfolge angetreten hat, ist er von meinem Radar verschwunden

In Jakob und Adele zeigten Carl-Heinz Schroth und Brigitte Horney von 1982-1989, dass man mit 65 und aufwärts noch lange nicht zum alten Eisen gehören muss. Ich hab‘ den beiden alten Leutchen gerne dabei zugesehen, wenn sie sich als Privatdetektive betätigten.

Knight Rider: (1982-1986)

Lewis – Der Oxford-Krimi: (2006-2015)

Mord ist ihr Hobby: (1984-1996) – und noch eine Krimiserie, die statt in einer britischen Universitätsstadt in dem beschaulichen Städchen Cabot Cove an der Küste des amerikanischen Bundesstaats Maine. Die Serie mit Angela Lansbury als Krimischriftstellerin, die in jeder Folge einen anderen Kriminalfall löst, habe ich im letzten November sehr häufig auf SAT1 Gold gesehen.

Navy CIS gibt es seit 2003. Am interessantesten in dieser Krimiserie finde ich „Goth Girl“ Abby, gespielt von Pauley Perrette; sie hat so einen herrlich trockenen Humor.

Schiff Ahoi! Die britische Onedin-Linie ließ ihre Schiffe von 1971-1980 ihre Segel hissen und in See stechen. Der Sprung von der modernen zur historischen Navy ist mir hiermit gelungen.

 

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(Bildquelle: https://s1-ssl.dmcdn.net/NU6Rc/x240-6ir.jpg)


 

Und noch etwas historisches: Poldark. Leider kann ich mich immer noch nicht entscheiden, ob mir die britische Fernsehserie von 1975-1977 oder die seit 2015 laufende Neuauflage mit Aidan Turner in der Hauptrolle besser gefällt. Kleine Anekdote am Rande: In der Erstverfilmung spielte Jane Wymark eine Nebenrolle – bei Inspector Barnaby war sie die Joyce Barnaby, die Frau des Inspektors.

Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft (1993-1998): Viele Folgen habe ich allerdings davon nicht gesehen.

Dagegen habe ich das Schicksal von Regina auf den Stufen im Nachkriegsdeutschland durch alle zehn Folgen 1990 hindurch komplett mitverfolgt.

Die Sesamstraße gibt es seit 1969, und was habe ich in den siebziger Jahren das Krümelmonster, Kermit, Ernie & Bert, Bibo und Grobi geliebt! Die späteren Folgen mit Samson und Tiffy fand ich nicht so prickelnd, aber da war ich aus dem Alter auch schon lange raus.

Torchwood (2006-2011): Bis gestern wurden auf ARD One die ersten beiden Staffeln des Dr. Who-Ablegers wiederholt. In dem Sci-Fi-Mystery-Drama ging es teilweise heiß her, es gab Spannung, Action, jede Menge Kraftausdrücke, aber auch so viel Herzerwärmendes, dass ich jede Menge Taschentücher durchgeschnieft habe.

Unsere kleine Farm (1974-1983) war eine meiner Lieblingsserien. Am liebsten wäre ich mit Sack und Pack nach Walnut Grove gezogen und mit Laura Ingalls zur Schule gegangen. Gegen uns als Team hätte die blöde Nellie Olson es schwer gehabt, davon war ich als Kind ganz fest überzeugt.

Wer auf Slapstickfilmchen und Kurzfilmkomödien der 10er und 20er Jahre des letzten Jahrhundert stand, wurde mit Väter der Klamotte von 1973-1986 rundum bedient. Dementsprechend humorig fielen dann auch die Kommentare von Hanns Dieter Hüsch oder Ernst H. Hilbich aus.

Wickie und die starken Männer (1972-1974): Hey, hey, Wickie, hey, Wickie, hey. Zieh fest das Segel an.

Xena – die Kriegerprinzessin (1995-2001): Auch wenn man es mir nicht glauben mag, aber auch zu dem Buchstaben X gibt es eine Serie, von der ich ein paar Folgen gesehen habe. Mein kleines „guilty pleasure“ der Erwachsenenzeit zum Schluss.

Yao – Abenteuer eines Häuptlingssohnes: Von dieser 1969 von Frankreich und der Elfenbeinküste produzierten dreizehnteiligen Serie um den von seinem Stamm verstoßenen Häuptlingssohn habe ich nur die ersten paar Folgen gesehen – dann war der Sportverein interessanter, und die Serie hatte bei mir keine Chance mehr. In welchen Archiven sie auch immer verschollen sein mag; aber auch zu dem Y gibt es eine Serie, die ich einst kannte.

Von 1989 bis 1991 gab es Montags im Bayerischen Fernsehen immer die Kurzcomedy „Die Zeit ist reif für Ernst Eiswürfel“: Und jetzt habe ich nicht nur das Bild von Eisi Gulp vor Augen, wie er auf der Balkonbrüstung kauert, sondern auch noch diesen dämlichen Ohrwurm („Überall blüh’n Blumen, du bist nicht allein, nimm die Welt in deine Hand, dann wird sie deine sein. Spring nicht aus dem Fenster, fasse neuen Mut, denn du hast einen Engel mit dem wird alles gut. Ernst Eiswürfel, du wirst es seh’n, Ernst Eiswürfel, die Welt ist schön“) — aber zum Z ist mir wirklich nichts vernünftigeres eingefallen. Ach, was war das aber auch schön: Livemusik aus dem Alabama oder dem Schlachthof, dann eine Talkrund mit Giovanni di Lorenzo oder Amelie Fried, und mittendrin dann diese kurzen Comedyfilmchen.

Und nun, wo ich am Ende des Alphabets angekommen bin, endet auch mein Wort zum Mittwoch. Oder Donnerstag. Hat Spaß gemacht. Sehr sogar. Hätte ich nicht gedacht – aber: Hier kann man mal wieder sehen, dass die vermeintlich „schwierigen“ Buchstaben wie Q, X oder Y am Ende leichter sind als gedacht.

Noch eine Mittwochaktion : Serienmittwoch # 81 – ausgestiegene Seriencharaktere


 

Bei der heutigen Ausgabe ihres Serienmittwoch möchte corly wissen, welchen ausgestiegenen Seriencharakteren wir hinterhertrauern. Die Frage ist für mich nicht gerade einfach, weil ich schon so viele Serien gesehen habe, dass ich teilweise schon gar nicht mehr weiß, welche Charaktere ausgestiegen sind, und weil ich es zwar schade um sie fand, aber nicht getrauert habe. Eher war ich bei manchen Figuren geschockt ob der Heftigkeit oder Unbarmherzigkeit, mit der sie per Drehbuch aus der Serie entfernt wurden – wie z.B. Lexy Grey, Mark Sloan oder Derek Shepherd per Flugzeugabsturz oder Autounfall aus der Serie „Grey’s Anatomy“.

Was mich aber tatsächlich für eine gewisse Zeit traurig gestimmt hat, war das drastische Ausscheiden der folgenden beiden Companions bei Dr. Who: Rory Williams und Rose Tyler – wobei gerade bei Rose der Doktor bestimmt am meisten gelitten hat.


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(Bildquelle – https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/originals/f1/1c/6f/f11c6f99bcafc9423eb3533ecc6147bb.gif)

 


 

Und wenn wir schon beim Doktor sind: Dass David Tennant den Doktor nicht bis an sein Lebensende spielen wollte, kann ich zwar sehr gut nachvollziehen, denn so entgeht er wenigstens der Gefahr, auf eine einzige Rolle festgelegt zu werden. Aber schade fand ich es trotzdem. Vielleicht bin ich deshalb wohl nie so richtig warmgeworden mit Matt Smith als seinem Nachfolger. Oder war er mir nur zu jung oder hat mir zu sehr genuschelt, weil ich Tennants Aussprache bisher am verständlichsten fand?

Dass bei Downton Abbey die mir ans Herz gewachsene Lady Sibyl so grausam sterben musste und Matthew einem Autounfall mit tödlichem Ausgang zum Opfer gefallen ist, fand ich auch nicht so toll. Seltsam, dass den Drehbuchautoren vorwiegend das Ausscheiden mittels Serientod einfällt, wenn sie eine Figur nicht mehr länger in der Serie haben wollen oder wenn der Darsteller andere Pläne für die Zukunft hat.

Manchmal streben die mir sympathischen Gestalten eine berufliche Veränderung an (Christina Yang aus Grey’s Anatomy) oder setzen sich zur Ruhe (Inspector Barnaby). Oft hat es dann der Nachfolger schwer, aus dem Schatten seines Vorgängers herauszutreten. Noch ein paar Worte zu Inspector Barnaby. Dessen Nachfolge hat sein Neffe angetreten. Bis ich mich mit dem angefreundet habe, dauerte es einige Folgen.

Nur um dann irgendwann festzustellen, dass für mich der heimliche Star der Serie John Barnabys Hund Sykes war. John Nettles, der ursprünglich die Rolle des Inspector Barnaby gespielt hat, hatte eine Nebenrolle in der Serie Poldark. Was freute ich mich zu Beginn dieses Jahres, dass John Nettles auch in der dritten Staffel wieder mit von der Partie sein würde. Und was ist? Bereits in der ersten Folge stirbt er als Folgeerscheinung seiner Diabetes. Was für ein riesiger Mist! Ob er für die Handlung nun elementar wichtig war, lasse ich mal dahingestellt – aber musste man ihn erst groß ankündigen, nur um ihn gleich am Anfang fallenlassen wie eine heiße Kartoffel? Ich glaube, es gibt Dinge, die ich nicht verstehen muss.

So, mehr Serien fallen mir nicht mehr ein. Aber es hat Spaß gemacht, auch bei dieser Blogparade wieder mitzumachen.

Serienmittwoch 76 : heute was fürs Herz

 

 


 

Früher war der Mittwoch mein Lieblings-Blogtag, weil ich beim MeMadeMittwoch die Fortschritte meiner Nähkünste präsentieren konnte – inzwischen aber bin ich viel neugieriger auf Corlys Serienmittwoch, diemal mit der Folge 76 und der Frage nach unserer Herzensserie:

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Wenn ihr an all eure Serien denkt: Welche ist eure Herzensserie? Also die Serie, die euch am meisten am Herzen liegt und wieso?

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Knifflige Frage, denn was Serien angeht, mag ich mich nicht nur auf ein Genre festlegen. In meinem Serienuniversum haben Arztserien genauso Platz wie Fantasy, Kostümdramen, Krimis und Science-Fiction. Hier nun erst mal eine Liste der Serien, die ich mir immer wieder gerne anschaue, wobei die Reihenfolge rein zufällig ist:

auf sixx: Grey’s Anatomy, Gilmore Girls

auf ZDF neo: Inspector Barnaby, Agatha Raisin, Der Coroner, Lewis

auf DVD: Game of Thrones, Vikings, Downton Abbey, Star Trek DS 9, Star Trek Voyager, American Horror Story

auf BBC One: Call the Midwife, Poldark, Casualty (laut englischer Wikipedia „It is the longest-running emergency medical drama television series in the world, and the most enduring medical drama shown on prime television in the world“), Dr. Who (die neuen Folgen)

auf ARD.one: Dr. Who (die alten Folgen), Torchwood, Mord mit Aussicht

und als „guilty pleasure“ auf SWR3 – Die Fallers.

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Jetzt aber zu meiner Herzensserie?

Es sind – ta-daa!!! –

Dr. Who und Torchwood

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Warum sollte man sich denn sonst die Wiederholungen der alten Folgen im Fernsehen anschauen, wenn man die kompletten Staffeln auf DVD hat bzw. jede Woche die neuen Folgen im Original aus dem britischen Fernsehen aufnimmt?

Dr. Who ist einfach Kult, auch mit wechselnden Gefährten (Companions) und unterschiedlich regenerierten Timelords. Wobei es einzeln herausragende Folgen gibt, die ich mir immer wieder anschauen kann, weil sie mir nie langweilig werden, obwohl ich sie bereits in- und auswendig kenne. Viele Zitate („Fishfingers & Custard“, „The image of an angel becomes itself an angel“, „Fütter‘ mich!“, „Allons-y, Alonso“, „You’re kidding me“) haben sich unauslöschlich in meinem Gedächtnis festgesetzt. Und wenn ich einen Nebendarsteller oder Darsteller eines Companion besonders interessant finde, dann werde ich neugierig, wo er oder sie sonst noch so mitgespielt hat. Da wären z.B. James Corden, Russell Tovey, Burn Gorman, Naoko Mori oder Billie Piper – nur um einige zu nennen.

Dass die Hauptcharaktere (David Tennant, John Barrowman oder Christopher Eccleston) auch außerhab dieses Genres unterwegs waren, hat als angenehmen Nebeneffekt auch meine Neugier auf ihre übrigen Rollen geweckt. Was war ich überrascht, als z.B. John Barrowman einen Terroristen in der Serie „Desperate Housewives“ spielte und Christopher Eccleston in den Filmen „Thor – The Dark World“ und „The Others“ auftauchte. Bei David Tennant habe ich ganz gezielt die Serien „Broadchurch“, „The politician’s husband“ und „The escape artist“ (Anwalt des Teufels) eingeschaltet und war fasziniert von seiner Wandelbarkeit.

Jetzt habe ich so viel über Dr. Who geschrieben – da bleibt nicht mehr viel Raum für Torchwood. Und doch liegt mir auch diese auf zunächst zwei Staffeln beschränkte Serie, die als Spin-off von Dr. Who konzipiert war, sehr am Herzen. Zwei Staffeln klingt zunächst nach nicht sehr viel, aber ich habe jetzt bewußt die fünfteilige Miniserie „Torchwood – Children of Earth“ und den Zehnteiler „Torchwood – Miracle Day“, eine britisch-amerikanische Co-Produktion außen vor gelassen. Stellt man die Buchstaben von DOCTOR WHO um, so kommt das Anagramm TORCHWOOD dabei heraus. Und wie es sich für einen ordentlichen Spin-Off gehört, der sich zum Publikumsrenner entwickelt hat, gibt es auch immer wieder Querverweise auf UNIT und andere Gemeinsamkeiten.

Da ist es dann immer so richtig schön, wenn man im Urlaub lustige Sachen entdeckt, die das Fanherz höher schlagen lassen, wie diese Fotos aus Edinburgh zeigen.

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Ach ja, dass ich einige Jahre später dort die Briefmarken der Royal Mail aus Dr.-Who-Sonderedition gekauft habe, ist dann wiede eine andere Geschichte. Und nun wünsche ich allen noch eine schöne Restwoche inclusive Feier- und Brückentag.

 

 

Mein Glotzophon und ich : Zufälle gibt’s

 


 

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Bildquelle: http://whoview.de/wp-content/uploads/2016/10/s2_08_wal_54.jpg)


 

Dienstagabend auf ARD.one: Zeit für Dr.Who und Torchwood. Nach dem Ende der letzten Staffel mit Peter Capaldi als der Doktor, hat der Spartensender der ARD mit der Ausstrahlung aller Dr.Who- Folgen seit der Wiederauflage mit Christopher Eccleston und Billie Piper begonnen, und zwar mit zwei oder drei Folgen pro Woche. Momentan gibt es ein Wiedersehen mit David Tennant als Timelord, der es nicht über sich bringen kann, seiner geliebten Rose zu sagen, dass er sie liebt. Tragisch – aber das ist nicht das, worauf ich hinaus will, denn das war nur die Einleitung zu einem Monolog über Zufälle aus dem weitverzweigten Dr.Who-Universum.

Nach der Folge „Die Glotze“, in der es den Doktor und Rose nach London zur Zeit der Krönung Queen Elizabeths II verschlägt (die für mich mit zu den besten Folgen mit David Tennant zählt), zeigte ARD.one die Folgen „Der unmögliche Planet“ und „Der Höllenschlund“, die zusammen eine Geschichte erzählen: die eines Planeten, der allen physikalischen Gesetzen zum Trotz, in dessen Orbit um ein Schwarzes Loch kreist, ohne in jenes hineingezogen zu werden. Auf der Suche nach der Energiequelle stoßen der Doktor und die Besatzung der Raumstation auf diesem unmöglichen Planeten auf die Reste einer uralten Zivilisation, älter noch als die Zeit selbst; und das, was sich in bodenloser Tiefe verbirgt – die Bestie, Abaddon, der große Verschlinger, Satan oder wie diese Kreatur in unzähligen Kulturen noch genannt wird.

Was dem Archäologen der Crew widerfährt, hätte man in früheren Zeiten Besessenheit genannt und konstatiert, dass der Teufel in ihn gefahren wäre: archaische Schriftzeichen, die auf seiner Haut erscheinen – Augen, die nur noch aus schwarzer Pupille zu bestehen scheinen – sprechen mit fremder Stimme und in fremder Sprache. Und als Krönung des ganzen wartete auch die im Anschluß ausgestrahlte Folge von Torchwood mit derselben Besessenheit bei Owen Harper auf.

Ist das nun Zufall, oder hat der Sender die Sendetermine so aufeinander abgestimmt, dass das Besitzergreifen eines Team- bzw. Crewmitglieds durch die Bestie am selben Abend thematisiert wird? Den Blick in die Programmübersicht auf der Homepage des Senders fand ich nicht gerade aufschlussreich, denn dort heißt es:

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Dr. Who (9) – der Höllenschlund : Ood, die Sklaven greifen an! Auf der Suche nach einem Ausweg stürzt der Doc in einen Abgrund. Dort trifft er auf eine riesige Kreatur. Kann der Doc das gesamte Universum vor diesem satanischen Geschöpf retten?“

– und –

Torchwood (7) – Untot : Nach Owens Tod will sich das trauernde Team bei seinem Kollegen verabschieden. Jack besorgt dafür einen weiteren Auferstehungshandschuh von den Weevils. Doch bei der Auferstehung scheint etwas schief gelaufen zu sein und Owen erscheint weiter quicklebendig. Allen Körpersignalen nach ist er aber tot. Als lebender Toter hat er zudem das Gefühl, dass etwas in der Dunkelheit auf ihn wartet.“

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Mich hat dieser Zufall jedenfalls ziemlich überrascht, und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

Film- und Fernsehserien-Sew-Along 2017

 


Als vor kurzem auf dem Blog von minimale Extravaganz ein neuer Film- und Fernsehserien-Sew-Along (FUSSA) angekündigt wurde, war ich skeptisch, ob ich überhaupt mitmachen soll. Denn schon beim FUSSA 2016 nicht viel zustandegebracht. Die Frage, die mich beschäftigt, lautet noch immer: Soll ich mit den unvollendeten Sachen weitermachen oder mich auf was ganz neues konzentrieren? Vielleicht hat es ja einen Grund, warum ich genau diese Pläne nicht realisiert habe…

Aber zunächst: Worum geht es beim sechswöchigen FUSSAX – zu dem es übrigens hier geht – ?

Zitat Ankündigungsbeitrag. „Bei diesem Sew-Along geht es darum, ein von einem Film oder einer Serie inspiriertes Kleidungsstück zu nähen. Ihr dürft es ganz originalgetreu nach nähen oder ihr interpretiert den Look ganz so, wie er zu euch passt. Egal ob Alltagsoutfit, besondere Garderobe oder Kostüm, lasst euch von der großen weiten Welt der Film-Mode inspirieren!

Termine – immer sonntags:

28. Mai – Inspiration und Ideensammlung
4. Juni – Planung, Stoffe und Schnitte
25. Juni – Erster Zwischenstand
16. Juli – Finale

Bestandsaufnahme 2016:

Nicht geschafft hatte ich ein Top, das von Star Trek Voyager inspiriert war, und die Umarbeitung meines nicht mehr passenden Kleinen Schwarzen, das ich mit einem Stoff aufpeppen wollte, der mich entfernt an Teile von cardassianischen oder klingonischen Uniformen erinnert hat, als ich ihn damals kaufte. Wo und wann ich das aber tragen möchte, will mir im Moment einfach nicht einfallen.

neue Ideen:

Sarah Paulson, Jessica Lange, Angela Bassett und Lady Gaga in American Horror Story – besonders die Staffeln „Asylum“ (Paulson), „Freakshow“ (Bassett und Lange) und „Hotel“ (Lady Gaga) bieten eine Fülle an wirklich stilvollen, aber teilweise extrem ausgefallenen Kleidungsstücken, in denen ich mir meinen Alltag nicht wirklich vorstellen kann. Aber träumen möchte ich doch ab und zu. 

 

Bildquelle – https://blaupause7.files.wordpress.com/2017/05/0f2fb-gaga.jpg


Und da sehe ich die Gefahr; die Wahrscheinlichkeit, dass diese neuen Ideen genauso wenig umgesetzt werden wie die vom letzten Jahr, ist bei diesen Filmkostümen relativ hoch. Es sei denn, ich fokussiere mich auf die Sechziger-Jahre-Alltagskleidung der Reporterin Lana Winters (Sarah Paulson) aus „Asylum“.

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Bildquelle – https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/564x/d1/ac/57/d1ac570c23792506d45b04caea587899.jpg


Alltagstauglich kommt mir da schon eher das vor, was Coroner Jane Kennedy in der englischen Krimiserie „The Coroner“ trägt und mich stellenweise an Sophie Haas in „Mord mit Aussicht“ erinnert. Letztere Serie ist beim letzten FUSSA sehr oft als Inspirationsquelle genannt worden. Charakteristisch für Jane Kennedy ist ihre Vorliebe für klare Farben, Kleidung in uni und gestreifte Oberteile.

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Bildquellen – https://www.hoerzu.de/files/images/magazin/the-coroner-allgemein-3_0.jpg und https://pictures.tvinfo.net/pictures/64/c4/2b/49/8e/c0/8d/9f/00/e3/da/51/e8/5b/77/5e/large_zno_170514_1710_282f6090_the_coroner.jpg


Klare, aber noch leuchtendere Farben, gibt es auch in der britischen Serie „Agatha Raisin“ zu sehen, die zu Beginn dieses Jahres ebenfalls Freitags auf ZDF neo gelaufen ist. Hier tauchen aber auch Jacken aus Kunstleder oder mit Leopardenmuster bedruckte Röcke auf. Es gibt also auch Muster.

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Bildquelle – https://www.sosensational.co.uk/wp-content/uploads/2016/08/agatha-raisin.jpg

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Gerade, was unifarbenes angeht: Bis zum Frühjahr 2015 hatte ich kaum etwas gemustertes im Kleiderschrank. Nun ist es umgekehrt, und ich habe so viele verschiedene gemusterte Teile im Schrank, dass ich nicht weiß, wie ich sie kombinieren soll. Mustermix ist ja etwas tolles, aber manchmal darf es auch etwas ruhiger sein; und ein paar Basics wie Bleistiftröcke, schlicht geschnittene Blusen oder Langarmshirts können gewiß nicht schaden, zumal ich sie im Berufsalltag immer gebrauchen kann.

Je länger ich darüber nachdenke, desto sicherer bin ich, dass mir der Kostümfundus der freitags auf ZDF neo laufenden Serie „Der Coroner“ genug Auswahl an brauchbaren Stücken bietet. Praktischerweise spielen die Folgen meistens im Sommer an der Küste von Cornwall oder Devon, was mir beim Finden geeigneter Sommermodelle helfen und mich beim Nähen in eine ähnliche Urlaubsstimmung versetzen wird wie beim Schauen der einzelnen Folgen am Freitag. Mit Einsprengseln von „Agatha Raisin“ könnten das spannende sechs Wochen werden.

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Bildquelle – http://www.serienjunkies.de/the-coroner/the-coroner.jpg

Und jetzt bin ich doch gespannt darauf, wer noch alles mitmachen möchte.

Serienmittwoch # 65 : Lückenfüller

Heute gibt es beim Serienmittwoch von Corly einen Lückentext zum Ausfüllen, und weil ich zu faul bin, schon wieder nach einer neuen Farbe zu suchen, nehme ich für meine Füllung die gleiche wie schon vorgestern beim „Media Monday“ – nämlich in Hummerrot. Liebe Corly, selbstverständlich habe ich Lust auf das Ausfüllen. Hoffentlich fällt mir auch was passendes dazu ein. Nun denn – hier kommt also der    Lückenfüller:

Meine Lieblingsserie ist Game of Thrones und ich mag sie so gern, weil sie mich durch grandiose Lanschaften, interessante Spannungsbögen, unvorhergesehene Wendungen und vor allem dem allerwichtigsten Fantasyelement überhaupt überzeugen: den Drachen.

Ich würde gerne mal Lena Headey in folgender Serie schauspielern sehen: Call the Midwife, denn das wäre sicher mal eine Überraschung, die Darstellerin der Cersei Lennister eine Nonne spielen zu sehen.

Peter Capaldi spielt ja wirklich gut, aber leider wird er in Doctor Who nicht mehr lange zu sehen sein, weil er nach der kommenden Staffel aufhört, was ich sehr schade finde, denn so langsam ist er mir ans Herz gewachsen.

Ich liebe Serien, weil ich bei Filmen oft am Ende das Gefühl habe, dass ich gerne wüsste, wie es weitergeht und es schade finde, dass es schon vorbei ist bzw. die Geschichte noch Potential zum Weitererzählen hat.

Mein Lieblingsthema in Serien ist ja die „gute alte Zeit“ – egal, ob es um reale Orte und Epochen geht wie in „Downton Abbey“, „Poldark“ oder „Call the Midwife“ oder um pure Fantasy wie „Game of Thrones“ – auch wenn mir mein Verstand sagt, dass daran vermutlich gar nichts gut war, weil ich in einem schönen Ambiente und Kostümen schwelgen kann. Und weil sich dort richtig große Dramen abspielen.

Mein Serienfieber hat in der letzten Zeit etwas abgenommen aufgrund der Tatsache, dass es wie bei „Downton Abbey“ keine weitere Staffel mehr gibt oder weil ich, wie z.B. im Fall von „Vikings“ die kommende Staffel noch nicht bekommen konnte.

Meinen goldenen Serienpokal erhält ja „Doctor Who“, auch wenn man mir vielleicht nicht abnimmt, dass ich auch Science-Fiction toll finde, weil es diese Serie um den sich ständig regenerierenden Timelord bereits seit 1963 gibt, es aber immer wieder mit frischen Ideen schafft, auch im 21. Jahrhundert neue Fans hinzuzugewinnen. Zum Beispiel solche wie mich, die zwar erst 2005 den Einstieg fanden, aber seitdem kontinuierlich dabei sind und sich extra deswegen sogar eine Satellitenschüssel zugelegt haben, um die verschiedenen Sender der BBC schauen zu können.

Serien zu gucken ist für mich inzwischen verbunden mit dem Ratespiel, welcher Darsteller in welcher meiner anderen Lieblingsserien noch mitgespielt hat. Die Szene auf folgendem gif stammt aus der Dr.Who-Folge „Kalter Krieg“ und spielt auf einem russischen Atom-U-Boot, und beide Herren sind bekannt aus der Serie „Game of Thrones“:

j80pjcklfsqx

Lediglich der Text in diesem gif ist frei erfunden (Quelle: http://www4.pictures.zimbio.com/mp/j80pjCklFSqx.gif).

Abschließend zu diesen Lückenfüller möchte ich zum Serienmittwoch sagen, dass ich beim Serienmittwoch, bei dem ich noch nicht lange dabei bin, gerne mal wieder eine Aufgabe hätte wie die, bei der wir uns eine eigene Geschichte für unsere Serienhelden ausdenken durften.