Serienmittwoch, die einhundertelfte

 

Nachdem ich jetzt seit einigen Wochen nicht mehr bei Corlys Serienmittwoch mitgeschrieben habe, gibt es jetzt wieder ein Thema, bei dem ich gerne mit von der Partie bin: Schaut ihr die Serien gleich immer aktuell oder auch mal Jahre später ?

Bevor ich mich Versuchung führen lasse und alle Serien aufzähle, die ich immer und immer wieder schaue, fange ich als Einstieg mit einer Serie an, von der uns Freunde vorgeschwärmt hatten, weil sie sie aus dem britischen Fernsehen kannten, die es aber in synchronisierter Fassung in das Programm von Pro 7 erst 2008 schaffte: Doctor Who.

Der Versuch, den RTL 1989 startete, um die Serie bereits nach nur wenigen Folgen wieder in der Versenkung verschwinden zu lassen, zählt für mich nicht. Und weil Pro 7 meiner Meinung nach selbst schuld an den zu niedrigen Einschaltquoten war (bitt’schön, wer schaut schon an einem späten Samstagnachmittag im Sommer Fernsehen?), entschieden wir uns nach dem Einstampfen der Serie für den Kauf einer Satellitenschüssel und konnten fortan nun endlich die Serie auf BBC One im Original sehen.

 

Natürlich laufen auf diesem Sender auch Trailer, die mein Interesse an neuen Serien wecken, die gerne aus unterschiedlichen Genres stammen dürfen. Ein Beispiel dafür ist „Call the Midwife“, eine Serie über Hebammen im Londoner Stadtteil Poplar, die zu Beginn noch auf den Memoiren von Jennifer Worth basiert, später aber wegen der großen Beliebtheit beim britischen Fernsehpublikum zum Selbstläufer wurde.

Zur Zeit strahlt die BBC sonntagabends die siebte Staffel auf, und inzwischen hat auch Netflix die Serie aufgenommen – wo der Streamingdienst sonst Vorreiter ist, fährt er hier auf den fahrenden Zug auf. Nachdem ich jetzt genug über Serien philosophiert habe, die ich von Anbeginn an verfolge, fahre ich jetzt mit denen fort, bei denen ich erst spät auf den Geschmack gekommen bin. Der „Klassiker“, der mir als erstes in den Sinn kommt, ist „Game of Thrones“. Nachdem mir davon von allen Seiten vorgeschwärmt worden war und ich herausfand, dass RTL 2 alte Staffeln wiederholt, habe ich mir die erste Staffel auf DVD gekauft und mir die nächsten drei Staffeln am Stück einverleibt, um auf dem Laufenden zu sein, wenn es im Fernsehen mit der fünften Staffel losgehen würde.

Einem zufälligen Reinzappen bei ard one habe ich meine Liebe zur österreichischen Serie „Vorstadtweiber“ zu verdanken. Brav nahm ich alle Folgen aus dem Nachtprogramm auf – allerdings erst, als der Sender bereits in der zweiten Staffel angekommen war. Weil mir ein paar Folgen entgangen sind, habe ich die beiden bisher auf DVD veröffentlichten Staffeln im Sonderangebot erstanden. Zur Zeit sendet ard one die dritte Staffel. Auch die wird wieder aufgenommen.

So, und zu guter Letzt komme ich zu einer Serie, von der ich zwar die ersten Folgen der ersten Staffel sehen konnte, dann aber wegen ständig wechselnder Sendezeiten auf vox nicht mehr dazu kam, die Serie weiterzuverfolgen: Vikings. Eine Wiederholung auf vox schaffte es nicht auf meinen Festplattenrecorder, weil ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste, wie man ihn programmiert. Dank eines Gutscheins, den ich zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte, griff ich dann zur preisreduzierten ersten Staffel und fand die so toll, dass ich mir alle nachfolgenden auch noch zulegte. Mit „American Horror Story“ verhielt es sich ähnlich: die erste Folge bei Ausstrahlung gesehen, den Rest komplett vergessen und einige Staffeln später erst wiedereingestiegen.

So, das waren meine Kandidaten zum Serienmittwoch in Corlys Lesekasten. Mal sehen, was die anderen geschrieben haben.

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Die 5 Besten am Donnerstag : Wunschkonzert für 2018

 

2017 habe ich mich durch alle möglichen Serien auf DVD gesehen und auch im Fernsehen interessante Entdeckungen gemacht. Nun fragt Gorana in „Die 5 Besten am Donnerstag“ nach 5 Serien, die wir 2018 sehen möchten. Also fokussiere ich mich auf Serien, von denen ich im letzten Jahr schon einige Folgen gesehen aber dann pausiert habe. Nun soll es weitergehen mit:

1. Miss Fishers mysteriöse Mordfälle (ard one)
2. Vorstadtweiber (ard one)
3. Magda macht das schon (RTL)
4. Inspector Barnaby (ZDF neo) – und zwar die Folgen mit dem neuen Barnaby

Und weil ich die von BBC One aufgenommenen Originalfolgen der letzten Dr.Who-Staffel mit Peter Capaldi und Pearl Mackie bis jetzt immer noch nicht gesehen habe,

 

5. werde ich das in diesem Jahr nachholen. Damit ich mich auf die synchronisierten Folgen auf ard one freuen kann.

 

Aber je länger ich bei den anderen stöbere, desto mehr Ideen bekomme ich: American Horror Story 7, The Royals 4 – außerdem habe ich herausgefunden, dass BBC One die Serie „Death in Paradise“ im Programm hat. Außerdem gibt es einzelne Folgen von Lewis auf ZDF neo, die ich noch nicht kenne – und die Serie „Der Lehrer“ auf RTL. Dort startet auch zu nachtschlafender Zeit eine Serie über Sekretärinnen, die ich versuchsweise aufnehme, um zu sehen, ob mir das gefällt.

 

„Serienmittwoch 99: Mitmachaufgabe: Füllt eurer Serien DVD-Regal“


 


 

Nach längerer Abwesenheit habe ich mal wieder ein tolles Thema bei Corlys Serienmittwoch gefunden. Diesmal widmen wir uns der spannenden Frage, welche Serien wir in unserem Bücherregal stehen haben. Auch wenn es heißt,

„Serienmittwoch 99: Mitmachaufgabe: Füllt eurer Serien DVD-Regal“,

verteilen sich die Serien, die ich im Original besitze, über mehrere Zimmer (ja, ich weiß, mein wunder Punkt: Ordnung sieht anders aus). Und weil Vollständigkeit ebenfalls anders aussieht, gibt es nur wenige Serien bei mir, von denen ich alle Folgen habe. Deshalb zuerst mal meine Unvollständigen, alphabetisch aufgezählt:

 

 

American Horror Story: Staffeln 1-5

Call the Midwife: Staffeln 1-3

Doctor Who: die komplette Staffel mit Christopher Eccleston und zwei Staffeln mit David Tennant

Downtown Abbey: Staffeln 1-5

Game of Thrones: Staffeln 1-4

Torchwood: Staffeln 1 und 2

Vikings: Staffeln 1-4

 

Das heißt aber nicht, dass ich nicht weiß, wie es nach den aufgezählten Staffeln weitergeht. Von American Horror Story habe ich die sechste Staffel online im Original gekauft und kann sie mir am Rechner anschauen. Die weiteren Staffeln von Doctor Who und Call the Midwife habe ich mit dem Festplattenrecorder aus dem britischen Fernsehen aufgenommen.

Das gleiche gilt für den Fünfteiler „The Children of Earth“ und den Zehnteiler „Miracle Day“ von Torchwood, die irgendwann mal bei RTL 2 gelaufen sind. Zur Zeit wiederholt ARD One sämtliche Torchwood-Staffeln bereits zum zweiten Mal.

Die sechste Staffel von Downton Abbey habe ich mir von meiner Schwester ausgeliehen, bei Game of Thrones habe ich die fünfte und sechste Staffel ebenfalls im Fernsehen gesehen, aber nicht mehr aufgenommen, und bei Vikings warte ich noch auf die fünfte Staffel, habe aber noch nicht herausgefunden, wann diese erhältlich sein wird. So, jetzt habe ich aber genug palavert – hier kommen die Serien, die ich komplett habe:

 

Babylon 5: Komplettbox

Mondbasis Alpha: Komplettbox

Poldark: Die Originalserie aus den 70er Jahren.

Star Trek DS9: Komplettbox

Star Trek Voyager: Komplettbox

 

Und das war’s nun auch schon wieder mit dem Serienmittwoch.

Mein Glotzophon und ich : Murmeltiertag bei ard One

Bildquelle: weiter unten im Text


 

 

Doctor Who und Torchwood – das war bisher eine unschlagbare Kombination am Dienstagabend auf ard One. Nun aber, da letzte Woche gerade der Zehnteiler „Torchwood – Miracle Day“ zu Ende gegangen war, dachte ich gestern abend noch auf dem Weg nach Hause: Schade, dass es vorbei ist. Was wird es nun nach drei Folgen Doctor Who geben? Sie werden doch nicht etwa mit Torchwood von vorne anfangen? Das wäre ja nun wirklich ein Fall von „Täglich grüßt das Murmeltier“, und 41 Folgen, verteilt auf zwei komplette Staffeln, eine fünfteilige Miniserie und ein Zehnteiler mit amerikanischen Schauspielern *) .

Und was zeigt mir mein Glotzophon an, als ich auf die Programminformationstaste drücke? – Torchwood (1) „Wie alles begann“.

Juch-hu! Nicht. Aber obwohl ich die Serie nun wirklich fast schon in- und auswendig kenne, habe ich dann doch nicht abgeschaltet und am Ende gestaunt, dass ich doch immer noch kleine Details entdecken kann, die mir bisher unbekannt vorgekommen sind. Ein fliegender Pterodactylus hoch über Cardiff am hellichten Tag? Very interesting, indeed.

 


Bildquelle (licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license) – Autoren: Steven U. Vidovic, David M. Martill, Matthew Martyniuk.


*) Schauspieler:  Bill Pullman, Mekhi Phifer (bekannt durch „Emergency Room“), Finn Wittrock (bekannt durch „American Horror Story“) und Nana Visitor (aus „Star Trek Deep Space Nine“).

Serienmittwoch #94 : Alte Serien – neue Serien


serienmittwoch-logo1


 

Bei der 94. Ausgabe des Serienmittwochs lautet Corlys Frage:

Alte Serien feat. neue Serien. Welche Serien findet ihr besser. Die Serien von früher oder die Serien, die ihr heute guckt?

Wenn ich so darüber nachdenke, welche Serien ich früher so gesehen habe, so waren unterschiedliche Genres dabei, u.a.


1) Serien, in denen fleißig intrigiert wurde: „Dallas“, „Denver Clan“ oder „Falcon Crest“,

2) historische Serien (heute „Period Dramas“): „Die Camerons“, „Poldark“, „Die Onedin Linie“

3) Krimiserien: „Mord ist ihr Hobby“, „Quincy“, „Alfred Hitchcock präsentiert“ oder Serien, in der Agatha Christies Miss Marple ermitteln durfte („Die Tote in der Bibliothek“, „Detektei Blunt“).


 

Natürlich gab es noch viel mehr, aber ich beschränke meine Auswahl mal auf drei Richtungen, die genug Stoff zum Vergleichen liefern.

 


1) Intrigen vom Allerfeinsten bieten „Desperate Housewives“ oder „Devious Maids“

2) Period Dramas: „Call the Midwife“, „Downton Abbey“ oder die Neuauflage von „Poldark“

3) Krimiserien: „Miss Fishers mysteriöse Mordfälle“, „Body of Proof“, oder „Cold Case“


 

Spannend finde ich sie alle, und trotzdem gefällt mir an einigen neue Serien besser, wie sie gefilmt oder erzählt werden oder oft auch sogar wegen der Kostüme. Und wenn ich mich recht entsinne, gab es früher viel weniger Serien, die ein Mix aus mehreren Genres sind, z.B. „Mystery meets Crime“

Sleepy Hollow“ (Ichabod Crane erwacht Jahrhunderte später im Jahr 2013 und versucht, dem Geheimnis von Sleepy Hollow auf die Spur zu kommen      —     Elementary“ (Sherlock-Holmes-Charaktere verstärken das NYPD)     —     iZombie“ (weiblicher Zombie klärt als Gerichtsmedizinerin Verbrechen auf).

Natürlich könnte ich noch stundenlang darüber sinnieren, in wieweit man die alten Star-Trek-Geschichten der Enterprise (Captain Kirk und Mr. Spock) aus den 60er Jahren mit den neuen Stories um Jean-Luc Picard oder Captain Janeway noch vergleichen kann – oder an der Stelle auch gleich mit Dr. Who weiterzumachen. Aber auch hier halte ich Vergleiche für sinnlos, da sich die letzten beiden Serien stetig weiterentwickeln.

Trotzdem war’s mal wieder nett, sich an alte Zeiten zu erinnern.

Serienmittwoch #88 mit Ohrwürmern

 

 

 

Corlys 88. Serienmittwoch beschäftigt sich mit der Frage von tarlucy, welches Serien-Intro bei uns zum Ohrwurm geworden ist. Da fallen mir spontan einige Serien ein.

Das fängt bei Zeichentrickserien meiner Kindheit mit der „Biene Maja“ an, gesungen von Karel Gott („in einem unbekannten Land, vor gar nicht allzu langer Zeit…“), gefolgt von Paulchen Panther („Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?“) und endet bei dem Titellied von „Heidi“ von Gitti und Erika. Aber da war auch noch das berühmte „Vielen Dank für die Blumen“ von Udo Jürgens, als Titellied zu Tom & Jerry. Diesen Oldies möchte ich meinen Beitrag heute aber gar nicht widmen, sondern lieber dem, was in den letzten paar Jahren bei mir über den Bildschirm geflimmert ist.

The first

Aber welcher Ohrwurm mir aber tatsächlich als erstes beim Lesen von Corlys Beitrag einfiel, war das Intro zu „Die Simpsons

 

The current

Aber welche Fernsehserien erzeugen bei mir eigentlich noch Ohrwürmer? Zuerst die Serien, die ich regelmäßig schaue:

Gilmore Girls

Grey’s Anatomy

Dr. Who (in diesem Fall die 4.Staffel mit meinem Lieblings-Companion nach Rose Tyler)

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Jwj5KhF1Hhk

 

The older ones

Und nun die Serien, die schon eine ganze Weile zurück liegen:

Downton Abbey

Call the Midwife

Inspector Barnaby: Diese schaurige Thereminmusik würde sich auch zur Untermalung von Gruselfilmen eignen.

 

My beloved ones – outstanding from the older ones

Dazu zählen auch zwei besonders hübsch gemachte Intros mit großem Ohrwurmpotential:

Desperate Housewives: Die stimmungsvolle Musik von Danny Elfman schafft eine gelungene Verbindung zu den Bildern, die berühmten Gemälden nachempfunden sind.

Game of Thrones: Bis ich zur 7.Staffel komme, dauert das noch etwas länger    

 

Das beste kommt zum Schluß

Und zum Schluß noch ein Schmankerl. Was passiert, wenn man Die Simpsons mit Game of Thrones kreuzt, könnt Ihr hier und im Link sehen:

 

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=qq_5UQry3T4

 

Einen Ohrwurm habe ich aber noch vergessen: den Skye Boat Song alias Titelmusik zu „Outlander“ – und in den 80er Jahren wurde ich ewig die Musik zu „Dallas“ nicht los. Das war’s jetzt aber mit den Ohrwürmern und einer richtig tollen Aufgabe zum Mitmachen. Demnächst gerne wieder.

Serienmittwoch #82 : von A bis Z


 

Das wird ein etwas längerer Betrag, denn beim heutigen Serienmittwoch bittet Corly uns, unser persönliches Serienalphabet zu erstellen. Das ist eine Aufgabe nach meinem Geschmack, denn seit Mitte der 70er Jahre habe ich mehr oder weniger regelmäßig ferngesehen, und da waren allerlei Serien dabei; von Zeichentrick über Soap Operas bis hin zu Krimis – das Spektrum ist ziemlich breit gefächert. Damit soll es der Vorrede auch schon genug sein.

 

Hier kommt mein Serienalphabet, und zwar mti den Serien, von denen ich mindestens zwei Folgen gesehen habe:

 

Das A-Team: (1983-1987)

Die deutsch-japanische Produktion „Die Biene Maja“: (1975-1980)

Catweazle: (1970-1971) – zwei Staffeln um einen Hexenmeister, der 1066 vor den Normannen flieht und bei seinem Sprung in den Burggraben im 20. Jahrhundert landet.

Der Denver-Clan (Dynasty): Diese amerikanische Serie (1981-1989) mit Joan Collins als fiese Alexis Carrington fand ich noch besser als „Dallas“. Vor allem lief sie zu einer aufstehfreundlicheren Zeit; so war ich Mittwochabends noch vor zehn im Bett, und meine Eltern hatten nichts zu meckern.

Die französisch-japanische Produktion von 1978 Es war einmal – der Mensch erklärte in 25 Minuten Geschichte auf spannende und unterhaltsame Weise.

Die amerikanische Seifenoper Falcon Crest (1981-1990) drehte sich um die Familien Gioberto und Channing und ihre Intrigen und lief immer dienstags im Vorabendprogramm der ARD. Dass davor und danach immer Werbung lief, störte mich nicht, denn zwischen den Werbespots liefen kleine Cartoons mit den Sendermaskottchen (Onkel Otto – hr; Pferdle & Äffle – Südwestfunk).

Game of Thrones: War ja klar, dass diese Serie mit in mein Alphabet hinein muss, denn sie ist seit 2011 in aller Munde; ich dagegen bin erst im letzten Dezember eingestiegen – das aber mir Volldampf.

Heidi: Einen stärkeren Kontrast zu dem Buchstaben davor kann ich mir mit dieser Anime-Serie von 1974 nicht vorstellen. Aber: als Kind habe ich diese Serie geliebt, aber nicht, weil ich Anime so toll finde, sondern wegen der Geschichte an sich.

Inspector Barnaby (gibt es seit 1997): Das war bis zum Ausscheiden von John Nettles eine meiner Lieblingskrimiserien; doch seit sein Neffe dessen Nachfolge angetreten hat, ist er von meinem Radar verschwunden

In Jakob und Adele zeigten Carl-Heinz Schroth und Brigitte Horney von 1982-1989, dass man mit 65 und aufwärts noch lange nicht zum alten Eisen gehören muss. Ich hab‘ den beiden alten Leutchen gerne dabei zugesehen, wenn sie sich als Privatdetektive betätigten.

Knight Rider: (1982-1986)

Lewis – Der Oxford-Krimi: (2006-2015)

Mord ist ihr Hobby: (1984-1996) – und noch eine Krimiserie, die statt in einer britischen Universitätsstadt in dem beschaulichen Städchen Cabot Cove an der Küste des amerikanischen Bundesstaats Maine. Die Serie mit Angela Lansbury als Krimischriftstellerin, die in jeder Folge einen anderen Kriminalfall löst, habe ich im letzten November sehr häufig auf SAT1 Gold gesehen.

Navy CIS gibt es seit 2003. Am interessantesten in dieser Krimiserie finde ich „Goth Girl“ Abby, gespielt von Pauley Perrette; sie hat so einen herrlich trockenen Humor.

Schiff Ahoi! Die britische Onedin-Linie ließ ihre Schiffe von 1971-1980 ihre Segel hissen und in See stechen. Der Sprung von der modernen zur historischen Navy ist mir hiermit gelungen.

 


 

Und noch etwas historisches: Poldark. Leider kann ich mich immer noch nicht entscheiden, ob mir die britische Fernsehserie von 1975-1977 oder die seit 2015 laufende Neuauflage mit Aidan Turner in der Hauptrolle besser gefällt. Kleine Anekdote am Rande: In der Erstverfilmung spielte Jane Wymark eine Nebenrolle – bei Inspector Barnaby war sie die Joyce Barnaby, die Frau des Inspektors.

Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft (1993-1998): Viele Folgen habe ich allerdings davon nicht gesehen.

Dagegen habe ich das Schicksal von Regina auf den Stufen im Nachkriegsdeutschland durch alle zehn Folgen 1990 hindurch komplett mitverfolgt.

Die Sesamstraße gibt es seit 1969, und was habe ich in den siebziger Jahren das Krümelmonster, Kermit, Ernie & Bert, Bibo und Grobi geliebt! Die späteren Folgen mit Samson und Tiffy fand ich nicht so prickelnd, aber da war ich aus dem Alter auch schon lange raus.

Torchwood (2006-2011): Bis gestern wurden auf ARD One die ersten beiden Staffeln des Dr. Who-Ablegers wiederholt. In dem Sci-Fi-Mystery-Drama ging es teilweise heiß her, es gab Spannung, Action, jede Menge Kraftausdrücke, aber auch so viel Herzerwärmendes, dass ich jede Menge Taschentücher durchgeschnieft habe.

Unsere kleine Farm (1974-1983) war eine meiner Lieblingsserien. Am liebsten wäre ich mit Sack und Pack nach Walnut Grove gezogen und mit Laura Ingalls zur Schule gegangen. Gegen uns als Team hätte die blöde Nellie Olson es schwer gehabt, davon war ich als Kind ganz fest überzeugt.

Wer auf Slapstickfilmchen und Kurzfilmkomödien der 10er und 20er Jahre des letzten Jahrhundert stand, wurde mit Väter der Klamotte von 1973-1986 rundum bedient. Dementsprechend humorig fielen dann auch die Kommentare von Hanns Dieter Hüsch oder Ernst H. Hilbich aus.

Wickie und die starken Männer (1972-1974): Hey, hey, Wickie, hey, Wickie, hey. Zieh fest das Segel an.

Xena – die Kriegerprinzessin (1995-2001): Auch wenn man es mir nicht glauben mag, aber auch zu dem Buchstaben X gibt es eine Serie, von der ich ein paar Folgen gesehen habe. Mein kleines „guilty pleasure“ der Erwachsenenzeit zum Schluss.

Yao – Abenteuer eines Häuptlingssohnes: Von dieser 1969 von Frankreich und der Elfenbeinküste produzierten dreizehnteiligen Serie um den von seinem Stamm verstoßenen Häuptlingssohn habe ich nur die ersten paar Folgen gesehen – dann war der Sportverein interessanter, und die Serie hatte bei mir keine Chance mehr. In welchen Archiven sie auch immer verschollen sein mag; aber auch zu dem Y gibt es eine Serie, die ich einst kannte.

Von 1989 bis 1991 gab es Montags im Bayerischen Fernsehen immer die Kurzcomedy „Die Zeit ist reif für Ernst Eiswürfel“: Und jetzt habe ich nicht nur das Bild von Eisi Gulp vor Augen, wie er auf der Balkonbrüstung kauert, sondern auch noch diesen dämlichen Ohrwurm („Überall blüh’n Blumen, du bist nicht allein, nimm die Welt in deine Hand, dann wird sie deine sein. Spring nicht aus dem Fenster, fasse neuen Mut, denn du hast einen Engel mit dem wird alles gut. Ernst Eiswürfel, du wirst es seh’n, Ernst Eiswürfel, die Welt ist schön“) — aber zum Z ist mir wirklich nichts vernünftigeres eingefallen. Ach, was war das aber auch schön: Livemusik aus dem Alabama oder dem Schlachthof, dann eine Talkrund mit Giovanni di Lorenzo oder Amelie Fried, und mittendrin dann diese kurzen Comedyfilmchen.

Und nun, wo ich am Ende des Alphabets angekommen bin, endet auch mein Wort zum Mittwoch. Oder Donnerstag. Hat Spaß gemacht. Sehr sogar. Hätte ich nicht gedacht – aber: Hier kann man mal wieder sehen, dass die vermeintlich „schwierigen“ Buchstaben wie Q, X oder Y am Ende leichter sind als gedacht.

Noch eine Mittwochaktion : Serienmittwoch # 81 – ausgestiegene Seriencharaktere


 

Bei der heutigen Ausgabe ihres Serienmittwoch möchte corly wissen, welchen ausgestiegenen Seriencharakteren wir hinterhertrauern. Die Frage ist für mich nicht gerade einfach, weil ich schon so viele Serien gesehen habe, dass ich teilweise schon gar nicht mehr weiß, welche Charaktere ausgestiegen sind, und weil ich es zwar schade um sie fand, aber nicht getrauert habe. Eher war ich bei manchen Figuren geschockt ob der Heftigkeit oder Unbarmherzigkeit, mit der sie per Drehbuch aus der Serie entfernt wurden – wie z.B. Lexy Grey, Mark Sloan oder Derek Shepherd per Flugzeugabsturz oder Autounfall aus der Serie „Grey’s Anatomy“.

Was mich aber tatsächlich für eine gewisse Zeit traurig gestimmt hat, war das drastische Ausscheiden der folgenden beiden Companions bei Dr. Who: Rory Williams und Rose Tyler – wobei gerade bei Rose der Doktor bestimmt am meisten gelitten hat.


 

Und wenn wir schon beim Doktor sind: Dass David Tennant den Doktor nicht bis an sein Lebensende spielen wollte, kann ich zwar sehr gut nachvollziehen, denn so entgeht er wenigstens der Gefahr, auf eine einzige Rolle festgelegt zu werden. Aber schade fand ich es trotzdem. Vielleicht bin ich deshalb wohl nie so richtig warmgeworden mit Matt Smith als seinem Nachfolger. Oder war er mir nur zu jung oder hat mir zu sehr genuschelt, weil ich Tennants Aussprache bisher am verständlichsten fand?

Dass bei Downton Abbey die mir ans Herz gewachsene Lady Sibyl so grausam sterben musste und Matthew einem Autounfall mit tödlichem Ausgang zum Opfer gefallen ist, fand ich auch nicht so toll. Seltsam, dass den Drehbuchautoren vorwiegend das Ausscheiden mittels Serientod einfällt, wenn sie eine Figur nicht mehr länger in der Serie haben wollen oder wenn der Darsteller andere Pläne für die Zukunft hat.

Manchmal streben die mir sympathischen Gestalten eine berufliche Veränderung an (Christina Yang aus Grey’s Anatomy) oder setzen sich zur Ruhe (Inspector Barnaby). Oft hat es dann der Nachfolger schwer, aus dem Schatten seines Vorgängers herauszutreten. Noch ein paar Worte zu Inspector Barnaby. Dessen Nachfolge hat sein Neffe angetreten. Bis ich mich mit dem angefreundet habe, dauerte es einige Folgen.

Nur um dann irgendwann festzustellen, dass für mich der heimliche Star der Serie John Barnabys Hund Sykes war. John Nettles, der ursprünglich die Rolle des Inspector Barnaby gespielt hat, hatte eine Nebenrolle in der Serie Poldark. Was freute ich mich zu Beginn dieses Jahres, dass John Nettles auch in der dritten Staffel wieder mit von der Partie sein würde. Und was ist? Bereits in der ersten Folge stirbt er als Folgeerscheinung seiner Diabetes. Was für ein riesiger Mist! Ob er für die Handlung nun elementar wichtig war, lasse ich mal dahingestellt – aber musste man ihn erst groß ankündigen, nur um ihn gleich am Anfang fallenlassen wie eine heiße Kartoffel? Ich glaube, es gibt Dinge, die ich nicht verstehen muss.

So, mehr Serien fallen mir nicht mehr ein. Aber es hat Spaß gemacht, auch bei dieser Blogparade wieder mitzumachen.

Serienmittwoch 76 : heute was fürs Herz

 

 


 

Früher war der Mittwoch mein Lieblings-Blogtag, weil ich beim MeMadeMittwoch die Fortschritte meiner Nähkünste präsentieren konnte – inzwischen aber bin ich viel neugieriger auf Corlys Serienmittwoch, diemal mit der Folge 76 und der Frage nach unserer Herzensserie:

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Wenn ihr an all eure Serien denkt: Welche ist eure Herzensserie? Also die Serie, die euch am meisten am Herzen liegt und wieso?

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Knifflige Frage, denn was Serien angeht, mag ich mich nicht nur auf ein Genre festlegen. In meinem Serienuniversum haben Arztserien genauso Platz wie Fantasy, Kostümdramen, Krimis und Science-Fiction. Hier nun erst mal eine Liste der Serien, die ich mir immer wieder gerne anschaue, wobei die Reihenfolge rein zufällig ist:

auf sixx: Grey’s Anatomy, Gilmore Girls

auf ZDF neo: Inspector Barnaby, Agatha Raisin, Der Coroner, Lewis

auf DVD: Game of Thrones, Vikings, Downton Abbey, Star Trek DS 9, Star Trek Voyager, American Horror Story

auf BBC One: Call the Midwife, Poldark, Casualty (laut englischer Wikipedia „It is the longest-running emergency medical drama television series in the world, and the most enduring medical drama shown on prime television in the world“), Dr. Who (die neuen Folgen)

auf ARD.one: Dr. Who (die alten Folgen), Torchwood, Mord mit Aussicht

und als „guilty pleasure“ auf SWR3 – Die Fallers.

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Jetzt aber zu meiner Herzensserie?

Es sind – ta-daa!!! –

Dr. Who und Torchwood

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Warum sollte man sich denn sonst die Wiederholungen der alten Folgen im Fernsehen anschauen, wenn man die kompletten Staffeln auf DVD hat bzw. jede Woche die neuen Folgen im Original aus dem britischen Fernsehen aufnimmt?

Dr. Who ist einfach Kult, auch mit wechselnden Gefährten (Companions) und unterschiedlich regenerierten Timelords. Wobei es einzeln herausragende Folgen gibt, die ich mir immer wieder anschauen kann, weil sie mir nie langweilig werden, obwohl ich sie bereits in- und auswendig kenne. Viele Zitate („Fishfingers & Custard“, „The image of an angel becomes itself an angel“, „Fütter‘ mich!“, „Allons-y, Alonso“, „You’re kidding me“) haben sich unauslöschlich in meinem Gedächtnis festgesetzt. Und wenn ich einen Nebendarsteller oder Darsteller eines Companion besonders interessant finde, dann werde ich neugierig, wo er oder sie sonst noch so mitgespielt hat. Da wären z.B. James Corden, Russell Tovey, Burn Gorman, Naoko Mori oder Billie Piper – nur um einige zu nennen.

Dass die Hauptcharaktere (David Tennant, John Barrowman oder Christopher Eccleston) auch außerhab dieses Genres unterwegs waren, hat als angenehmen Nebeneffekt auch meine Neugier auf ihre übrigen Rollen geweckt. Was war ich überrascht, als z.B. John Barrowman einen Terroristen in der Serie „Desperate Housewives“ spielte und Christopher Eccleston in den Filmen „Thor – The Dark World“ und „The Others“ auftauchte. Bei David Tennant habe ich ganz gezielt die Serien „Broadchurch“, „The politician’s husband“ und „The escape artist“ (Anwalt des Teufels) eingeschaltet und war fasziniert von seiner Wandelbarkeit.

Jetzt habe ich so viel über Dr. Who geschrieben – da bleibt nicht mehr viel Raum für Torchwood. Und doch liegt mir auch diese auf zunächst zwei Staffeln beschränkte Serie, die als Spin-off von Dr. Who konzipiert war, sehr am Herzen. Zwei Staffeln klingt zunächst nach nicht sehr viel, aber ich habe jetzt bewußt die fünfteilige Miniserie „Torchwood – Children of Earth“ und den Zehnteiler „Torchwood – Miracle Day“, eine britisch-amerikanische Co-Produktion außen vor gelassen. Stellt man die Buchstaben von DOCTOR WHO um, so kommt das Anagramm TORCHWOOD dabei heraus. Und wie es sich für einen ordentlichen Spin-Off gehört, der sich zum Publikumsrenner entwickelt hat, gibt es auch immer wieder Querverweise auf UNIT und andere Gemeinsamkeiten.

Da ist es dann immer so richtig schön, wenn man im Urlaub lustige Sachen entdeckt, die das Fanherz höher schlagen lassen, wie diese Fotos aus Edinburgh zeigen.

tardis

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Ach ja, dass ich einige Jahre später dort die Briefmarken der Royal Mail aus Dr.-Who-Sonderedition gekauft habe, ist dann wiede eine andere Geschichte. Und nun wünsche ich allen noch eine schöne Restwoche inclusive Feier- und Brückentag.

 

 

Mein Glotzophon und ich : Zufälle gibt’s

 


 

Dienstagabend auf ARD.one: Zeit für Dr.Who und Torchwood. Nach dem Ende der letzten Staffel mit Peter Capaldi als der Doktor, hat der Spartensender der ARD mit der Ausstrahlung aller Dr.Who- Folgen seit der Wiederauflage mit Christopher Eccleston und Billie Piper begonnen, und zwar mit zwei oder drei Folgen pro Woche. Momentan gibt es ein Wiedersehen mit David Tennant als Timelord, der es nicht über sich bringen kann, seiner geliebten Rose zu sagen, dass er sie liebt. Tragisch – aber das ist nicht das, worauf ich hinaus will, denn das war nur die Einleitung zu einem Monolog über Zufälle aus dem weitverzweigten Dr.Who-Universum.

Nach der Folge „Die Glotze“, in der es den Doktor und Rose nach London zur Zeit der Krönung Queen Elizabeths II verschlägt (die für mich mit zu den besten Folgen mit David Tennant zählt), zeigte ARD.one die Folgen „Der unmögliche Planet“ und „Der Höllenschlund“, die zusammen eine Geschichte erzählen: die eines Planeten, der allen physikalischen Gesetzen zum Trotz, in dessen Orbit um ein Schwarzes Loch kreist, ohne in jenes hineingezogen zu werden. Auf der Suche nach der Energiequelle stoßen der Doktor und die Besatzung der Raumstation auf diesem unmöglichen Planeten auf die Reste einer uralten Zivilisation, älter noch als die Zeit selbst; und das, was sich in bodenloser Tiefe verbirgt – die Bestie, Abaddon, der große Verschlinger, Satan oder wie diese Kreatur in unzähligen Kulturen noch genannt wird.

Was dem Archäologen der Crew widerfährt, hätte man in früheren Zeiten Besessenheit genannt und konstatiert, dass der Teufel in ihn gefahren wäre: archaische Schriftzeichen, die auf seiner Haut erscheinen – Augen, die nur noch aus schwarzer Pupille zu bestehen scheinen – sprechen mit fremder Stimme und in fremder Sprache. Und als Krönung des ganzen wartete auch die im Anschluß ausgestrahlte Folge von Torchwood mit derselben Besessenheit bei Owen Harper auf.

Ist das nun Zufall, oder hat der Sender die Sendetermine so aufeinander abgestimmt, dass das Besitzergreifen eines Team- bzw. Crewmitglieds durch die Bestie am selben Abend thematisiert wird? Den Blick in die Programmübersicht auf der Homepage des Senders fand ich nicht gerade aufschlussreich, denn dort heißt es:

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Dr. Who (9) – der Höllenschlund : Ood, die Sklaven greifen an! Auf der Suche nach einem Ausweg stürzt der Doc in einen Abgrund. Dort trifft er auf eine riesige Kreatur. Kann der Doc das gesamte Universum vor diesem satanischen Geschöpf retten?“

– und –

Torchwood (7) – Untot : Nach Owens Tod will sich das trauernde Team bei seinem Kollegen verabschieden. Jack besorgt dafür einen weiteren Auferstehungshandschuh von den Weevils. Doch bei der Auferstehung scheint etwas schief gelaufen zu sein und Owen erscheint weiter quicklebendig. Allen Körpersignalen nach ist er aber tot. Als lebender Toter hat er zudem das Gefühl, dass etwas in der Dunkelheit auf ihn wartet.“

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Mich hat dieser Zufall jedenfalls ziemlich überrascht, und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.