Dienstags-Gedudel #62 : Reisefieber, Teil 16 – Die vertonte Busreise mit blindem Passagier *)

From St. Kilda to Kings Cross – nein, wir fliegen nicht von Sydney nach London, sondern fahren mit dem Bus von Sydney (33°51’S 151°12’O) nach Melbourne (37°48’S 144°57’O)

Quer über’n Kontinent, gefunden auf youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=AV1FW_FCjx8

From St. Kilda to Kings Cross is 13 hours on a bus… das erinnert mich fatal an meine eigene Busreise in den 90er Jahren: von Edinburgh nach Frankfurt am Main mit Umstieg in London, Stau auf dem Weg zur Fähre und Panne plus zweieinhalbstündiger Zwangspause in Aachen, die alles in allem 36 Stunden gedauert hat. Was für ein Horrortrip. Da ist dieser hier weitaus softer.

*) der blinde Passagier (INXS – „Girl on fire“) hat sich wegen der Textzeile in den nun doch nicht stattfindenden Trip von Sydney nach London hineingemogelt.

Media Monday # 508 : Frühlingsanfang ist’s …

… und nur noch eine Woche, bis erneut die Uhren umgestellt werden. Abends länger hell, das könnte mir über etwaige Tiefs hinweghelfen. Im Sonntagsgottesdienst am Tag nach der Frühlingstagundnachtgleiche haben wir meiner Mutter gedacht, die wir am Freitag zu Grabe getragen haben. Von Frühlingsgefühlen keine Spur, aber vielleicht kann eine Stimmungsaufhellung auch der Media Monday bewirken, denn das Ausfüllen der sieben Lückentexte finde ich immer wieder aufs Neue spannend.

Denn manchmal kommt es vor, dass ich ein Video einbette – doch anders als manche an dieser Stelle vermuten, gibt es heute kein Musikvideo aus Australien, sondern ein Filmchen zum Thema „Kein Styling ist auch keine Lösung“. Passt, weil demnächst bei mir ein Friseurbesuch ansteht.

Zum letzten Mal hat mich ein Salon im Herbst 2019, nach meinem Kanadaurlaub, von innen gesehen. Dass es mich dort hin verschlägt, war eine spontane Entscheidung und vermutlich die größte Überraschung für mich in diesem „Winter“. Fast so groß, wie das Phänomen, dass ich beim Ausfüllen ein Schreibflash heimgesucht hat und ich das H-Wort (in roter Schrift) nun wirklich in jeden Punkt eingeflochten habe.

Media Monday # 508

1. Glaubt man den Gerüchten, könnte es tatsächlich sein, dass der für April 2020 angekündigte Filmstart von „Black Widow“ nach der wievielten Verschiebung auch immer am 6. Mai dieses Jahres über die Bühne geht (sofern man ihn nicht ein weiteres Mal verschiebt). So manche finden diese ständigen coronabedingten Ausfälle und Vertagungen auf später einfach nur haarsträubend; aber das Scarlett-O-Hara-Prinzip kommt sicher nicht aus Jux und Dollerei zur Anwendung. A propos Scarlett: Mir persönlich ist Scarlett Johansson lieber als die Südstaatenlady aus dem Epos „Vom Winde verweht“.

2. Ich habe lange nicht mehr erlebt, dass mich jemand Unbekanntes zum Zurückflirten inspiriert hat. Haargenau: die paar Male, dass mich einer angesprochen hat, kann ich an einer Hand abzählen, doch auf das Geplänkel bin ich nur einmal eingestiegen: im August 2019 in Toronto. Ob ich zuletzt beim Einkaufen am Samstagmittag in unserem Einkaufszentrum nur wegen meiner ausgefransten Wallemähne angesprochen wurde, habe ich jedoch nicht herausgefunden.

3. Die richtige Idee für eine Kurzgeschichte, ABC-Etüde oder ein alles erklärendes Kapitel zu finden, zaubert mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht, denn das fühlt sich an wie das Auffinden des fehlenden Puzzleteils nach unzähligen Versuchen, mit dem sich dann endlich alles ha(a)rmonisch ineinander fügt.

4. Bei all dem, was mich so umtreibt, ist für mich im Moment das Achten auf einen vernünftigen Abstand sehr wichtig. Derzeit tüftle ich noch an einer Methode, mir den Hintermann so vom Leib zu halten, dass die Situation nicht eskaliert. Manche Momente, die ich bei solchen Begegnungen erlebe, sind echt zum Haareraufen!

5. Ein haariges Thema: Being a fangirl. Michael Hutchence, dessen Bild meine Tasse auf dem Beitragsbild schmückt, hat einen festen Platz in meinem Fan-Herzen, einfach weil ich mich in den 80er Jahren in seine Stimme verliebt habe, als meine australienbegeisterte Schwester die INXS-Schallplatte „Listen like Thieves“ anschleppte.

Das war 1985, und wir hatten kein Musikfernsehen, weil wir nur drei Kanäle empfangen konnten. Erst als die Band dann Jahre später auch auf meinen optischen/visuellen Radar geriet, war ich dann vollends aus dem Häuschen. Aber das lag nicht an den wilden Frisuren in jenem Jahrzehnt. Und weil ich gerade gedanklich in den 80er Jahren bin, muss ich jetzt an die Haarspraywerbung mit der Vielfliegerin denken, die jetzt von der Firma, die das Haarspray herstellt, parodiert wird. Schön, dass sich manche selbst nicht ganz so ernst nehmen und sich schön selbst veralbern:

6. Auch wenn ich es mir lange nicht vorstellen konnte, fange ich dieses Jahr wieder mit dem Schneidern an. Die verliehene Schneiderpuppe, die ich wieder nach Hause transportiert habe, wäre um ein Haar dabei vollends kaputt gegangen. Aber nun ist sie mit minimalem Schaden wieder da.

7. Zuletzt habe ich an einem Gedenkgottesdienst teilgenommen, und das war eine ganz wunderbare Erfahrung , weil es nicht notwendig war, einen Platz zu reservieren. Man konnte sich auf einen freien Platz setzen, und selbst zu singen hat mir auch nicht gefehlt, weil der Sänger auf der Empore einfach unübertrefflich war – nun habe ich den Vorsatz gefasst, in dieser Kirche demnächst auch an einer Abendandacht teilzunehmen, auch wenn es a) nicht meine Gemeinde ist und b) es sich um eine evangelische Kirche handelt, ich aber katholisch getauft worden bin. Mir ist die Trennung in unterschiedliche Konfessionen aber Wurst, und das nicht erst seit jetzt, sondern schon, solange ich mich zurückerinnern kann (sehr zum Unverständnis einer Verwandten, die früher ordentlich Haare auf den Zähnen hatte, jetzt aber altersmilde geworden ist).

Projekt ABC – E wie Erleuchtung

Wortman und aequitasetveritas teilen in diesem Jahr die Mitmachaktionen im 14tägigen Wechsel unter sich auf: „Momentaufnahmen“ und „Projekt ABC“ – hier symbolisiert ein Foto jeden Buchstaben des Alphabets (ohne Ä, Ö und Ü), und so steht mein E diesmal unter dem Motto „Alles ist erleuchtet“.

Alles ist erleuchtet, besser gesagt war – und zwar alle zwei Jahre, denn da fand bisher immer in den geraden Jahren die Luminale statt: Das Kunstprogramm, das die Ausstellung „Light and Building“ in Frankfurt am Main begleitet und sich mit den Jahren vom Nebenschauplatz zum eigentlichen Highlight entwickelt hat. So war es für mich jedenfalls in den Jahren 2012, 2014 und 2016.

2018 habe ich kein Verlangen nach einem Besuch dieser riesigen Veranstaltung verspürt, und 2020 ist sie wegen Corona ausgefallen. Nun kommen Fotos zu Ehren, die ich 2016 geschossen habe:

Das Kunstprojekt „Eclairez-vous“ (erleuchtet euch):

Die Eistüte war kein Beitrag zur Luminale, sondern ist die Leuchtreklame einer Eisdiele in der Innenstadt.

Und wenn wir schon bei Kunst sind…

The letter E – ein Siebdruck, der bei mir im Treppenhaus hängt (in den 90er Jahren während meines Irlandurlaubs vom Künstler in Killarney persönlich erworben):

… und dazu dudeln darf das Album „Elegantly Wasted“

Media Monday # 505 : my personal lockdown –

das ist mein aktuelles Motto, denn nach dem Tod meiner Mutter am vergangenen Mittwoch als Folge von ihrer Ansteckung mit Corona steht mir zur Zeit kaum der Sinn nach kreativen Dingen – weshalb es gut sein kann, dass ich beim Media Monday eine Pause einlege. Wundert euch nicht über weiterhin auf meinem Blog erscheinende Artikel – sie wurden vor einiger Zeit schon vorbereitet und werden an den voarb eingestellten Tagen automatisch hochgeladen. Doch nun zur aktuellen Ausgabe…

Media Monday # 505

1. Im Kampf der Streaming-Dienste bleibe ich auch weiterhin kein Zielkunde.

2. wattpad war für mich eine erfreuliche Entdeckung, quasi ein Geheimtipp, denn auf dieser Autorenplattform habe ich viele Bücher aus unterschiedlichen Genres gefunden, sowohl auf deutsch als auch auf englisch; und da ich dort nicht nur Bücher lesen, sondern auch eigene Geschichten hochladen kann, habe ich ein neues Projekt aus der Taufe gehoben (das aber im Moment stagniert).

3. Auch jetzt noch ist Lesen eine Form des Eskapismus für mich, die mich in Welten unterschiedlichen Typs entführt.

4. Was es braucht für eine in allen Punkten überzeugende Produktion, stellt der Thriller „Nicht auflegen!“ (Phone Booth) eindrucksvoll unter Beweis, denn dieses Kammerspiel mit einem Erpresser, der mich stark an „Jigsaw“ aus der „SAW“-Reihe erinnert, ist mit seiner Split-Screen-Technik, einer erstaunlich kurzen Laufzeit von 78 Minuten und einem brillianten Ensemble von Darsteller (mit einem meiner Lieblingsschauspieler in der Hauptrolle) extrem spannend.

5. youtube kommt mit einer bestechenden Playlist an Songs daher, die mir in unterschiedlicher Reihenfolge angezeigt werden – was vermutlich daran liegt, dass ich bei Songs aus unterschiedlichen Genres ein „mag ich“ angeklickt habe, wobei die meisten Songs immer noch aus den 80er Jahren und/oder von INXS stammen.

6. Wenn TV/Laptop mal ausbleiben, bevorzuge ich es ja, zu einem Buch zu greifen oder Romane online auf meinem Smartphone zu lesen. Einfach mal nur Musik zu hören wäre auch noch eine Idee.

7. Zuletzt habe ich mich durch die Verwandtschaft telefoniert, und das war ein seltsames Gefühl, weil nur eine begrenzte Anzahl von Personen in die Trauerhalle darf, ich aber auch niemanden ausschließen möchte. Daher hoffe ich, dass mein Plan, wie er mir vorschwebt, am Ende aufgeht..

Media Monday # 500 : Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum – time to shine

Heute pusten wir 500 Kerzen aus. Nee, kleiner Spaß, aber die Idee hat was – es geht um die 500. Ausgabe von Wulfs Media Monday, den ich nicht mehr missen möchte, zählen die sieben Lückentexte für mich doch nach insgesamt 210 Teilnahmen zu einem Highlight der Woche. Dafür möchte ich mich bedanken – es ist immer wieder neu und überraschend, was da sonntags auf uns zukommt.

Media Monday # 500

1. Für die nächsten 500 Ausgaben des Media Monday wünsche ich mir neue spannende Themen.

2. Seit ich vor 210 Wochen *) Monaten/Jahren den Media Monday für mich entdeckt habe, hat sich bei mir so einiges getan: Ich habe zweimal am Horrorctober teilgenommen, den Schwerpunkt meines Blogs vom Handarbeiten aufs kreative Schreiben verlagert und über Themen geschrieben, an die ich mich früher nie herangewagt hätte sowie selbst eine Challenge ins Leben gerufen. *) 210 Wochen sind Pi mal Daumen vier Jahre, und damals hätte ich mich zum Beispiel nie getraut, meinem Crush zu huldigen.

3. Die wöchentliche Beschäftigung mit dem, was man so gesehen, gelesen oder gehört hat, ist eine prima Methode, das Gesehene, Gelesene oder Gehörte noch einmal Revue passieren zu lassen und zu verarbeiten. Für die Erstellung einer Statistik ist sie unter Umständen auch hilfreich, und – was ich am wichtigsten finde – man kann beim Lesen dessen, was andere geschrieben haben, neue und spannende Dinge entdecken.

4. Fernab des Konsums von Medialem finde ich es ja immer reizvoll, selbst etwas zu erschaffen oder mir Gedanken über dies und das zu machen und andere an diesen teilhaben zu lassen.

5. Musik aus den unterschiedlichsten Genres ist wohl meine größte Passion, schließlich stapeln sich neben CDs hier die Schallplatten aus Vinyl und stellen eine wahre Fundgrube dar. Auch wenn ich mich an fast allen Alben meiner Lieblingsband erfreuen kann, drehen sich zur Zeit ganz andere Favoriten auf meinem Plattenteller. Das Album, das ich zur Zeit am liebsten höre, ist „The Nylon Curtain“ von Billy Joel – darauf ist nicht ein schwacher Song. Und weil ich auf meiner musikalischen Weltreise im Rahmen des Dienstagsgedudels dort nicht hin komme, gibt es an dieser Stelle nun zur Feier des Tages „Allentown“:

nicht das offizielle Video zu diesem Klassiker – gefunden auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=N4qzwmeXNQA&t=0s

6. Das Wunderbare an dem Austausch, den frischen Impulsen ist ja auch, wenn man auf Gleichgesinnte stößt oder eine andere Sichtweise kennenlernt; so ging es mir mit dem ein oder anderen Film, den ein Blogger im Gegensatz zu mir so richtig schlecht fand.

7. Zuletzt habe ich eine Etüde nach der anderen geschrieben und dabei tolle Musik gehört, und das war wie ein wahrer Rausch, weil ich dabei in einen regelrechten Flow geraten bin, was aber nicht unbedingt an der Musik lag, denn die passte weder zum Zwischenfall im Frachtraum, zum Spielgeld und schon gar nicht zum Bösen Erwachen... aber dafür haben die wenigstens die Blumen im Gepäck

Sonnenblumen, jede Menge Sonnenblumen – gefunden auf youtube : https://www.youtube.com/watch?v=Rz4JxXnKuYo&t=0s

Mein Kinojahr 2020 : alle Filme im Überblick

Nachdem ich 2019 mit dem Aufzählen und Kategorisieren der von mir im Kino gesehenen Filme angefangen habe und auf insgesamt 17 Filme in fünf Kategorien gekommen bin, habe ich mir dieses Jahr noch eine weitere Kategorie einfallen lassen: Die „Gurke des Jahres“ als Pendant zum „Film des Jahres“.

Zum aktuellen Zeitpunkt sind die Kategorien am Ende dieser Jahreszusammenfassung auch schon wieder ein alter Hut. Statt dessen hebe ich in jedem Monat die Filme, von denen ich ganz besonders angetan war, fett hervor. Welche für mich eher nicht so der Brüller waren, erscheinen in Kursivschrift. Zur Auswahl stehen die folgenden Beiträge, in chronologischer Reihenfolge (mit der Anzahl der Filme in den betreffenden Monaten in Klammern):

Januar (3) : Parasite Little Women — Mystify: Michael Hutchence

Februar (4) : Jojo Rabbit The Lodge — La Gomera – verpfiffen und verraten — The Gentlemen

März (0) : Mangels Masse gibt es hier weder einen Flop noch ein Highlight. Wobei – doch, einen hätte ich: den Anwärter auf die Gurke des Jahres, und die finden Interessierte dann doch am Ende dieser Rückschau, die sich ab jetzt (bis auf eine Ausnahme) auf die von mir gesehenen DVDs bezieht.

April (15) : Der Zauberer von Oz — West Side Story — The Breakfast Club — We want sex — Loreena McKennitt – Nights from the Alhambra — In guten Händen — Ray — Die Nebel von Avalon — Wie angelt man sich einen Millionär — Zimt und Koriander — Vom Winde verweht — 25 km/h — Murder in the first — The witness for the prosecution — Good Morning Vietnam

Mai (12) : Zurück in die Zukunft I – III — INXS – Live Baby Live — Sliding Doors — Downton Abbey : Highland Special — Blow – Matrix — Virus – Schiff ohne WiederkehrThe Peanut Butter Falcon — Hustlers — Knives Out – Mord ist Familiensache

Juni (6) : Der Fall Collini — Alles steht kopf — Ocean’s Eight — Susi & Strolch – I & II — Highlander – es kann nur einen geben

Juli (22) : Eins, zwei, drei — Die Frau, von der man spricht — Cleopatra — Belle de Jour – Schöne des Tages — Bonnie & Clyde — Die Nacht des Jägers — Sein Mädchen für besondere Fälle — Die Erfindung der Wahrheit — Pitch Perfect 1 und 2 — Metropolis — High Rise — Match Point — Wahrheit oder Pflicht — Das Totenschiff — The Artist — Eine total, total verrückte Welt — Nur ein kleiner Gefallen — Muriels Hochzeit — Infam — A cure for wellness — Porträt einer jungen Frau in Flammen (übrigens der einzige Film, den ich bei einer Open-Air-Kinovorführung gesehen habe.

August (8) : Der rote Korsar — Look away — Ghostland — Get Out — Midsommar — Náufragos – Gestrandet — Dolores — Gone Girl – das perfekte Opfer

September (16) : Dune – Der Wüstenplanet — A world beyond — Synchronicity — Passengers — WALL·E – der letzte räumt die Erde auf — Blade Runner 2049 — Dark Star — Traumschiff Surprise – Periode 1 — Der Marsianer – Rettet Mark Watney — Interstellar — Life — Spaceballs — Glenn No. 3948 — Das fünfte Element — Gravity — District 9

Oktober (15) : Alien — Behind the mask — Carrie — Della Morte Dellamore — Der Unsichtbare — Die Addams Family in verrückter Tradition — Die Vögel — Morty — Ouija – spiel nicht mit dem Teufel — Paranormal Activity — Ring – das Original — So finster die Nacht — The Neon DemonThe Crow — Voice from the Stone – Ruf aus dem Jenseits

November (28) : Warte, bis es dunkel ist — Taxi Driver — M – eine Stadt sucht einen Mörder — Die zwölf Geschworenen — Wartezimmer zum Jenseits — Niagara — Badlands – Zerschossene Träume — Außer Atem —Im Schatten des Zweifels — Himmel ohne Sterne — Der dritte Mann — Ich kämpfe um Dich — Das Mädchen und der Kommissar — Vier im roten Kreis — Elf Uhr nachts – ’71 – Hinter feindlichen Linien — Berüchtigt — Sorry We missed you — Shutter Island — Ein Kind war Zeuge — The Good German – In den Ruinen von Berlin — The Boy next Door — Der Mann, der zuviel wusste — The Gambler — Die Taschendiebin — The Number 23 — 10×10 — Insomnia – Schlaflos

Dezember (2) : Cinema Paradiso — Midnight in Paris

Dank des Rekordmonats November bin ich damit auf 131 Filme gekommen.

Film des Jahres (hat mich im Kino umgehauen): Parasite / Film des Jahrs auf DVD: The Peanut Butter Falcon +++ Filme, die mich nachhaltig begeistert haben – im Kino : Jojo Rabbit, The Gentlemen / auf DVD: The Artist +++ Filme, bei denen der Fangirl-Faktor den Ausschlag gab: Mystify : Michael Hutchence / Das Pendant dazu auf DVD: Loreena McKennitt – Nights from the Alhambra / INXS – Live Baby Live +++ Filme, die ganz okay waren: La Gomera / Knives Out und noch einige andere von dieser Liste. Die alle aufzuzählen, würde zu weit führen +++ Filme, die mich enttäuscht haben: Little Women, The Lodge / Highlander – es kann nur einen geben, Blade Runner 2049 +++

Gurke des Jahres: CORONA – denn das hat meine schönen Pläne durchkreuzt und die Existenz vieler Betriebe gefährdet oder gar zunichte gemacht, und ich möchte gar nicht wissen, wie viele kleine Kinos davon betroffen sind.

+++ Filme, die ich noch sehen wollte: Bombshell – das Ende des Schweigens (habe ich jetzt auf als DVD), Für Sama, Jean Seberg, Black Widow, James Bond 007 – keine Zeit zu sterben, Tenet, Antebellum, West Side Story und Dune. Der erste ist auf jeden Fall schon für diesen Monat eingeplant.

Media Monday # 496 : Happy Birthday & Mahlzeit

Die Fragen zum aktuellen Media Monday, die üblicherweise sonntags erscheinen, kann ich dieses Jahr an meinem Geburtstag beantworten. Reingefeiert habe ich in diesen Tag diesmal nicht, aber eine Bildungslücke geschlossen, indem ich mir die Originalversion von „Dunkirk“ im britischen Fernsehen per Satellitenschüssel angesehen habe.

Festgestellt habe ich bei der Gelegenheit, dass das Übersetzungsprogramm meines Smartphones nichts taugt, da es aus dem für „Programm“ stehenden „Menu“ eine Speisekarte macht und auch die Informationen zu den einzelnen Sendungen höchst kurios ins Deutsche überträgt. Mahlzeit!

Der Text zum Film „Grease“ im Original – und gleich folgt das, was der Übersetzer daraus gemacht hat:
Fett! – again what learned – I break together – und ich dachte, in den 70ern wäre das Korsett Vergangenheit

Und nun endlich zum …

Media Monday # 496

1. In filmischer Hinsicht war 2020 von exzessivem DVD-Konsum geprägt, denn was ich dieses Jahr im Kino nicht sehen konnte, wie z.B. „The Peanut Butter Falcon“ oder „Bombshell – das Ende des Schweigens“ habe ich mir auf DVD gekauft.

2. Das (zunehmende) Angebot an Streaming-Inhalten erscheint mir ab und zu verlockend, aber dann sage ich mir, es geht auch ohne.

3. Begrenzte Ausgehmöglichkeiten und eingeschränkte Außer-Haus-Beschäftigungen haben sich bei mir dahingehend bemerkbar gemacht, dass ich mich vorwiegend mit Lesen von Onlinebüchern, dem Schreiben von Kurzgeschichten und zwei Büchern sowie dem Anhören meiner Schallplatten beschäftigt habe.

4. Mit dem Puzzeln konnte ich mich ja wunderbar auch daheim beschäftigen und die Erfahrung machen, dass manche Firmen einen wirklich guten Kundenservice haben, wenn es um das Beschaffen von Ersatz für zerbrochene Teile geht.

5. Mitunter größte Hilfe gegen drohende Langeweile war für mich in den vergangenen Wochen und Monaten das Schreiben von Beiträgen für die Aktion „Dienstagsgedudel“ von nellindreams, bei der ich mich an dieser Stelle dafür noch einmal bedanken möchte.

6. Nicht nur zu den Feiertagen hat sich eine gewisse Entschleunigung breitgemacht, die bei mir dazu geführt hat, dass der Fernseher öfters aus geblieben ist, ich morgens länger liegengeblieben bin und dafür lieber haufenweise Bücher auf wattpad gelesen habe.

7. Zuletzt habe ich mich über die Geschenke gefreut, die ich am 27. Dezember zum Geburtstag bekommen habe, und das war noch besser als Weihnachten, weil nicht nur das letzte Album von Kate Bush (Aerial) dabei war, sondern auch noch zwei 3D-Puzzles (Schloss Neuschwanstein und die Tower Bridge). Die Tower Bridge habe ich in Rekordzeit am Sonntagmorgen zusammengebaut und jetzt endlich die zündende Idee dafür bekommen, wo ich die ganzen hübschen Bauwerke aufstellen werde. Doch das beste von allen war die Nachricht, dass eine von mir gern gelesene Autorin das letzte Kapitel ihrer Weihnachtsgeschichte mir gewidmet hat.

Das hat mich mehr gerührt als letztes Jahr BBC2, die am 28. Dezember auf die Idee kam, zuerst die Doku über Michael Hutchence und danach das INXS-Konzert vom 13. Juli 1991 in gekürzter Fassung zu senden. Gekürzte Fassungen finde ich doof – und deshalb gibt es jetzt den ungekürzten Geburtstagsgruß, gesungen von Katie Perry:

Katie Perry „Birthday“, gefunden auf Youtube – https://www.youtube.com/watch?v=jqYxyd1iSNk

Dienstags-Gedudel #48 : Reisefieber, Teil 2 – ein „Oldie“ aus diesem Jahrhundert

Wohin die Reise geht, habe ich letzte Woche von den B52s verkünden lassen – eine Reise um die Welt. Aber für die brauche ich kein Geld von Papi, sondern nur die Fantasie und ein enormes Erinnerungsvermögen.

Heute im Sonderangebot: zum Weihnachtsshopping in die Stadt, die niemals schläft? Oder doch lieber noch weiter westlich, weil ich gerade eine Country-und-Western-Phase habe?




Not Area 51 but „Pretty Vegas“ (INXS) – gefunden auf youtube… https://youtu.be/a8SSDvDI5yg?t=0

Mein heutiger Beitrag zum „Dienstagsgedudel“ (ins Leben gerufen von nellindreams) bildet die musikalische Erweiterung zur letzten Ausgabe des #writing friday (vom 18. Dezember) mit dem Titel „Pretty Vegas“ aus dem Jahr 2005.

Die 5 Besten am Donnerstag : die besten der Besten – the late show (very late) am 4. Advent

Am Donnerstag habe ich es nicht geschafft, obwohl ich das Thema schön finde und es bei Gina die Jubiläumsausgabe – die 200. Ausgabe der Besten am Donnerstag – ist: unsere fünf Liebsten, heute mit extremer Verspätung und in chronologisch gegenläufiger Reihenfolge.

„Nehmen wir es als Jahresrückblick“, habe ich mir gesagt und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

1) Die besten Historienfilme – 9. Juli 2020

Der Juli ist heiß, doch Ägypten ist heißer. Das Thema kam mir wie gerufen, weil ich zu dem Zeitpunkt jede Menge DVDs ausgeliehen hatte und „Cleopatra“ einer davon war. Für mich war diese Ausgabe zusätzlich die Gelegenheit, bei den Fünfen einen anderen Ansatz zu verfolgen und mir aus der schieren Masse von Historienfilmen für jeden Kontinent einen würdigen Stellvertreter herauszupicken.

2) Die besten Buchverfilmungen – 25. Juni 2020

Bei dieser Zeitreise zu den Verfilmungen meiner Lieblingsbücher auf die passenden Trailer zu stoßen und dabei ein inoffizielles Video zu einem Song meiner Lieblingsband untergejubelt zu bekommen, war für mich eine echte Überraschung. Wie passend, dass dann auch noch eine Zeitreisegeschichte dabei war, und damit kann man mich immer ködern.

3) Die besten Kostüme für Herren – 18. Juni 2020

Ich glaube, dass ich eine absolute Schwäche für Historienfilm und Kostümdramen – sogenannte Period Dramas – habe, muss ich nicht großartig vertiefen. Außerdem hat mich das Thema nicht nur deshalb gereizt, sondern auch, weil ich es einfacher finde, schöne Kostüme für Schauspielerinnen zu finden als für ihre männlichen Kollegen. Sollte das Thema nächstes Jahr erneut auftauchen, sähe die Liste gewiss etwas anders aus.

4) Die besten Biografien – 14. Mai

Die Versuchung, mich in jener Ausgabe zum wiederholten Mal über meinen Crush/ Lieblingskünstler auszulassen, war groß – dass es die Biografie „Mystify : Michael Hutchence“ nicht in die Top Five geschafft hat und die besten Plätze von Malern und Malerinnen eingenommen worden sind, war meine persönlich größte Überraschung.

5) Die besten Duelle in Serien – 9. April

Dass es für mich auch unterschiedliche Arten von Duellen geben kann und nicht nur die klassischen mit Schwertern, Degen und Pistolen (obwohl die auch dabei sind), wollte ich mit diesem Beitrag zeigen.

Sicherlich hätte es auch in diesem Jahr noch andere heiße Anwärter auf die Aufnahme in die Top Five gegeben, zum Beispiel die Musical- oder Reise-Ausgabe – aber man kann ja nicht alles haben, und außerdem finde ich es schöner, wenn die Aufgaben nicht allzu leicht sind und ich beim Schreiben nicht nur um die Ecke denken, sondern mich dabei auch noch selbst überraschen kann.

30-Days TV Series Challenge: Tag 24

Am 24. Tag der Serienchallenge von aequitasetveritas suchen wir nach unseren Lieblings-Bösewichten. Lasst mich mit einem Song von den Rolling Stones antworten…

… der da heißt: Sympathy for the devil.

Videoquelle – https://www.youtube.com/watch?v=Jwtyn-L-2gQ

Aber kann der Teufel denn wirklich böse sein, oder kann man ihm böse sein, vor allem, wenn er Lucifer heißt und dem LAPD helfend zur Seite stehen soll? Schließlich belügt er doch niemanden, sondern bringt die Bösen eher dazu, ihre innersten Geheimnisse preiszugeben.

Bildquelle – https://www.dwdl.de/images/1597755653_lucifer.jpg

Und wenn alle Stricke reißen, kann man den Vögeln immer noch sein wahres Gesicht zeigen; da müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Hartnäckigen bei diesem Anblick nicht durchdrehen.

The Devil inside – singen kann er auch; und nicht nur andere zum Singen bringen. Okay, der war flach, aber verkneifen konnte ich mir diesen Spruch dann doch nicht. Und bevor es zum Ende geht – hier kann man nochmal nachlesen, welche Fragen es in dieser Serienchallenge so gibt.

Und damit gehe ich in dieser Monopoly-Runde gleich weiter zum Dienstagsgedudel…

Der Teufel ist ein Eichhörnchen; leider hat es die Eröffnungssequenz der Folge 10 in der ersten Staffel unauffindbar vergraben – da muss es das Original tun. Videoquelle – https://www.youtube.com/watch?v=hv_zJrO_ptk

… ohne die 4000 Euro mitzunehmen. Oder einen Zwischenstopp im Gefängnis einzulegen.