Media Monday # 416: it’s crystal clear – ich habe ein Muster erkannt …

 

denn inzwischen ist der Samstag mein Shoppingtag geworden. Das jüngste Beispiel liefert die nach einem Planeten benannte Ladenkette, die auch Schallplatten im Sortiment hat. Ja, dieses Medium gibt es tatsächlich noch – auch neue Alben, wie das letzte von Loreena McKennitt. Aber warum sich auf Scheiben in Schwarz beschränken, wenn es Alben wie „Back to Black“ von Amy Winehouse auch in einer anderen Farbe gibt.

Lustigerweise bietet der Media Markt sie in weißem Vinyl an. Aber warum sollen andere Märkte so etwas nicht auch im Sortiment haben? Bingo! Der Laden vor meiner Tür hatte dort zwar auch nicht die „KICK“ in grünem Vinyl da – aber dafür „The Silent Force“ von Within Temptation und „The Swing“ von INXS in durchsichtigem Vinyl

 

– crystal clear – vielleicht optisch sogar die bessere Wahl. Akustisch sowieso. Den Weg in meinen Einkaufskorb gefunden hat auch die Serie „The Royals“ als Box mit den Staffeln Eins bis Drei. So, nun aber endlich zu den sieben Lückentexten für den …

Media Monday # 416 :

1. Das erfreulichste, was mein Blog mir bisher beschert hat, sind die wertvollen Tips von netten Leuten, die ich in manchen Unterhaltungen bekommen habe.

2. Mit deutlich mehr Zeit und unbegrenzten Ressourcen würde ich auch noch Videos drehen und hochladen, damit mein Blog noch schöner wird.

3. Fotos vom Mont St. Michel in der Normandie und St. Michael’s Mount in Cornwall verwechsle ich ja immer mal wieder, denn beide Anlagen sehen sich sehr ähnlich.

4. Von White Collar würde ich ja gerne eine schmucke Deluxe Edition besitzen, schließlich ist das eine der wenigen abgeschlossenen Serien mit einer überschaubaren Anzahl Staffeln, die ich kenne und die sich nicht in meinem Besitz befindet.

5. Mein Urlaub 2008 in Schottland hätte besser und gelungener kaum sein können, denn vier Wochen grenzenloser Freiheit habe ich noch nicht toppen können.

6. Wenn andere Leute mir ungefragt meine Interessen madig zu machen versuchen dann frage ich mich, was sie davon haben.

Oldtimer

7. Zuletzt habe ich mir bei einem Open-Air-Konzert mit einer tollen Band auf einer winzigen Bühne die Seele aus dem Leib getanzt, und das war längst überfällig, weil ich dieses tolle Gefühl schon lange nicht mehr erlebt habe. Oldtimer konnte man dort auch bewundern.

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Media Monday # 414: Der Mai ist vorbei…

 

und ich habe doch keine Radtour gemacht, aber dafür hatte ich letzten Sonntag beim Walken ein Erfolgserlebnis, denn von 21 Frauen in meiner Altersklasse als zwölfte einzulaufen, habe ich bisher auch noch nicht erlebt.

Nachdem ich mir dann endlich die zweite Staffel von „Broadchurch“ angeschaut habe, bin ich bei Serien jetzt so weit, dass ich mir endlich alle vor Wochen angefangenen Serien auf DVD vornehmen kann, als da wären: „American Horror Story – Staffel 6“ und „The Living and the dead“. Außerdem wartet da noch die aus dem Spätprogramm aufgenommene dritte Staffel von Lucifer.

Welche Serien lauern denn wohl heute beim Media Monday? Vielleicht ja gar keine, auf jeden Fall sind die sieben Lückentexte das Highlight des relaxten Sonntags:

 

Media Monday # 414

1. Momentan habe ich ja ein durchaus ausgeprägtes Faible für dicke Wälzer wie z.B. den Roman „1Q84“ von Haruki Murakami: 138 von 1022 Seiten habe ich schon hinter mir.

 

2 Selten habe ich ein stimmigeres und sympathischeres Ensemble erlebt als in Broadchurch – kein Wunder, wenn die Serie ihre Existenz von Köpfen wie Chris Chibnall und Euros Lyn verdankt. Namen, die Fans von Dr.Who und Torchwood bestimmt ein Begriff sind. Darsteller: David Tennant, Jodie Whittaker, Arthur Darvill,Meera Sysl und David Bradley aus „Doctor Who“ sowie Lucy Cohu und Eve Myles aus „Torchwood“. Dass Charlotte Rampling die Staatsanwältin spielt, war für mich ein besonderer Genuss.

 

3. Wenn das so weitergeht, dass das Gras so schnell wächst, brauche ich eine Sense oder eine Herde Schafe.

 

4. The living and the dead dürfte ja gerne noch eine Fortsetzung spendiert bekommen, schließlich ist eine Ministaffel mit nur sechs Folgen viel zu kurz.

 

5. Größte Enttäuschung in diesem Jahr bislang ist die grottige Soundqualität des als mp3 heruntergeladenen Albums „Songs to learn and sing“ von Echo & The Bunnymen. Es geht doch nichts über die gute alte Schallplatte aus Vinyl. Dabei gibt es qualitativ wirklich gute mp3-Downloads, aber dazu gehört dieses Album genauso wenig wie KICK von INXS und divinyls von den Divinyls. ///  Quellefür das nächste Video: https://www.youtube.com/watch?v=LWz0JC7afNQ

 

 

6. Meine aktuelle Lektüre habe ich unter 1) beschrieben..

 

7. Zuletzt habe ich meine Whiskysammlung nach Kandidaten für ein Tasting durchsucht und das war mit Erinnerungen behaftet, weil vieles davon noch aus der Zeit stammt, als mein Mann und ich bei der Interwhisky, bei Whiskytastings und in Schottland fündig geworden sind.

Das Werk zum Wort 22/52 : Feuer

 

Woche 22 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf 30 weitere werden folgen.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

***

Das neue Thema lautet

Feuer

Und wenn’s darum geht, reicht es mir nicht, wenn ich bei Rammstein (Sonne) das Wort irgendwo im Songtext nur erahnen kann oder sie ihren Fans eine ausgefeilte Pyroshow bieten. Auch „Feuer“ nur im Titel zu haben (The Prodigy: Firestarter) oder die Flammen nur im Video lodern zu lassen, wenn das Lied mit Feuer an sich nichts zu tun hat (INXS: The Gift), ist nicht genug.

Aber wenn wir schon bei einer ähnlichen Botschaft sind, dann gibt es einen, der die vorher Genannten überragt, indem er das Feuer im Titel und die Flammen im Video dazu hat – ein Künstler, den ich im Gegensatz zu allen bisher genannten live erleben durfte:

Billy Joel mit „We didn’t start the fire“

Die Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts zusammengefasst in Schlagzeilen und im Refrain verdeutlicht durch sich ausbreitende Flammen und zu trauriger Berühmtheit gelangten Pressefotos. In den Strophen lauert der Kontrast in Form des scheinbar heilen Familienlebens in der großen Wohnküche. In der brennt nicht nur das Essen an, sondern es darf auch gezündelt werden, wenn es sich um BHs handelt, und manchmal auch den Einberufungsbescheid – Welcome to the 70s.

 

 

Die Story endet dann in den 80er Jahren, und am Ende erweist sich die Wohnküche als Fake – genau wie die heile Welt:

We didn’t start the fire. It was always burning

since the world’s been turning.

No, we didn’t light it but we tried to fight it

(…)

But when we are gone

Will it still burn on, and on, and on, and on

 

Fragt sich nur, wer das Feuer entfacht hat, wenn „wir“ es nicht waren. Frei nach dem Motto „O, Heiliger Sankt Florian, schütz unser Haus, zünd‘ and’re an.“

Das nächste Wort: Meer


 

Quelle für die Videos: We didn’t start the fire (https://www.youtube.com/watch?v=eFTLKWw542g) +++ Firestarter (https://www.youtube.com/watch?v=wmin5WkOuPw) +++ The Gift (https://www.youtube.com/watch?v=Aqr9brikgIs)

 


Media Monday # 413 : Wenn’s gut läuft…

 

dann schaffe ich das mir selbstgesteckte Ziel, beim diesjährigen Kettelerlauf (5 Kilometer Walken für den guten Zweck) im Mittelfeld zu landen und nicht mehr als Drittletzte. Von 71 walkenden Frauen auf Platz 35 zu landen, ist doch auch was und nicht kleinzureden. Fragt mich aber lieber nicht nach dem Muskelkater. Zum Glück habe ich den in den Beinen und nicht in den Fingern, deshalb kloppe ich meine sieben Antworten zum Media Monday auch ganz entspannt in die Tasten, während parallel dazu meine alphabetisch geordnete Playlist auf dem Laptop ein buntes musikalisches Potpourri abspielt. Zur Zeit hänge ich beim S fest, das solche Perlen wie „Show me (Cherry Baby)“ von INXS, „Silence“ von Delerium/Sarah McLachlan, „Silver“ von Echo & The Bunnymen und „Sorry for Laughing“ von Propaganda zu bieten hat:

 

Media Monday # 413

 

1. Hand aufs Herz: Schaut ihr euch immer das Bonusmaterial auf DVDs/Blu-rays an (so ihr denn welche kauft/leiht/besitzt)? – So gut wie nie. Aber ich habe das früher mal gemacht.

 

2. Bevor der Mai zu Ende ist möchte ich nochmal eine Radtour unternehmen.

 

3. Die Werbung von amazon in meiner Mailbox könnte echt dazu beitragen, dass ich mir doch noch ein paar fehlende CDs in meiner Sammlung zulege.

 

4. Das Serienfinale von Lucifer 3 habe ich noch nicht gesehen.

 

5. Der Hype um manche Regisseur*innen ist für mich nicht so ganz nachvollziehbar, genau wie manche Regisseure runtergemacht werden, nur weil sie man einen oder zwei nicht ganz so tolle Filme in ihrer Biografie haben.

 

6. So manche Fernsehsendung widmet sich einem wichtigen Thema, jedoch ist sie so gut versteckt oder zu nachtschlafender Zeit angesetzt, dass ich davon nichts mitbekomme und hoffe, in der Mediathek des jeweiligen Senders fündig zu werden.

 

7. Zuletzt habe ich nach dem Kettelerlauf versucht, vom Bett aus noch einen Film zu sehen und das war vergebene Liebesmüh, weil ich von 5 Kilometern und zwei Weißweinschorlen auf Eis danach dermaßen platt war, dass ich über zwölf Stunden durchgeschlafen habe.

Media Monday # 412 : Literatur, Film und Musik – in knallbunt …

 

sind heute bei meiner Füllung der sieben Lückentexten des Media Monday Trumpf – heute in Grün:

Media Monday # 412

 

1. Am meisten freue ich mich im Moment ja auf die Serie (oder neue Serienstaffel) von Lucifer, denn ich kenne bisher nur die ersten beiden Staffeln.

 

2. Die Ausstrahlung der letzten Episode „Game of Thrones“ habe ich genau, wie die gesamte Staffel, nicht gesehen, aber ich vertraue darauf, dass bei RTL2 nächstes Jahr der samtstägliche GoT-Marathon läuft, der dann auch mit der achten Staffel abgeschlossen sein wird. Dann ist der Hype vielleicht schon längst vorbei.

 

3. „Pretty in Pink“ ist schon cool, aber meine Schulzeit in den 80er Jahren möchte ich trotzdem nicht mehr erleben; höchstens, wenn ich meine Weisheit von heute mit dort hin zurück nehmen dürfte – dann wäre einiges ganz anders gelaufen.

 

 

4. Momentan lese ich ja „Die Asche meiner Mutter“ von Frank McCourt und bin schwer beeindruckt. Zur Hälfte bin ich damit durch, und schon liegt das nächste große Werk vor mir: die ersten beiden Bände der Trilogie „1Q84“ von Haruki Murakami.

 

mc court

 

5. Das 1993 entstandene Album „Full Moon Dirty Hearts“ wird ja maßlos unterschätzt, immerhin ist es rock- und blueslastig, und Ray Charles (1930-2004) als Gastsänger ist einfach nicht zu toppen (Video: https://www.youtube.com/watch?v=9uVMepyYdvA) der singt alle an die Wand – und außerdem ziehe ich die CD dem mp3-Download vor, weil die Lieder ohne Pause ineinander übergehen. Ein Effekt, den die abgehackt aneinander gereihten mp3-Dateien nicht hergeben. Schade, dass nach 39 Minuten der Spaß schon wieder vorbei ist.

 

 

 

 

6. Im Vergleich zu der Erstverfilmung von 1975 ist die Drama-Serie „Poldark“, die seit 2015 in der BBC ausgestrahlt wird, ja schon etwas näher an der literarischen Vorlage dran, auch wenn einiges ausgespart wird, was die Version von 1975 drin gelassen hatte. Das kann ich aber auch nur sagen, weil ich die 12 Bücher schon x-mal gelesen habe – hier mal ein Vergleichsfoto, das natürlich bestimmt keinem weiterhilft, aber über die Bildqualität der DVDs sagt es so einiges aus (https://i2-prod.mirror.co.uk/incoming/article5250206.ece/ALTERNATES/s615/poldark-main.jpg); links die 40 Jahre alte Fassung, rechts das neue Material:

 

 

7. Zuletzt habe ich eine alte Kurzgeschichte von mir ausgegraben und das war etwas nervig, die ganzen programmbedingten Fehler zu korrigieren, weil beim Hochladen viele Wörter keine Lücken dazwischen hatten.

Media Monday # 410 : Rain in May

 

 

Regen mag ich. Nur dass es kälter wird, nicht. Dabei war ich am Freitag doch noch so sommerlich gelaunt und gekleidet. Der neue Look des Sommers, allerdings ohne Blüten im Haar *):

 

 

So sommerlich, dass ich von einer Bekannten in meinem Stammlokal gefragt wurde, ob ich vom Tanz in den Mai übrig geblieben wäre. Ha ha. Schön wär’s gewesen.  (Quellen: https://i.pinimg.com/564x/cb/10/a3/cb10a3e2eaf33790b5fae4367dc09263.jpg  und https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/none/path/s5f95513b7dab2613/backgroundarea/i1148d251ec40a7f8/version/1549795582/image.jpg). Dabei kann es nur besser werden – wo jetzt endlich die Mauersegler zurück sind.

Den Tag habe ich zum Sortieren meiner Steuerunterlagen genutzt. Den größten Brocken habe ich hinter mir, aber das Kapitel ist noch nicht abgeschlossen. Nun aber mal erfreulichere Dinge: die sieben Lückentexte des Media Monday,  heute mal in Cyan:

 

Media Monday # 410

1. Ich glaube im Mai werde ich dann auch (endlich) mal das leidige Thema Rasenmähen angehen; jetzt hat es ja schon wieder geregnet, und unter der Woche abends mähen? Na ja, die Nachbarn werden sich „bedanken“.

 

2. Dass an manche Filme/Serien trotz Streaming und allem noch immer so schwer ranzukommen ist finde ich zwar bedauerlich, aber ich entdecke immer noch genügende anderes auf DVD, dass ich für die nächste Zeit gut versorgt bin.

 

3. Meine Begeisterung für meine Lieblingsband INXS (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/e2/9a/e2/e29ae26e111ecbf1f82fecb3214e2213.jpg) nimmt mittlerweile bedenkliche Ausmaße an, denn inzwischen suche ich schon auf amazon.com nach bestimmten Songs, die amazon.de als mp3-Version nicht anbietet. Ich fürchte, irgendwann ist nicht nur meine Festplatte voll, sondern ich sprenge auch noch meine Pinnwand bei pinterest. Nämlich dann, wenn die Anzahl gepinnter Fotos in den dreistelligen Bereich rutscht. Am Ende läuft es dann auf ein Zeitproblem hinaus: Wann soll man sich das alles anschauen und vor allem anhören. Und vor allem: Wen verscheuche ich damit am Ende noch. Trotzdem, no risk, no fun – hier kommt die Wildcard – „und deshalb habe ich doch noch ein Foto für euch“:

 

 

4. Das Deutsche Ledermuseum in meiner Heimatstadt hätte durchaus das Potential, mein persönlicher Dauerbrenner bei der Nacht der Museen zu werden, wenn da nicht das Pop-Up-Straßentheater „Alice im Wunderland“ zu werden, das in Frankfurt als Programmpunkt aufgeführt wird.

 

5. Wenn ich mal in richtiger Leselaune bin kann ich die ganze Nacht hindurch schmökern; das hatte ich vor Jahren schon mal mit dem Bestseller „Illuminati“ von Dan Brown.

 

6. Schade eigentlich, dass ich keine Ahnung habe, wer nicht so recht sein Publikum gefunden hat, schließlich fällt mir zu diesem Punkt nichts ein.

 

7. Zuletzt habe ich Besuch von meiner Freundin gehabt, und das war mal wieder ein sehr netter Abend, weil sie mir von ihrer Südafrikareise erzählt und Fotos gezeigt hat. Wann kann man schon mal frei umherlaufende Elefanten sehen? Genossen haben wir übrigens den Tee, den ich von ihr als Mitbringsel geschenkt bekommen habe und der mein Beitragsbild schmückt.

 

Das Werk zum Wort 12/52 : Verlangen

 

Woche 12 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 40 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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All you got is this moment, The twenty-first century’s yesterday (…) I need you tonight
‚Cause I’m not sleeping“ *): 
Das war in den 80er Jahren, und hätte man mir diese Aufgabe vor 32 Jahren gestellt, hätte ich mich ohne zu zögern für diesen Clip entschieden. Aber so aufregend ich das immer noch finde und das der am häufigsten gespielte Song in meiner Playlist auf dem Smartphone ist – es gibt immer noch ein Werk, das weiter geht und zu dem aktuellen Wort

 

Verlangen

 

noch besser passt. Und so habe ich einer Künstlerin den Vorzug gegeben, an der ich mich nicht satthören kann und die immer wieder für eine Überraschung gut ist: Florence Welch (Kopf von Florence & The Machine) mit „Howl“ **):

 

 

 

 

Ist es pure Leidenschaft, das Verlangen nach dem Einen, um den alle Sinne kreisen? Oder das Werwolfthema neu interpretiert (obwohl das auch auf Vampire zutrifft)? – Vielleicht sogar beides zusammen. Aber in diesem Fall sind es nicht die Bilder, sondern der Text, der es in sich hat:

***

If you could only see the beast you’ve made of me
I held it in but now it seems you’ve set it running free
Screaming in the dark, I howl when we’re apart

***

Now there’s no holding back, I’m making an attack
My blood is singing with your voice, I want to pour it out
The saints can’t help me now, the ropes have been unbound
I hunt for you with bloodied feet across the hallow’ed ground

Like some child possessed, the beast howls in my veins

***

Be careful of the curse that falls on young lovers
Starts so soft and sweet and turns them to hunters

A man who’s pure of heart and says his prayers by night
May still become a wolf when the autumn moon is bright

***

Das Video ist zwar nicht das offizielle zu dem Song, sondern ein Zusammenschnitt aus anderen Clips – leider scheint kein offizielles Video zu existieren, darum dieses Mash-Up.

 

Das nächste Wort: Mutter

 


Video-Quellen: *) Need you tonight (INXS) – https://youtu.be/w-rv2BQa2OU?t=1    &    **) Howl (Florence & The Machine) – https://www.youtube.com/watch?v=DtXc9h2nki8

 

 

 

 

 

Media Monday # 402: ein stürmisches Wochenende

 

Was gibt es schöneres, als dem kreischenden Wind, der den Bambus peitscht, zuzuhören und sich dabei zu fühlen wie an Silvester, wenn es überall im Viertel knallt? Faulenzen, lesen, knackige Musik hören und die sieben Lückentexte des Media Monday ausfüllen. Oder gleich die nächsten Beiträge für das fotografische ABC oder Das Werk zum Wort vorzubereiten, wenn die Themen genau die meinen sind: Der Buchstabe K und das Telefon.

 

Media Monday # 402

 

1. Helen Mirren ist ja auch mehr als vorteilhaft gealtert und in letzter Zeit noch deutlich attraktiver/charismatischer/interessanter, besonders, wenn sie in Filmen mitspielt, die das Genre „Agentenfilm“ auf die Schippe nehmen wie in RED (Retired Extremely Dangerous).

 

2. Mit ein paar Tagen Auszeit würde ich mich wohl mal endlich dem Besuch von guten Freunden, die ich länger nicht mehr gesehen habe, widmen, schließlich sind sie jetzt umgezogen, und ich bin gespannt, wie sie sich in ihrer neuen Heimat eingelebt haben.

 

3. Das Beste auf/an langen Zugfahrten ist ja dass man ganz viel Zeit zum Lesen und Musikhören hat.

 

4. Der oder die mitunter sympathischste(n) Buch-Protagonist(en) ist für mich immer noch Käpt’n Blaubär, obwohl ich inzwischen so viele Bücher gelesen habe, dass mir mit Sicherheit noch mehr einfallen – was vom Genre abhängt. Bei Fantasyromanen wäre es dann Delilah d’Artigo, die Werkatze aus „Schwestern des Mondes“ und bei Krimis Miss Marple.

 

5. Die Entwicklung, dass man mittlerweile auch „große Kinostars“ in Serienproduktionen bestaunen darf finde ich gar nicht so übel, weil ich so oft gar nicht ins Kino gehe und so eher eine Chance habe, den ein oder anderen, den ich gerne sehe, auch mal auf dem Bildschirm zu sehen. Außerdem gibt das den Schauspielern mehr Zeit für die Darstellung einer charakterlichen Entwicklung ihrer Serienrolle, sofern vom Drehbuch vorgesehen.

 

6. Dass sich immer noch so viele junge Mädchen und Frauen auf eine Chance bei Germany’s Next Topmodel hoffen, wird auch eine Begeisterung bleiben, die ich beim besten Willen nicht nachvollziehen kann, denn nach der x-ten Staffel müssten die meisten doch verstanden haben, dass viele hier einfach nur als Quotenfutter vorgeführt werden.

 

7. Zuletzt habe ich unsere städtische Bücherei besucht, und das war längst überfällig, weil ich mein Ausweis verlängert werden musste. Dabei habe ich eine Neuerung entdeckt: Erziehungsratgeber sind nun in der Kinderbibliothek, CDs dagegen praktischerweise in der Erwachsenenbibliothek. Und weil’s so schön war, bin ich bei Stöbern auch gleich fündig geworden: „Switch“ von INXS (von 2005), das mich stellenweise an den Sound von Garbage erinnert und „Strut“ von Lenny Kravitz (von 2014). In zwei Wochen werde ich wissen, ob ich mir die Alben für die eigene Sammlung zulegen werde.

 

 

 

Das Werk zum Wort 9/52 : Trauer

 

Triggerwarnung: Dieser Beitrag dreht sich um die Themen Tod und Trauer, wie man der Überschrift entnehmen kann – in meinem Fall betrifft es mich persönlich. Daher bitte ich schon jetzt die um Verzeihung, die damit nicht gut umgehen können.

 

Nach diesem Vorwort komme ich nun zur Woche 9 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 43 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Wenn mich das Thema der letzten Woche schon herausgefordert hat, so tut es das heutige noch etwas mehr, denn es geht mich persönlich an:

Trauer

Irgend jemand hat mal geschrieben „Je älter man wird, desto näher kommen die Einschläge“. Daran mag etwas sein, aber wenn man wie ich mit Mitte Zwanzig damit konfrontiert wird und die Trauer nicht zulässt oder sie gar verdrängt, dann rächt sich das Jahre später umso mehr. Einen der beiden nächsten Angehörigen, der die wichtigste Person in meinem Leben gewesen ist, durch Suizid zu verlieren, ist etwas, das ich niemandem wünsche. Selbstvorwürfe, Schuldzuweisungen und die zwölf Jahre zu spät gekommene Erkenntnis, dass es seine ureigenste Entscheidung war, von der ihn niemand hätte abhalten können… all das kommt auch Jahre später, von Zeit zu Zeit wieder hoch, und das ist etwas, das ich wohl niemals werde ablegen können.

Vierundzwanzig Jahre später dann den geliebten Partner (von dem ich gedacht hatte, dass ich mit ihm alt werde würde) durch einen Herzinfarkt zu verlieren, dieser schwarze Tag liegt nun auch schon etwas mehr als zwei Jahre zurück. Und auch wenn ich letztes Jahr gemerkt habe, wie die Freude am Leben bei mir nach und nach wieder zurückkehrt, wo wird mich diese Trauer auf lange Sicht vermutlich nicht verlassen. Nur werde ich diesmal den Fehler, sie zu unterdrücken, nicht mehr machen.

Letztes Jahr am 7. Oktober, genau einen Tag nach seinem Todestag kam wie aus dem Nichts dieses Brett. Da surfte ich ziellos auf youtube herum und landete bei einem Video, das aus Szenen des Films „Die Frau des Zeitreisenden“ besteht (Quelle: https://youtu.be/sDJ1HKxih2k)

 

 

 

 

 

Die Musik taucht vermutlich an keiner Stelle in dem Film auf, und ich frage mich, warum derjenige, der das Video hochgeladen hat, diesen Song (geschrieben von Andrew Farriss und Desmond Child) aud dem Jahr 2005 ausgewählt hat.

Der folgende Auszug aus dem Text symbolisiert das, was ich in der ersten Zeit nach Andys Tod empfunden habe. Warum noch an morgen denken? Die Welt soll aufhören, sich zu drehen, was sie natürlich nicht tut.

 

Here I am, lost in the ashes of time, but who wants tomorrow?
In between the longing to hold you again
I’m caught in your shadow, I’m losing control
My mind drifts away, we only have today

 

Auch wenn in dem Film er nicht wirklich stirbt, sondern in der Zeit hin und her geschickt wird, so fühlt es sich für sie vermutlich jedesmal wie erneutes Sterben und wie ein Abschied für immer an.

 

„As I let you go I will find my way“


In meinem Fall fällt mir das Loslassen, noch immer nicht leicht. Und wann es soweit ist, kann ich nicht sagen.

 

Das nächste Wort ist „Theater“