Media Monday # 429 : Die Vintage-Edition – Warte, warte nur ein Weilchen…

 

dann kommt der Hermesbote auch zu Dir: Zwischen acht und zwanzig Uhr gehst Du am besten nicht mehr vor die Tür.

Hausarrest 2.0, nur spannender? Nein, aufs Christkind zu warten, wäre ein treffenderer Vergleich. Man wartet aufs Klingeln, darf ein Päckchen auspacken und hoffen, dass der Inhalt ein Grund zur Freude ist und keine Enttäuschung.

Keine Enttäuschung ist das Ausfüllen der sieben Lückentexte des Media Monday an diesem Wochenende, das mit Verkehrsbehinderungen der besonderen Art aufwartete. Mit diversen Aktionen sollte der Verkehr lahmgelegt werden – nicht besonders sinnvoll, wenn das Ziel der private Autoverkehr sein soll, aber es den öffentlichen Nahverkehr trifft. Frust kommt auf, denn der Bus kommt nicht? Ach, auch egal – wir hatten ja schönes Wetter. So, genug Frust abgebaut – jetzt geht es los:

Media Monday # 429

1. Mit dem Lesen von Büchern kann ich ja herrlich ganze Stunden totschlagen, einfach weil ich so in andere Welten eintauchen kann; zur Zeit funktioniert das auf wattpad ganz gut.

2. Wenn ich nicht eine so ausgeprägte Vorliebe für Musik auf Vinyl hätte, müsste ich mir um die Frage, wo ich die Schätzchen aufbewahre, weniger Gedanken machen. So aber stapeln sich die Scheiben mittlerweile auf dem Fußboden… What a mess!.

3. Der neue Film von Quentin Tarantino ist ja gerade in aller Munde, aber mir hat bisher die Zeit dafür gefehlt.

4. Die meisten denkwürdigen Momente in Film und Fernsehen habe ich im letzten Jahrtausend erlebt. Das Live-Aid-Konzert, die Berichterstattung über den Super-GAU von Tschernobyl, der Fall der Berliner Mauer, das Unglück der Raumfähre Challenger… das alles liegt schon so lange zurück, und trotzdem erinnere ich mich noch daran, egal ob es gute oder schlechte Momente waren.

5. Torchwood ist ja auch eine dieser Serien, die ich mir lieber zum hundertsten Mal ansehe, anstatt was Neues zu beginnen, einfach weil ich die Geschichten so spannend fand; allerdings bin ich jetzt endlich der x-ten Wiederholung untreu geworden, weil sixx die montags von mir favorisierte Serie „Younger“ auf den Dienstag verschoben hat. – Wäre nach Filmen gefragt worden, hätte ich den Film „Der Club der Teufelinnen“ genannt. Den habe ich gerade zum vierten Mal geschaut.

6. Schön zu sehen, dass auch andere Blogger von Schottland so begeistert sind wie ich.

7. Zuletzt habe ich mal wieder ein paar Scheiben aufgelegt, die hier schon länger herumstehen, und das war eine kleine Zeitreise für mich, weil in dem bunten Potpourri neben U2 auch ein Best-of-Album von Johnny Cash und „A Hard Day’s Night“ von den Beatles dabei waren. Neuanschaffungen schön und gut, aber manchmal greife ich auch gerne auf Altbewährtes zurück, vor allem dann, wenn das Neue beim Hören nach nichts halbem und nichts ganzem klingt und einen erneuten Durchgang benötigt.

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Das Werk zum Wort 37/52 : Auto

 

Willkommen zur 37. Woche des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf:

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Passend zur IAA, die dieses Jahr vom 12. bis 22. September stattfindet, dreht sich die 37. Ausgabe heute um das

Auto

Kraftwerk hatte ich letzte Woche, und sie würden mit ihrem Hit „Autobahn“ auch gut passen. Retro wäre auch gut, denn rein zufällig habe ich in einem Magazin einen Artikel über das Rømø Motor Festival gelesen, bei dem jeder mit Rennwagen und Motorrädern mitmachen kann, die vor 1947 gebaut worden sind. Safety First! Damit es keinen Unfall wie 1924 auf der Insel Fanø gibt, bei dem damals ein 15jähriger sein Leben verlor.

Und da hat es bei mir Klick gemacht. Warum in die Ferne Dänemarks und schon wieder in die Vergangenheit schweifen, wenn sich das passende Werk zum Wort bereits im eigenen Wohnzimmer befindet? Ich liebe Vintage, aber noch mehr liebe ich bunte Farben. Daher gibt’s heute von mir statt 40er-Jahre-Nostalgie knallbunte 70er-Jahre-Optik und zwar auf den

 

Fotos im Booklet des INXS-Albums „Elegantly Wasted“

– in Szene gesetzt von Pierre Winther

Der Titelsong dieser CD läuft bei mir immer dann, wenn ich in meinem Auto sitze und mal wieder so richtig Gas geben möchte. Und dieses Phänomen habe ich festgestellt, lange bevor ich herausgefunden habe, wer der Fotokünstler bei diesem Werk war. Nun aber zu den Bildern und dem Künstler, der die Idee dazu hatte.

 

 

 

 

Auf seiner Homepage schreibt Monsieur Winther, dass der Sänger der Band die Werbekampagne für Diesel-Jeans von 1993 so toll fand, dass er für die CD ein ähnliches Szenario wie den Car Crash haben wollte. Das Shooting war aufgebaut wie die Dreharbeiten zu einem Film: „The shooting took place over 12 days in the LA area. It was planned more as a movie production then an ordinary record shoot. We were almost filming day and night and it seemed like we were all in character – in a sort of collective trance. We all were a part of it, even me as the director played my role. Michael was really into it. As I marketing stunt I suggested to have those fluorescent cars driving around key cities, like NYC and Paris on the day of the release of the record.“ (http://www.pierrewinther.com/artist-collaborations/)

Um welche Fabrikate es sich bei den beiden Autos handelt, habe ich leider nicht herausgefunden. Und da meine fotografischen Künste in dieser Woche nicht das Gelbe vom Ei sind, kann man die Originalaufnahmen in der Galerie des Künstlers auf dessen Homepage bewundern. Die Autos waren nach dem Dreh wahrscheinlich nur noch Fälle für den Schrottplatz, aber im Gegensatz dazu ist die Musik auf der CD kein Totalschaden; in Gedanken verbinde ich den Titelsong ab und zu mit dem Autorennen in „Final Destination 4“ (wo auch die Autowaschanlage zur Todesfalle wird).

 


Das nächste Thema lautet: – Buch –

Das Werk zum Wort 30/52 : Chance

 

Willkommen zur 30. Woche des Projekts Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf :

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Heute dreht sich das Werk zum Wort um den Begriff der

 

Chance

– und hier führt mich mein Weg in die Welt des Films, in das Jahr 2007.

Dass das Leben endlich ist, wissen wir nicht erst seit Dr. Eckart von Hirschhausen, und das gilt auch für die Hauptcharaktere des Films  Das Beste kommt zum Schluss“ (The Bucket List) von Rob Reiner: Jack Nicholson und Morgan Freeman spielen zwei Krebspatienten, die sich im Krankenhaus kennenlernen und erfahren, dass sie nicht mehr lange zu leben haben.

So erstellen sie, jeder für sich, die sogenannte Löffel-Liste (The Bucket List): eine Liste all der Dinge, die sie noch erleben wollen, bevor sie den Löffel abgeben. Nicht dass sie am Ende ihres Lebens bereuen, bei welchen Chancen, die ihnen das Leben geboten hat, sie nicht zugegriffen haben, denn einen Weg zurück gibt es nicht (Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=toLnj5x0J1M).

 

 

Das hatte mich zwar gleich danach inspiriert, meine eigene, ganz persönliche „Bucket List“ zu entwerfen, aber da konnte ich auch noch nicht ahnen, dass mich das Thema acht Jahre später selbst einholen würde. Und da sich Wünsche, Träume und Ziele bei mir auch öfters mal ändern können, habe ich daraus etwas für mich Wichtigeres gelernt: Wenn mir etwas sehr am Herzen liegt, es nicht einfach nur zu planen und auf einen unbestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu verschieben, sondern auch so schnell wie möglich Taten folgen zu lassen. Sonst ist es nämlich nicht nur wie in dem Lied Not enough time“ *) – sondern ganz speziell wie in „Kein Zurück“ **)  – wenn man feststellen muss, dass irgendwann auch ein Traum zu lange her ist.

 

Das nächste Wort: –  Wasser 

 


*) INXS „Not enough time“ – https://www.youtube.com/watch?v=LhBOpcK3-Bk   ~~~   **) Wolfsheim „Kein Zurück“ – https://www.youtube.com/watch?v=TOV5M0lWWLc

    

 

 

 

Media Monday # 419: Ein Wochenende ohne Strom…

 

…klingt schlimmer als es ist. Wenn man seine eigene Stromversorgung hat und so gut wie autark ist, sollte man halt in der Lage sein, die richtigen Knöpfe zu drücken bzw. den richtigen Schalter umzulegen, sofern man keinen Igor zur Hand hat, der das für einen tut. Sonst hat man zwar Licht, aber sonst halt auch nichts anderes.

Aber so bin ich endlich mal dazu gekommen, das Buch weiterzulesen, das ich noch bis zum 19. Juli behalten darf. Drei Kapitel fehlen noch, dann bin ich durch mit Band 1 und 2 von „1Q84“. Was für ein gigantisches Werk! Dagegen nehmen sich meine Erstlingsversuche im Genre „Kurzgeschichte“ für den #Writing Friday eher bescheiden aus. Spaß macht es aber trotzdem, vorausgesetzt man hat die Muße dazu, und wird nicht gestört.

Ein gutes Übungsfeld stellt in diesem Zusammenhang der Media Monday mit seinen sieben Lückentexten dar. Auch da sind die Themen weitgehend vorgegeben – was wir draus machen, bleibt uns überlassen. Das ist meistens ein Spaß mit Überraschungen für mich.

Media Monday # 419

1. Von guten Nachrichten wie z.B. der Veröffentlichung gewisser Sendetermine und Kinostarts kann ich im Moment ja quasi nicht genug bekommen, denn so habe ich doch noch eine Chance, endlich das sehen zu können, was schon lange auf meiner Liste steht, z.B. das Drama „Kursk“ mit Léa Seydoux und Colin Firth oder die Filmkomödie „Yesterday“ von Danny Boyle – beide starten am 11. Juli. Auch der Start der kommenden Staffel von „Poldark“ hat jetzt ein festes Datum – fehlt nur noch der Termin, wann Richard Lowensteins Dokumentarfilm über Michael Hutchence seinen Weg in die Kinos dieser Welt findet (oder in das Abendprogramm der BBC2, die den Streifen mitproduziert hat und bei der es bisher nur lapidar „coming soon“ heißt).

2. Eine der ersten Serien, die ich begeistert und regelmäßig verfolgt habe war in den 80er Jahren „Der Denver Clan“ (im Original „Dynasty“) mit Joan Collins als Biest Alexis Carrington, die ihrem Ex-Mann und dessen Neuer das Leben sauer gemacht hat mit ihren Intrigen.

3. Gebt mir zwei Wochen Zeit und ich habe endlich die restlichen Reiseunterlagen für Kanada in der Hand.

4. Was ich ja gerade am Sommer sehr schätze sind die langen Abende, bei denen ich zum Lesen kein zusätzliches Licht brauche. Wie wertvoll das ist, konnte ich am Freitag- und Samstagabend nur bestätigen. Draußen sitzen und schmökern bei einem Gläschen Wein. Das war fein!

5. Letztens habe ich noch gelesen, dass meine Lieblingsalben in farbigem Vinyl erscheinen – und prompt sind es gleich noch viel mehr geworden. Nun darf ich mich an einem bunten Potpourri in Pink, Weinrot, Cyan, Giftgrün und transparentem Weiß erfreuen.

6. Die endlosen Diskussionen darum, wer der nächste Bond wird, interessieren mich inzwischen nicht mehr die Bohne. Auch Wetten darüber abzuschließen, ist mir mittlerweile Wurst. Am liebsten wäre mir ja Aidan Turner, aber daraus wird vermutlich nichts. Daher lautet mein Motto: Lass dich überraschen.

7. Zuletzt habe ich mal wieder einen Blick auf den Fernsehprogrammplan der BBC für den kommenden Sonntag geworfen und das war wie ein Volltreffer, weil da die fünfte und letzte Staffel des History Period Dramas „Poldark“ mit Aidan Turner und Eleanor Tomlinson beginnt – Trailer, Quelle: https://youtu.be/ap9Cclz2D0w

 

 

 

 

Serienmittwoch bei Corly # 179 : Merchandising or not…

 

so lautet die Frage bei Corlys Serienmittwoch Nr 179: „Besitzt Du Merchandise zu bestimmten Serien oder Filmen?“

Die simple Antwort lautet: Ja. Aber ich habe nicht gezielt danach gesucht, sondern die von der Royal Mail im Jahr 2013 herausgegebene Briefmarkenserie zum 50. Serienjubiläum von Dr. Who, die ich zufällig auf dem Postamt gesehen habe, als ich Briefmarken für meine Postkarten nach Hause brauchte. Keine langen Schlangen an den Postschaltern, keine überteuerten Preise… es war einfach unverschämtes Glück, das ich an diesem Tag hatte.

 

Dr Who 1 - Gesamtansicht

 

 

 

 

 

 

Merchandising kannte ich bisher nur bei Musikgruppen, z.B. Band-T-Shirts, die es bei Konzerten am Stand zu kaufen gibt. Und davon haben sich im Lauf der Jahre so einige angesammelt, u.a. zwei T-Shirts von Runrig, eins von den Rolling Stones und eines von der italienischen Goth-Metal-Band Lacuna Coil. Leider musste ich mich von ihnen irgendwann trennen, weil sie kaputtgegangen sind oder nicht mehr passten.

Wonach ich hingegen seit kurzem häufiger suche, sind Schallplatten aus farbigem Vinyl. Mit dem Stempel „Limited Edition“ kann man meine Aufmerksamkeit erregen. Meine jüngsten Anschaffungen sind:

 

 

 

 

Within Temptation „The silent force“ – farblos und durchsichtig

INXS „The Swing“ – farblos und transparent

Amy Winehouse „Frank“ – pink

U2 „The unforgettable fire“ – weinrot

U2 „Songs of experience“ – cyan und durchsichtig

 

Poldark

Ich wette, dabei wird es nicht bleiben. Auch wenn man diese Schätze nicht als Merchandising betrachten kann. Dann schon eher die De-Luxe-Ausgaben der Serien „Poldark – Staffel 3“ und „Poldark – Staffel 4“, die jeweils drei sogannte Sammelkarten als kleines Extra beinhalten.

Media Monday # 416: it’s crystal clear – ich habe ein Muster erkannt …

 

denn inzwischen ist der Samstag mein Shoppingtag geworden. Das jüngste Beispiel liefert die nach einem Planeten benannte Ladenkette, die auch Schallplatten im Sortiment hat. Ja, dieses Medium gibt es tatsächlich noch – auch neue Alben, wie das letzte von Loreena McKennitt. Aber warum sich auf Scheiben in Schwarz beschränken, wenn es Alben wie „Back to Black“ von Amy Winehouse auch in einer anderen Farbe gibt.

Lustigerweise bietet der Media Markt sie in weißem Vinyl an. Aber warum sollen andere Märkte so etwas nicht auch im Sortiment haben? Bingo! Der Laden vor meiner Tür hatte dort zwar auch nicht die „KICK“ in grünem Vinyl da – aber dafür „The Silent Force“ von Within Temptation und „The Swing“ von INXS in durchsichtigem Vinyl

 

– crystal clear – vielleicht optisch sogar die bessere Wahl. Akustisch sowieso. Den Weg in meinen Einkaufskorb gefunden hat auch die Serie „The Royals“ als Box mit den Staffeln Eins bis Drei. So, nun aber endlich zu den sieben Lückentexten für den …

Media Monday # 416 :

1. Das erfreulichste, was mein Blog mir bisher beschert hat, sind die wertvollen Tips von netten Leuten, die ich in manchen Unterhaltungen bekommen habe.

2. Mit deutlich mehr Zeit und unbegrenzten Ressourcen würde ich auch noch Videos drehen und hochladen, damit mein Blog noch schöner wird.

3. Fotos vom Mont St. Michel in der Normandie und St. Michael’s Mount in Cornwall verwechsle ich ja immer mal wieder, denn beide Anlagen sehen sich sehr ähnlich.

4. Von White Collar würde ich ja gerne eine schmucke Deluxe Edition besitzen, schließlich ist das eine der wenigen abgeschlossenen Serien mit einer überschaubaren Anzahl Staffeln, die ich kenne und die sich nicht in meinem Besitz befindet.

5. Mein Urlaub 2008 in Schottland hätte besser und gelungener kaum sein können, denn vier Wochen grenzenloser Freiheit habe ich noch nicht toppen können.

6. Wenn andere Leute mir ungefragt meine Interessen madig zu machen versuchen dann frage ich mich, was sie davon haben.

Oldtimer

7. Zuletzt habe ich mir bei einem Open-Air-Konzert mit einer tollen Band auf einer winzigen Bühne die Seele aus dem Leib getanzt, und das war längst überfällig, weil ich dieses tolle Gefühl schon lange nicht mehr erlebt habe. Oldtimer konnte man dort auch bewundern.

Media Monday # 414: Der Mai ist vorbei…

 

und ich habe doch keine Radtour gemacht, aber dafür hatte ich letzten Sonntag beim Walken ein Erfolgserlebnis, denn von 21 Frauen in meiner Altersklasse als zwölfte einzulaufen, habe ich bisher auch noch nicht erlebt.

Nachdem ich mir dann endlich die zweite Staffel von „Broadchurch“ angeschaut habe, bin ich bei Serien jetzt so weit, dass ich mir endlich alle vor Wochen angefangenen Serien auf DVD vornehmen kann, als da wären: „American Horror Story – Staffel 6“ und „The Living and the dead“. Außerdem wartet da noch die aus dem Spätprogramm aufgenommene dritte Staffel von Lucifer.

Welche Serien lauern denn wohl heute beim Media Monday? Vielleicht ja gar keine, auf jeden Fall sind die sieben Lückentexte das Highlight des relaxten Sonntags:

 

Media Monday # 414

1. Momentan habe ich ja ein durchaus ausgeprägtes Faible für dicke Wälzer wie z.B. den Roman „1Q84“ von Haruki Murakami: 138 von 1022 Seiten habe ich schon hinter mir.

 

2 Selten habe ich ein stimmigeres und sympathischeres Ensemble erlebt als in Broadchurch – kein Wunder, wenn die Serie ihre Existenz von Köpfen wie Chris Chibnall und Euros Lyn verdankt. Namen, die Fans von Dr.Who und Torchwood bestimmt ein Begriff sind. Darsteller: David Tennant, Jodie Whittaker, Arthur Darvill,Meera Sysl und David Bradley aus „Doctor Who“ sowie Lucy Cohu und Eve Myles aus „Torchwood“. Dass Charlotte Rampling die Staatsanwältin spielt, war für mich ein besonderer Genuss.

 

3. Wenn das so weitergeht, dass das Gras so schnell wächst, brauche ich eine Sense oder eine Herde Schafe.

 

4. The living and the dead dürfte ja gerne noch eine Fortsetzung spendiert bekommen, schließlich ist eine Ministaffel mit nur sechs Folgen viel zu kurz.

 

5. Größte Enttäuschung in diesem Jahr bislang ist die grottige Soundqualität des als mp3 heruntergeladenen Albums „Songs to learn and sing“ von Echo & The Bunnymen. Es geht doch nichts über die gute alte Schallplatte aus Vinyl. Dabei gibt es qualitativ wirklich gute mp3-Downloads, aber dazu gehört dieses Album genauso wenig wie KICK von INXS und divinyls von den Divinyls. ///  Quellefür das nächste Video: https://www.youtube.com/watch?v=LWz0JC7afNQ

 

 

6. Meine aktuelle Lektüre habe ich unter 1) beschrieben..

 

7. Zuletzt habe ich meine Whiskysammlung nach Kandidaten für ein Tasting durchsucht und das war mit Erinnerungen behaftet, weil vieles davon noch aus der Zeit stammt, als mein Mann und ich bei der Interwhisky, bei Whiskytastings und in Schottland fündig geworden sind.

Das Werk zum Wort 22/52 : Feuer

 

Woche 22 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf 30 weitere werden folgen.

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Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

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Das neue Thema lautet

Feuer

Und wenn’s darum geht, reicht es mir nicht, wenn ich bei Rammstein (Sonne) das Wort irgendwo im Songtext nur erahnen kann oder sie ihren Fans eine ausgefeilte Pyroshow bieten. Auch „Feuer“ nur im Titel zu haben (The Prodigy: Firestarter) oder die Flammen nur im Video lodern zu lassen, wenn das Lied mit Feuer an sich nichts zu tun hat (INXS: The Gift), ist nicht genug.

Aber wenn wir schon bei einer ähnlichen Botschaft sind, dann gibt es einen, der die vorher Genannten überragt, indem er das Feuer im Titel und die Flammen im Video dazu hat – ein Künstler, den ich im Gegensatz zu allen bisher genannten live erleben durfte:

Billy Joel mit „We didn’t start the fire“

Die Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts zusammengefasst in Schlagzeilen und im Refrain verdeutlicht durch sich ausbreitende Flammen und zu trauriger Berühmtheit gelangten Pressefotos. In den Strophen lauert der Kontrast in Form des scheinbar heilen Familienlebens in der großen Wohnküche. In der brennt nicht nur das Essen an, sondern es darf auch gezündelt werden, wenn es sich um BHs handelt, und manchmal auch den Einberufungsbescheid – Welcome to the 70s.

 

 

Die Story endet dann in den 80er Jahren, und am Ende erweist sich die Wohnküche als Fake – genau wie die heile Welt:

We didn’t start the fire. It was always burning

since the world’s been turning.

No, we didn’t light it but we tried to fight it

(…)

But when we are gone

Will it still burn on, and on, and on, and on

 

Fragt sich nur, wer das Feuer entfacht hat, wenn „wir“ es nicht waren. Frei nach dem Motto „O, Heiliger Sankt Florian, schütz unser Haus, zünd‘ and’re an.“

Das nächste Wort: Meer


 

Quelle für die Videos: We didn’t start the fire (https://www.youtube.com/watch?v=eFTLKWw542g) +++ Firestarter (https://www.youtube.com/watch?v=wmin5WkOuPw) +++ The Gift (https://www.youtube.com/watch?v=Aqr9brikgIs)

 


Media Monday # 413 : Wenn’s gut läuft…

 

dann schaffe ich das mir selbstgesteckte Ziel, beim diesjährigen Kettelerlauf (5 Kilometer Walken für den guten Zweck) im Mittelfeld zu landen und nicht mehr als Drittletzte. Von 71 walkenden Frauen auf Platz 35 zu landen, ist doch auch was und nicht kleinzureden. Fragt mich aber lieber nicht nach dem Muskelkater. Zum Glück habe ich den in den Beinen und nicht in den Fingern, deshalb kloppe ich meine sieben Antworten zum Media Monday auch ganz entspannt in die Tasten, während parallel dazu meine alphabetisch geordnete Playlist auf dem Laptop ein buntes musikalisches Potpourri abspielt. Zur Zeit hänge ich beim S fest, das solche Perlen wie „Show me (Cherry Baby)“ von INXS, „Silence“ von Delerium/Sarah McLachlan, „Silver“ von Echo & The Bunnymen und „Sorry for Laughing“ von Propaganda zu bieten hat:

 

Media Monday # 413

 

1. Hand aufs Herz: Schaut ihr euch immer das Bonusmaterial auf DVDs/Blu-rays an (so ihr denn welche kauft/leiht/besitzt)? – So gut wie nie. Aber ich habe das früher mal gemacht.

 

2. Bevor der Mai zu Ende ist möchte ich nochmal eine Radtour unternehmen.

 

3. Die Werbung von amazon in meiner Mailbox könnte echt dazu beitragen, dass ich mir doch noch ein paar fehlende CDs in meiner Sammlung zulege.

 

4. Das Serienfinale von Lucifer 3 habe ich noch nicht gesehen.

 

5. Der Hype um manche Regisseur*innen ist für mich nicht so ganz nachvollziehbar, genau wie manche Regisseure runtergemacht werden, nur weil sie man einen oder zwei nicht ganz so tolle Filme in ihrer Biografie haben.

 

6. So manche Fernsehsendung widmet sich einem wichtigen Thema, jedoch ist sie so gut versteckt oder zu nachtschlafender Zeit angesetzt, dass ich davon nichts mitbekomme und hoffe, in der Mediathek des jeweiligen Senders fündig zu werden.

 

7. Zuletzt habe ich nach dem Kettelerlauf versucht, vom Bett aus noch einen Film zu sehen und das war vergebene Liebesmüh, weil ich von 5 Kilometern und zwei Weißweinschorlen auf Eis danach dermaßen platt war, dass ich über zwölf Stunden durchgeschlafen habe.

Media Monday # 412 : Literatur, Film und Musik – in knallbunt …

 

sind heute bei meiner Füllung der sieben Lückentexten des Media Monday Trumpf – heute in Grün:

Media Monday # 412

 

1. Am meisten freue ich mich im Moment ja auf die Serie (oder neue Serienstaffel) von Lucifer, denn ich kenne bisher nur die ersten beiden Staffeln.

 

2. Die Ausstrahlung der letzten Episode „Game of Thrones“ habe ich genau, wie die gesamte Staffel, nicht gesehen, aber ich vertraue darauf, dass bei RTL2 nächstes Jahr der samtstägliche GoT-Marathon läuft, der dann auch mit der achten Staffel abgeschlossen sein wird. Dann ist der Hype vielleicht schon längst vorbei.

 

3. „Pretty in Pink“ ist schon cool, aber meine Schulzeit in den 80er Jahren möchte ich trotzdem nicht mehr erleben; höchstens, wenn ich meine Weisheit von heute mit dort hin zurück nehmen dürfte – dann wäre einiges ganz anders gelaufen.

 

 

4. Momentan lese ich ja „Die Asche meiner Mutter“ von Frank McCourt und bin schwer beeindruckt. Zur Hälfte bin ich damit durch, und schon liegt das nächste große Werk vor mir: die ersten beiden Bände der Trilogie „1Q84“ von Haruki Murakami.

 

mc court

 

5. Das 1993 entstandene Album „Full Moon Dirty Hearts“ wird ja maßlos unterschätzt, immerhin ist es rock- und blueslastig, und Ray Charles (1930-2004) als Gastsänger ist einfach nicht zu toppen (Video: https://www.youtube.com/watch?v=9uVMepyYdvA) der singt alle an die Wand – und außerdem ziehe ich die CD dem mp3-Download vor, weil die Lieder ohne Pause ineinander übergehen. Ein Effekt, den die abgehackt aneinander gereihten mp3-Dateien nicht hergeben. Schade, dass nach 39 Minuten der Spaß schon wieder vorbei ist.

 

 

 

 

6. Im Vergleich zu der Erstverfilmung von 1975 ist die Drama-Serie „Poldark“, die seit 2015 in der BBC ausgestrahlt wird, ja schon etwas näher an der literarischen Vorlage dran, auch wenn einiges ausgespart wird, was die Version von 1975 drin gelassen hatte. Das kann ich aber auch nur sagen, weil ich die 12 Bücher schon x-mal gelesen habe – hier mal ein Vergleichsfoto, das natürlich bestimmt keinem weiterhilft, aber über die Bildqualität der DVDs sagt es so einiges aus (https://i2-prod.mirror.co.uk/incoming/article5250206.ece/ALTERNATES/s615/poldark-main.jpg); links die 40 Jahre alte Fassung, rechts das neue Material:

 

 

7. Zuletzt habe ich eine alte Kurzgeschichte von mir ausgegraben und das war etwas nervig, die ganzen programmbedingten Fehler zu korrigieren, weil beim Hochladen viele Wörter keine Lücken dazwischen hatten.