Dienstags-Gedudel #24 : Zu Gast in der Welt des Sports – Teil 5

 

Heute wird doppelt gemoppelt, zuerst geradeaus und danach in alle Richtungen.

Außerdem haben wir ein doppeltes Schnapszahlendatum, den 7.7.2020 – zwei Siebener und zwei Zwanziger. Doch bei dieser Sportart sollte man nüchtern bleiben, ein Tip, der im Sport generell Gold wert ist.

Aber hier wird nicht bloß in coolen Sportklamotten posiert, sondern richtig Gas gegeben – als damals „Zurück in die Zukunft“ der große Hit in den Kinos war, wollte ich auch mal Skateboard fahren – so wie Michael J. Fox, aber alles, was bei meinem ersten und einzigen Versuch herauskam, war ein formidabler Sturz mit Armbruch, und am Schluss fuhr ich mit einem Gips nach Schottland. Michael J. Fox hatte das irgendwie besser drauf.

And now step up to the next level.

Willkommen in der Half Pipe – auch 30 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung kann der Song anscheinend immer noch punkten (https://youtu.be/7AEwszNkmJU?t=0):

 

 

So tolle Stunts wie die Jungs in dem Video zum Dienstags-Gedudel habe ich deshalb nicht erlernen können – Ein Zufallsfund auf youtube; das Lied erinnert mich ein wenig an die 60er Jahre und ist der perfekte Begleiter für den Frühsport. Und weil ich „Doppelt gemoppelt“ zu Beginn geschrieben habe…

Der modernere Ohrwurm des Tages in dieser Doppelausgabe ist die Cover-Version von „Shake it off“ (im Original gesungen von Taylor Swift) – um ein Haar hätte ich „skate it off“ geschrieben – geskatet wird hier nicht ganz so exzessiv, aber dafür dürfen die Jungs dann noch das Football-Ei fangen (https://youtu.be/ZzsPxEQ9KAA).

 

 

Aber „Gedudel“ ist in diesem Zusammenhang nicht abwertend gemeint, sondern der Name einer Aktion von nellindreams.

Die 5 Besten am Donnerstag : die besten Buchverfilmungen

 

Das neue Thema überschneidet sich mit meiner Buch-Challenge… nach den besten Buchverfilmungen fragte heute passionofarts für die 5 Besten am Donnerstag:

 

1) Der Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien

Für die Bücher habe ich drei Anläufe gebraucht; die Filme haben mich auf Anhieb begeistert. Schon wegen der grandiosen Landschaften, die auf der Leinwand exakt so aussahen, wie ich sie mir in meiner Fantasie immer vorgestellt habe (https://i.pinimg.com/564x/09/4d/da/094dda88890e6867b0b3193b47c95b4c.jpg)

2) Die Tribute von Panem von Suzanne Collins

Die Filme waren Schuld, dass ich ein Fan dieser Bücher geworden bin… die Filme sind dicht an der literarischen Vorlage, und die Kostüme sind eine Augenweide. (https://i.pinimg.com/474x/5e/2f/13/5e2f13a8a78dc1179a8bd6a5dca78764.jpg)

3) Tod auf dem Nil von Agatha Christie

Das Staraufgebot in diesem Film aus den 70er Jahren ist legendär, und Sir Peter Ustinov als Hercule Poirot für mich unerreicht. Ähnlich wie Margaret Rutherford als Miss Marple (https://i.pinimg.com/474x/49/c2/2c/49c22ce2c4a67129edcb00822bea4b0a.jpg)

4) Der Name der Rose von Umberto Eco

Ein Mönch als Detektiv, in der beeindruckenden Kulisse einer norditalienischen Abtei… Teile wurden im Kloster Eberbach gedreht, und das ist gar nicht mal so weit weg von da, wo ich wohne (https://i.pinimg.com/474x/28/5b/3d/285b3d475f356a8c6e20a4b879c0b011.jpg)

5) Die Frau des Zeitreisenden von Audrey Niffenegger

Das Buch ist komplex – der Film ist es nicht weniger. Wo sich andere wünschen, nach Belieben durch die Zeit reisen zu können, ist diese Fähigkeit für Henry deTamble ein Fluch, denn ein Gendefekt zwingt ihn dazu. Das ist für alle, die ihm nahestehen, nicht einfach zu sehen, wie er sich langsam auflöst und nur die Kleidung übrigbleibt und er zu einem anderen Zeitpunkt wieder unverhofft und ohne Kleidung auftaucht, und manchmal begegnet er sich auch selbst (https://youtu.be/sDJ1HKxih2k)

Bei der Auswahl habe ich mich auf Filme konzentriert. Serien (Poldark) und Zweiteiler (North & South) habe ich genau so außen vor gelassen wie Miniserien (Fackeln im Sturm) und englischsprachige Produktionen in der Originalfassung (And then there were none).

30 Days Book Challenge : Tag 7 – Eine Biografie

 

Das Schnäppchen des Jahres 2018 (oder war’s 2019?) gab’s zum Schleuderpreis von 50 Cent auf dem Bücherflohmarkt unserer Stadtbücherei – mit einem von mir doch sehr vernachlässigten Genre

Die Biografie

aber ich gelobe Besserung und steigere mich bei der Seitenzahl – mit

Maximum Rock’n’Roll“ von Murray Engleheart und Arnaud Durieux

Angepriesen wurde das Werk über die australische Band AC/DC mit den Worten „Die ultimative Chronik der erfolgreichsten Hardrock-Band aller Zeiten“, haben wollte es niemand, also habe ich zugegriffen, denn ich wollte mich über ihren Werdegang informieren, auch weil ich sie in der Originalbesetzung bisher noch nicht kannte.

AC DC Morgenlektüre

Die Morgenlektüre – für unterwegs eher ungeeignet.

 

Sie suchten sich ein Thema, über das sie sich in Rage reden konnten: ihren Manager, irgendjemanden aus der Musikindustrie oder aus dem Fernsehen. Dann wählten sie einen Moment, an dem sie einsteigen konnten und legten los. Es war wie Zauberei. Die Intensität war unglaublich. Angus ist eher entspannt, Malcolm sehr ambitioniert, Cliff war der Neue und wollte es allen nur recht machen und Bon war immer sehr locker drauf. Ein bisschen wie Michael Hutchence, was seine Lebenseinstellung anging. Aber George… der war so angespannt.“ (Seite 240).

 

Kollegen unter sich – das konnte ich mir nicht verkneifen. Der locker und oft in deftiger Sprache geschriebene Wälzer mit vielen Schwarz-Weiß-Fotos und einem umfangreichen Personenregister ist unter der ISBN 978-3-453-60120-8 im Heyne-Verlag erschienen, und ich stecke irgendwo in der Mitte fest, weil mir zur Zeit die Lust zum Lesen dicker Bücher fehlt. Über 500 Seiten wiegen halt auch was.

 

 

 

Und weil nun doch einige mitmachen möchten, folgt an dieser Stelle ein kurzes Update – Welcome to the club:

Bette Davis left the Bookshop

Neu- und Späteinsteiger sind herzlich willkommen.

# Awesome Blogger Award

 

Von gleich zwei Bloggerinnen für denselben Award nominiert zu werden, passiert einem auch nicht alle Tage. Und da ich mich so geehrt fühle, bedanke ich mich für die nette Anfrage als erstes bei ihnen – und zwar bei Katharina und Jule.

Kein Award ohne Regeln, danach die Fragen von Katharina und Jule (meine Antworten gibt’s in der entsprechenden Farbe)

Regeln, um Teil des Awesome Blogger Award zu sein

Danke der Person, die Dich nominiert hat +++  Kennzeichne den Beitrag mit #awesomebloggeraward +++ Beantworte die Fragen, die Dir gestellt wurden +++ Nominiere mindestens 5 Blogger und informiere diese über ihre Nominierung +++ Gib ihnen 10 neue Fragen zur Beantwortung.

10 Fragen von Katharina

01 Was ist deine größte Quelle der Inspiration beim Schreiben?

Um die zündende Idee zu finden, müssen mehrere Faktoren zusammenkommen – der Tag muss ausklingen (damit keine störenden Gedanken dazwischenfunken), die zu meiner Stimmung passende Musik sollte im Hintergrund laufen, ein Gläschen Wein dazu wäre auch nicht schlecht… nicht unerwähnt lassen möchte ich die vielen Bilder, die ich auf meinen Reisen geknipst habe.


02 Was ist deine von dir geschriebene Lieblingsgeschichte?

Uff – schwere Kost. Gerade beim #writing friday habe ich so vieles geschrieben – ich fürchte, da habe ich bereits den Überblick verloren, und deshalb wähle ich jetzt einfach die aus, auf die ich 2019 am stolzesten war: Im Garten der Engel (Oktober 2019) – eine Zeitreisegeschichte, die sich um Außerirdische aus der Science-Fiction-Serie „DrWho“ dreht.


03 Hast du schonmal ein Buch veröffentlicht oder möchtest das tun?

Wenn damit gedruckte Bücher gemeint sind, die im Selbstverlag publiziert werden oder bei einem Verlag erscheinen sollen, dann muss ich passen. Veröffentlicht habe ich tatsächlich etwas bzw. bin gerade dabei – es ist der Roman „Broken Strings“, der auf meinem Blog eine eigene Kategorie bekommen hat. Das Werk hat insgesamt 54 Kapitel, ich nach und nach einzeln hochlade (Sonntags, Mittwochs und an Feiertagen); bisher sind 29 Kapitel veröffentlicht.


04 Mit welchem Charakter aus Film oder Buch identifizierst du dich am meisten mit, und warum?

Am ehesten kann ich mich in eine Heldin meiner Jugend hineinversetzen – Bettina, die Protagonistin der gleichnamigen Buchreihe von H.E.Seuberlich: Bettina Roesch, die auf die Matura (das Abitur) pfeift, um Fotoreporterin zu werden, dann aber erkennt, dass das nichts für sie ist, ihren Schulabschluss nachholt und zum Studieren in die Vereinigten Staaten geht, wo ihr Leben eine erneute Wendung nimmt. Mein Leben hat schon so viele verschiedene Wendungen genommen, dass ich mich fühlte wie sie – bei ihr läuft auch nicht immer alles glatt, und doch lässt sie sich nicht unterkriegen.


05 Hast du schon einmal eine Fanfiction geschrieben? Wenn ja, worüber?

Eine typische Fanfiction war das nicht, sondern zwei Kurzgeschichten, in denen Figuren aus Fernsehserien auftauchen – in der einen ging es um ein „Diner en Blanc“ (White Dinner), die andere spielte auf einer einsamen Insel und war von dem Film „Cast Away“ inspiriert, allerdings mit einem anderen Ausgang.


06 Wenn du deine Heimat in einem poetischen Satz beschreiben müsstest, wie würde er lauten?

Da ich keine Poetin bin, muss ich mit Film- und Songzitaten aufwarten (Home is where the heart is & My heart is in the Highlands), die folgendes ausdrücken sollen: Heimat ist für mich an keinen festen Ort gebunden, sondern wo mein Herz höher schlägt und ich mich nicht verstellen muss. Heimat wohnt bei denen, die mir wichtig waren, es sind und es immer sein werden.


07 Was war die letzte Ausstellung, die du besucht hast?

Ich glaube, die letzte Ausstellung, an die ich mich noch erinnern kann, war „Contemporary Muslim Fashions“ (vom 12. bis zum 14. April 2019) – im Museum für angewandte Kunst in Frankfurt am Main.


08 Wenn du ein Portrait lang perfekt malen könntest, wenn würdest du portraitieren?

Es müsste jemand noch Lebendes sein, denn wenn ich die Person porträtieren soll, möchte ich mit ihr kommunzieren, um ihr Wesen zu erfassen… in diesem Fall wäre es Florence Welch, die Künstlerin hinter dem Projekt „Florence & The Machine“.


09 Zu welchem Lied würdest du jetzt gerne tanzen?

Gerade jetzt? Das Hirn ist leer, die Beine schwer, tanzen geht für heut‘ nicht mehr. Und morgen? Morgen ist es vielleicht zu spät für eine akzeptable Antwort, drum lasse ich das jetzt so stehen.


10 Und das wichtigste: Erkennst du die Herrschaft der Katzen über die Menschen an?

Ich glaube, jetzt mache ich mich unbeliebt, wenn ich diese Frage mit Nein beanworte. Aber ich konnte der Herrschaft der Katzen entkommen – mich werden sie nicht kriegen, ha ha ha… denn ich bin rettungslos den Reptilien verfallen. Schlangen sind in ihrer Vielfalt so wunderschöne und anmutige Tiere. Aber die eigentliche Herrschaft über die Menschheit haben doch längst die Insekten erlangt. Nichts kommt dem nächtlichen Terror einer Stechmücke gleich. Auch ist die Freude „riesengroß“, wenn eine Spinne sich herablässt… und wahre Baukünstler sind Ameisen – ihre Wegenetze und architektonischen Meisterleistungen sind legendär – von ihren Riesenkräften ganz zu schweigen…

10 Fragen von Jule

01 Was ist dein liebstes Genre? Egal, ob beim Schreiben, Lesen oder Filme/Serien schauen?

Am liebsten habe ich Bücher, Filme und Serien aus den Genres Thriller, Krimi, Fantasy und Science-Fiction. Geschrieben habe ich bisher noch nichts dergleichen – mein Roman bewegt sich irgendwo zwischen Drama und Romance.


02 Was ist deine größte Inspirationsquelle?

Ich wiederhole mich an dieser Stelle: Um den zündenden Funken zu finden, müssen mehrere Faktoren zusammenkommen… denn diese Frage deckt sich mit der ersten von Katharina.


03 Wo würdest du am liebsten leben, wenn du könntest?

Früher hätte ich ohne zu zögern, „Schottland“ geantwortet – inzwischen bin ich mir da nicht mehr ganz so sicher, da ich mich in Kanada verliebt habe. Sherlock würde beides miteinander kombinieren und Nova Scotia (Kanada) aus dem Mixer herausholen.


04 Was ist dein Lieblingsessen und womit verbindest du es?

Pasta in allen Variationen machen mich glücklich, Spaghetti Bolognese erinnern mich an meine Kindheit, und selbstkreierte Nudelsoßen an meine Projektwoche „Kochen“ auf dem Gymnasium.


05 Hörst du Musik beim Schreiben? Wenn ja, welche?

Das variiert je nach Stimmung. Wenn ich etwas brauche, das den Puls in die Höhe treibt, dann darf es Depeche Mode und INXS mit Songs aus meiner Playlist oder Lenny Kravitz mit „Strut“ und Florence & The Machine mit „How Big, How Blue, How Beautiful“ sein. Wenn ich die Herzfrequenz senken und ich es entspannt haben möchte, sind Kate Bush mit „Aerial“ und Goldfrapp mit „Tales of us“ meine erste Wahl. Ich höre zwar vieles aus den 80er Jahren, aber trotzdem hat die Welt sich weitergedreht, und ich mich mit ihr. Aber eines geht für mich mit Schreiben nicht zusammen: Heavy Metal! Da kann ich mich nicht konzentrieren. Entweder oder!


06 Welcher Beitrag ist dir bisher am schwersten gefallen, zu schreiben?

Ein Beitrag über die Verarbeitung meiner Trauer – der Beitrag, den niemand finden wird, es sei denn, er/sie findet den Weg zu den vor fremden Augen verborgenen Seiten.


07 Hast du eine Sammelleidenschaft?

Sammeln oder Horten? Ich horte Parfüms in meinem Badezimmerschrank, und vielleicht teste ich an den Flakons demnächst mal meine Fotokünste… Aber wenn es ums Sammeln geht, dann sind das seit einiger Zeit Schallplatten aus farbigem Vinyl, aber nicht wahllos irgendwelche, sondern solche, die ich schon immer haben wollte, aber auf CD nicht bekommen habe. Und der Stapel wächst…


08 Was war dein bisher schönster Urlaub?

Da gibt es drei absolute Spitzenreiter, in chronologischer Reihenfolge: 1) dreieinhalb Wochen Schottland, August/September 2008 mit meinem Mann – komplett selbst organisiert +++ 2) meine dreiwöchige „Weltreise“ 2018 – ebenfalls komplett selbst organisiert +++ 3) meine zweiwöchige Busrundreise durch Kanada, letztes Jahr im August – gebucht bei einem Reiseveranstalter, ganz altmodisch im Reisebüro anhand eines gedruckten Katalogs.


09 Worüber hast du dich das letzte Mal so richtig gefreut?

Als sich mir für ein schwieriges familiäres Problem ganz unverhofft die ideale Lösung angeboten hat, die zu einem günstigen Zeitpunkt zu mir ins Haus geflattert ist. Da war mir dann auch Corona egal.


10 Welche Superkraft hättest du gerne, wenn du es dir aussuchen könntest?

Am liebsten würde ich mich unsichtbar machen können, um mich überall unerkannt einschmuggeln zu können; ein „Bad Hair Day“ ist dann völlig bedeutungslos, und was und wie viel ich anhabe, bekommt dann auch niemand mit. Je größer die wechseljahresbedingten Hitzewallungen, desto luftiger das Outfit – bei gefühlten 40°C in der Bude ein nicht unwichtiger Aspekt.

10 Fragen von mir

01 – Wenn Du eine Zeitmaschine hättest, reist Du in die Vergangenheit oder die Zukunft?

02 – Wenn Du eine Leseratte bzw. ein Bücherwurm bist, magst Du lieber Lyrik oder Prosa?

03 – Wenn Du Fanfiction schreiben könntest, um wen oder was würde sie sich drehen?

04 – Welches war Dein schönstes Konzerterlebnis?

05 – Würdest Du gerne einmal einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin treffen? Wer wäre das?

06 – Hast Du schon einmal in historischer Kleidung für ein Foto posiert?

07 – Würdest Du gerne einmal die Drehorte Deiner Liebligsserie besuchen? Welche sind das?

08 – Hast Du schon einmal an einem Schreibwettbewerb teilgenommen? Oder hast Du das vor?

09 – Welchen Film möchtest Du „nach Corona“ als erstes sehen?

10 – Wenn Du Deine eigene Biografie schreiben würdest, welches Kapitel wäre Dein liebstes?

Meine Nominierung

readbooksandfallinlove

365tageasatzaday

nellindreams

aequitasetveritas

passionofarts

30-Days Film Challenge – Day 16 : a film that is personal to you

 

 

Achtung, jetzt wird’s persönlich. I’m gonna walk 500 miles. Und zwar nach Berlin (vielleicht waren es auch ein paar Meilen weniger)…

 

Day 16 : a film that is personal to you

 

…  und zwar für eine Dokumentation über einen Künstler, in dessen Stimme ich mich 1987 verliebt habe. Statt eines Filmplakats gibt es heute erneut einen Trailer – zu Mystify : Michael Hutchence (Regie Richard Lowenstein – https://www.youtube.com/watch?v=JRIFR3hkIpo) –

 

 

Andere haben eine Schwäche für noch lebende Schauspieler und Schauspielerinnen, bei mir ist dieser Herr das Objekt der Bewunderung, dessen Solokarriere 1997 durch sein unerwartet frühes Ableben jäh zum Erliegen kam. Dummerweise hatte ich bei der Vorführung auf dem Festival in Berlin an einigen Stellen ganz seltsame Déjà-vus, die mich an jemanden, der mir nahe stand, erinnert haben. Bitte nehmen Sie mir das nicht persönlich, wir sind ja schließlich nicht bei der Balkonszene in „Das Leben des Brian“, sondern bei der von aequitasetveritas vorgestellten 30-Tages-Challenge (siehe Bild oben).

Man kann sich natürlich das Porträt auch aus unzähligen Youtube-Clips zusammenpuzzeln, wenn man auf Detektivarbeit steht, doch als Film ist das Gesamtpaket erstens viel eindrucksvoller und runder, zweitens ohne Werbung, und drittens ziehe ich Filme auf der Kinoleinwand und mit vernünftiger Soundanlage dem kleinen Bildschirm meines Fernsehers bzw Laptop oder dem Display meines Smartphones vor.

 

Dienstags-Gedudel #18 : Das Duell

 

Zufälle gibt es nicht? Vielleicht ja doch… denn hieß es neulich noch „Die besten Duelle in Filmen“, kam ich mit einem Tanzduell um die Ecke, und jetzt mit einem musikalischen. In dem Film „8 Mile“ gibt es ein Rap-Battle zwischen Eminem und einem Konkurrenten – in Kapitel 18 von „Broken Strings“ schicken sich die beiden Hauptakteure gegenseitig Songs per WhatsApp zu – besser gesagt, die Links zu den youtube-Videos dazu.

Der Herr eröffnet das Duell mit „Breathless“ von den Corrs (MM: „No – but take this: https://www.youtube.com/watch?v=vzerbXFwGCESo go on, go on – Come on leave me breathless …. “):

 

und die Dame kontert mit einem zu Tode gedudelten und durch mein Geschreibsel wiederauferstandenen Hit aus den 80ern, den ich auch schon in der 30-Days Song Challenge am 11. Tag verwurstet habe – „Need you tonight“ von INXS (AM: „… gonna deal with this?: https://www.youtube.com/watch?v=w-rv2BQa2OU …“):

 

 

Wahrscheinlich kriegt hier gleich jemand echt die Krise, aber wenn man am Limit läuft, tut es gut, auch mal albern zu sein.

Nichts liegt mir ferner, als diese schöne Aktion, die nellindreams aus der Taufe gehoben hat, zu torpedieren, aber mit diesem Double-Feature passt die 18. Ausgabe des Dienstags-Gedudels so schön zum 18. Kapitel meiner Fortsetzungsgeschichte.

Mein Kinojahr 2020 : Alles neu macht der Mai (?)

 

Ach, wirklich? Leider kann ich hier auch in diesem Monat nichts neues erkennen, außer dass ich in meinem Pantoffelkino auch den ein oder anderen Konzertfilm und aus dem Fernsehen aufgenommenen Spielfilm laufen ließ und ich tatsächlich mit dem Gedanken gespielt habe, ins Autokino zu fahren.

Was es im Mai an Filmen bei mir gab, verrät diese Rückschau.

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Zurück in die Zukunft I – III

INXS – Live Baby Live

Sliding Doors

Downton Abbey : Higland Special

Blow

Matrix

Virus – Schiff ohne Wiederkehr

The Peanut Butter Falcon

Hustlers

Knives Out – Mord ist Familiensache

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Zurück in die Zukunft I – III : Einer der sogenannten Kultfilme aus den 80er Jahren war „Zurück in die Zukunft“, dem recht bald zwei weitere Filme folgten. Die Trilogie gab es irgendwann für 9,99 Euro zu kaufen – und als ich am 1. Mai spontan entschied, sie endlich noch einmal zu sehen, war ich überrascht, dass das Ding noch immer in Folie eingeschweißt war. Und noch eine Überraschung: Am besten hat mir der Abschluss der Trilogie gefallen – witziges Detail am Rande: Im ersten Film der Reihe soll ein Blitz für die Power sorgen, die der De Lorean braucht, um wieder in das Jahr 1985 zurückgeschickt zu werden – während der Film lief, zog ein Gewitter auf, allerdings waren die Blitze eher harmloser Natur.

INXS – Live Baby Live: Inzwischen gibt es von diesem Konzert mehrere unterschiedlich lange Fassungen. Das 1991 im Londoner Wembleystadion mitgefilmte Konzert von INXS lief letzten November in einer 98 Minuten langen Fassung und gigantischem Sound im Kino, die BBC und 3SAT zogen im Dezember nach und servierten den Zuschauern die verstümmelten Fassungen, bei denen etliche Songs fehlen. Weil ich beim Ausmisten meines Kleiderschranks gerne etwas Musik haben wollte, musste die 92 Minuten lange DVD-Fassung dran glauben. Das Bild war zwar auf dem Fernsehbildschirm nicht ganz so brillant wie auf der großen Leinwand, aber dafür hatte ich dank des umwerfenden Sounds viel weniger Langeweile beim Aufräumen.

Sliding Doors: Gwyneth Paltrow in einem Film zum Thema „was wäre wenn“. Die Idee, zwei völlig verschiedene Erzählstränge parallel nebeneinander herlaufen zu lassen bzw. diese einander abwechseln zu lassen – je nachdem, ob sie die U-Bahn noch erwischt oder nicht, ist zwar nicht neu. Aber genial umgesetzt. Parallel bedeutet nicht „Split Screen“, sondern dass die sich voneinander unterscheidenden Szenen direkt hintereinander geschnitten wurden, wodurch der Film eine ganz eigene Dynamik bekommt. Und um die beiden Helens optisch besser auseinander halten zu können, trägt sie ihre Haare in der einen Version lang und dunkelblond, in der anderen dagegen als hellblonden Pixie. Schiebetüren (Sliding doors) sind ihr Schicksal – Helen, frisch entlassen, weil sie aus der Firma Wodka hat mitgehen lassen, will eigentlich nur noch nach Hause. Und hier geht’s los. In der Variante Eins erwischt sie die U-Bahn und zu Hause ihren Lebensgefährten auf frischer Tat im Bett mit dessen Ex-Freundin. In der zweiten Variante verpasst sie die Bahn, wird überfallen und landet im Krankenhaus. Wie es weitergeht, und ob aus der Begegnung mit dem charmanten James, auf den sie in beiden Varianten immer wieder trifft, sich noch etwas entwickelt, verrate ich nicht. Kurzum: Ich war von dem Film, den ich in der Originalversion gesehen habe, hellauf begeistert. Einzig der sehr ausgeprägte schottischen Dialekt von James bereitete mir einige Schwierigkeiten, aber wozu hat die Fernbedienung denn eine Replay-Taste? Das einzige, was mir nicht gefällt, ist der dusselige Titel der deutschen Fassung „Sie liebt ihn, sie liebt ihn nicht“, denn eigentlich liebt sie „ihn“ ja doch, trotz allem.

Downton Abbey : Highland Special: Damit hatte das ZDF vor ein paar Jahren den richtigen Riecher: Familie Crawley begibt sich auf eine Reise in die schottischen Highlands und erlebt eine interessante Zeit, während Tom Branson das Anwesen hütet und sich in seine neue Rolle hineinzufinden versucht. Küchenchefin Mrs. Patmore, das gute Herz mit frecher Schnauze, erlebt ihren zweiten Frühling. Und eine eifersüchtige Kammerzofe sucht sich mit O’Brien für ihre Missetat die Falsche aus. Eine Stunde was fürs Herz, war genau das, was ich mal wieder gebraucht habe.

Blow (2001) : Die Lebensgeschichte von George Jung, berühmter Kokaindealer in den 70er und 80er Jahren und rechte Hand des kolumbianischen Drogenbarons Pablo Escobar. Das war einer der Filme, die ich irgendwo gratis abgestaubt und mich hinterher gefragt habe, was ich mir dabei gedacht habe. Der Film hat seine spannenden Momente, dennoch hatte ich bisher noch keine bessere Schlaftablette – trotz Johnny Depp in der Hauptrolle.

Matrix (1999): Für mich der mit Abstand beste Film der Reihe. Bei Matrix 2 habe ich mich vor allem über den Cliffhanger für einen dritten Teil geärgert, jenen Teil, der mir dann prompt auch noch am allerwenigsten gefallen hat. Trotzdem bin ich zwischendurch vor Übermüdung eingeschlafen und habe drei Abende gebraucht, bis ich damit durch war.

Virus – Schiff ohne Wiederkehr (1999): Eine außerirdische Lebensform hat sich eines russischen Geisterschiffs bemächtigt, und es gibt nur noch eine Überlebende. Und inmitten dieser Apokalypse Stars wie Jamie Lee Curtis, Donald Sutherland und William Baldwin. I was not amused. Alien meets Terminator meets Ghost Ship. Eine vortreffliche Schlaftablette. Dieses Schiff muss meinetwegen nicht mehr zurückkommen – dann schon lieber Fluss ohne Wiederkehr, der war um Längen spannender als dieses krude Spektakel.

The Peanut Butter Falcon (2019): … a propos „Fluss ohne Wiederkehr“… Floßfahren können auch andere. Auf einem selbstgebauten Floß aus Schrott, gespendet von einem Gottesfürchtigen, der die beiden Hauptcharaktere auf ihrer Pilgerfahrt unterstützen möchte. Beide sind auf der Flucht: Tyler (Shia LaBeouf) vor den Männern, denen er die Krabbenfangausrüstung im Wert von 12000 Dollar abgefackelt hat – Zak, ein junger Mann mit Down-Syndrom, vor der Betreuerin des Heims, aus dem er ausgerissen ist, denn die soll ihn zurückholen. Zaks großer Traum ist es, endlich seinen Wrestlinghelden zu treffen und von ihm dessen Kunst zu erlernen. Dafür würde er alles tun. Ein etwas anderes Roadmovie mit ungewissem Ausgang. Ein ganz heißer Anwärter, mein ganz persönlicher Film des Jahres zu werden.

Hustlers (2019): Die Stripperinnen und die Finanzkrise. Wenn es im Club nicht mehr läuft und wegen des Börsencrashs im September 2008 die zahlungskräftige Kundschaft von der Wall Street ausbleibt, muss Frau sich ein lukrativeres Geschäftsmodell suchen. Erst den Kandidaten der Wahl mit einem Ketamin-MDMA-Cocktail unzurechnungsfähig machen, ihn dann in den Stripclub schleppen und dort seine Kreditkarte bis zum Limit ausreizen. Es dauert nicht mehr lange, bis die Hemmschwelle bei den Täterinnen sinkt und der durchdachte, kriminelle Plan aus dem Ruder läuft. Ein unterhaltsamer Streifen mit fragwürdiger Moral. Wir zahlen es denen heim, die es unserer Meinung nach verdient haben und werden dabei genauso wie diese? Bitte nicht nachmachen.

Knives Out – Mord ist Familiensache (2019): Ich liebe Plot-Twists, vor allem solche, die einer dahinplätschernden Handlung neuen Drive geben und von einem neuen Twist abgelöst werden. Für einen gemütlichen Fernsehabend genau das Richtige, wenn man den Film im Kino verpasst hat, weil einem ein anderer Film wichtiger war. Und in diesem Fall habe ich die Änderung meiner Pläne für den Januar nicht bereut. Das Highlight war’s für mich nicht, aber als Unterhaltung für zwischendurch durchaus in Ordnung.

Ich gebe zu, manche Kommentare zu den Filmen, mit denen ich mir die Zeit vertrieben habe, waren mehr als kryptisch. Aber ich hasse Spoiler und ellenlange Beschreibungen in dieser Rubrik, die ich auch im Juni fortzusetzen gedenke. Von meinem letzten Großeinkauf sind nämlich noch einige Filme übrig geblieben, und vielleicht fahre ich zum ersten Mal in meinem Leben in ein Autokino. Zeit dazu hätte ich ja nun.

30-Days Song Challenge – Day #30


 

Day #30 : A song that reminds you of yourself

 

Zum Ende schenke ich mir nichts, denn „Still“ von Jupiter Jones beschreibt exakt das, was in mir vorging und wie ich mich fühlte, als mein Mann 2016 nur vier Wochen vor unserem fünfzehnten Hochzeitstag starb. 


 

Aber warum nur einen Song nehmen, in dem ich mich wiedererkenne? Man mag es sich kaum vorstellen, auf dem Papier oder am PC spiele ich liebend gern mit Worten, aber wenn es darum geht, mich mündlich auszudrücken, tue ich mich schon schwerer.

Eine Rede halten? Oh, bitte nicht. Oder im Meeting das Wort zu ergreifen… als Kind habe ich unter extremer Schüchternheit gelitten, das hängt mir auch heute noch teilweise nach. Und deshalb macht das Schlusslicht ein Song, der dieses Dilemma ganz gut auf den Punkt bringt (What is the name to call for a different kind of girl who knows the feelings but never the words):

 

Jupiter Jones – Still – https://www.youtube.com/watch?v=fgCOUO-s8nY INXS – To look at youhttps://www.youtube.com/watch?v=71YvHBkNWco

 

 

# Kino-TAG : über die Bedeutung des Kinos für mich

 

Kaum habe ich beschlossen, eine neue Rubrik auf meinem Blog mit dem klangvollen Namen „Cinema-Scope“ einzuführen, kommt Corona daher und macht mir einen Strich durch die Rechnung. So wird’s natürlich nichts mit der Steigerung meiner Kinoquote. Und auch nicht mit meiner Monatsrückschau auf 2020 besuchte Filme – mit den geplanten Besuchen wie „Bombshell“, „Die perfekte Kandidatin“ oder „Black Widow“ brauche ich gar nicht erst anzufangen, aber vielleicht klappt’s ja mit dem für Dezember angekündigten Remake von „West Side Story“.

Jetzt kommt mir der #Kino-Tag, den ich bei Miss Booleana entdeckt habe, sehr entgegen. Sie hat den Fragebogen von Nicole, aber erfunden hat ihn Nadine. Da mache ich doch gerne mit. Los geht’s:

Was war dein erster Kinofilm?   +++   Vermutlich „Bernard und Bianca“ von Walt Disney, zusammen mit meiner Schwester und meiner Mama, die uns Knirpse den Besuch spendiert hat.

Was war dein letzter Kinofilm?   +++   The Gentlemen“ von Guy Ritchie, im März kam ich leider nicht mehr dazu. Ich fand ihn lustig und habe mich blendend amüsiert.

Wie oft gehst du ins Kino?   +++   Da muss ich ausholen. Jahrelang war ich nur einmal pro Jahr im Kino. 2018 war ich dann schon immerhin in vier Filmen, und 2019 waren es knapp 20 Filme. Das kann ich dieses Jahr nicht mehr steigern – aber wenn es nur ums Anschauen von Filmen geht, steige ich auf DVD um.

Bist du als Kind/ Jugendliche in einen Film gegangen, für den du nach FSK zu jung warst?   +++   Meistens sind es ja Filme, für die zu alt bin, aber es gibt tatsächlich einen, der auch gut in die folgende Kategorie passen würde: „Cat People“ (Katzenmenschen) – das war 1982, und ich war zu dem Zeitpunkt vierzehn Jahre alt – freigegeben war er aber erst ab 16, und ich kann mich nicht mehr erinnern, wie das mit der Ausweiskontrolle war.

Welcher war der schlechteste Film, den du im Kino gesehen hast?   +++   Fange ich doch gleich mal mit „Cat People“ an, der für mich nur wegen der Musik von David Bowie interessant war, dann „Die Unzertrennlichen“ von David Cronenberg, und letztes Jahr habe ich mich gleich zweimal über die Zeitverschwendung geärgert: „Yesterday“ (für den habe ich „Kursk“ ausfallen lassen) und „Once upon a time in Hollywood“. Ist mir Wurst, ob man dazu wissen muss, dass es „ein Tarantino“ ist, mir hat „Kill Bill“ gefallen, und ansonsten kannte ich nichts von ihm.

Mulitplexkino oder Programmkino?   +++   Wenn mit Multiplexx riesige Häuser wie das Kinopolis gemeint sind, dann auf jeden Fall bei Filmen, bei denen es auf den Sound ankommt und auf die große Leinwand, also Konzerte wie die von Depeche Mode, INXS oder Aretha Franklin. Oder spektakuläre Autorennen wie in „Le Mans 66“. Die wären bei den Arthouse-Kinos an der falschen Adresse gewesen. Aber meistens gehe ich in die Programmkinos, weil ich da Produktionen sehen kann, die nicht zur Kategorie „Blockbuster“ zählen. „Parasite“, „Jojo Rabbit“ und „Downton Abbey“ waren die Highlights, die ich zuletzt dort erleben durfte.

Hast du schon ein Filmevent im Kino besucht?    +++   Mir fallen auf Anhieb zwei sogenannte Lange Filmnächte ein: die Jack-Nicholson-Filmnacht und die Herr-der-Ringe-Filmnacht.

Hast du schon eine Sneak Previews besucht, magst du sie?   +++  Früher oft, aber die Filme haben mir nur selten gefallen, und dann waren diese Previews auch noch zu nachtschlafender Zeit… Allerdings gab es dieses Jahr im Januar eine Vorpremiere zu Little Women, an einem Sonntagnachmittag – die fand ich gar nicht mal so schlecht, auch wenn ich mir von dem Film mehr versprochen hatte.

Warst du schon mal auf einem Filmfestival?   +++   Ja, letztes Jahr im September – bei Down Under Berlin. Weil ich den Dokumentarfilm „Mystify: Michael Hutchence“ sehen wollte, der nur auf Festivals gelaufen ist; dort liefen ausschließlich australische und neuseeländische Filme in der Originalversion. Bei der Gelegenheit habe ich mir dann noch eine schwarze Komödie angesehen, und das übrige – das übrige Kulturprogramm habe ich mir drumrum gestrickt.

O-Ton oder Synchro?   +++   Lieber die Synchronfassung, aber nicht, weil ich mit der englischen Sprache Probleme habe, sondern weil oft der Ton besser klingt und Störgeräusche oder zu laute Hintergrundgeräusche fehlen. Ganz übel war für mich „L.A. Crash“ – bei dem habe ich in der Originalversion nichts wegen des Verkehrslärms im Hintergrund nichts verstanden. Originalversionen schaue ich mir aus diesem Grund am liebsten mit Untertiteln an.

Bist du schon mal im Kino eingeschlafen?    +++   Schon öfters, das lag meistens an der Uhrzeit. Zum Beispiel während der Jack-Nicholson-Filmnacht, gleich am Anfang bei „Wenn der Postmann zweimal klingelt“, später bei „Enthüllung“ mit Demi Moore und Michael Douglas, und zuletzt bei dem Oscar-Anwärter „La Gomera“

Was war dein schönster Moment im Kino?   +++   Der Besuch eine Open-Air-Kinos, im Hof eines Renaissance-Schlösschens. Da war der ganze Abend schön. Mit Mauerseglern hoch über unseren Köpfen.

Popcorn oder Nachos?   +++   Weder noch. Ich mag den Geruch nicht. Dann lieber Fruchtgummis oder Eis.

Der letzte Film, bei dem du im Kino geweint hast?   +++   Das war bei „A Star is born“, als Bradley Cooper in die Garage geht und ich genau weiß, was als nächstes passiert. Das hat mich so getriggert, dass ich den Rest des Filmes nur noch geweint habe.

Dein nervigster Kinomoment?   +++   Ein sich langweilendes Vorschulkind, das genau hinter mir saß, und mir in einer Tour gegen die Rückenlehne trat. Dabei gab es in jener Reihe genügend freie Plätze.

Gehst du auch öfter für den gleichen Film ins Kino?    +++   Habe ich sogar schon öfter gemacht, nämlich immer dann, wenn es sich bei der zuerst besuchten Vorstellung um den Film in der Originalversion handelt. Beispiele, die mir dazu einfallen: „Der Name der Rose“ und „Angeklagt“ – da war mein Englisch noch nicht so gut, dass ich jedes Wort verstanden hätte. Jetzt ist mein Englisch zwar super, aber mit manchen britischen Dialekten habe ich ab und zu noch immer Probleme, und da sind dann die mit Untertiteln versehenen Originalversionen wie in „Mystify: Michael Hutchence“ äußerst hilfreich.

Hast du auch schon Fimklassiker auf der Leinwand gesehen?   +++ Die Filmklassiker waren in meinem Fall Stummfilme – zuerst „Lichter der Großstadt“ von 1931 mit Charlie Chaplin, „Nosferatu – eine Symphonie des Grauens“ von 1922 und „Panzerkreuzer Potemkin“ von 1925; alle drei mit Orchesterbegleitung.

Was bedeutet Kino für dich?   +++   Eine Auszeit vom Alltag und ein Stück Kultur, ohne das ich nicht leben mag.

Und zum Schluss noch die Zusatzfrage: Welche Filme hättet ihr 2020 gerne im Kino gesehen?   +++   Am meisten habe ich mich wohl auf die Übertragung der Oper „Fidelio“ aus dem Londoner Royal Opera House gefreut, doch die wurde nicht vom Programmkino abgesagt, sondern vom Londoner Opernhaus selbst.   +++   Neben den eingangs erwähnten drei Filmen wollte ich noch viele weitere sehen, und zwar „Russland von oben“, den neuen James-Bond-Film, „Antebellum“, „Tenet“, „Für Sama“, „Der Unsichtbare“, „Jean Seberg – Against all enemies“, „Knives out“ und „The Peanut Butter Falcon“.   +++   Die beiden zuletzt Genannten habe ich zumindest gestern als DVD erworben und kann beide alternativ zu Hause aus dem kuscheligen Bett heraus sehen.

 

 

30-Days Song Challenge – Day #28

 

 


 

Day #28 : A song by an artist whose voice you love

Dieser Herr – äh, Song – war eigentlich für den 25. Tag vorgesehen, aber heißt es nicht immer, dass das Beste zum Schluss kommt? Für mich jedenfalls, denn bei mir ging die Liebe weder durch den Magen noch über die Augen, sondern über die Ohren. Besser gesagt, es war 1987, und der Song von „Day #11“ wurde ständig im Radio gedudelt. MTV hatten wir nicht, sondern nur die öffentlich-rechtlichen Sender.

So, und nun genug der Vorrede. Michael Hutchence war zwar der Leadsänger der Band INXS, aber von ihm gibt es auch ein Soloalbum, aus dem ich einen Song ausgewählt habe: Possibilities. 

 

 

Es stammt aus dem Jahr 1997 und wurde nach seinem Tod fertiggestellt. Möge er in Frieden ruhen. Und deshalb gibt es hier nur ein unbewegtes Albumcover in Schwarz-Weiß und keine zusammengeschusterte Slideshow.

Michael Hutchence – Possibilitieshttps://www.youtube.com/watch?v=DRBbuHr1jbo