ABC Photography : O wie Offenbach

 

 

O wie schön ist Offenbach mit seinen Hausfassaden und Parks. Die letzte Urlaubswoche habe ich genutzt, um Ansichten meiner Stadt in Wort und Bild festzuhalten. War ja auch schönes Wetter. Herausgekommen ist der neueste Beitrag zum „neuen/alten Projekt ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, denn jetzt ist das O dran:

O wie Offenbach

Da, wo jetzt noch die Buchstaben auf den „Offenbach Hills“ thronen, wird bald etwas neues gebaut. Ich habe mich bei meiner Fototour auf zwei Rädern auf historische Fassaden konzentriert, die teilweise noch dem Jugendstil zugeordnet werden, wie zum Beispiel

das sogenannte Pfauenhaus

Es ist nicht schwer zu erraten, warum man es so genannt hat – eine der wenigen guterhaltenen Jugendstilfassaden in Offenbach, wenn nicht sogar die schönste. Die nächsten Aufnahmen zeigen den ehemaligen Schlachthof, der zu einem Hotel umgebaut worden ist, allerdings kein Jugendstil:

Klinkerbauten aus der Gründerzeit …

mit Sternzeichen an der Balkonunterseite

 

Historische Badegelegenheiten

Die Ruine des Metzlerschen Badetempels wurde vor dem Verfall gerettet und komplett restauriert. Natürlich nicht ganz uneigennützig, denn der Investor hat noch einen Neubau hinzugefügt, der gar nicht mal so übel aussieht, aber den ich nicht aufs Bild bekommen habe. Dagegen wurde ein anderer, neuzeitlicher Badetempel komplett entkernt und an die denkmalgeschützte Schwimmhalle ein Hotel gebaut

– wo früher viele Offenbacher planschten, können jetzt Hotelgäste ihre Cocktails schlürfen und den Blick in den Büsingpark genießen:

weitere Parkimpressionen

Der Dreieichpark mit einem Pavillon, in dem im Sommer Platzkonzerte aufgeführt werden, während man dabei auf dem Rasen picknicken kann:

Die Betonbauten sind bereits 140 Jahre alt und waren ein Hingucker bei der Hessischen Landesgewerbeausstellung von 1879. Wie man sieht, liegen Offenbach und Frankfurt mitten auf dem Weg. A propos Beton: Da im 2. Weltkrieg ein großer Teil der Offenbacher Innenstadt zerstört wurde, ist die Innenstadt seitdem eine Sinfonie in Beton.

 

Offenbach in Beton, äh, in Zahlen

Okay, dieser Pegelstandsanzeiger ist für den Brutalismus nicht repräsentativ, aber er zeigt, wie hoch der Main bei Hochwasser gestanden hat

Im Jahr 1682 zum Beispiel, da war der Pegel so hoch wie ich groß bin, nämlich 168 Zentimeter. Den Fluss sieht man auf diesem Bild, aufgenommen vom Maindamm, eine Art Deich, der mit eisernen Toren verschlossen werden kann, sobald Hochwasser droht.

 

Das architektonische „Highlight“, auf dessen Dach sich dieses meteorologische Objekt befindet, habe ich Euch erspart – aber das Anemometer liefert einen ersten Hinweis auf die nächste Offenbacher Attraktion…

den Wetterpark

wegen des Deutschen Wetterdienstes, der in meiner Heimatstadt seinen Sitz hat.

 

 

Das könnte theoretisch das letzte Bild von dieser Exkursion sein, aber eines hätte ich dann doch noch:

 

Eine wunderschöne Glasfront, der ich bald einen gesonderten Beitrag widmen werde  – und damit beende ich meinen Ausflug und wünsche allen einen schönen Sonntag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Werbeanzeigen

Das Werk zum Wort 13/52 : Mutter

 

 

Woche 13 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 39 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

***

Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

***

Geht es nur mir so, dass ich das aktuelle Wort immer schwieriger finde als das davor? Heute dreht sich alles um die

Mutter

mit der sich so einige Werke in der Kunst beschäftigen: Lieder und Filme mit dem Titel „Mother“ oder das berühmte Gemälde von Whistler. Was aber, wenn die Eltern tot sind und eine andere Person ihre Stelle einnehmen muss? Mir fällt dazu eine Buchreihe ein, die ich früher sehr gerne gelesen habe: „Geli“ von H.E. Seuberlich.

In dem zweiten Band „Geli unterwegs“ ist es die große Schwester, die ihrem kleinen Bruder plötzlich die Mutter ersetzen muss. In diesem Fall begibt sie sich auf eine gefährliche Reise, um den Kleinen über die Grenze, hoch in den Bergen, aus dem Balkan nach Österreich herüberzuholen.

 

 

 

Angelika, liebevoll Geli genannt, musste vor einiger Zeit selbst den beschwerlichen Weg auf sich nehmen, und hat es trotz aller widriger Umstände geschafft, sich nach ihrer Zeit in einem Flüchtlingslager ein Leben und einen Freundeskreis aufzubauen, aber jetzt muss sie ihren kleinen Bruder, der von einer engen Freundin in der alten Heimat nicht mehr länger versorgt werden kann, zu sich holen. Was nach einem aktuellen Flüchtlingsdrama klingt, wurde aber bereits in den Fünfziger Jahren von Hans Erich Seuberlich geschrieben, der bis 1957 achtundzwanzig Jugendbücher verfasst hat. Die Buchserie um Angelika Geisler umfasst sechs Bände:

 

 

Geli die Fremde (1951), Geli unterwegs (1952), Viele Fragen um Geli (1953), Freude mit Geli (1954), Wir hören Geli (1955) und Ferien unterm Halbmond (1956), erschienen im Verlag „Die Boje“.                — Das nächste Wort lautet: Zeit.

 

 

ABC Photography : L wie Luminale

 

Die heutige Ausgabe des „neuen/alten Projekts ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, beschäftigt sich erneut mit Lichtkunst, denn jemand hat mir beim Buchstaben I den Tip gegeben, dass ich beim L nochmals auf die Luminale eingehen könnte – darum also nun

 

L wie Luminale

Die Luminale findet in jedem geraden Jahr gleichzeitig mit der Fachmesse „Light & Building“ statt und ist inzwischen so groß, dass ich keinen Überblick mehr habe, was sich anzuschauen lohnt und was nicht. 2018 hatte ich keine Lust, dort hinzugehen, nachdem ich in den vergangenen Jahren immer mit meinem Mann zusammen dort fleißig fotografiert habe. Mit dem Motorrad durch das nächtliche Frankfurt fahren und die schönsten Momente genießen und dann mit der Kamera einfangen; das wird es in dieser Form nicht mehr für mich geben, aber 2020 vielleicht auf eine andere Weise.

Dafür aber präsentiere ich jetzt einen Querschnitt meiner besten Aufnahmen von 2012, 2014 und 2016, die ich mit unterschiedlichen Kameras gemacht habe und von denen ich eine letztes Jahr auf der Fahrt nach Dänemark verloren habe.

2012

2012 war ich zum ersten Mal auf der Luminale und habe vorwiegend in Offenbach fotografiert; mit meiner digitalen Spiegelreflexkamera habe ich dabei mit Langzeitbelichtung ohne Stativ und Blitzlicht *) experimentiert. Die Bilder sind im Offenbacher Hafengebiet entstanden, damals noch unbebaut – heute ein neuer Stadtteil:

 

 

In einem denkmalgeschützten Ensemble von Fabrikhallen gab es etliche Installationen zu sehen, von denen ich nicht nur die Discokugel, sondern auch das bunt beleuchtete Pferdeskelett am faszinierendsten fand:

 

Den Verwischungseffekt bei den vorbeiflanierenden Besuchern hatte ich beabsichtigt. Und wenn ich schon bei länger aus der Hand belichteten Bildern bin, die nicht verwackelt sind, so lege ich noch zwei Aufnahmen aus Frankfurt nach:

 

2014

Und wieder war ich im Hafengebiet von Offenbach unterwegs, diesmal im Kulturzentrum „Hafen 2“ mit deutliche weniger Kunstinstallationen als zwei Jahre zuvor. Eine war dieses gemütliche „Wohnzimmer“:

 

 

Mein persönliches Highlight war jedoch wieder die Modenschau von der Hochschule für Gestaltung (HfG) – die unter Schwarzlicht über den Laufsteg schreitenden Models waren Studenten der HfG:

 

 

Die Bilder sind zwar nicht gestochen scharf, aber mir gefallen verwischte Aufnahmen, die für mich Bewegung symbolisieren. Sie haben ihren ganz eigenen, impressionistischen Reiz für mich.

 

 

2016

Die Wissenschaft hat festgestellt… dass die Luminale Museen als Veranstaltungsorte enthält.

 

Okay, dieses Bild hat weder etwas museales noch wissenschaftliches, aber ich fand die Farben so toll. Aber jetzt dafür: Wie schon eingangs erwähnt, mit dem Motorrad durch das nächtliche Frankfurt von Museum zu Museum zu fahren oder an anderen Orten physikalische Experimente zu beobachten, hat definitiv etwas.

 

 

Beim letzten Bild schließt sich der Kreis. Es ist nicht nur das einzige, auf dem die Projektion auf die Fassade gut zu erkennen ist, während die Geldprojektionen bei der Deutschen Bank auf meinen Fotos keinen Glanzpunkt der Fotokunst darstellen – bei dem Gebäude auf dem Bild handelt es sich um das einzige Museum, das mit einem L anfängt, das Deutsche Ledermuseum.

 

 

Und damit stellt dieses Bild den perfekten Abschluss für meine Fotostrecke zum Buchstaben L dar.       

 

                            


*) Langzeitbelichtung, technische Details zum Abschluss:

Bilder 1 bis 4: 1/80 sek., 1/25 sek., ½ sek., 1/1000 sek. / Discokugel nachts: 1/50 sek. / Lichtpferd: 2 sek. / eiförmige Skulptur: 1/15 sek., 1/50 sek. / Drei Lampen: ½ sek. / Modenschau, Lady in red: ½ sek. / Übrige Models: ½ sek., 1/3 sek., 1/8 sek / schwingendes Seil: ½ sek., 1/30 sek., 1/60 sek.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Werk zum Wort 10/52 : Theater

 

Woche 10 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 42 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

***

Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

***

Theater, Theater, der Vorhang geht auf. Und er hebt sich für ein ganz spezielles

Theater

in einem Buch. In dem 1913 erschienenen und 1998 wiederveröffentlichten Roman „Alte Bekannte – neue Liebschaften“ von Sybil G. Brinton spielen die Akteure Scharade, ein Spiel, bei dem Wörter pantomimisch dargestellt werden. Kapitel 18 beginnt mit einer ausführlichen Beschreibung:

Nach dem Dinner zogen sich die Darsteller der Scharaden sogleich zum Umkleiden zurück, während die Zuschauer es sich in einigen Sesseln vor dem Vorhang bequem machten und gespannt der Aufführung harrten. Diese verzögerte sich kaum mehr, als es in jedem Theater üblich ist, und begann schließlich mit einer Duell-Szene, in der Bingley und Tom Bertram recht wirklichkeitsgetreu die Pistolen aufeinander richteten, einander aber nicht umzubringen vermochten, was in dem einen Fall einer Ladehemmung geschuldet war, im anderen dagegen dem Umstand, dass die Kugel die lebenswichtigen Organe verfehlte.“

Tatsächlich werden hier die Begriffe „misfortune“, „handmaid“ und „courtship“ wie in einem richtigen Theaterstück durch Personen in Kostümen dargestellt. Dabei treten u.a. Caroline Bingley als Lady Macbeth, Kitty Bennet als Jeanne d’Arc und Georgiana Darcy als Bianca aus „Der Widerspenstigen Zähmung“ auf.

ein Theaterbesuch der etwas anderen Art, mit besonderen Charakteren, denn die Figuren in dieser Geschichte stammen aus sechs Romanen von Jane Austen: Stolz und Vorurteil, Mansfield Park, Kloster Northanger, Verstand und Gefühl, Überredung und Emma. Nicht umsonst trägt das Buch den Zusatz „Charmante Fortsetzung der Romane von Jane Austen – eine Entdeckung aus dem Jahr 1913“. Diese erste sogenannte Fan Fiction war Sybil Grace Brintons einziges Werk; ein Werk, das ich mit viel Vergnügen gelesen habe.                         

Das nächste Wort lautet: Telefon

ABC Photography : I wie Illumination

 

 

In der 9. Ausgabe des „neuen/alten Projekts ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, wird es diesmal schön hell, denn jetzt ist das I dran, und zwar mit

I wie Illumination

Weder die Sammlung mit Schallplatten meiner Lieblingsband, mein Maßband mit der Maßeinheit Inch oder gar alte Röntgenbilder (Innenleben) – sondern Lichterglanz. In allen geraden Jahren steht nämlich Frankfurt ganz im Zeichen der Luminale: Lichtkunst mit Hunderten von Projekten im gesamten Rhein-Main-Gebiet – als Begleitprogramm zur Messe „Light and Building“. Dreimal war ich bereits mit der Kamera dabei auf Streifzug: 2012, 2014 und 2016. Mit dieser kleinen Auswahl konzentriere ich mich auf alles, was beleuchtet worden ist und anderes illuminiert.

 

Wenn nachts die Stadt von Lichtquellen erhellt wird, erhält man faszinierende Ausblicke von oben:

 

Ein Kunstwerk am Frankfurter Hauptbahnhof und sein Innenleben:

 

Impressionen einer Modenschau, bei denen kleine Lichtquellen die Kleidungsstücke zum Leuchten bringen oder ihre Farben erst durch Schwarzlicht so richtig hervorstechen:

 

Detailaufnahmen von Mode und Kunst:

 

Über die letzte Installation habe ich hier schon einmal geschrieben:

 

Schön anzusehen ist auch die Installation „Überlebenslicht“ auf dem Weiher in der Parkanlage gegenüber dem orange angestrahlten Messeturm: ein Rettungsring inmitten unzähliger kleiner Lichter; Seenotrettungsleuchten, die stellvertretend für all jene Flüchtlinge stehen, die mit teils hochseeuntauglichen Booten übers Mittelmeer übersetzen – „nicht alle kommen an“, um die Worte aus dem Begleitheft zu zitieren.

 

Manches bleibt doch länger im Gedächtnis, als einem bewusst ist. Mal sehen, welche I’s ab heute noch bewundert werden können – und welches Motiv ich mit dem J verewigen werde.

ABC-Photography : G wie Geschichte

 

In der heutigen Ausgabe des „neuen/alten Projekts ABC“ von wortman, das seit dem 6. Januar 2019 existiert, mache ich einen Ausflug in die Geschichte, denn das Motto lautet

 

G wie Geschichte

Schon seit Jahren steht auf dem Wohnzimmerschrank eine Zigarrenkiste, in der sich Familienfotos meines verstorbenen Mannes befinden. Da sich darin auch alte Postkarten, Negative und Bilder von mir unbekannten Personen befinden, habe ich an Weihnachten mit seinen Geschwistern ausgemacht, dass wir uns die Fotos zusammen ansehen würden und ich dann die gewünschten Aufnahmen für sie digitalisieren lassen würde. Mit Passfotos und Bildern aus den Sechziger Jahren ist es relativ einfach, sie einzuscannen und auf DVD zu brennen. Aber was tun mit Fotos, die 1898 in einem belgischen Fotostudio angefertigt wurden? Auf Glasplatten aufgenommen, auf stabilen Karton aufgebracht und mit einem Goldrand versehen… wie soll man solche Kunstwerke einscannen, ohne dass die Qualität leidet? Et Voilà – meine Galerie:

Gruppenfoto mit gewagter Pose: Neckisch zeigt die Dame links außen ihren Fuß.

 

 

Grande Dame & Gentleman:

 

 

Andere Zeitdokumente:

 

Selbst die Rückseite der Fotos aus diesem französischen Studio ist optisch ein echtes Highlight der Belle Epoque. Und auch wenn ich niemanden auf diesen Aufnahmen kenne, sind sie für mich kostbare Zeitdokumente, denen ich hier einen Ehrenplatz gebe, bevor sie wieder in ihrer Behausung aus Holz zur Ruhe kommen dürfen.

 

Das Werk zum Wort 4/52 : Lunch

 

Woche 4 des Projekts „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf – 48 weitere sollen folgen; nur werde ich nicht bei allen dabei sein.

***

Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.“

***

Und heute im Angebot:

Lunch

Ich packe meine Lunchbox und nehme mit… Melone? Nein, moderne Kunst. Was eignet sich da besser als ein Stilleben?  Oder darf es doch eher etwas im Stil von Jack Vettriano sein? Dessen Gemälde heißt immerhin „Lunch on the Beach“ (https://www.oilpaintingsgallery.com/ProdImages/Lunch-on-the-Beach-big.jpg):

Manchmal sieht mein eigener Lunch dann aber so aus:

 

Hauptspeise (https://i.pinimg.com/564x/34/ab/a0/34aba059130f0ec4ef52b0fdb1c014e5.jpg):

Nachtisch (https://i.pinimg.com/564x/a7/40/9e/a7409e7164def41b5830a0b58ac332f8.jpg):

 

Getränk (https://i.pinimg.com/564x/02/de/98/02de98c51e09a6341b4fb164753ac18a.jpg)


 

Längst nicht so stilvoll wie bei Vettriano, aber schneller in die Tat umzusetzen. — Das nächste Wort lautet Hoffnung.

Die 5 Besten am Donnerstag : Kunstwerke

Die 5 Besten“ sind wieder zurück, seit kurzem bei Gina – und heute mit einem spannenden Thema:

Die fünf besten Kunstwerke

 

1: Land Art – Künstler: Andy Goldsworthy

Vor ein paar Jahren habe ich eine Sendung über den Land-Art-Künstler Andy Goldsworthy gesehen; er erschafft mit Materialien aus der Natur vergängliche Kunstwerke und lichtet sie ab, bevor sie vergehen und in den ewigen Kreislauf zurückkehren. Als Beispiel hier eine Skulptur aus Eis – (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/22/d0/bb/22d0bb2d9ab2e1854683cde4fb114cf3.jpg)

 

 

2: Mein Lieblingsmaler – Nr. 1: Vincent van Gogh

Seit wann ich seine Gemälde so liebe, weiß ich gar nicht mehr. Ich liebe diesen expressiven Malstil, mit dem er seiner Zeit weit voraus war. Zu Lebzeiten hunderte von Bildern malen, von denen nur eines einen Käufer findet… das muss nur schwer zu ertragen gewesen sein. Als Beispiel das Gemälde „Sternennacht“ – (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/b0/74/9c/b0749ce53a91fc68d107237d7b92e76e.jpg)

 

 

3: Mein Lieblingsmaler – Nr. 2: William Turner

Landschaft und Malerei – zur Abwechslung mal ein maritimes Motiv: „Peace Burial at Sea“ – (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/d6/68/0c/d6680cf43faaff12ca2ab9cd3a159eb0.jpg)

 

 

4: Das Gesamtkunstwerk – die Glasgow School of Art

Die Kunsthochschule wurde 1845 gegründet und nach Plänen des Jugendstil-Archtitekten Charles Rennie Mackintosh gebaut. Dieser Jugendstil ist so ganz anders als der, den ich bisher kannte. Wie verschachtelt und düster das Gebäude ist, davon konnte ich mich überzeugen, als ich in den Neunziger Jahren für zwei Tage in Glasgow war. Interessante Information: Unter „Bekannte Professoren und Studenten“ listet Wikipedia u.a. Peter Capaldi (Dr. Who) und Robbie Coltrane (Harry Potter) auf. – (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/a9/cc/15/a9cc152d2777eebb4b8a309713721f84.jpg)

 

 

5: Die Filmbiografie „Frida“ über die mexikanische Malerin Frida Kahlo

In der Hauptrolle Salma Hayek als Frida Kahlo. Was ich an diesem Film so bemerkenswert fand, waren die zum Leben erweckten Gemälde Frida Kahlos, die zwischen einzelne Filmszenen eingestreut werden. Leider habe ich kein passendes Beispiel dazu gefunden – aber ihr zugeschriebenes Zitat. – (Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/93/a6/1a/93a61a884b08ffaf00c448d962a68ff0.jpg)

 

 

Zu guter Letzt, die „honorable mentions“:

Dita von Teese (auch ein Gesamtkunstwerk), Gesang und Bühnenoutfits von Florence Welch (Florence & the Machine), meine Whiskysammlung und die Fotos, die mein Mann 2008 auf unserer gemeinsamen Reise durch Schottland gemacht hat. Und natürlich die Luminale von 2012, 2014 und 2016.

 

 

Mal sehen, welche Kunstwerke ich noch entdecken kann.

 

Mein Glotzophon und ich : Bunny Time

 

 

Having a bunny time does not always mean having a funny time.

Bei der BBC hat man sich in den letzten Tagen verstärkt den flauschigen Nagern gewidmet. Zuerst am 22. und 23. Dezember mit der animierten Neuflage des Filmklassikers „Watership Down“, den ich mir aufgenommen aber noch nicht angesehen habe.

Und dann am 1. Weihnachtsfeiertag am frühen Nachmittag den in Stop-Motion-Technik gedrehten Animationsfilm „Wallace & Gromit and the curse of the were-rabbit“.  

(Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/f7/18/36/f718365f21595208034a1a3551559bd6.jpg)

 

♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

Was habe ich diesen Film geliebt, als ich ihn damals im Kino gesehen habe.Mir war ja gar nicht klar, wie viele versteckte hasen- und käsebezogene Details darin stecken. Wenn z.B. Gromit das Radio einschaltet und das Lied „Bright Eyes“aus dem Film „Watership Down“ erklingt. Noch viel mehr versteckte Details offenbart die Seite „toonhound“ (http://www.toonhound.com/th57.htm).

Auch nach so vielen Jahren noch finde ich den Film einfach knuffig und witzig mit unvergeßlichen Szenen wie z.B. der Verfolgungsjagd in einem münzbetriebenen Karussellflugzeug mit dem Kampf auf Leben und Tod zwischen Gromit und dem Hund des Kontrahenten… als das Fahrzeug stoppt, wühlen beide nach Kleingeld, um die Fahrt fortzusetzen.

Jetzt habe ich den Film auch endlich einmal in der Originalfassung gesehen und fand die Gags immer noch witzig. Auf die Idee, Hasen per Gehirnwäsche vom Gemüsefuttern abzubringen, muss man auch erst mal kommen. Folgenschwere Pannen inbegriffen. Warum Wallace das Versuchskaninchen Hutch nennen muss, wenn weit und breit kein Starsky zu sehen ist, wird wohl für immer das Geheimnis der Erfinder bleiben.

♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

 

(Bildquelle: https://i.pinimg.com/564x/c0/38/5c/c0385c1176933406f25af08c7c6ee0e6.jpg)

Ob es den Programmgestaltern bis zum chinesischen Jahr des Hasen (2023) zu lange gedauert hat? Nächstes Jahr ist jedenfalls erst einmal das Jahr des Schweins dran. Oink! Vielleicht bekommen wir ja „Ein Schweinchen namens Babe“ zu sehen. Ein Schwein, das Schafe hütet. A propos Schafe: Shaun das Schaf wäre „meine“ Filmfigur, denn ich bin im Jahr des Schafes geboren (früher war dieses Tierkreiszeichen auch als „Ziege“ bekannt, worüber ich nicht begeistert war).

Aber das ist ein anderes Kapitel, dem ich mich ein andermal widmen werde.

 

PS: das Beitragsbild habe ich von hier: https://animationreview.files.wordpress.com/2014/10/wallace-gromit-the-curse-of-the-were-rabbit-c2a9-aardman.jpg

(Moving) Picture of the day : The stairs

  … storey to storey, building to building, street to street – we pass each other on the stairs…   One of my favourite songs of the 80s/90s came to my mind when I walked on by a sculpture in … Weiterlesen