12 Colours of Handmade Fashion – Beige : mein neuer Bleistiftrock, echt retro

 

 


 

In gefühlt jeder Ausgabe der von mir abonnierten Zeitschrift Burda ist ein Pencilskirt (Bleistiftrock). Meinen ersten habe ich 2014 oder 2015 genäht, und seitdem habe ich bei Bedarf auf das gleiche abgepauste Schnittmuster zurückgegriffen. Dass ich jetzt mal ein neues Schnittmuster abgepaust habe, liegt daran, dass in der „burdastyle“-Ausgabe 7/2017 ein Rock ohne Bund abgebildet war: Modell #109

 

03 Pencilskirt 1

 

Empfohlen wird ein Seidenstoff mit leinenartiger Struktur; ein solcher befindet sich zwar nicht in meinem Bestand, dafür aber ein Stoff aus 100% Baumwolle, der wie Leinwand aussieht und mit alten Fotoapparaten bedruckt ist.

 

03 Pencilskirt back

 

Den habe ich zwar nicht bei Amazon gekauft, aber von dort stammen die folgenden Produkteigenschaften wie Breite (ca. 140 cm) oder Gewicht (200 gr / qm / 280 gr. Laufmeter); das hat man mir nämlich in dem Laden, in dem ich ihn gekauft habe, nicht verraten. Was „Leinwand L 2:1 Panama“ bedeutet, weiß ich zwar auch nicht, aber dass er bei einer Wäsche bei 40° C noch ein wenig (3% laut Amazon) einläuft, kommt ungefähr hin. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass er beim Waschen sehr stark ausfranste.

Für mich bedeutet das, die zugeschnittenen Teile vor dem Zusammennähen oder Steppen der Abnäher mit Zickzackstich zu versäubern; inzwischen empfiehlt Burda dies auch in der Anleitung, aber ich bin schon vor Jahren selbst auf diesen Trick gekommen. Auf diese Weise kann ich nämlich auch die Kanten viel exakter aufeinander stecken, denn dadurch sind sie für mich griffiger.

Auch diesmal hatte ich kaum Schwierigkeiten, die Anleitung im Nähjournal zu verstehen; das einzige, woran ich mich nicht gehalten habe, war das Zuschneiden der Belege aus Futterstoff: Die Belege habe ich aus dem Oberstoff ausgeschnitten, denn so bekommt der Rock im Taillenbereich mehr Stand, und das Futter bleibt da, wo es hingehört. A propos Futter: Diesmal ist alles so geworden wie geplant – endlich gefällt mir auch das „Innenleben“.

 

03 Pencilskirt innen Bund

03 Pencilskirt RV

03 Pencilskirt innen Saum
Und während mein Werk Fortschritte annahm, kam ich spontan auf die Idee, den Rock im Rahmen des Projekts „12 colours of handmade fashion“ von tweedandgreet in der Februargalerie von 2017 zu zeigen.

 


PS: Von den geplanten neun Teilen für dieses Jahr ist dies das erste. Teil 2 (Kleid), Teil 3 (Jogginghose) und Teil 4 (Blouson) werden demnächst folgen.

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Neues Jahr – neue Pläne


Mit guten Vorsätzen ist es ja in den meisten Fällen so, dass man sie im neuen Jahr schon bald gar nicht mehr verwirklicht, weshalb ich es mir abgewöhnt habe, welche zu fassen. Als ich aber neulich an meinem freien Tag diverse Behördengänge erledigt hatte, verschlug es mich in die Stadtbücherei, wo ich bei den Zeitschriften das Fach mit den Burda-Heften entdeckte. Bei einer Tasse Kaffee blätterte ich durch die Hefte, um mich inspirieren zu lassen. Zwar wird mir dank meines Abonnements die Zeitschrift jeden Monat ins Haus geliefert, aber wie das immer so ist, sprachen in diesem Moment einige Gründe dafür, mir die Hefte auszuleihen:

 

  • Für den Kauf des notwendigen Materials habe ich die Mengenangaben gleich bei mir.
  • Meine Hefte zu Hause müsste ich dank des Eichhörnchen-Syndroms erst suchen, weil ich wieder mal nicht weiß, wo ich sie hingelegt habe.
  • Leser vor mir haben die Schnittmusterbögen bereits herausgetrennt; das erspart mir das Aufbiegen der Klammern in meinen Heften.

Und so zog ich mit ein paar Filmdramen, anspruchsvoller Literatur von Tolstoi und den folgenden „burdastyle“-Ausgaben (in chronologischer Reihenfolge geordnet) wieder nach Hause:     11/2016, 3/2017, 4/2017, 7/2017. Aus dem Heft 4/2017 stammt der Schnitt der weißen Bluse , die mir so gut gelungen ist.
Und deshalb lege ich noch eins obendrauf: Ich hätte auch gerne das Kleid #112, das laut Anleitung genauso genäht wird wie die Bluse #111, nur ohne seitlichen Schlitz, dafür aber mit Druckknöpfen statt Knöpfen mit Knopflöchern – und einem Bindegürtel. Den passenden Stoff dazu habe ich bereits gewaschen und gebügelt: weiße Seide, bedruckt mit Blumen und Früchten (ca 120 x 260 cm).

 

02 Seide mit Blumen Stoffparadies

 

Knöpfe bekommt das Kleid aber trotzdem, und da ich mit dem Nähen von Knopflöchern bereits den sicheren Hafen verlassen habe, bin ich auf den Geschmack gekommen, neue Sachen, an die ich ich bisher noch nicht herangetraut habe, nun endlich auszuprobieren. Hier nun die ganze Story:

3/2017 : Pencilskirt (#109) & Palazzohose (#115)

4/2017 : Kleid (#112) & Jogginghose (#106A)

7/2017 : Bomberjacke (#104) & Top (#109)

 

Für die Palazzohose habe ich noch keinen passenden Stoff in meinem Bestand; für alles andere aber schon. Und zum Schluss noch ein paar Modelle aus dem Jahr davor:

11/2016 : Hose (#106) & Longweste (#115) & Designerkleid von Lena Hoschek – hier habe ich sogar den original Lena-Hoschek-Stoff vorrätig:

 

Lena Hoschek Bild vom 6.11.15

Die besondere Herausforderung besteht darin, mich ausschließlich aus meinem Stoffvorat zu bedienen, der in den letzten Jahren kontinuierlich angewachsen ist und auf einen Abbau wartet. Da ich in meiner Familie nicht die einzige bin, die man der Kategorie „Jäger und Sammler“ zuordnen kann, befinden sich in den Kisten nicht nur Stoffe, die ich mir gekauft habe, sondern auch einige Erbstücke…

 

Ich hoffe auf einen zügigen Stoffabbau.

 

MeMadeMittwoch : Jerseykleid in blau : So viele Teile …

 

… und so viele Abnäher! Sogar in den Ärmeln.

 

 

7th Feb - 1

 

Das hatte ich noch nie: vier im Rock, je zwei pro Ärmel und sechs im Oberteil. Hinzu kommen die vielen Nähte, denn außer beim Kragen gibt es bei diesem Kleid (burdastyle 8/2017 – Kleid 111) kein Teil, das im Stoffbruch zugeschnitten wird.

Das bedeutet: Der Rock besteht aus vier Teilen und das Oberteil aus sechs. Ein Reißverschluss sollte auch noch eingenäht werden, aber da das Kleid aus Jersey genäht wird, habe ich ihn für überflüssig gehalten.

 

7th Feb - 2

 

Mit diesem Meisterwerk in Jersey nehme ich zum ersten Mal in diesem Jahr (und nach längerer Abwesenheit) mal wieder am MeMadeMittwoch teil, der nur noch am ersten Mittwoch im Monat stattfindet.

Dass das Kleid jetzt nicht ganz so aussieht, wie auf den Bildern hier und hier, finde ich gar nicht schlimm, und mit meiner Entscheidung gegen den Reißverschluss habe ich richtig gelegen.

 

 

 

Selbst die Besatzteile, die Kragen und Halsausschnitt verbinden sollten (jedenfalls hatte ich das so verstanden), habe ich am Schluss wieder herausgetrennt, weil sie sich erstens nicht sauber umlegen ließen und zweitens mir das zu viel Stoff am Hals war. Der Jersey, den ich verwendet habe, ist doch ziemlich fest, und das Ergebnis ist trotzdem brauchbar.

Schließlich habe ich noch die Kragenenden übereinander genäht, weil ich es nicht mochte, wie der Kragen im Nacken auseinanderklaffte und ein schöner Steh- oder Rollkragen auch nicht zu verachten ist.

 

7th Feb - 3

 

Inzwischen habe ich das Kleid schon ein paar Mal angehabt und auch gewaschen, und ich muss sagen: Es trägt sich prima, und Fettflecken, die mir in der Kantine darauf geraten sind, konnte ein einziger Waschgang restlos entfernen. Entweder liegt’s an der Qualität des Jerseys, oder unsere Waschmaschine leistet saubere Arbeit.

Mal sehen, was die anderen Teilnehmerinnen am MeMadeMittwoch gezaubert haben – zur Galerie dort hin geht es hier lang.

Was Weißes – Bluse : „burda style“ 04/2017 #111B

Mein Nachtrag zu der 2017 gelaufenen Aktion „12 Colours of Handmade Fashion“ auf dem Blog von tweedandgreet.

 

 

Das war in zweierlei Hinsicht eine Premiere für mich:

1) Ich habe zum ersten Mal Knopflöcher genäht.

2) Und ich habe zum ersten Mal eine Anleitung von Burda komplett verstanden.

Tusch!Entweder war letzteres in der Aprilausgabe aus dem letzten Jahr ein wirkliches Novum und der Text wurde von jemand Neuem formuliert – oder mir hat geholfen, dass ich die Anleitung kopiert und jeden getanen Schritt auf der Kopie mit einem Textmarker durchgestrichen habe.

Was dabei herausgekommen ist? Die Bluse 111 aus burda style 4/2017: Eine Bluse aus naturweißer Seide mit Fältchen im Schulterbereich, Mandarinkragen (kleiner Stehkragen) und einer Knopfleiste mit Knopflöchern für sechs Knöpfe. Beschrieben wird sie bei burda folgendermaßen:


So couturig – die Bluse aus semitransparentem Organza. Mandarinkragen, Manschetten sowie Knopfleiste sind aus feinem Baumwolljacquard. Wer es lieber blickdicht mag, kann das Vorderteil entweder doppeln – oder statt mit Transparenz mit Color-Blocking spielen. Styling-Tipp: Besonders edel sieht das sexy Teil zu einem Bleistiftrock aus.“


 

Und so sieht das Ergebnis aus:  

 

 

 

 

 

Hilfreich war sicherlich auch das Üben mit dem Knopflochfuß an einem Probestück aus einem Rest des Blusenstoffs, dennoch sind mir zwei Knopflöcher nicht ganz so gut gelungen wie der Rest:

 

Knopfleiste

 

Das eine sitzt nicht mittig, und beim zweiten war mittendrin die Spule mit dem Unterfaden leer, so dass ich einen Teil des Knopflochs mit der Hand nähen musste. Ideal war das zwar nicht, aber am Ende war ich froh, diese Schwierigkeit doch noch gemeistert zu haben.

 

Weihnachtskleid-sew-along-2017 : Finale


 

Heute, pünktlich zum Weihnachtsfest, habe auch ich es geschafft, mich zum Finale des Weihnachtskleid-SewAlongs einzufinden. Das Finale ist zwar schon gestern, am 23. Dezember eröffnet worden, aber den Baum stellen wir traditionell am 24. Dezember auf, und mich in meinem Outfit zeigen wollte ich mich erst, wenn er fertig geschmückt ist. Geändert habe ich an meinen Kleidern übrigens nichts mehr, und das Schwarz-Weiße habe ich auch bereits inzwischen ein paar Mal angehabt – zum gemütlichen Abhängen auf dem Sofa und dem Schlemmen mit Bratwürstchen und Kartoffelsalat ist es genau richtig: schön dehnbar – da kneift nichts. Das rosa Kleid ist für den Besuch des Gospelkonzerts am 1. Weihnachtsfeiertag reserviert.

 



 

Zu den zu erwartenden Temperaturen von 10 oder 11°C plus paßt es perfekt (als ob ich es geahnt hätte). Und das leidige Reißverschlussproblem habe ich auch gelöst, indem ich nach dem Mittagessen gestern nachmittag noch einmal losgezogen bin und im Einkaufszentrum um die Ecke in einem Laden für Damenoberbekleidung fündig geworden bin: ein Kurzblazer aus Kunstleder in einem ganz hellen, undefinierbaren Pastellton. Von innen sieht’s aus wie Veloursleder, von außen wie Nappaleder.

 

 

Das Ensemble wird ergänzt von hellen Lackschuhen, die ich schon wer weiß wie lange habe, und silbernem Schmuck.

 



 

So, und nun noch zusammen mit dem Baum, den wir dieses Jahr mit goldenen und silbernen Kugeln und ein paar Strohsternen geschmückt haben. Leider hat einer der Fotografen bei der Aufnahme gewackelt. Irgendwas ist ja immer…

 



 

Nach diesen stimmungsvollen Bildern unterm Weihnachtsbaum möchte ich mich ganz herzlich bei Nina, Claudia und Katharina für diesen tollen Sew-Along bedanken und mich in die MeMadeMittwoch-Spezialgalerie zum Finale einreihen und allen, die dabei mitgemacht haben, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen, sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr. Lasst es euch gutgehen.

Weihnachtskleid-sew-along-2017 : Wir sind neugierig, und uns interessiert euer Zwischenstand.

 


 

Heute, am 10. Dezember, treffen sich alle Teilnehmerinnen am Weihnachtskleid-Sew-Along zum dritten Mal und präsentieren, wie weit sie mit ihrem Kleid oder anderen festlichen Kleidungsstücken hier, in der Sew-Along-Galerie mit Berichten der anderen Mitstreiterinnen.

 

Und nun zu meinem Zwischenstand

 

War ja klar, dass das nicht passt.“Das war mein erster Gedanke, als ich die drei Teile (Oberteil, Schößchen, Rock) auf die Puppe zog. Am Oberteil musste ich nichts mehr ändern, aber am Bund war der Rock viel zu weit: So viel zum Resultat meiner Anprobe am 26. November, dem Tag des zweiten Treffens beim Weihnachtskleid-SewAlong. Dabei hätte es schon geholfen, die Teile mit Reihfaden aneinanderzuheften und dann anzuprobieren. Was ich dann auch tat – und siehe da: nachdem ich am Reißverschluss einen halben Zentimeter Stoff zugegeben hatte, passte es dann doch.

Und so bin ich mit dem eigentlichen Weihnachtskleid fertig, das alles andere als perfekt aussieht. Was daran alles nicht so ganz schön ist, folgt nach den Fotos – die ich gestern abend im Flur geschossen habe, weil ich nicht weiß, ob ich es mit dem Aufbau des Weihnachtsbaumes bis zum 23. Dezember schaffe. Deshalb erst mal die Vorderansicht:

03 rosa Kleid 1

 

Und jetzt das Werk von der anderen Seite, bei dem man halbwegs erkennen kann, was nicht stimmt.

 03 rosa Kleid 2

 

Weil die Nahtzugabe von einem auf einen halben Zentimeter schrumpfte, schlossen Stoff- und Reißverschlusskante nicht mehr bündig ab, was das Einsetzen des Reißverschlusses nicht ganz so einfach machte. Und weil sich der Oberstoff zurückzog (warum auch immer), klafft er am Reißverschluss um einige Millimeter auseinander.

Nahtverdeckt sieht anders aus, und wo der „Entenbürzel“ herkommt, also die Falte unterhalb des Schößchens, die wie eine Pfeilspitze nach unten zeigt, ist mir auch ein Rätsel. Die Rundung des Schößchens hinzubekommen, ist mir auch nicht so ganz gelungen, und auch der Rocksaum hätte schöner aussehen können… Aber vielleicht kann Bügeln Abhilfe schaffen. Und bei dem Anlaß, an dem ich es tragen möchte – ein Gospelkonzert am 25. Dezember – habe ich eine Jacke oder einen Mantel drüber.

Theoretisch hätte ich mich nun bis zum Finale am 23. Dezember entspannt zurücklehnen können, aber weil mir das Modell mit den Ärmeln gefiel, habe ich Oberteil und Rock noch einmal aus dem in Stuttgart gekauften Übungs-Jersey zugeschnitten, um herauszufinden, ob der Schnitt auch mit dehnbaren Stoffen funktioniert.

 

 

Wie die Fotos beweisen, hat es das. Auch dieses Kleid ist fertig geworden.

 

03 schwarzweißes Kleid 1

03 schwarzweißes Kleid 2

 

Das Schöne am Jersey ist, dass ich die Nahtzugaben nicht versäubern musste, ich keinen Reißverschluss einnähen musste, weil es sich mitdehnt und dadurch sehr bequem ist. Also der ideale Begleiter für gemütliche Stunden auf dem Sofa oder für die Schlemmereien an Silvester, das ich dieses Jahr mit mehreren Leuten zu Hause feiere.

Und obwohl ich zwei Wochen vor Weihnachten damit fertig geworden bin, werde ich auch beim Finale mit dabei sein.

12 Colours of Handmade Fashion : Dezember – Schwarz

 

Eigentlich hatte ich mich schon entschieden, bei der Novemberausgabe der 12 Colours of Handmade Fashion Schwarz zur Farbe meiner Wahl zu erklären, doch jetzt ist Schwarz zur Farbe für den Dezember geworden, und so lasse ich den November sausen und gebe dem Dezember den Vorzug. Leider ist dieser dann auch der letzte; nicht nur als Monat im Jahr, sondern auch, weil es nach den „12 Letters-“ und „12 Colours of Handmade Fashion“ im kommenden Jahr bei tweedandgreet keine mehr geben wird- das Finale ist hier.

Deshalb habe ich mich entschieden, bei der Abschlußchallenge im Dezember mit einem asymmetrisch genähten Jerseykleid in Schwarzweiß an den Start zu gehen.

Nachdem ich das Kleid für den März fertig hatte, wollte ich das gleiche Modell noch einmal mit einem anderen Muster und habe mir einen wildgemusterten Jersey ausgesucht. Hier nochmal das Original.

 


 

Und das ist dabei herausgekommen:

01 Black 1 Dusche

Nein, ich habe keine Dusche im Garten genommen, auch wenn ich keinen besseren Platz als den neben der Gartendusche gefunden habe.


 

Hier sieht man von dem Muster etwas mehr:

 

01 Black 2

 

Und auch wenn ich von diesem Stoff noch zwei Meter im Schrank habe, so weiß ich noch nicht, ob ich in nächster Zeit noch etwas anderes daraus nähe oder sogar ganz bei Schwarz bleibe.

Jedenfalls hat mir Selmins Langzeit-Challenge sehr gut gefallen, und ich möchte mich noch einmal herzlich dafür bedanken.

Weihnachtskleid-sew-along-2017 : Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff.

 


Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… äh, nein, noch ist nicht mal der erste Advent, aber bereits das zweite Treffen zum Weihnachtskleid-SewAlong, der dieses Jahr von Claudia, Katharina und Nina ausgerichtet wird – und bei dem ich heuer zum ersten Mal dabei bin.

…………………

Ausgesucht habe ich mir als Weihnachtskleid ein Modell aus dem aktuellen Heft von „Brigitte Kreativ“, das bei mir aber nicht schwarz, sondern pink sein wird. Besser gesagt: eine Mischung aus Fuchsia und Magenta (so wird’s ungefähr aussehen):

02 Modell

Und hier nochmal das Vorbild:

01 Modell

 

Weil der hauchdünne Stoff in Magenta zum Doppeln aber nicht reichte, brauchte ich also dringend noch eine festere Stofflage zum Unterfüttern. Warum ich aber auf die Idee kam, ausgerechnet pinke Baumwolle zu kaufen, ist mir im Nachhinein schleierhaft. Mein Schwager meinte, die Farbe der Baumwolle sei Schweinchenrosa, während der Oberstoff eher zu Telekomrosa tendiert.

 

02 Color Block

 

Übereinandergelegt kommt aber dabei trotzdem eine schöne Farbe heraus, und so habe ich heute mit dem Vorbereiten der zugeschnittenenen Teile begonnen. Insgesamt neunmal habe ich ein schweinchenrosa Baumwollteil mit seinem sehr transparenten Partner in Magenta (wie das Bild zeigt) aufeinandergelegt und dann knappkantig mit Zickzackstick aufeinandergenäht, denn versäubern musste ich die Teile sowieso, als da sind: Oberteil vorne, Oberteil hinten (zwei Teile), Rock vorne, Rock hinten (zwei Teile), Schößchen vorne und Schößchen hinten (zwei Teile).

Durch das Versäubern vor dem eigentlichen Nähen entfällt das umständliche Gefummel mit den Nahtzugaben hinterher, und die Teile bleiben beim Nähen besser aneinander haften. Und weil ich gerade so schön in Schwung war, habe ich bereits mit dem Nähen begonnen. Leider wurde ich aus der Anleitung nur so weit schlau, dass ich wusste, in welcher Reihenfolge ich die Teile zusammensetzen musste. Manche Ausdrücke wie „anstaffieren“ dagegen bleiben für mich leider genauso rätselhaft wie manche Nähanleitungen in der Burda.

Trotzdem bin ich gut vorangekommen; was noch fehlt, ist der Reißverschluss, die Armausschnitte und die Säume an Rock und Schößchen; da ich die besonders schön haben möchte, ist hier viel Nähen von Hand angesagt, was mich am meisten Zeit kosten wird – hier mal ein Ausblick auf das Oberteil, an dem man nochmal den Farbunterschied deutlich sehen kann: 

 

02 Oberteil

 

Ob das Kleid passt oder ob ich einen neuen Versuch mit Jersey wage, ist dann ein Fall für den nächsten Termin am 10. Dezember – hier nochmal die beiden noch ausstehenden:

 

10.12.2017 – Wir sind neugierig, und uns interessiert euer Zwischenstand.

23.12.2017 – Das große Finale!

 

 

Und nun springe ich hinüber zur großen Sew-Along-Galerie, die sich schon ordentlich gefüllt hat mit Berichten der anderen Mitstreiterinnen.

Weihnachtskleid-sew-along-2017 : Wir haben so viele Ideen!

 


 

Während ich meine Teilnahme am diesjährigen Weihnachtskleid-Sew-Along, auf dem MeMadeMittwoch-Blog ankündigte, stand auch für mich schon fest, welches Kleid der drei Modelle aus dem aktuellen Brigitte-Kreativ-Sonderheft nähen möchte: das Etuikleid mit Schößchen (Modell 2), bei dem ich leider nicht erkennen kann, aus was für einem Stoff es genäht wurde. Als Material wird hier lediglich „Stoff“ angegeben.

 

01 Modell Foto

01 Modell

 

Ob Webware oder dehnbar, das kann ich auf den Bildern nicht erkennen. Bevor ich jetzt aber trotz meinem gut gefülltem Stofflager nochmal extra Geld für neuen Stoff ausgebe, greife ich dann doch lieber zu zwei Jerseycoupons, die ich dieses Jahr beim Nähbloggerinnentreffen in Stuttgart „zu Übungszwecken“ gekauft habe.

 

01 Stoff

 

Damit greife ich dann zwar dem kommenden Termin vor („Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff“), aber wenn’s schiefgeht, habe ich dann wenigstens noch Luft nach oben und kann mir aus meinen Kisten ein anderes Schätzchen herausfischen. Und das sind die restlichen Termine des Sew-Alongs, der von Claudia, Katharina und Nina organisiert wird:

 

26.11.2017 – Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff.

10.12.2017 – Wir sind neugierig, und uns interessiert euer Zwischenstand.

23.12.2017 – Das große Finale!

 

Bleibt nur zu hoffen, dass mein schwarz-weißes „Kleines Schwarzes“ so werden wird, wie ich es mir vorstelle, aber wie ich sehe, geht es mir damit nicht nur mir so, denn es sind bereits einige Mitstreiterinnen am Start. Have fun!

 

 

Weihnachtskleid-sew-along-2017


 

Seit ein paar Jahren gibt es beim MeMadeMittwoch den Weihnachtskleid-Sew-Along, und noch nie war ich dabei mit von der Partie. Ein Kleid extra für Weihnachten war etwas, das ich mir für mich nicht vorstellen konnte, weil es bei uns eher leger mit Extrem-Couch-Relaxing zugeht. Aber dieses Jahr bin ich an Silvester nicht allein zu Haus, sondern feiere auswärts – da hätte ich es dann doch etwas schicker. Deswegen nehme ich dieses Jahr gerne teil an diesem Sew-Along, der von Claudia, Katharina und Nina organisiert wird – mit folgenden Terminen:

 

19.11.2017 – Wir haben so viele Ideen!

26.11.2017 – Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff.

10.12.2017 – Wir sind neugierig, und uns interessiert euer Zwischenstand.

23.12.2017 – Das große Finale!

 

Mal sehen, wer noch alles dabei ist, und vor allem: mit welchen Kleidern. Bei mir wird es eines der drei „Kleinen Schwarzen“ in der letzten Ausgabe von Brigitte Kreativ  werden, aber nicht in Schwarz. Vielleicht in Weiß mit schwarzem Muster oder ganz pretty in Pink. Das entscheide ich aber erst, wenn ich weiß, wieviel Stoff ich dafür brauche.