Die Flasche und ihr Inhalt.

Jo-ho-ho, und ’ne Buddel voll Rum. Nein, liebe Leser und Leserinnen, diesen Beitrag habe ich heute beim Stöbern gefunden, nachdem ich mich gerade von einem Flyer über eine Flaschenpostausstellung im Museum für Kommunikation (Frankfurt/M) getrennt habe. Die Ausstellung war letztes Jahr, daher brauche ich den Flyer nicht mehr.

Aber mich juckt es seit geraumer Zeit in den Fingern, auch mal eine Flaschenpost zu verfassen und in den Main zu werfen, in der Hoffnung, dass sie von dort in den Rhein fließen und dann stromabwärts in die Nordsee gelangen möge. Vielleicht nach Ijmuiden – dort, wo wir 2008 so glücklich waren…

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„Ich wusste, dass du mal so etwas machen würdest“, meinte meine Flaschenpost- und Bloggerkollegin Ina, als sie von diesem Projekt erfuhr. Mit „so etwas“ war eine Wanderflaschenpost gemeint. Kannte sie mich aus meinen bisherigen Aktivitäten schon so gut oder hatte ich mal irgendetwas davon verlauten lassen? Keine Anhnung.

bugelverschluss Heutzutage schon selten: Schnappverschluss mit Keramikstopfen

Wie auch immer, die Idee war mir gekommen, als ich bei den Haushaltswaren im Supermarkt eine klare 350 ml Flasche mit Schnappverschuss entdeckte. Weil der Stopfen des Schnappverschlusses aus Keramik war, griff ich sofort zu. Eine goldrichtige Entscheidung, denn schon bei der nächsten Lieferung wenige Tage später waren die Stopfen aus weißem Kunststoff. Und Plastik ist nun mal gegen die Ehre der Flaschenpostlerzunft: anfällig gegen Seewasser, UV-Strahlung oder sonst einen Zahn der Zeit, zerbröselt das Zeug irgendwann und belastet als Microplastik die Umwelt. Außerdem beißt sich das mit meinem nostalgischen Stilempfinden.

Ein Bügelverschluss lässt sich…

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100 Creative Challenges : 97 – Fensterbank

Und weiter geht es mit dem unsystematischen Aufgabenhopping bei den „100 Creative Challenges“ von Hotaru. Diesmal springe ich bis fast ans Ende, zur Aufgabe Nr. 97, die da lautet:

Was befindet sich auf deinemFensterbrett?Nutze es als Inspiration für ein visuelles Werk.


 

Auf meiner Fensterbank steht allerlei Krimskrams, doch das hübscheste Stück ist eine batteriebetriebene Lampe aus den 50er/60er Jahren, die ich einst von meinem Papa geschenkt bekommen habe.


Sie besteht aus einem Plastikseehund, einer Seifendose und einem Lichtschalter und hat jahrelang nicht mehr funktioniert. Nachdem es viele Jahre wegen fehlgeschlagener Reparaturversuche in einer Kiste auf dem Speicher ein Dasein in Dunkelheit gefristet hatte, nahm sich mein Mann 2014 des Lämpchens an und rüstete es auf LED-Betrieb um. So hat es nun endlich seinen Platz seit Nikolaus 2014 im Wohnzimmer und wird von mir ab und zu eingeschaltet. An Neujahr 2015 habe ich ihm sogar einen eigenen Blogbeitrag gewidmet. Zuletzt habe ich es am vergangenen Weihnachtsfest fotografiert, flankiert von zwei Weihnachtslampions, und dieses Bild meinen Freunden als Weihnachtsgruß geschickt.


Nun darf es hier noch einmal leuchten.

23-12-03

Unsortierte Gedanken : ein Tartan für mich – Triggerwarnung # in Memoriam

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(Bildquelle: https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/236x/50/a5/0d/50a50d9ba0a45a991879b80432ee20be.jpg)


 

 

Als Nachtrag zum Media Monday von vorgestern schreibe ich meine Eindrücke nieder, die ich während meines DVD-Abends hatte. Da ich auf Romeo und Julia am Montagabend keine Lust hatte, sagte ich mir, dass es an der Zeit wäre, mir die Downton-Abbey-Folge anzuschauen, die ich vor längerem aufgezeichnet hatte, als das ZDF sie eines Sonntagnachmittags zeigte: „A Journey to the Highlands“. Diese Folge hatte in meiner Sammlung bisher noch gefehlt; auf die Tasse Tee und das Glas Whisky habe ich allerdings verzichtet:


7. Zuletzt habe ich mir eine Aufnahme des Highland-Specials von Downton Abbey aus dem Fernsehen angeschaut und das war vorhin , weil mich das Fernsehprogramm („Romeo und Julia“) nicht vom Hocker riß und ich heute abend mal eine Downton-Abbey-Folge sehen wollte, die ich noch nicht kannte. Witzigerweise war die ausgestrahlte Version von „Romeo und Julia“ von Julian Fellowes, dem Erfinder von Downton Abbey – habe ich aber erst hinterher festgestellt.


 

Dass mich die Erinnerungen einholen würden, damit hätte ich jedoch nicht gerechnet. Plötzlich nämlich war da der Jägerball auf Schloss Duneagle, und die feine Gesellschaft nebst Personal tanzte all die Tänze, die ich bis vor zwei Jahren auch noch gekannt hatte.

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(Bildquelle: https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/236x/1d/7c/5a/1d7c5ad02a3e7474df356ede3a5233d0.jpg)

Jeden Dienstag waren Andy und ich abends zum Scottish Country Dancing nach Frankfurt gefahren, wo wir in einer Gruppe ständig wechselnder Stärke zwei Stunden lang fleißig übten. Aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen waren wir aber nun lange nicht mehr mit von der Partie gewesen.

Aber schön, dass Matthew Crawleys Tanzkünste ausreichen, um einen „Dashing White Sergeant“ zu tanzen – ich hätte ja gerne gesehen, wie bei dem Jägerball ein „Reel of the 51st Division“ oder „Shiftin‘ Bobbins“ getanzt wird; an dieser Stelle die Tänze im Einzelnen zu erklären, würde jetzt aber nun wirklich zu weit führen. Den nächsten Flashback erlebte ich dann beim Anblick des Tartans, den einige der Gäste trugen.

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(Bildquelle: https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/236x/dc/5e/4a/dc5e4a4009fc3b0995dcb49881476206.jpg)


 

Genau so einen hatte mein Andy, und den trug er dann auch, als ich ihn zum letzten Mal vor der Trauerfeier sah. Ein Strathspey-Tartan, ehemals getragen von einem Regiment, das aber mittlerweile nicht mehr existiert und somit dieses Muster freigegeben worden ist. So jedenfalls wurde uns das erklärt, als wir den Stoff bestellten und die Maßanfertigung des Kilts für Andy in Auftrag gaben.

Ob es ein Fehler war, just an diesem Abend genau diese Folge sehen zu wollen? Es ist ein Kreuz mit diesen Erinnerungen. Sie kommen und gehen, ungefiltert und in den unpassendsten Momenten. Vielleicht sind sie der Grund, warum ich mich seit jenem Tag nicht überwinden kann, die angefangene Staffel von „Star Trek Voyager“ weiterzuschauen, dabei habe ich „Voyager“ geliebt. Aber immer, wenn wir es zusammen einschalteten, war es wie „a sort of homecoming“ (Assoziationen zu „The Unforgettable Fire“ von U2 sind nicht beabsichtigt, aber auch nicht unerwünscht).

Vielleicht werde ich eines Tages an der Stelle fortfahren, wo die Handlung über Nacht eingefroren wurde, doch bis dahin wird es seine Zeit brauchen. Trotzdem würde ich gerne im neuen Jahr mit dem Schottischen Tanz von neuem beginnen.

Mein Glotzophon und Ich : Vogelglück im Taunus

 

pics: Ein- und Ausflug der Meisen

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Gerade läuft auf BBC2 vor der neuesten Folge von „The Great British Sewing Bee“ auf BBC2 eine Naturdoku, zu der man auf flickr auch unter dem Begriff „springwatch“ unzälige Aufnahmen anschauen kann. Wie immer brilliant. Typisch BBC. Da es u.a. auch um brütende Vögel, wie Eichelhäher, Adler, Reiher und Meisen ging, muss ich nun doch noch mal den Beitrag meines geliebten Gatten re-bloggen, der heute seine Impressionen von unserem Vogelglück im Taunus niedergeschrieben hat…

creativeandyblog

 

Das Wetter war am Wochenende nicht gerade berauschend, jedoch sehr unterhaltsam.

Unsere Hütte, die mitten in der Natur steht, wird wohl nicht nur von uns zeitweise bewohnt.

Nein auch unsere gefiederten Freunde machen es sich bei uns bequem. Seit gut zwei Wochen beobachten wir ein Blaumeisenpärchen, das unermüdlich Nahrung für seinen Nachwuchs heranschafft.

DSC02886In einem kurzem Moment, als die Eltern zur weiteren Nahrungsbeschaffung abgeflogen waren, habe ich die Chance genutzt, um mit meinem Handy ein Foto von den Nestbewohnern zu schießen. Und was soll ich sagen, schaut sie euch doch nur an, das sprengt doch jedes Herz.

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Und als ob das nicht genug wäre, demnächst wird es wohl noch mehr Nachwuchs bei uns geben.

Ich habe einen Hausrotschwanz dabei beobachtet, wie er ständig an der Dachschräge seitlich ein und aus flattert. Ein kurzer Blick genügte, um festzustellen: hier wird ein Nest gebaut.

Also werden wir bei unserem nächsten…

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Sprung ins kalte Wasser

Hoch die Tassen. Mein Schatz ist jetzt auch auf WordPress. Darum re-blogge ich seinen ersten Beitrag ever.

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creativeandyblog

So, jetzt habe ich das Probleme wie wohl die meisten erst einmal. Was möchte ich in mein Blog schreiben. Hm. Für was ist so ein Blog eigentlich gut? Wenn ich so mein holdes Weib ansehe, äh ja was schreibt sie denn so? Keine Ahnung, ich habe ehrlich gesagt das erste mal in ihren Blog gesehen als sie einen Gastbeitrag für mich veröffentlicht hat. Tja will ich nun ein Blog eröffnen in dem es nur ums Nähen geht? Da wäre ich wohl einer der wenigen Männer, wo ich bis jetzt auf der suche nach Männer Nähen fündig geworden bin (ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen 🙂 ) Aber ich denke ich werde hier über meine Nähprojekte und als Handwerker auch hin und wieder mal über Technische Visionen und Projekte schreiben. Blogs mit geistigem Dünnpfiff gibt es wohl genug, da muss ich nicht auch noch einen aufmachen.

Vorweg: ich habe über…

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Der Countdown läuft : „The Husbands of River Song in deutschen Kinos!“

… nur noch wenige Stunden, bis wir bei dem Event der letzten Januarwoche dabei sein können – den Artikel habe ich zuerst hier gesehen… und Tickets gesichert. Das Christmas-Special auf der großen Leinwand. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen und freu‘ mich wie Bolle.

Der Gallifrey-Bote

Wie gut, dass ich, als ich diesen Blog vor einem knappen halben Jahr begann, keinen Anspruch darauf erhoben hatte, mit allen News immer superaktuell zu sein. Diese Meldung ist mir nämlich vor einer Woche tadellos entwischt, aber ich hole sie trotzdem nach. Weil warum nicht.

Cinemaxx bringt The Husbands of River Song ins Kino!

Am Donnerstag, den 28. Januar werden 26 Cinemaxx-Kinos in Deutschland in einer einmaligen Vorstellung das letzte Christmas Special zeigen. Es ist das dritte deutsche Kino-Event dieser Art, doch nachdem The Day of the Doctor und Deep Breath jeweils am Tag der Original-Ausstrahlung im Kino zu sehen waren, findet dieses Event über einen Monat später statt. Weihnachtsstimmung ist da zwar schon lang keine mehr. Aber Doctor Who-Stimmung ist schließlich immer.

Die Folge wird in der englischen Originalfassung gezeigt und (diese Information versteckt sich recht gut in der Presse-Mitteilung) von zwei exklusiven Behind the Scenes-Clips begleitet sein.

Falls ihr…

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2015 im Rückblick : für Statistikfans

Zunächst wollte ich es ja eigentlich nicht, aber dann erinnerte ich mich, dass ich es beim letzten Mal versäumt hatte, den hübsch gestalteten wordpress-Jahresrückblick zu veröffentlichen und mich danach ein wenig geärgert habe.

Da dies nun schon mein zweiter ist (ja, so lange bin ich schon dabei) – gibt es mit Verzögerung nun doch noch den für 2015. Et voilà :::::

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Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 19.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 7 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

 

Nun soll es das aber auch schon mit den Rückblicken gewesen sein, und die neue Arbeitswoche – die erste im neuen Jahr kann beginnen.

Spoiler Zone: The Witch’s Familiar

Und damit ich diesen tollen Sketch mit Rowan Atkinson wiederfinde, musste ich einfach den Artikel auf dem gallyfreiboten re-bloggen.

Der Gallifrey-Bote

Der Doctor & Davros

Im Jahr 1999 – also während der Zeit, in der Doctor Who nicht weiter produzierte wurde – schrieb ein damals noch (vergleichsweise) junger Steven Moffat für eine BBC-Spendengala einen zwanzigminütigen Doctor Who-Sketch. The Curse of Fatal Deathist noch heute immer wieder einen Blick wert und quillt gerade zu über vor Charme und Zitierbarkeit.

Zusätzlich zum reinen Unterhaltungsfaktor hat der Sketch mittlerweile eine ganz neue Dimension dazugewonnen: Man muss einfach nur aufpassen und mitzählen, wie viele Elemente daraus mittlerweile wirklich in Doctor Who gelandet sind. Moffats fantastischer Sinn für das Absurde in der Doctor Who-Welt dringt auch hier schon durch und so haben es beispielsweise die Zeile „Look after the universe for me. I’ve put a lot of work into it.“, die freund-feindschaftliche Beziehung zwischen dem Doctor und Doctor sowie Moffats Vorliebe, Antworten auf drängende Plot-Fragen auf unbestimmte Zeit aufzuschieben, in offizielle Folgen geschafft.

Und nun kommen in

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Wäschewaschen mit Efeu (Quelle: https://sammelhoernchen.wordpress.com/2015/07/11/waeschewaschen-mit-efeu/)

Heute hab ich was ganz tolles gelesen, für alle, die an chronischem Waschmittelmangel leiden und einen Garten ihr eigen nennen, in denen sich der Efeu blühenden Lebens erfreut…

Sammelhoernchen

Im Herbst sammle ich Rosskastanien und verwende diese solange zum Waschen unserer Wäsche, bis sie mir ausgehen.

Genau das ist vor ein paar Wochen passiert. Daher habe ich mich nach einer ähnlich effektiven Alternative umgeschaut und mich für Efeublätter entschieden. Und ich kann die guten Erfahrungsberichte, die ich gelesen habe, nur bestätigen.

Mit Efeublättern gewaschene Wäsche riecht gut und wird sehr sauber (sogar stark verschmutzte Arbeitswäsche). Efeu hat außerdem den Vorteil, dass man ihn vielerorts in der Natur finden kann, was ihn auch attraktiv für Menschen macht, die keinen eigenen Garten haben, wo er zum Bestand gehört. Man findet ihn zumindest in meiner Nähe auch leichter als einen Kastanienbaum, der genug Kastanien für ein ganzes „Waschjahr“ liefert.

Anleitung:

  • Für eine sehr volle Maschine Wäsche gebe ich 15 bis 20 saubere Efeublätter in ein Wäschenetz oder in ein Säckchen und gebe es in die befüllte Trommel.
  • Dort, wo das Flüssigwaschmittel normalerweise…

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Mad Max: I AM FURIOSA!!! ——— re-blogged today.

I came across a blog between others in my reader which I found very impressing and touching. Being one of those people whose partner was diagnosed with cancer (although at a very early stage) I couldn’t help but re-blogging this:

„I don’t know what to say. Your story is very touching“

aheadwithstyle

Mad Max Eimear Coghlan A head with style
The release of Mad Max Fury Road on 14th May has us all sitting anxiously on our hands with bated breath. I decided to take matters into my own hands. I am Furiosa, helping women escape the cage of beauty ideals. The future of our sisterhood lies in the support we show each other as we create our own definition of beauty. The richness of our strength glistens from the flame within.

They say a picture is worth a thousand words, even more so when there are captions underneath! So I’ll let the photos do the talking…..

Mad Max Furiosa Eimear Coghlan A head with styleEscaping the cage of beauty ideals

Mad Max A head with styleTime to change the Oppressor’s tune

3a„She’s my property!“   Furiosa rescues Capable from Immortan Joe

Mad Max Furiosa A head with style„Oh what a day, what a lovely day!“

Mad Max Furiosa A head with style„We are not things!“   Releasing the shackles

6bImmortan Joe is hot on our heels snarling „Where is she taking her? I want her back!“

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