FUSSA 2017 : Film- und Serien-Sew-Along 2017 – das Finale



 

Das Ende ist da: Agatha Raisin und Jane Kennedy (The Coroner) haben den Fall gelöst und präsentieren das Ergebnis ihrer Ermittlungen am Finaltag des Film- und Serien-Sew-Alongs (FUSSA), dem 16. Juli.

Bei yacurama (minimale extravaganz), die diesen Sew-Along ins Leben gerufen hat, treffen sich heute alle, die sich zum Nähen neuer Kleidungsstücke von Fernsehserien wie „Call the Midwife“, „Agent Carter“ oder „Mord mit Aussicht“ haben inspirieren lassen. Bei mir war es ein Mix aus „The Coroner“ und „Agatha Raisin“ – beide Serien liefen nur kurze Zeit auf ZDF neo. Jetzt aber zu meinem Ergebnis.

 

(Bildquelle: https://i.ebayimg.com/00/s/NzY4WDEwMjQ=/z/6cYAAOSwiA9ZYlWn/$_99.JPG)


 

Mit zwei luftig-weiten Seidenblusen nach einem Schnitt von Burda ins Rennen geschickt, warten sie nun darauf, wer das Recyclingprodukt Bleistiftrock in Zukunft tragen darf. In seinem früheren Leben war er ein Etuikleid von Orsay, das mir oben herum leider nicht mehr passt, aber das ich schon allein wegen des Metalls in Taillenhöhe nicht wegwerfen wollte. Also habe ich kurzerhand das Rockteil und die Passe im Mittelteil abgetrennt und neu zusammengefügt, wobei ich die Passe mit Vliesline verstärkt und zu einem Bund umgearbeitet habe. Geschlossen wird der Rock mit einem aufgesetzten Metallreißverschluss. Den hatte ich nämlich als einzigen schwarzen Reißverschluss noch herumliegen und musste keinen neuen kaufen.

 

 

Agatha Raisin


 

 

The Coroner Jane Kennedy


 

Außerdem habe ich eine ähnliche Optik bei der letzten Staffel von „Geschickt eingefädelt“ gesehen und fand dieses Unperfekte ganz schön cool. Abgesehen davon, war ich mir nicht sicher, ob der Rock vielleicht nicht doch eine Spur zu eng ist und durch einen nahtverdeckten Reißverschluss mögliche Zugfalten viel mehr auffallen.

Doch wie heißt es so schön? Was nicht passt, wird passend gemacht. Das führt mich zu der Frage, ob alle Teilnehmerinnen bei dieser schönen Aktion ihre Projekte auch so erfolgreich passend machen konnten; für den diesjährigen FUSSA möchte ich mich deshalb hier nochmal bedanken und jetzt die Ergebnisse der anderen ausgiebig bewundern.

Sekt zum Anstoßen gibt’s diesmal keinen, da ich heute lieber Matcha oder Landmilch trinken möchte. In diesem Sinne: Möge die Milchbar baldigst ihre Pforten öffnen. The guests are thirsty.

 

 

Me Made Mittwoch : Eigentlich wollte ich …


 

 

bis zum 16. Juli mit der Präsentation meiner Bluse warten, denn da ist das Finale des Film- und Serien-Sew Along (FUSSA) – und dafür ist sie auch gedacht. Weil aber heute der MeMadeMittwoch zum letzten Mal vor der Sommerpause stattfindet, präsentiere ich sie hier, diesmal wieder ziemlich spät – mit der „Startnummer“ 89:

Das Modell ist die ärmellose Bluse Nr. 101 (burdastyle 9/2016)– die relativ weit fällt, und die ich trotzdem nicht eine Nummer kleiner genäht habe, weil sie sonst nicht mehr so bequem wäre. Den Seidenstoff mit Animalprint habe ich beim beim Nähbloggerinnentreffen in Stuttgart gekauft. Das waren die Eckdaten, kurz und knackig aufnotiert.

 

 

Bei den momentanen Temperaturen trägt sich die Bluse äußerst angenehm, und ich bin froh, dass sie nicht so körpernah fällt wie die Teile, die ich sonst so bevorzuge. Mal sehen, welche Abwandlung mir einfällt, wenn ich diese Bluse noch einmal nähen möchte. Und nun geht’s zur Präsentation weiterer selbstgenähter Kleidung – auf dem MMM vom 5. Juli 2017, der unter dem Motto „ich packe meinen Koffer“ steht.

 

Meinen Koffer packe ich zwar nicht, weil mein Urlaub schon lange vorbei ist, aber der nächste Urlaub in wärmeren Gefilden kommt bestimmt, und bis dahin kann luftige Kleidung fürs Büro auch nicht schaden.

 

 

Ja, mach‘ nur einen Plan und sei ein großes Licht …

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Auf ihrem Blog hat siebenhundertsachen einen Herbst-Plan-Along ausgerufen, dessen Linktool noch bis morgen geöffnet ist und den ich gerne auszugsweise zitieren möchte:

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¶¶¶ Heute wollen wir unsere kreativen Herbstpläne präsentieren. Was wollen wir in diesem Herbst so werkeln? Berichtet uns allen davon, auf dass wir mit Flow und Motivation in den kreativen Herbst starten. Erlaubt sind alle Pläne für Kreativprojekte: nähen, stricken, häkeln, spinnen, weben, drucken, basteln, Origami, laubsägen, filzen, und was auch immer euch noch einfällt. Wichtig ist jedoch, dass ihr einen richtigen Plan habt, nicht nur eine grobe Ideensammlung ohne konkrete Umsetzungsideen, dass ihr dazu innerhalb der kommenden Woche einen Post veröffentlicht und dass sich diese Pläne auch tatsächlich auf die nächsten 2-3 Monate beziehen und nicht auf die nächsten 10 Jahre oder so. Das i-Tüpfelchen wäre natürlich, wenn ihr etwas für euch ganz neues ausprobiert, aber das ist kein Muss! ¶¶¶

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Na, da bin ich doch gerne mit von der Partie – schon alleine, um mit dem handschriftlichen Geschmiere in meiner Kladde Schluß zu machen (die Kladde werde ich natürlich trotzdem beibehalten, aber so zwischendurch mal eine Aufstellung zu bloggen, kann auch nicht schaden). Hier kommen meine Pläne:

Erstens – Die AnNäherung Süd, auf der ich einen Rock für die #12 letters of handmade fashion nähen möchte

Zweitens – Einen Schal für meinen Mann stricken

Drittens – Jackenschnittkurs an der Schule für Mode.Grafik.Design

Viertens – Ein Fotoalbum für die Dame basteln, die wir dieses Jahr noch in Schottland besuchen werden

Fünftens – Schnittanpassungs-Workshop in Berlin, daraus resultierend eine vernünftige Schnittanpassung, um endlich das Kleid, das ich meiner Schwester zum Geburtstag versprochen hatte, auch zu nähen. Das Probemodell hat nämlich nirgendwo gepaßt. Sowas von nicht.

Sechstens – wenn die Zeit noch reicht, als Weihnachtsgeschenk ein warmes Nachthemd für meine Mutter nähen.

und falls ich im kommenden Jahr noch Lust dazu habe, eine etwas abgedrehte Idee mit Scrabble-Buchstaben verfolgen, das ist aber nur so ein vager Gedanke, der mir seit letztem Monat durchs Hirn geistert… aber vor allem eins: Keep cool and relax. Vieles davon habe ich auch schon begonnen. Bevor ich wieder ins endlose Sülzen abdrifte, kommen hier noch ein paar Anmerkungen en détail zu den einzelnen Punkten auf meiner Liste:

Erstens – Über den Rock, den ich auf der AnNäherung Süd für die #12 letters of handmade fashion nähen möchte, habe ich gestern einen Beitrag verzapft. Heute habe ich mich den Vorbereitungen gewidmet, indem ich den Stoff gebügelt, Vorder- und Rückseite zugeschnitten und Einlage auf den Bund gebügelt habe. Nun fehlt mir nur noch ein 22 cm langer, nahtverdeckter Reißverschluss in schwarz, und der Spaß kann beginnen. Was freu‘ ich mich schon drauf, das kann mir jeder glauben.

Zweitens – Mit dem Schal für meinen Mann habe ich schon begonnen. Gefühlte 15 cm habe ich hinter mir – ein Meter fünfzig liegen noch vor mir. Ein Meter fünfzig in pflaumenblauem Garn (50% Seide / 50% Yak), durchzogen mit einem dünnen graumelierten Wollgarn aus Japan, mit dem sinnigen Namen „Shades of Grey“. Stricken findet auf meinem Weg zur Arbeit in der S-Bahn und auf dem Nachhauseweg statt.

Drittens – Der Jackenschnittkurs an der Schule für Mode.Grafik.Design sollte gestern und heute stattfinden, fällt aber wegen Krankheit zweier Teilnehmer aus und ist auf Ende November verschoben worden. Auch hierfür lagert mein Material schon im Keller. Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich lernen, wie man passende Jackenschnitte anfertigt und abwandeln kann.

Viertens – Das Fotoalbum soll mit Bildern von mir und meinem Mann auf der Ronneburg und in der dortigen Falknerei sowie von mit Fotos von Eulen bestückt werden, die ich 2013 mit ihr zusammen in Schottland fotografiert habe. Alles, was ich dazu brauche, besorge ich in den nächsten Tagen: USB-Stick zum Speichern und Ausdrucken der Bilder im Drogeriemarkt, sowie Fotoalbum und Kleber. Dekozeugs, das nicht aufträgt, ware auch fein. Muss aber nicht.

Fünftens – Einer der Workshops in Berlin, auf die ich mich freue, befasst sich mit der Anpassung von Oberteilschnitten. Den Schnitt und das Kleid habe ich, es muss nur noch aus dem Funds herausgesucht werden.

Sechstens – Die Idee, meiner Mutter ein Flanellnachthemd zu nähen, habe ich schon seit einem Jahr im Kopf, aber nirgends schriftlich fixiert. Da habe ich hiermit nachgeholt. Fehlt nur noch der Flanell. Eventuell zu besorgen auf dem vielgerühmten Maybachufermarkt.

Ich glaube, das war’s. Und jetzt zu meiner Idee mit den Scrabble-Steinchen.

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Im Dezember endet #12 letters of handmade fashion. Aber da das Alphabet insgesamt 26 Buchstaben hat, bleiben noch 14 übrig, die bis Anfang Dezember nicht gezogen worden sind. Daher habe ich mir überlegt, im kommenden Jahr an jedem Monatsersten blind einen von diesen 14 Buchstaben (Ä, Ö und Ü ausgenommen) zu ziehen, der dann mein Buchstabe für den laufenden Monat wird und zu dem ich mir dann ein passedes Kleidungsstück oder Accessoire fertige. Das wäre dann mein persönliches Spin-off zu #12 letters of … – das auch nicht mit dem offiziellen Logo verziert werden wird.

Und eines wollte ich an dieser Stelle gerne noch loswerden: Irgendwie treffen solche Mitmachaktionen immer genau dann ein, wenn ich mit dem entsprechenden Projekt schon begonnen habe; Aktionen wie diese rennen also bei mir stets offene Türen ein, und ich muss höllisch aufpassen, dass ich mir damit nicht zu viel aufhalse, sonst habe ich zum Jahresende hin einen randvollen Terminkalender, dessen ich nicht mehr Herr zu werden drohe. Doch noch habe ich genügend Luft nach oben.

Nächste Woche gibt es auf siebenhundertsachens Blog dann auch schon ein Treffen für die Materialplanung inklusive Bestandsaufnahme und einer Einkaufsliste für unsere Projekte – bis dahin klinke ich mich ein bei dem Rest der Truppe, bevor das Linktool geschlossen wird.

Wintermantel-SewAlong : die Inspiration/en

Yippie! Heute geht der Winter-Mantel Sew Along los, und ich habe auch schon eine Inspiration , zu der ich länger ausholen muss. Aaaaalso:  Dieses Jahr im April waren mein Mann und ich beim Nähbloggerinnentreffen in Stuttgart, wo wir uns reichlich mit Material für unsere Projekte eingedeckt haben – er mit Stoff, Band, Reißverschluss und Knöpfen für eine Jacke, basierend auf einem selbstkonstruierten Schnitt; und ich mit pastellgrünem Wollwalk und Garn für einen Sommermantel, den ich im Rahmen des Film- und Fernsehserien-SewAlongs nähen wollte… Nun ja, beim Wollen ist es dann auch zu einem großen Teil geblieben, denn dann kam der Sommer mit teilweise mörderischen Temperaturen, und so hängt er da nun auf der Puppe, und hängt und hängt und hängt…

 

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finale-03   Vorderseite  finale-04 Rückseite

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Bis jetzt! Meine Inspiration Nummer eins ist der Wintermantel-SewAlong selbst; nämlich, das angefangene Stück endlich fertig zu nähen. Dann ist es zwar kein Sommermantel mehr, sondern schon eher ein Teil für die Übergangszeit und einen Winter, der nicht ganz so frostig ist, also eher für einen Winter, wie wir ihn letztes Jahr hatten. Pastellgrün wäre auch eine spitzen Wahl, weil ich auf mich eine Zeit der tristen Farben zukommen sehe, und ein wenig Helles gewiß nicht schaden kann.

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Inspiration Nummer zwei ist der Jackenschnittkurs, an dem ich am kommenden Wochenende bei der Schule für Mode.Grafik.Design teilnehme. Wir werden lernen, wie man einen Schnitt für eine Jacke entwickelt („In diesem Kurs werden die Schnittkonstruktionen für Jacken nach eigenen Maßen und Abwandlungen aufgestellt mit Abwandlungsmöglichkeiten für verschiedene Ärmel-, Taschen- und Kragenformen. Vorkenntnisse: Nähen und Umgang mit Fertigschnitten.“)  —  Dabei interessiert mich brennend, wie man einen solchen Schnitt abwandeln kann, weil ich schon seit dem letzten Jahr mit einer Jacke liebäugele, die die Hauptdarstellerin der britischen Fernsehserie „Poldark“ in einer der letzten Folgen getragen hat.

 

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Bildquelle: http://i.telegraph.co.uk/multimedia/archive/03280/poldark4_3280367b.jpg

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Sollte dieses Vorhaben scheitern, so versuche ich mein Glück mit dem Grundschnitt – Stoff dazu lagert im Keller. Es ist ein bordeauxfarbener Wollwalk, den ich ursprünglich für einen Blazer vorgesehen hatte und aus dem ich bereits einen Bleistiftrock genäht habe. Stoffe und Schnitte wären gegebenenfalls bereits bis zum 9. Oktober vorhanden, kann also gut sein, dass ich einen entsprechenden Artikel dazu bereits vorher veröffentliche.

 

Hier die Übersicht über die weiteren Termine

09.10. Stoff und Schnitt – Die Entscheidung
23.10. Fortschritt – Brauche ich Schulterpolster?
06.11. Futter und letzte Schritte
13.11. Das große Finale! Der Winter kann kommen.

 

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Die unter „Fortschritt“ gestellte Frage nach Schulterpolstern kann ich zumindest für den Mantel und die abgewandelte Jacke verneinen – bei einer selbstkonstruierten Jacke oder gar einem Blazer bin ich mir hingegen nicht so sicher.

 

Ankündigung zum Herbstanfang: „Winter is coming“

 

 

Yippie! Chrissy hat dieses wunderschöne Logo entworfen…

 

 

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… und zwar für einen neuen Sew-Along,  den Winter-Mantel Sew Along.

 

Seit die Ankündigung beim MeMadeMittwoch am 11. September veröffentlicht worden ist, reizt mich die Idee, dabei mitzumachen. Dieser SewAlong kommt mir sehr gerufen, da ich einerseits schon seit dem Film- und Fernsehserien-SewAlong einen angefangen und nicht vollendeten Mantel aus mintfarbener Wolle auf der Puppe hängen habe (im Sommer hatte ich wenig Lust, mich mit Wolle zu beschäftigen) – und andererseits am 1. und 2. Oktober an einem Kurs zur Erstellung von Jackenschnitten teilnehme. Material wäre also theoretisch genügend vorhanden, wenn’s am 25. September losgeht.

 

Hier die Übersicht über die Termine

25.09. Inspiration
09.10. Stoff und Schnitt – Die Entscheidung
23.10. Fortschritt – Brauche ich Schulterpolster?
06.11. Futter und letzte Schritte
13.11. Das große Finale! Der Winter kann kommen.

 

 

Mehr gibt es von meiner Seite dazu im Moment nicht zu sagen. Mal sehen, ob ich es schaffe, am kommenden Sonntag noch ein paar erhellende Worte und Bilder beizusteuern.

Film- und Serien-SewAlong (FUSSA) – Finale

Und schneller ist sie da als gedacht, die letzte Runde bzw. das Finale des Film- und Fernsehserien-SewAlongs von yacurama (minimale extravaganz), der mir irre viel Spaß gemacht hat, auch wenn ich nicht so weit gekommen bin, wie ich mir vorgenommen hatte. Merci beaucoup! Nach diesen kurzen Dankesworten geht es hier zu dem Treffen.

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Nun aber zu dem, was ich wirklich geschafft habe. Und das ist mein Rock, dessen Abbildung in der burda mich spontan an die unzähligen Agatha-Chistie-Verfilmungen erinnerte, die ich früher mit Spannung im Fernsehen verfolgt habe.

 

 

Was dabei herausgekommen ist, könnte man auch unter dem Motto „Der Tag, als Chanel auf Prada traf“ laufen lassen, nachdem alle Versuche, den Saum am Ausfransen zu hindern, fehlgeschlagen sind. Ein angenähtes Schrägband brachte es auch nicht; im Gegenteil – der Saum stand nach der Prozedur ab wie bei Olive Oil von Popeye, und dabei sollte der Stoff doch locker fließend herabhängen… Ich habe dann einfach das Schrägband wieder abgetrennt und am Saum mit meinem im Einsatz bewährten Rautenstich #22 entlanggenäht und ein paar Fäden dekorativ heraushängen lassen. Obwohl FUSSA nicht von Fusseln kommen sollte, ist Fusseln nun eben ein Designelement meines Rocks, Basta. Allerdings ist dieses Kleidungsstück wohl eher etwas für kühlere Tage und sitzt noch nicht optimal (besonders am Bund und am Reißverschluss).

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So, und weil ich in der letzten Woche vor dem Finale nur zweimal bis 16 Uhr arbeiten musste, habe ich mir dann noch einmal das Schnittmuster meines Mantels vorgenommen – das bedurfte nämlich einer Änderung an der Ärmelkugel, weil die Schulterpartie viel zu breit und der Ärmel viel zu kurz geraten war. Herauszufinden, ob meine Methode der Änderung Hand und Fuß hat, war wie der Sprung ins kalte Wasser. Was, wenn die nach dem geänderten Muster Mantelteile nicht zusammenpassen würden? Lieber nicht so genau darüber nachzudenken und einfach loszuschneiden, erwies sich als goldrichtig, denn nun sitzen sie so, wie sie von Anfang an sollten.

Dass ich an den Taschen nochmal nacharbeiten muss und ich weder Gürtelschlaufen noch Gürtel fertig habe – geschenkt! Aber dafür stand ich kurz davor, den Beleg anzunähen, und das nach drei Tagen. So weit wie in den letzten Tagen bin ich mit meinem Rock über einen Zeitraum von drei Wochen nicht gekommen. Vielleicht lag es auch daran, dass bei dem pastellgrünen Mantelstoff nichts ausfranste – Wollwalk sei Dank; aber dafür stank es beim Bügeln teilweise nach nassem Schaf. Yammi. Im Grunde genommen, ist er genauso wenig fertig geworden wie mein Rock, bei dem ich am Bund nochmal nacharbeiten muss, wie ich heute zu meinem Leidwesen feststellen musste. Aber das sind nur Kleinigkeiten, die sich leicht beheben lassen.

 

Beim Anblick dieser Aufnahmen habe ich das Gefühl, dass sich eine perspektivische Verzerrung eingeschlichen hat und der Mantel so aussieht, als wäre er mir drei Nummern zu groß. Aber das ist nicht der Fall *schwör* … Die Schultern haben die richtige Breite und die Ärmel die richtige Länge. Einzig die Gesamtlänge des Mantels werde ich noch verkürzen, logisch: habe ich den 4 cm breiten Saum ja noch gar nicht umgenäht. Und mit einem Gürtel erscheint er dann wohl auch noch nicht ganz so formlos. Im Moment habe ich das Gefühl, dass ich mich in diesem Outfit als Komparsin für Downton Abbey bewerben könnte, wäre da nicht die Tatsache, dass mit der bereits ausgestrahlten sechsten Staffel die Serie beendet worden ist.

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Das Oberteil im Stil von Star Trek Voyager habe ich gar nicht erst angefangen, genauso wenig wie die Umarbeitung meines zu eng gewordenen Kleinen Schwarzen.

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Warum ich nicht öfter zum Nähen gekommen bin? Zum einen war der Mangel an geeigneten Stromquellen während meines zweiwöchigen Urlaubs Mitte Juni schuld daran – zum andern habe ich an den übrigen Wochenenden die Nähmaschine ruhen lassen, weil ich meinen Mann in der Reha besucht habe – und dafür dann an den anderen Abenden genäht, auch wenn ich teilweise erst gegen 20 Uhr damit beginnen konnte. Das Ergebnis sind zwei unfertige Kleidungsstücke, die ich nach endgültiger Fertigstellung auf meinem Blog auf jedem Fall noch zeigen werde.

Unsortierte Gedanken : FUSSA 2016 und mehr

 

Zwei Wochen Urlaub sind vergangen, und die Nähmaschine habe ich an exakt einem Tag anwerfen können. An den restlichen Tagen war ich meistens im Freien und habe mit dem Häkeln begonnen. Was ich halt so tue, wenn ich nur begrenzt Strom habe. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich es zwar immer noch kann, aber doch noch etwas unsicher bin und lange, lange brauche. Am meisten zu schaffen aber macht mir das viele Zählen bei komplizierten Mustern, und schon die Häkelschrift für einen Traumfänger in der Juli-Burda hat mir arges Kopfzerbrechen bereitet, so dass ich die als cool empfundene Idee, mir ein Dreieckstuch mit Totenköpfen erst mal ganz, ganz weit nach hinten gelegt habe. Vielleicht im Winter oder wenn mir der Sinn weniger nach Nähen steht.

Bei dem momentan schönen Wetter verspüre ich nämlich wenig Lust, mich drinnen aufzuhalten. Schon geschlossene Fenster sind mir ein Graus. Dabei empfiehlt sich genau das angesichts nachts umherstreifender Tiere oder auf der Straße hupenden Vollh**ks nach einem gewonnenen Match, wobei fauchende Katzen, schnaufende Igel oder müllbeutelzerwühlende Waschbären für mich noch das geringere Übel sind. Was bin ich froh, dass ich mich zeitweilig dahin verziehen konnte, wo ich von der EM nix mitbekomme. Wenn ich an das ganze Pressegedöns und den Hype wochenlang vor dem Beginn der Europameisterschaft denke und beinahe jeden Tag im Radio hören muss, welche „Fans“ diesmal wieder irgendwo randaliert haben, dann vergeht mir komplett die Lust, diese Meisterschaft bis zum Ende zu verfolgen.

Ein Lichtblick war deshalb für mich die Meldung, dass deutsche und nordirische Fans gemeinsam und in schönster Eintracht, ganz und gar friedlich miteinander gefeiert haben… In solchen Momenten frage ich mich, warum das nicht überwiegend so sein kann, und dann beschließe ich, meinem Glauben an die Menschheit doch noch eine weitere Chance zu geben. Den ich übrigens fast verloren hätte, als ich von dem Mord an der britischen Politikerin Jo Cox hörte. Überall nur noch sinnlose Gewalt gegenüber Menschen, die eine andere Meinung haben oder einer anderen Partei, Mannschaft, etc. angehören… Ich. Fasse. Es. Nicht. ………………….. Punkt!

Und mehr sage ich dazu nicht, denn es würde mich viel zu sehr aufregen. Und bevor das passiert, gehe ich doch lieber in Klausur und beschäftige mich mit Dingen, die gänzlich unspektakulär sind, wie z.B. meiner Häkeltunika in drei Farben. Der Rock, an dem ich zuletzt gearbeitet habe, hat mich nämlich ein paar Nerven gekostet. So ein Gefussel! Dabei sollte Gefussel nichts mit FUSSA zu tun haben. Gnarf! Dagegen ist so ein einfaches Muster aus Luftmaschen und einfachen Stäbchen geradezu entspannend, auch wenn jede Reihe in einer anderen Farbe gehäkelt wird, doch da die Reihenfolge immer die gleiche ist, komme ich schon recht flott vorwärts. Mittlerweile bin ich sogar schon soweit, einige in Frage kommenden Kombinationsmöglichkeiten mit diesem Oberteil in Gedanken durchzuspielen, wobei mir spontan ein Outfit aus dem Prada-SewAlong eingefallen ist: ein Rock, kombiniert mit einem Oberteil aus Granny Squares. Ich stelle mir übrigens die folgende Kombination ganz apart vor, auch wenn sie weder mit Prada oder Stella Jean zu tun hat (Brigitte schreibt auf  http://www.brigitte.de/mode/accessoires/guertel-1257023/  :  „Geknoteter Gürtel zu Maxikleid und Pullunder bei Bluegirl“

Quelle: https://i1.wp.com/img1.brigitte.de/asset/Image/mode/accessoires/guertel/bluegirl.jpg

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Mir schwebt jedoch etwas ganz anderes vor: Wie wäre es mit einer Kombination aus der Häkeltunika (wenn sie denn mal fertig ist) mit einem Rock aus blauem Schwalbenprint, ähnlich dem in der aktuellen Ausgabe von „Fashion Style“? In dem Heft waren neben vieler Retrolooks eben auch jener blaue „Schwalbenstoff“ von Stella Jean zu sehen (ähnlich dem am rechten Mannequin – Quelle: https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/564x/5f/41/90/5f4190697df97f039f1c52fa8e1b14de.jpg

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Und weil in dieser Zeitschrift ein Gutschein über 20% Ermäßigung drin war, habe ich in einem Anfall von Größenwahn gleich mal fünf Meter davon geordert. Stoffqualität, Anordnung und Größe des Musters waren frei wählbar; der einzige Wermutstropfen für mich war, dass einige Zahlungsmodalitäten nur in niederländischer Sprache beschrieben waren. Logisch, die Firma, die die Stoffe bedruckt, sitzt ja auch in den Niederlanden, und nach ca. 15 Tagen hatte ich die ersehnte Lieferung. Aber dass es länger dauern kann, wusste ich ja auch schon, als ich die Bestellung aufgab.

Mir tat nur unsere Nachbarin leid, die eine riesige, gutverpackte Rolle für mich entgegengenommen hat; ich glaube, bei Gelegenheit ist mal ein gemeinsames Piccolöchen fällig, so oft, wie sie schon Pakete und Päckchen für uns angenommen hat. Aber bloß nicht blau dabei werden – blau ist doch schon mein Stoff, bei dem ich jetzt, ehrlich gesagt, noch nicht mal genau weiß, was ich daraus alles machen möchte. Mein Mann wäre ja spontan für ein Kleid mit weißem Bubikragen mit weitschwingendem Rock (hauptsache nicht schon wieder ein Etuikleid oder Bleistiftrock).

In der aktuellen Burda habe ich ein Kleid mit Rock in A-Linie und Cut-Outs am Hals gesehen, aber das besteht aus 11 Teilen, und das würde dem schönen Muster nicht gerecht… Bleibt also wahrscheinlich erst mal ein A-Linien-Rock – der besteht immerhin nur aus drei Teilen, wodurch das Muster besser zur Geltung käme. Und dazu vielleicht eine Kimonojacke aus einer älteren Ausgabe von „La Maison Victor“? Die müsste dann aber gefüttert werden.

Oder läuft am Ende gar alles auf einen Stella-Jean- oder Lena-Hoschek-SewAlong hinaus? Das Dumme ist nur, im Organisieren von SewAlongs habe ich so gar keine Erfahrung. Aber vielleicht kommt mit der Zeit ein guter Rat. Ich würde mich jedenfalls unendlich über brauchbare Tips freuen.

FUSSA 2016 : SciFi meets Vintage

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Nach der großen Ankündigung, dass es bei minimale extravaganz dieses Jahr wieder einen Film- und Serien-SewAlong (FUSSA) geben wird, folgt heute die Sammlung der Inspirationen und Ideen. In meinem Ankündigungsbeitrag habe ich bereits eine Auswahl meiner Ideen sowie Schnitte und Stoffe aus meinem bereits vorhandenen Bestand gezeigt, also kann ich mich mit den Themen beschäftigen, die yacurama auf ihrem Blog (minimale extravaganz) vorgeschlagen hat:

Um folgende Themen soll es heute gehen:

  • Welche Filme /Serien inspirieren mich in der Wahl meiner Kleider bzw. Kleidungsstücke?
  • Welches Kleidungsstück aus einem Film ist mein heimlicher Traum?
  • Was wollte ich schon immer mal tragen, um mich darin wie eine Heldin zu fühlen?
  • Welchen Rock, welches Oberteil, welches Kleid möchte ich gerne nachnähen, weil es mir so gut gefällt?

Ich persönlich fahre seit letzten Jahr ja total auf Vintage-Kleidung ab.“

Vintagekleidung wäre auch mein Stichwort gewesen, allerdings kommt erschwerend mein Faible für Fantasy und Science Fiction hinzu, und beide Vorlieben sinnvoll miteinander zu verknüpfen käme einer Quadratur des Kreises gleich. Theoretisch ja, aber: Science Fiction kann vieles möglich machen, und in meinem besonderen Fall läßt sich meine Idee eines von Agatha-Christie-Verfilmungen inspirierten Outfits mit Details aus Star Trek spielend verknüpfen, denn wer Star Trek kennt, weiß, dass auf den Holodecks in TNG und Voyager und den Holosuiten von DS 9 sehr oft Szenarien aus den 30er und 40er Jahren von den Enterprise-, DS9- und Voyager-Crews nachgespielt bzw. simuliert werden. Auch in der Kultserie Dr.Who gibt es eine Folge, die um Agatha Christie herum aufgebaut ist: The Wasp and the Unicorn.

Wenn ich so die am häufigsten von mir gesehenen Filme und Serien Revue passieren lasse, fällt mir auf, dass mich am stärksten die Figuren inspiriert haben, die sich eher durch geistige Größe auszeichnen denn als durch schiere Körperkraft oder Kampfeslust. Zwar faszinieren mich Charaktere wie Eowyn (Herr der Ringe), Lagertha (Vikings), Major Kira oder die Halbklingonin Torres, aber es gibt Tage, da wäre ich lieber wie Miss Marple oder Beverly Crusher. Und weil ich manchmal ungern eine eindeutige Zuordnung treffen möchte und auf Gedankenstützen nicht verzichten kann, gibt es hier nochmal die von mir ausgewählten Ideen:

Idee eins: Kes aus Voyager – eine lernbegierige Ocampa, die dem Holo-Doktor zur Seite steht und mit ihm zusammen Leben rettet:

54974185209bf2073460677e30d5883f1(Quelle: arnosoft.de)

Den Pulli finde ich todschick, der würde auch gut zu Outfits in Agatha-Christie-Verfilmungen passen. Idee zwei: Rock und Mantel

52282eef2bd6ea97493da07c9def93071 (Quelle: burdastyle.de)

47098f28dbc74b78271e2b8dd9506a041  (Szene aus Miss Marple’s The Moving Finger – ITV 2006)

Die Schnitte habe ich bereits herausgesucht, und das erste Kleidungsstück, das ich nähen möchte, ist der Mantel – aber nicht in anthrazit, sondern in pastell. Einen Mantel in Altrosa gibt es auf einen anderen Szenenfoto:

be7d37fdfba2cc339c0d0606c01fd3cc1 (Quelle: images.kino.de)

Nur dass meiner mintgrün wird.Vintage kann aber auch noch weiter zurückgehen. So finden sich auf meinem Moodboard seit letztem Jahr auch Szenenbilder aus Serien wie „Vikings“ oder Filmen wie „Die Nebel von Avalon“. Aber so toll ich wallende Gewänder oder fürs Kämpfen geeignete Harnische, wie sie Tauriel oder Eowyn tragen, auch finde – für den Alltag sind sie wohl weniger geeignet. Darum werde ich mich auf die Verwendung bestimmter Details beschränken (blauer Stoff, grüne Borte) und diese am 05.06.2016 noch einmal vorstellen, wenn es um Planung von Stoffen und Schnitten geht, und hoffe, dass ich bis zur Präsentation des Zwischenstands am 26.06.2016 bereits das ein oder andere Teil angefangen haben werde. Und obwohl bis zum Finale am 17.07.2016 noch viel Zeit ist, kann es nicht schaden, mit dem Nähen schon mal anzufangen.

Wenn die Zeit noch reicht, werde ich mein Kleines Schwarzes auseinandernehmen und mit Stoff aufpeppen, der mich an die Schärpe von Worf (Star Trek TNG und DS9) erinnert:

7842e7c43248a30928e45fd1547ef74b1 (Quelle: google.de)

Aber das wäre dann eher die Kirsche auf der Torte; ich glaube, ich kann mich froh und glücklich schätzen, wenn Mantel, Rock und Pulli fertig werden.


# 12 letters of handmade fashion : Mai

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Alles neu macht der Mai, und deshalb gibt es ab heute bei golden cage einen neuen Buchstaben für „12 letters of handmade fashion“. Nach dem Z (was gar nicht so einfach war) ist diesmal das

                                       O

gezogen worden. O wie „o Gott“ – oder „o wie schön“ ? Ich neige zu der zweiten Antwort, denn ich habe bereits ein Oberteil in Arbeit. Der Stoff ist vom Tauschtisch der AnNäherung Süd Oktober 2015.

Vielleicht fällt mir bis zum 27. Mai aber noch mehr ein, denn dieser Buchstabe erscheint mir doch ein wenig zu leicht. Um was es sich bei „12 letters…“ handelt und was es mit dem 27. eines jeden Monats auf sich hat, können Interessierte  in den FAQs nachlesen.

12 letters of handmade fashion : Nachtrag – die wandelnde Zeitung

Dies wird Beitrag Nr.2 zu 12 letters of handmade fashion – diesen Monat bei seemannsgarn.

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Die Aufräumwut hat mich gepackt, und so sind mir zwei angefangene Röcke in die Hände gefallen, die ich nie fertig genäht hatte. Der eine davon stammt noch aus den 80er Jahren – ist also ein echter Oldie, dem das lange Liegen in der Kiste nicht geschadet hat. Wegen des ausgefallenen Zeitungsdrucks halte ich den Stoff für geeignet, um ein Kandidat für „12 letters of handmade fashion : Z“ zu werden. Nach welchem Schnittmuster ich den Stoff zugeschnitten habe, weiß ich nach drei Jahrzehnten nun wirklich nicht mehr, aber er besteht aus 4 Bahnen und hat Nahttaschen.

Warum ich ihn damals nicht weitergenäht habe? Weil die einzige verfügbare Maschine im Haus nicht mehr richtig genäht, sondern nur noch Schlingen produziert hat, und nachdem sie aus der Reparatur gekommen war, hatte ich wahrscheinlich keine Lust mehr und auch keine Idee, wie ich den Bund enger bekommen sollte, ohne ein Gummiband einzuziehen. Gummi einziehen – kann ich bis heute nicht vernünftig. Den Gummi zu verknoten, kann die Lösung nicht sein. Wenn also jemand einen Tip hat, wie man das Problem zufriedenstellend löst – bitte, immer her damit. Für gute Ideen bin ich immer dankbar.

 

PS: das Shirt ist gekauft.

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Das erste, was ich jetzt nach Abtrennen des Bundes gemacht habe: vom Bund ein gutes Stück abgeschnitten; dann habe ich die Mehrweite des Rocks durch Falten an die neue Bundweite angepasst und festgeheftet. Anstatt eines Reißverschlusses muss nun ein Druckknopf die Aufgabe des seitlichen Schließens übernehmen. Et voilà: Fertig ist der Zeitungsrock mit Ausschnitten aus der Badischen Zeitung, des Wall Street Journals und des Corriere della Sera in topmodischer Midilänge. Für die italienischen Momente im Leben.