Weihnachtskleid-sew-along-2017 : Wir sind neugierig, und uns interessiert euer Zwischenstand.

 


 

Heute, am 10. Dezember, treffen sich alle Teilnehmerinnen am Weihnachtskleid-Sew-Along zum dritten Mal und präsentieren, wie weit sie mit ihrem Kleid oder anderen festlichen Kleidungsstücken hier, in der Sew-Along-Galerie mit Berichten der anderen Mitstreiterinnen.

 

Und nun zu meinem Zwischenstand

 

War ja klar, dass das nicht passt.“Das war mein erster Gedanke, als ich die drei Teile (Oberteil, Schößchen, Rock) auf die Puppe zog. Am Oberteil musste ich nichts mehr ändern, aber am Bund war der Rock viel zu weit: So viel zum Resultat meiner Anprobe am 26. November, dem Tag des zweiten Treffens beim Weihnachtskleid-SewAlong. Dabei hätte es schon geholfen, die Teile mit Reihfaden aneinanderzuheften und dann anzuprobieren. Was ich dann auch tat – und siehe da: nachdem ich am Reißverschluss einen halben Zentimeter Stoff zugegeben hatte, passte es dann doch.

Und so bin ich mit dem eigentlichen Weihnachtskleid fertig, das alles andere als perfekt aussieht. Was daran alles nicht so ganz schön ist, folgt nach den Fotos – die ich gestern abend im Flur geschossen habe, weil ich nicht weiß, ob ich es mit dem Aufbau des Weihnachtsbaumes bis zum 23. Dezember schaffe. Deshalb erst mal die Vorderansicht:

03 rosa Kleid 1

 

Und jetzt das Werk von der anderen Seite, bei dem man halbwegs erkennen kann, was nicht stimmt.

 03 rosa Kleid 2

 

Weil die Nahtzugabe von einem auf einen halben Zentimeter schrumpfte, schlossen Stoff- und Reißverschlusskante nicht mehr bündig ab, was das Einsetzen des Reißverschlusses nicht ganz so einfach machte. Und weil sich der Oberstoff zurückzog (warum auch immer), klafft er am Reißverschluss um einige Millimeter auseinander.

Nahtverdeckt sieht anders aus, und wo der „Entenbürzel“ herkommt, also die Falte unterhalb des Schößchens, die wie eine Pfeilspitze nach unten zeigt, ist mir auch ein Rätsel. Die Rundung des Schößchens hinzubekommen, ist mir auch nicht so ganz gelungen, und auch der Rocksaum hätte schöner aussehen können… Aber vielleicht kann Bügeln Abhilfe schaffen. Und bei dem Anlaß, an dem ich es tragen möchte – ein Gospelkonzert am 25. Dezember – habe ich eine Jacke oder einen Mantel drüber.

Theoretisch hätte ich mich nun bis zum Finale am 23. Dezember entspannt zurücklehnen können, aber weil mir das Modell mit den Ärmeln gefiel, habe ich Oberteil und Rock noch einmal aus dem in Stuttgart gekauften Übungs-Jersey zugeschnitten, um herauszufinden, ob der Schnitt auch mit dehnbaren Stoffen funktioniert.

 

 

Wie die Fotos beweisen, hat es das. Auch dieses Kleid ist fertig geworden.

 

03 schwarzweißes Kleid 1

03 schwarzweißes Kleid 2

 

Das Schöne am Jersey ist, dass ich die Nahtzugaben nicht versäubern musste, ich keinen Reißverschluss einnähen musste, weil es sich mitdehnt und dadurch sehr bequem ist. Also der ideale Begleiter für gemütliche Stunden auf dem Sofa oder für die Schlemmereien an Silvester, das ich dieses Jahr mit mehreren Leuten zu Hause feiere.

Und obwohl ich zwei Wochen vor Weihnachten damit fertig geworden bin, werde ich auch beim Finale mit dabei sein.

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Weihnachtskleid-sew-along-2017 : Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff.

 


Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… äh, nein, noch ist nicht mal der erste Advent, aber bereits das zweite Treffen zum Weihnachtskleid-SewAlong, der dieses Jahr von Claudia, Katharina und Nina ausgerichtet wird – und bei dem ich heuer zum ersten Mal dabei bin.

…………………

Ausgesucht habe ich mir als Weihnachtskleid ein Modell aus dem aktuellen Heft von „Brigitte Kreativ“, das bei mir aber nicht schwarz, sondern pink sein wird. Besser gesagt: eine Mischung aus Fuchsia und Magenta (so wird’s ungefähr aussehen):

02 Modell

Und hier nochmal das Vorbild:

01 Modell

 

Weil der hauchdünne Stoff in Magenta zum Doppeln aber nicht reichte, brauchte ich also dringend noch eine festere Stofflage zum Unterfüttern. Warum ich aber auf die Idee kam, ausgerechnet pinke Baumwolle zu kaufen, ist mir im Nachhinein schleierhaft. Mein Schwager meinte, die Farbe der Baumwolle sei Schweinchenrosa, während der Oberstoff eher zu Telekomrosa tendiert.

 

02 Color Block

 

Übereinandergelegt kommt aber dabei trotzdem eine schöne Farbe heraus, und so habe ich heute mit dem Vorbereiten der zugeschnittenenen Teile begonnen. Insgesamt neunmal habe ich ein schweinchenrosa Baumwollteil mit seinem sehr transparenten Partner in Magenta (wie das Bild zeigt) aufeinandergelegt und dann knappkantig mit Zickzackstick aufeinandergenäht, denn versäubern musste ich die Teile sowieso, als da sind: Oberteil vorne, Oberteil hinten (zwei Teile), Rock vorne, Rock hinten (zwei Teile), Schößchen vorne und Schößchen hinten (zwei Teile).

Durch das Versäubern vor dem eigentlichen Nähen entfällt das umständliche Gefummel mit den Nahtzugaben hinterher, und die Teile bleiben beim Nähen besser aneinander haften. Und weil ich gerade so schön in Schwung war, habe ich bereits mit dem Nähen begonnen. Leider wurde ich aus der Anleitung nur so weit schlau, dass ich wusste, in welcher Reihenfolge ich die Teile zusammensetzen musste. Manche Ausdrücke wie „anstaffieren“ dagegen bleiben für mich leider genauso rätselhaft wie manche Nähanleitungen in der Burda.

Trotzdem bin ich gut vorangekommen; was noch fehlt, ist der Reißverschluss, die Armausschnitte und die Säume an Rock und Schößchen; da ich die besonders schön haben möchte, ist hier viel Nähen von Hand angesagt, was mich am meisten Zeit kosten wird – hier mal ein Ausblick auf das Oberteil, an dem man nochmal den Farbunterschied deutlich sehen kann: 

 

02 Oberteil

 

Ob das Kleid passt oder ob ich einen neuen Versuch mit Jersey wage, ist dann ein Fall für den nächsten Termin am 10. Dezember – hier nochmal die beiden noch ausstehenden:

 

10.12.2017 – Wir sind neugierig, und uns interessiert euer Zwischenstand.

23.12.2017 – Das große Finale!

 

 

Und nun springe ich hinüber zur großen Sew-Along-Galerie, die sich schon ordentlich gefüllt hat mit Berichten der anderen Mitstreiterinnen.

Weihnachtskleid-sew-along-2017 : Wir haben so viele Ideen!

 


 

Während ich meine Teilnahme am diesjährigen Weihnachtskleid-Sew-Along, auf dem MeMadeMittwoch-Blog ankündigte, stand auch für mich schon fest, welches Kleid der drei Modelle aus dem aktuellen Brigitte-Kreativ-Sonderheft nähen möchte: das Etuikleid mit Schößchen (Modell 2), bei dem ich leider nicht erkennen kann, aus was für einem Stoff es genäht wurde. Als Material wird hier lediglich „Stoff“ angegeben.

 

01 Modell Foto

01 Modell

 

Ob Webware oder dehnbar, das kann ich auf den Bildern nicht erkennen. Bevor ich jetzt aber trotz meinem gut gefülltem Stofflager nochmal extra Geld für neuen Stoff ausgebe, greife ich dann doch lieber zu zwei Jerseycoupons, die ich dieses Jahr beim Nähbloggerinnentreffen in Stuttgart „zu Übungszwecken“ gekauft habe.

 

01 Stoff

 

Damit greife ich dann zwar dem kommenden Termin vor („Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff“), aber wenn’s schiefgeht, habe ich dann wenigstens noch Luft nach oben und kann mir aus meinen Kisten ein anderes Schätzchen herausfischen. Und das sind die restlichen Termine des Sew-Alongs, der von Claudia, Katharina und Nina organisiert wird:

 

26.11.2017 – Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff.

10.12.2017 – Wir sind neugierig, und uns interessiert euer Zwischenstand.

23.12.2017 – Das große Finale!

 

Bleibt nur zu hoffen, dass mein schwarz-weißes „Kleines Schwarzes“ so werden wird, wie ich es mir vorstelle, aber wie ich sehe, geht es mir damit nicht nur mir so, denn es sind bereits einige Mitstreiterinnen am Start. Have fun!

 

 

Weihnachtskleid-sew-along-2017


 

Seit ein paar Jahren gibt es beim MeMadeMittwoch den Weihnachtskleid-Sew-Along, und noch nie war ich dabei mit von der Partie. Ein Kleid extra für Weihnachten war etwas, das ich mir für mich nicht vorstellen konnte, weil es bei uns eher leger mit Extrem-Couch-Relaxing zugeht. Aber dieses Jahr bin ich an Silvester nicht allein zu Haus, sondern feiere auswärts – da hätte ich es dann doch etwas schicker. Deswegen nehme ich dieses Jahr gerne teil an diesem Sew-Along, der von Claudia, Katharina und Nina organisiert wird – mit folgenden Terminen:

 

19.11.2017 – Wir haben so viele Ideen!

26.11.2017 – Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff.

10.12.2017 – Wir sind neugierig, und uns interessiert euer Zwischenstand.

23.12.2017 – Das große Finale!

 

Mal sehen, wer noch alles dabei ist, und vor allem: mit welchen Kleidern. Bei mir wird es eines der drei „Kleinen Schwarzen“ in der letzten Ausgabe von Brigitte Kreativ  werden, aber nicht in Schwarz. Vielleicht in Weiß mit schwarzem Muster oder ganz pretty in Pink. Das entscheide ich aber erst, wenn ich weiß, wieviel Stoff ich dafür brauche.

 

FUSSA 2017 : Film- und Serien-Sew-Along 2017 – das Finale



 

Das Ende ist da: Agatha Raisin und Jane Kennedy (The Coroner) haben den Fall gelöst und präsentieren das Ergebnis ihrer Ermittlungen am Finaltag des Film- und Serien-Sew-Alongs (FUSSA), dem 16. Juli.

Bei yacurama (minimale extravaganz), die diesen Sew-Along ins Leben gerufen hat, treffen sich heute alle, die sich zum Nähen neuer Kleidungsstücke von Fernsehserien wie „Call the Midwife“, „Agent Carter“ oder „Mord mit Aussicht“ haben inspirieren lassen. Bei mir war es ein Mix aus „The Coroner“ und „Agatha Raisin“ – beide Serien liefen nur kurze Zeit auf ZDF neo. Jetzt aber zu meinem Ergebnis.

 

(Bildquelle: https://i.ebayimg.com/00/s/NzY4WDEwMjQ=/z/6cYAAOSwiA9ZYlWn/$_99.JPG)


 

Mit zwei luftig-weiten Seidenblusen nach einem Schnitt von Burda ins Rennen geschickt, warten sie nun darauf, wer das Recyclingprodukt Bleistiftrock in Zukunft tragen darf. In seinem früheren Leben war er ein Etuikleid von Orsay, das mir oben herum leider nicht mehr passt, aber das ich schon allein wegen des Metalls in Taillenhöhe nicht wegwerfen wollte. Also habe ich kurzerhand das Rockteil und die Passe im Mittelteil abgetrennt und neu zusammengefügt, wobei ich die Passe mit Vliesline verstärkt und zu einem Bund umgearbeitet habe. Geschlossen wird der Rock mit einem aufgesetzten Metallreißverschluss. Den hatte ich nämlich als einzigen schwarzen Reißverschluss noch herumliegen und musste keinen neuen kaufen.

 

 

Agatha Raisin


 

 

The Coroner Jane Kennedy


 

Außerdem habe ich eine ähnliche Optik bei der letzten Staffel von „Geschickt eingefädelt“ gesehen und fand dieses Unperfekte ganz schön cool. Abgesehen davon, war ich mir nicht sicher, ob der Rock vielleicht nicht doch eine Spur zu eng ist und durch einen nahtverdeckten Reißverschluss mögliche Zugfalten viel mehr auffallen.

Doch wie heißt es so schön? Was nicht passt, wird passend gemacht. Das führt mich zu der Frage, ob alle Teilnehmerinnen bei dieser schönen Aktion ihre Projekte auch so erfolgreich passend machen konnten; für den diesjährigen FUSSA möchte ich mich deshalb hier nochmal bedanken und jetzt die Ergebnisse der anderen ausgiebig bewundern.

Sekt zum Anstoßen gibt’s diesmal keinen, da ich heute lieber Matcha oder Landmilch trinken möchte. In diesem Sinne: Möge die Milchbar baldigst ihre Pforten öffnen. The guests are thirsty.

 

 

Me Made Mittwoch : Eigentlich wollte ich …


 

 

bis zum 16. Juli mit der Präsentation meiner Bluse warten, denn da ist das Finale des Film- und Serien-Sew Along (FUSSA) – und dafür ist sie auch gedacht. Weil aber heute der MeMadeMittwoch zum letzten Mal vor der Sommerpause stattfindet, präsentiere ich sie hier, diesmal wieder ziemlich spät – mit der „Startnummer“ 89:

Das Modell ist die ärmellose Bluse Nr. 101 (burdastyle 9/2016)– die relativ weit fällt, und die ich trotzdem nicht eine Nummer kleiner genäht habe, weil sie sonst nicht mehr so bequem wäre. Den Seidenstoff mit Animalprint habe ich beim beim Nähbloggerinnentreffen in Stuttgart gekauft. Das waren die Eckdaten, kurz und knackig aufnotiert.

 

 

Bei den momentanen Temperaturen trägt sich die Bluse äußerst angenehm, und ich bin froh, dass sie nicht so körpernah fällt wie die Teile, die ich sonst so bevorzuge. Mal sehen, welche Abwandlung mir einfällt, wenn ich diese Bluse noch einmal nähen möchte. Und nun geht’s zur Präsentation weiterer selbstgenähter Kleidung – auf dem MMM vom 5. Juli 2017, der unter dem Motto „ich packe meinen Koffer“ steht.

 

Meinen Koffer packe ich zwar nicht, weil mein Urlaub schon lange vorbei ist, aber der nächste Urlaub in wärmeren Gefilden kommt bestimmt, und bis dahin kann luftige Kleidung fürs Büro auch nicht schaden.

 

 

Ja, mach‘ nur einen Plan und sei ein großes Licht …

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Auf ihrem Blog hat siebenhundertsachen einen Herbst-Plan-Along ausgerufen, dessen Linktool noch bis morgen geöffnet ist und den ich gerne auszugsweise zitieren möchte:

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¶¶¶ Heute wollen wir unsere kreativen Herbstpläne präsentieren. Was wollen wir in diesem Herbst so werkeln? Berichtet uns allen davon, auf dass wir mit Flow und Motivation in den kreativen Herbst starten. Erlaubt sind alle Pläne für Kreativprojekte: nähen, stricken, häkeln, spinnen, weben, drucken, basteln, Origami, laubsägen, filzen, und was auch immer euch noch einfällt. Wichtig ist jedoch, dass ihr einen richtigen Plan habt, nicht nur eine grobe Ideensammlung ohne konkrete Umsetzungsideen, dass ihr dazu innerhalb der kommenden Woche einen Post veröffentlicht und dass sich diese Pläne auch tatsächlich auf die nächsten 2-3 Monate beziehen und nicht auf die nächsten 10 Jahre oder so. Das i-Tüpfelchen wäre natürlich, wenn ihr etwas für euch ganz neues ausprobiert, aber das ist kein Muss! ¶¶¶

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Na, da bin ich doch gerne mit von der Partie – schon alleine, um mit dem handschriftlichen Geschmiere in meiner Kladde Schluß zu machen (die Kladde werde ich natürlich trotzdem beibehalten, aber so zwischendurch mal eine Aufstellung zu bloggen, kann auch nicht schaden). Hier kommen meine Pläne:

Erstens – Die AnNäherung Süd, auf der ich einen Rock für die #12 letters of handmade fashion nähen möchte

Zweitens – Einen Schal für meinen Mann stricken

Drittens – Jackenschnittkurs an der Schule für Mode.Grafik.Design

Viertens – Ein Fotoalbum für die Dame basteln, die wir dieses Jahr noch in Schottland besuchen werden

Fünftens – Schnittanpassungs-Workshop in Berlin, daraus resultierend eine vernünftige Schnittanpassung, um endlich das Kleid, das ich meiner Schwester zum Geburtstag versprochen hatte, auch zu nähen. Das Probemodell hat nämlich nirgendwo gepaßt. Sowas von nicht.

Sechstens – wenn die Zeit noch reicht, als Weihnachtsgeschenk ein warmes Nachthemd für meine Mutter nähen.

und falls ich im kommenden Jahr noch Lust dazu habe, eine etwas abgedrehte Idee mit Scrabble-Buchstaben verfolgen, das ist aber nur so ein vager Gedanke, der mir seit letztem Monat durchs Hirn geistert… aber vor allem eins: Keep cool and relax. Vieles davon habe ich auch schon begonnen. Bevor ich wieder ins endlose Sülzen abdrifte, kommen hier noch ein paar Anmerkungen en détail zu den einzelnen Punkten auf meiner Liste:

Erstens – Über den Rock, den ich auf der AnNäherung Süd für die #12 letters of handmade fashion nähen möchte, habe ich gestern einen Beitrag verzapft. Heute habe ich mich den Vorbereitungen gewidmet, indem ich den Stoff gebügelt, Vorder- und Rückseite zugeschnitten und Einlage auf den Bund gebügelt habe. Nun fehlt mir nur noch ein 22 cm langer, nahtverdeckter Reißverschluss in schwarz, und der Spaß kann beginnen. Was freu‘ ich mich schon drauf, das kann mir jeder glauben.

Zweitens – Mit dem Schal für meinen Mann habe ich schon begonnen. Gefühlte 15 cm habe ich hinter mir – ein Meter fünfzig liegen noch vor mir. Ein Meter fünfzig in pflaumenblauem Garn (50% Seide / 50% Yak), durchzogen mit einem dünnen graumelierten Wollgarn aus Japan, mit dem sinnigen Namen „Shades of Grey“. Stricken findet auf meinem Weg zur Arbeit in der S-Bahn und auf dem Nachhauseweg statt.

Drittens – Der Jackenschnittkurs an der Schule für Mode.Grafik.Design sollte gestern und heute stattfinden, fällt aber wegen Krankheit zweier Teilnehmer aus und ist auf Ende November verschoben worden. Auch hierfür lagert mein Material schon im Keller. Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich lernen, wie man passende Jackenschnitte anfertigt und abwandeln kann.

Viertens – Das Fotoalbum soll mit Bildern von mir und meinem Mann auf der Ronneburg und in der dortigen Falknerei sowie von mit Fotos von Eulen bestückt werden, die ich 2013 mit ihr zusammen in Schottland fotografiert habe. Alles, was ich dazu brauche, besorge ich in den nächsten Tagen: USB-Stick zum Speichern und Ausdrucken der Bilder im Drogeriemarkt, sowie Fotoalbum und Kleber. Dekozeugs, das nicht aufträgt, ware auch fein. Muss aber nicht.

Fünftens – Einer der Workshops in Berlin, auf die ich mich freue, befasst sich mit der Anpassung von Oberteilschnitten. Den Schnitt und das Kleid habe ich, es muss nur noch aus dem Funds herausgesucht werden.

Sechstens – Die Idee, meiner Mutter ein Flanellnachthemd zu nähen, habe ich schon seit einem Jahr im Kopf, aber nirgends schriftlich fixiert. Da habe ich hiermit nachgeholt. Fehlt nur noch der Flanell. Eventuell zu besorgen auf dem vielgerühmten Maybachufermarkt.

Ich glaube, das war’s. Und jetzt zu meiner Idee mit den Scrabble-Steinchen.

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Im Dezember endet #12 letters of handmade fashion. Aber da das Alphabet insgesamt 26 Buchstaben hat, bleiben noch 14 übrig, die bis Anfang Dezember nicht gezogen worden sind. Daher habe ich mir überlegt, im kommenden Jahr an jedem Monatsersten blind einen von diesen 14 Buchstaben (Ä, Ö und Ü ausgenommen) zu ziehen, der dann mein Buchstabe für den laufenden Monat wird und zu dem ich mir dann ein passedes Kleidungsstück oder Accessoire fertige. Das wäre dann mein persönliches Spin-off zu #12 letters of … – das auch nicht mit dem offiziellen Logo verziert werden wird.

Und eines wollte ich an dieser Stelle gerne noch loswerden: Irgendwie treffen solche Mitmachaktionen immer genau dann ein, wenn ich mit dem entsprechenden Projekt schon begonnen habe; Aktionen wie diese rennen also bei mir stets offene Türen ein, und ich muss höllisch aufpassen, dass ich mir damit nicht zu viel aufhalse, sonst habe ich zum Jahresende hin einen randvollen Terminkalender, dessen ich nicht mehr Herr zu werden drohe. Doch noch habe ich genügend Luft nach oben.

Nächste Woche gibt es auf siebenhundertsachens Blog dann auch schon ein Treffen für die Materialplanung inklusive Bestandsaufnahme und einer Einkaufsliste für unsere Projekte – bis dahin klinke ich mich ein bei dem Rest der Truppe, bevor das Linktool geschlossen wird.

Wintermantel-SewAlong : die Inspiration/en

Yippie! Heute geht der Winter-Mantel Sew Along los, und ich habe auch schon eine Inspiration , zu der ich länger ausholen muss. Aaaaalso:  Dieses Jahr im April waren mein Mann und ich beim Nähbloggerinnentreffen in Stuttgart, wo wir uns reichlich mit Material für unsere Projekte eingedeckt haben – er mit Stoff, Band, Reißverschluss und Knöpfen für eine Jacke, basierend auf einem selbstkonstruierten Schnitt; und ich mit pastellgrünem Wollwalk und Garn für einen Sommermantel, den ich im Rahmen des Film- und Fernsehserien-SewAlongs nähen wollte… Nun ja, beim Wollen ist es dann auch zu einem großen Teil geblieben, denn dann kam der Sommer mit teilweise mörderischen Temperaturen, und so hängt er da nun auf der Puppe, und hängt und hängt und hängt…

 

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finale-03   Vorderseite  finale-04 Rückseite

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Bis jetzt! Meine Inspiration Nummer eins ist der Wintermantel-SewAlong selbst; nämlich, das angefangene Stück endlich fertig zu nähen. Dann ist es zwar kein Sommermantel mehr, sondern schon eher ein Teil für die Übergangszeit und einen Winter, der nicht ganz so frostig ist, also eher für einen Winter, wie wir ihn letztes Jahr hatten. Pastellgrün wäre auch eine spitzen Wahl, weil ich auf mich eine Zeit der tristen Farben zukommen sehe, und ein wenig Helles gewiß nicht schaden kann.

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Inspiration Nummer zwei ist der Jackenschnittkurs, an dem ich am kommenden Wochenende bei der Schule für Mode.Grafik.Design teilnehme. Wir werden lernen, wie man einen Schnitt für eine Jacke entwickelt („In diesem Kurs werden die Schnittkonstruktionen für Jacken nach eigenen Maßen und Abwandlungen aufgestellt mit Abwandlungsmöglichkeiten für verschiedene Ärmel-, Taschen- und Kragenformen. Vorkenntnisse: Nähen und Umgang mit Fertigschnitten.“)  —  Dabei interessiert mich brennend, wie man einen solchen Schnitt abwandeln kann, weil ich schon seit dem letzten Jahr mit einer Jacke liebäugele, die die Hauptdarstellerin der britischen Fernsehserie „Poldark“ in einer der letzten Folgen getragen hat.

 

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poldark4_3280367b

Bildquelle: http://i.telegraph.co.uk/multimedia/archive/03280/poldark4_3280367b.jpg

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Sollte dieses Vorhaben scheitern, so versuche ich mein Glück mit dem Grundschnitt – Stoff dazu lagert im Keller. Es ist ein bordeauxfarbener Wollwalk, den ich ursprünglich für einen Blazer vorgesehen hatte und aus dem ich bereits einen Bleistiftrock genäht habe. Stoffe und Schnitte wären gegebenenfalls bereits bis zum 9. Oktober vorhanden, kann also gut sein, dass ich einen entsprechenden Artikel dazu bereits vorher veröffentliche.

 

Hier die Übersicht über die weiteren Termine

09.10. Stoff und Schnitt – Die Entscheidung
23.10. Fortschritt – Brauche ich Schulterpolster?
06.11. Futter und letzte Schritte
13.11. Das große Finale! Der Winter kann kommen.

 

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Die unter „Fortschritt“ gestellte Frage nach Schulterpolstern kann ich zumindest für den Mantel und die abgewandelte Jacke verneinen – bei einer selbstkonstruierten Jacke oder gar einem Blazer bin ich mir hingegen nicht so sicher.

 

Ankündigung zum Herbstanfang: „Winter is coming“

 

 

Yippie! Chrissy hat dieses wunderschöne Logo entworfen…

 

 

wmsal2016-2

 

 

… und zwar für einen neuen Sew-Along,  den Winter-Mantel Sew Along.

 

Seit die Ankündigung beim MeMadeMittwoch am 11. September veröffentlicht worden ist, reizt mich die Idee, dabei mitzumachen. Dieser SewAlong kommt mir sehr gerufen, da ich einerseits schon seit dem Film- und Fernsehserien-SewAlong einen angefangen und nicht vollendeten Mantel aus mintfarbener Wolle auf der Puppe hängen habe (im Sommer hatte ich wenig Lust, mich mit Wolle zu beschäftigen) – und andererseits am 1. und 2. Oktober an einem Kurs zur Erstellung von Jackenschnitten teilnehme. Material wäre also theoretisch genügend vorhanden, wenn’s am 25. September losgeht.

 

Hier die Übersicht über die Termine

25.09. Inspiration
09.10. Stoff und Schnitt – Die Entscheidung
23.10. Fortschritt – Brauche ich Schulterpolster?
06.11. Futter und letzte Schritte
13.11. Das große Finale! Der Winter kann kommen.

 

 

Mehr gibt es von meiner Seite dazu im Moment nicht zu sagen. Mal sehen, ob ich es schaffe, am kommenden Sonntag noch ein paar erhellende Worte und Bilder beizusteuern.

Film- und Serien-SewAlong (FUSSA) – Finale

Und schneller ist sie da als gedacht, die letzte Runde bzw. das Finale des Film- und Fernsehserien-SewAlongs von yacurama (minimale extravaganz), der mir irre viel Spaß gemacht hat, auch wenn ich nicht so weit gekommen bin, wie ich mir vorgenommen hatte. Merci beaucoup! Nach diesen kurzen Dankesworten geht es hier zu dem Treffen.

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Nun aber zu dem, was ich wirklich geschafft habe. Und das ist mein Rock, dessen Abbildung in der burda mich spontan an die unzähligen Agatha-Chistie-Verfilmungen erinnerte, die ich früher mit Spannung im Fernsehen verfolgt habe.

 

 

Was dabei herausgekommen ist, könnte man auch unter dem Motto „Der Tag, als Chanel auf Prada traf“ laufen lassen, nachdem alle Versuche, den Saum am Ausfransen zu hindern, fehlgeschlagen sind. Ein angenähtes Schrägband brachte es auch nicht; im Gegenteil – der Saum stand nach der Prozedur ab wie bei Olive Oil von Popeye, und dabei sollte der Stoff doch locker fließend herabhängen… Ich habe dann einfach das Schrägband wieder abgetrennt und am Saum mit meinem im Einsatz bewährten Rautenstich #22 entlanggenäht und ein paar Fäden dekorativ heraushängen lassen. Obwohl FUSSA nicht von Fusseln kommen sollte, ist Fusseln nun eben ein Designelement meines Rocks, Basta. Allerdings ist dieses Kleidungsstück wohl eher etwas für kühlere Tage und sitzt noch nicht optimal (besonders am Bund und am Reißverschluss).

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So, und weil ich in der letzten Woche vor dem Finale nur zweimal bis 16 Uhr arbeiten musste, habe ich mir dann noch einmal das Schnittmuster meines Mantels vorgenommen – das bedurfte nämlich einer Änderung an der Ärmelkugel, weil die Schulterpartie viel zu breit und der Ärmel viel zu kurz geraten war. Herauszufinden, ob meine Methode der Änderung Hand und Fuß hat, war wie der Sprung ins kalte Wasser. Was, wenn die nach dem geänderten Muster Mantelteile nicht zusammenpassen würden? Lieber nicht so genau darüber nachzudenken und einfach loszuschneiden, erwies sich als goldrichtig, denn nun sitzen sie so, wie sie von Anfang an sollten.

Dass ich an den Taschen nochmal nacharbeiten muss und ich weder Gürtelschlaufen noch Gürtel fertig habe – geschenkt! Aber dafür stand ich kurz davor, den Beleg anzunähen, und das nach drei Tagen. So weit wie in den letzten Tagen bin ich mit meinem Rock über einen Zeitraum von drei Wochen nicht gekommen. Vielleicht lag es auch daran, dass bei dem pastellgrünen Mantelstoff nichts ausfranste – Wollwalk sei Dank; aber dafür stank es beim Bügeln teilweise nach nassem Schaf. Yammi. Im Grunde genommen, ist er genauso wenig fertig geworden wie mein Rock, bei dem ich am Bund nochmal nacharbeiten muss, wie ich heute zu meinem Leidwesen feststellen musste. Aber das sind nur Kleinigkeiten, die sich leicht beheben lassen.

 

Beim Anblick dieser Aufnahmen habe ich das Gefühl, dass sich eine perspektivische Verzerrung eingeschlichen hat und der Mantel so aussieht, als wäre er mir drei Nummern zu groß. Aber das ist nicht der Fall *schwör* … Die Schultern haben die richtige Breite und die Ärmel die richtige Länge. Einzig die Gesamtlänge des Mantels werde ich noch verkürzen, logisch: habe ich den 4 cm breiten Saum ja noch gar nicht umgenäht. Und mit einem Gürtel erscheint er dann wohl auch noch nicht ganz so formlos. Im Moment habe ich das Gefühl, dass ich mich in diesem Outfit als Komparsin für Downton Abbey bewerben könnte, wäre da nicht die Tatsache, dass mit der bereits ausgestrahlten sechsten Staffel die Serie beendet worden ist.

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Das Oberteil im Stil von Star Trek Voyager habe ich gar nicht erst angefangen, genauso wenig wie die Umarbeitung meines zu eng gewordenen Kleinen Schwarzen.

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Warum ich nicht öfter zum Nähen gekommen bin? Zum einen war der Mangel an geeigneten Stromquellen während meines zweiwöchigen Urlaubs Mitte Juni schuld daran – zum andern habe ich an den übrigen Wochenenden die Nähmaschine ruhen lassen, weil ich meinen Mann in der Reha besucht habe – und dafür dann an den anderen Abenden genäht, auch wenn ich teilweise erst gegen 20 Uhr damit beginnen konnte. Das Ergebnis sind zwei unfertige Kleidungsstücke, die ich nach endgültiger Fertigstellung auf meinem Blog auf jedem Fall noch zeigen werde.